Projekte

HMA-Hero

Human Motion Analytics

Sensor-Hufsocke erkennt Gangparameter bei Pferden

Salzburg Research validiert im Rahmen eines Innovationsschecks ein intelligentes Sensorsystem für Pferde. Die Forschungsgesellschaft entwickelt Algorithmen, um Druck- und Temperaturdaten am Pferdehuf auszuwerten und daraus Gangparameter sowie mögliche Hinweise auf Entzündungsprozesse abzuleiten.

Salzburg Research validiert ein mobiles Sensorsystem des Bergheimer Start-ups Pegasox für den Einsatz bei Pferden. Die intelligente Hufsocke erfasst mit einem flexiblen Drucksensor und einem Temperaturmessstreifen Belastungen sowie thermische Veränderungen während der natürlichen Bewegung. Ziel ist eine praktische Lösung, die Gangparameter wie Bodenkontaktzeit, Schrittfrequenz und Symmetrie objektiv messbar macht.

Die Auswertung dieser Messdaten soll dazu beitragen, frühe Anzeichen von Entzündungsprozessen im Fesselgelenk zu erkennen. Damit widmet sich das Projekt einer zentralen Herausforderung in der Pferdegesundheit, nämlich der frühzeitigen und objektiven Erkennung von Veränderungen unter realen Bedingungen.

Multimodale Daten unter Realbedingungen

Die Besonderheit dieses Projekts besteht darin, Druck- und Temperaturdaten unter realen Bedingungen am Pferd gleichzeitig zu erfassen und wissenschaftlich auszuwerten. Die kombinierten Sensordaten werden mit den validierten Referenzsystemen XSens und WCN2 verglichen.

Im Mittelpunkt steht die offene Forschungsfrage, ob aus diesen multimodalen Datenquellen valide diagnostische Marker abgeleitet werden können. PegaSense zielt somit darauf ab, eine Grundlage für die praktische Frühdiagnose zu schaffen und gleichzeitig wissenschaftliche Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Gangparametern, Druckbelastungen und entzündungsbedingten Temperaturveränderungen zu liefern.

Salzburg Research validiert Algorithmen und Prototyp

Salzburg Research begleitet Pegasox im Rahmen eines Innovationsschecks. Die Forschungsgesellschaft entwickelt und validiert Algorithmen, wertet die Sensordaten aus und gleicht die Ergebnisse mit Referenzsystemen ab. Darüber hinaus erarbeitet Salzburg Research methodische Ansätze für diagnostische Marker und bewertet den technologischen Prototyp.

Bei einem Test in Bergheim führten Forschende von Salzburg Research mit Pferd Contigo erste Messungen durch und erprobten das System unter realen Bedingungen.

Das Vorhaben zielt somit nicht nur auf eine technologische Innovation in Form eines validierten Prototyps ab, sondern soll auch eine fundierte Grundlage für künftige Produktentwicklungen und Marktstrategien schaffen.

Wie KI beim Klimaschutz wirklich helfen kann

Test Flipbook

Wenn das Lastenrad den Lieferwagen ablöst: Wie Logistik in Städten nachhaltig sein kann

Teilnehmende gesucht: Studie für KI-gestützte Bewegungsplanung

Wie fühlt es sich an, gemeinsam mit einem KI-Assistenten einen persönlichen Bewegungsplan zu erstellen? Für eine Studie in Salzburg werden erwachsene Teilnehmende gesucht, die eine KI-gestützte Planungssituation ausprobieren und ihre Erfahrungen einbringen möchten.

KI im Alltag besser verstehen

KI-Assistenten unterstützen immer häufiger bei persönlichen Aufgaben, etwa beim Planen, Reflektieren oder Strukturieren von Zielen. In einer aktuellen Studie untersucht das Ludwig Boltzmann Institute for Digital Health and Prevention gemeinsam mit Salzburg Research Forschungsgesellschaft und der LMU München, wie Menschen mit einem KI-System zusammenarbeiten, wenn sie einen individuellen Plan für körperliche Aktivität entwickeln.

Im Mittelpunkt steht nicht die sportliche Leistung, sondern die Interaktion mit der KI: Was funktioniert gut? Was fühlt sich natürlich an? Wo entstehen Missverständnisse oder Unsicherheiten?

So läuft die Teilnahme ab

Die Studienteilnahme umfasst einen einmaligen Termin vor Ort in Salzburg und dauert rund 90 Minuten. Teilnehmende führen ein begleitetes Gespräch mit einem KI-Chatbot und entwickeln Schritt für Schritt einen persönlichen Bewegungsplan für vier Wochen. Ergänzend beantworten sie kurze Fragebögen und sprechen mit einer forschenden Person über ihre Eindrücke.

Vorkenntnisse zu KI, Sport oder Training sind nicht erforderlich. Gesucht werden Personen mit unterschiedlichen Hintergründen. Voraussetzung ist, dass Teilnehmende mindestens 18 Jahre alt sind, gut auf Englisch kommunizieren können und für einen Termin nach Salzburg kommen können.

Teilnahme vor Ort in Salzburg

Die Studie findet am SALK-Gelände, Lindhofstraße 22, 5020 Salzburg, statt. Die gesamte Sitzung wird auf Englisch durchgeführt. Als Dankeschön erhalten Teilnehmende einen Salzburg Altstadt Gutschein im Wert von 20 Euro.

Interessierte können sich direkt online informieren und einen Termin auswählen:
AI-Assisted Physical Activity Planning, Study Sign-Up

ChaCha26 Kick-off

From expert opinion to data driven selection of sports equipment: Boot selection in alpine ski racers

To compete successfully in alpine ski racing, not only physical, mental, and skiing technique preparation are important, but also wisely chosen and properly tuned skiing equipment. While equipment related safety aspects are mostly ensured by official rules (e.g., competition rules provided by the International Skiing Federation), the performance optimization and customization of equipment is mostly reliant on coaches and experts in the skiing industry. Therefore, knowledge often is dependent on individual person’s experience and not publicly available. This aspect can also hinder companies or teams to spread knowledge within their own team. However, there is the necessity to select the optimal equipment for each athlete individually within a range of available equipment variations. To improve the process of ski boot selection for racers within a whole company, the presented research had the goal to provide a decision model by extracting and objectifying knowledge from few experts within the company. Based on a Delphi-type expert elicitation approach, together with the company’s boot experts a data collection sheet was designed, including the relevant parameter to decide which ski boot is appropriate for an individual athlete. Thereafter, data analysis of 198 datasets included classification methods based on random forest models to create boot choice recommendation models. Results revealed well predictable recommendation for boot size (accuracy 77%) and acceptable accuracy (57%) for prediction of boot model. With existing limitations of extracting subjective and individual expertise, this approach helps to objectify personalized expertise and distribute knowledge within relevant interest groups.

Zügig pendeln: Öffi oder Pkw?

Adoption Plans: Tailored approaches for implementing SuCoLo solutions in twelve European cities

Together with city representatives and other stakeholders, adoption plans were developed to support 12 European cities in implementing sustainable and inclusive urban logistics solutions based on SuCoLo’s pilot experiences. The document builds on experiences in SuCoLo’s three pilot cities (Salzburg, Leipzig, and Merano), as well as insights gathered during two online workshops on Urban Logistics & Sustainable Consumer Behaviour held on 26 November 2025. It also incorporates input from discusions with representatives from SuCoLo follower city Gävle held between January and April 2026, additional stakeholder meetings, and desktop research.

In addition to general implementation guidance, the document includes tailored recommendations and practical steps for the following cities: Agios Nikolaos (Greece), Bochum (Germany), Brașov (Romania), Cologne (Germany), Gävle (Sweden), Kalmar (Sweden), Leipzig (Germany), Malmö (Sweden), Merano (Italy), Osmangazi (Türkiye), Salzburg (Austria) and Stockholm (Sweden).

EDIH Network Award for Excellence 2026

Digitalisierung für den Klimaschutz: EDIH-Projekt unter Europas besten Innovationsprojekten

Ein digitales Innovationsprojekt aus dem EDIH Crowd in Motion – AI wurde beim EDIH Network Award for Excellence 2026 mit dem 2. Platz ausgezeichnet. Das interaktive Moormodell zeigt anschaulich, wie Moore Wasser speichern, CO₂ binden und renaturiert werden können.

Das digitale Innovationsprojekt „Advancing Peatland Restoration through Digital Modeling“ belegte beim EDIH Network Award for Excellence 2026 den zweiten Platz. Die Auszeichnung wurde im Rahmen des EDIH-Summit am 9. und 10. Juni 2026 in Brüssel verliehen. Insgesamt wurden 69 Erfolgsgeschichten von europäischen Digital Innovation Hubs aus 12 Ländern eingereicht. Drei Projekte wurden von der Europäischen Kommission in die engere Auswahl genommen.

Das Innovationsprojekt entwickelte ein interaktives Moormodell, das die Bedeutung von Mooren für Klima, Wasserhaushalt und Artenvielfalt anschaulich vermittelt und Renaturierung erlebbar macht. Das ausgezeichnete Projekt wurde über den EDIH Crowd in Motion – AI umgesetzt. Salzburg Research ist Leiter des EDIH und bringt im Hub wissenschaftliche Expertise für digitale Transformation, datenbasierte Innovation und KI-gestützte Anwendungen ein.

Digitales Modell macht Moor-Renaturierung sichtbar

Im Mittelpunkt steht ein interaktives Moor-Modell, das im Rahmen des EDIH für die Umweltbildung entwickelt wurde. Es veranschaulicht, warum Moore für das Klima, den Wasserkreislauf und die Artenvielfalt von großer Bedeutung sind. Das Modell zeigt, wie Moore Wasser speichern, CO₂ binden und Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere bieten. Gleichzeitig verdeutlicht es die Folgen der Entwässerung und wie Renaturierungsmaßnahmen dazu beitragen können, diese lebenswichtigen Ökosysteme wiederzubeleben.

Das Modell richtet sich an Schulen, Museen, Naturparks, Umweltorganisationen und öffentliche Einrichtungen. Es unterstützt Pädagog*innen dabei, komplexe ökologische Zusammenhänge auf einfache und anschauliche Weise zu vermitteln. Durch die Kombination eines physischen Modells mit digitalen Elementen können Nutzer:innen verschiedene Szenarien erleben und die Auswirkungen menschlicher Eingriffe auf Moorlandschaften besser verstehen.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit SonntagPlus und dem Partner FabLab Tirol umgesetzt. Im Rahmen von EDIH Crowd in Motion – AI wurde eine erste Idee Schritt für Schritt zu einem praktischen Modell weiterentwickelt, das die Umweltbildung bereichert und den Wissenstransfer im Bereich der Moor-Renaturierung fördert.

EDIH Test before Invest: Digitales Moormodell

Mit dem Klick auf das Bild werden durch den mit uns gemeinsam Verantwortlichen Youtube (Google Ireland Limited) das Video abgespielt, auf Ihrem PC Skripte geladen sowie personenbezogene Daten erfasst.

Details zum ausgezeichneten EDIH-Projekt: Advancing peatland restoration through digital modelling

Auszeichnung beim EDIH Summit in Brüssel

Die Auszeichnung wurde im Rahmen des EDIH Summit 2026 vergeben, der am 9. und 10. Juni 2026 in Brüssel stattfand. Unter dem Motto „Strengthening the AI Innovation Ecosystem“ brachte die Veranstaltung das europäische Netzwerk der Digital Innovation Hubs, EU-Institutionen, Mitgliedstaaten, KI-Infrastrukturen und Innovationsakteur:innen zusammen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Unternehmen und öffentliche Organisationen in Europa besseren Zugang zu vertrauenswürdiger KI-Expertise, Testmöglichkeiten und digitaler Innovationsunterstützung erhalten.

Fotos: European Digital Innovation Hubs Summit 2026

Die Finalist:innen des EDIH Network Award for Excellence 2026 wurden beim Summit präsentiert und prämiert. Der Award macht erfolgreiche digitale Innovationsprojekte aus dem europäischen EDIH-Netzwerk sichtbar und zeigt, wie digitale Technologien konkrete Herausforderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt adressieren können.

Mehr Informationen:


EDIH Crowd in Motion – AI: Ihr Partner für die Digitalisierung

Der European Digital Innovation Hub „Crowd in Motion – AI“ unterstützt Unternehmen mit Fokus auf Tourismus, Sport, Freizeit, Mobilität und Well-being sowie öffentliche Organisationen bei der digitalen Transformation. Im Fokus stehen unter anderem Künstliche Intelligenz, datenbasierte Innovation, digitale Prototypen, Open Innovation, Trainings und der Zugang zu europäischen Innovationsnetzwerken. Salzburg Research begleitet diese Aktivitäten als Forschungspartnerin mit Schwerpunkt auf anwendungsnaher Digitalisierung und KI.

Die „Test before Invest“-Services von EDIH Crowd in Motion – AI ermöglichen es Unternehmen, neue digitale Technologien und Lösungen zu testen, bevor sie größere Investitionen tätigen. Dazu gehören eine individuelle Bedarfsanalyse, der Zugang zu Testumgebungen, technische Expertise und Unterstützung bei der Entwicklung erster Prototypen.

„Crowd in Motion – AI“ ist Teil des EU-Programms Digital Europe und wird von der Europäischen Kommission sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) kofinanziert.

Weitere Informationen: https://www.crowd-in-motion.eu

Presseinformation zum Award: Interaktives Moormodell aus Österreich im Finale des EDIH Network Award for Excellence 2026

Am Beitragsbild: Die Preisträger des „EDIH Network Award for Excellence 2026“: v.l.n.r. Lucilla Sioli, Direktorin des EU-KI-Büros, GD CNECT, Europäische Kommission, Olga Shapoval, Eastern Ukraine EDIH (3. Platz), Maria Beck und Kamar Aden Omar, Digital Hub Logistics Dortmund (1. Platz) sowie Olivia Zechner und Reinhard Willfort, EDIH Crowd in Motion AI (2. Platz).

Interaktives Moormodell aus Österreich im Finale des EDIH Network Award for Excellence 2026

Ein im European Digital Innovation Hub (EDIH) „Crowd in Motion – AI“ unterstütztes Digitalisierungsprojekt wurde beim EDIH Network Award for Excellence 2026 unter die drei Finalisten gewählt und nun beim EDIH Summit in Brüssel mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Das Projekt zeigt, wie Design Thinking, digitale Modellierung, Prototyping und digitale Fertigung dazu beitragen können, die Bedeutung der Renaturierung von Mooren für den Klimaschutz anschaulich zu vermitteln. Insgesamt wurden 69 Success Stories aus zwölf Ländern eingereicht. Drei Projekte kamen in die engere Auswahl.

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2. Platz beim EDIH Network Award for Excellence 2026

Wie KI beim Klimaschutz wirklich helfen kann

Wenn das Lastenradden Lieferwagen ablöst

Wie die Atemtechnik das Laufen beeinflusst

Vielfalt als Innovationsmotor

Wenn die Prothese den Untergrund fühlt

Autarkie anders sehen

Wenn die Prothese den Untergrund fühlt 

Salzburg Research entwickelt gemeinsam mit der Saphenus Medical Technology GmbH eine Prothese, die den Untergrund erkennt – und spürbar macht. 

Wer mit einer Beinprothese lebt, ist im Alltag oft besonders aufmerksam unterwegs. In der Dämmerung, im Gedränge oder im Gespräch beim Gehen fehlt manchmal der freie Blick auf den Boden. Unebenheiten, weiche Stellen oder Gefälle können dann schnell zur Herausforderung werden. Genau hier setzt die Arbeit von Salzburg Research an: Gemeinsam mit Saphenus entsteht eine fühlende Prothese, die den Untergrund erkennt und diese Information unmittelbar an die tragende Person weitergibt. 

Die Prothese soll nicht nur tragen, sondern auch „mitfühlen“. Sensoren am Fuß sowie drucksensitive Sohlen messen die Belastung und erfassen, wie sich die Prothese beim Auftreten bewegt. Aus diesen Daten identifizieren maschinelle Lernverfahren von Salzburg Research charakteristische Eigenschaften des Untergrundes. Die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend: Das System kann bereits zuverlässig zwischen Untergründen verschiedener Härtegrade unterscheiden sowie Neigungen und das Steigen von Stufen erkennen. Besonders relevant sind dabei Übergänge – etwa von einer festen Oberfläche wie Asphalt auf eine weiche Wiese, die für Prothesenträger:innen häufig herausfordernd sind.  

Entscheidend ist dabei nicht nur die Erkennung selbst, sondern auch die zeitnahe Rückmeldung. Zwischen Bodenkontakt und spürbarer Rückmeldung darf nur ein sehr kurzer Moment vergehen. Deshalb konzentriert sich die Entwicklung auf Algorithmen, die auf energieeffizienten Recheneinheiten direkt in der Prothese nahezu in Echtzeit reagieren können. Die erkannte Information wird dabei in unterschiedliche Vibrationsmuster übersetzt und über kleine Impulsgeber an gesunder Haut vibrotaktil spürbar gemacht. Neben der erhöhten Sicherheit berichten Nutzer:innen auch von positiven Effekten auf das Körpergefühl und einer Linderung von Phantomschmerzen. 

Folgendes Video zeigt eine Demonstration zur Echtzeit-Erkennung von Untergründen: Sensorsohle beim Gehen über unterschiedliche Testflächen. Parallel dazu visualisiert ein Auswertungsinterface Sensordaten, Druckverteilung und die aktuell erkannte Untergrundklasse.

Fühlende Prothese erkennt Untergründe in Echtzeit

Mit dem Klick auf das Bild werden durch den mit uns gemeinsam Verantwortlichen Youtube (Google Ireland Limited) das Video abgespielt, auf Ihrem PC Skripte geladen sowie personenbezogene Daten erfasst.

Künftig sollen die Vibrationsmuster noch gezielter an unterschiedliche Untergründe angepasst werden, sodass insbesondere Unregelmäßigkeiten des Untergrundes noch besser kommuniziert werden. Dadurch entsteht eine zusätzliche Wahrnehmungsebene: Der Boden wird nicht nur gesehen, sondern auch gefühlt. Diese Forschungsarbeit zur Erweiterung der menschlichen Wahrnehmung von Prothesentragenden wird im Rahmen des COMET-Projekts “Digital Motion” durch das BMIMI, das BMWET über die FFG und die Länder Salzburg, Tirol und OÖ gefördert. 

Mehr Informationen:

Was tun, wenn im Katastrophenfall das Netz ausfällt?

Was tun, wenn im Katastrophenfall das Netz ausfällt?

Workshop-Teilnehmer:innen gesucht: Autonome mobile Roboter im öffentlichen Raum

WO?               TU Graz, Campus Inffeldgasse

WANN?          Zwischen 06. und 08.Juli 2026

DAUER?        Ca. 2 Stunden

Sie sind technologieaffin und interessieren sich für autonome mobile Roboter (AMR) im öffentlichen Raum? Sie sind oft zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs und haben Interesse, im Rahmen eines Workshops Ihre Meinung und Ihre Ideen zu dem Thema einzubringen? Dann melden Sie sich gleich jetzt für unseren Workshop an!

WER kann teilnehmen?

Wir suchen Personen im Alter zwischen 18 und 99 Jahren, die sich für ca. 2 Stunden Zeit nehmen, ihre Ideen rund um das Thema autonome mobile Roboter (AMR) im öffentlichen Raum einzubringen. Anhand verschiedener Szenarien diskutieren wir Einsatzmöglichkeiten, Potenziale und Gefahren von AMRs im öffentlichen Raum. Zudem haben Sie die Möglichkeit zwei unterschiedliche AMRs hautnah zu erleben.

Hintergrund zur Studie:
Im Projekt CARIPU (Cooperative Acting Robots in Industry and Public) untersuchen wir die Entwicklung neuer Interaktionsformen zwischen Menschen und autonomen mobilen Robotern (AMRs) im öffentlichen Raum.

Unser Ziel ist es, Faktoren zu ermitteln, die für verschiedene Verkehrsteilnehmer:innen im Hinblick auf die Akzeptanz von AMRs im öffentlichen Raum wichtig sind. Darüber untersuchen wir Feedback-Mechanismen von AMRs, um den Bedürfnissen verschiedener Verkehrsteilnehmer:innen gerecht zu werden.

Für Ihren Zeitaufwand erhalten Sie Stadtgutscheine einlösbar in der Stadt Graz im Wert von 25 Euro.


Anmeldung

CARIPU Workshop
Bitte geben Sie an, welche der folgenden Termine für Sie möglich sind (auch Mehrfachnennungen möglich)

Bitte teilen Sie uns Ihre E-Mail-Adresse mit, damit wir mit Ihnen bezüglich der Terminvereinbarung in Kontakt treten können. 

Datenschutzhinweis: Nach Absenden der Registrierung erfolgt eine Verarbeitung der oben angeführten Daten durch den datenschutzrechtlich Verantwortlichen, die Salzburg Research Forschungsgesellschaft, Jakob-Haringer-Str. 5/3, 5020 Salzburg, info@salzburgresearch.at, zum Zweck der Organisation und Information zur Veranstaltung auf Grundlage Ihrer durch das Absenden des Formulars erteilten Einwilligung. Es erfolgt eine Weiterverarbeitung der Daten zum Zweck der Information über Folgeveranstaltungen, welche mit dem ursprünglichen Verarbeitungszweck vereinbar ist, auf derselben Rechtsgrundlage bis auf Widerspruch. Es besteht keine gesetzliche oder vertragliche Verpflichtung zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten. Die Nichtbereitstellung hat lediglich zur Folge, dass keine Registrierung möglich ist. Die TeilnehmerInnenliste (E-Mail-Adressen) wird mit dem CARIPU-Projektkonsortium im Vorfeld der Veranstaltung zur Verfügung geteilt. Es erfolgt KEINE Weitergabe der Daten außerhalb des Projektkonsortiums.

Mehr Information und Ihre Rechte: Datenschutzerklärung


Ferialpraktikant:in (w|m|d) KI-assistierte Softwareentwicklung

Vollzeit 38,5 h/Woche | befristet auf 1 Monat | Eintrittstermin: 01.07.2026

Ausschreibung als PDF

KI trifft Energie: Mach mit uns einen Deep Dive in KI-assistierte Softwareentwicklung für eine Energiedatenplattform

Salzburg Research bietet als unabhängiges Forschungsinstitut Know-how und nachhaltige Lösungen für komplexe Herausforderungen. Wir sind ein Think-Tank für innovative Unternehmen unterschiedlichster Branchen und die öffentliche Hand – international orientiert und der Region verpflichtet.


Im Rahmen unserer Arbeiten zu Energiegemeinschaften und Energiedatenplattformen betreiben wir das CAT (Community Aggregation Tool) – eine Softwareplattform zur Verarbeitung, Analyse und Visualisierung von Energiedaten.


Um herauszufinden wie sich das CAT mit Hilfe moderner KI-Werkzeuge neu denken und weiterentwickeln lässt, vergeben wie ein Ferialpraktikum für einen Deep Dive zu diesem Thema.

Deine Aufgaben bei uns:

  • KI-assistierte Softwareentwicklung rund um das bestehende CAT
  • Dokumentation und Aufbereitung deiner Learnings

Dein Profil:

  • Du hast einen HTL-Abschluss oder absolvierst derzeit ein Bachelorstudium im IT-Bereich
  • Du denkst bei Agenten nicht nur an James Bond
  • Kenntnisse in der Softwareentwicklung und erste Erfahrungen mit KI-Tools
  • Begriffe wie Hermes, Codex und AGENTS.md schrecken dich nicht ab
  • Eigenmotiviert, hohe Bereitschaft für einen Deep Dive in das Themenfeld

Vielfalt stärkt Forschung und Innovation.
Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Hintergründen, die unsere Projekte mit ihrer Expertise und ihrem Blickwinkel bereichern möchten. Wir schaffen ein Umfeld, das individuelle Lebensrealitäten respektiert und aktiv unterstützt. Gemeinsam gestalten wir eine Forschungskultur, in der Vielfalt Chancengleichheit und Zusammenhalt gelebt werden.

Das Bruttomonatsgehalt beträgt bei Vollzeitbeschäftigung (38,5 Stunden/Woche) gemäß Forschungskollektivvertrag EUR 1.461,- bis EUR 1.991,- und richtet sich nach dem 3. bzw. 4. Lehrjahr.

jobs@salzburgresearch.at

Wir freuen uns auf dich!

Weitere Benefits findest du unter: www.salzburgresearch.at/benefits

Schmidt Paolo

FOCUS:LFM – From Open Coexistence to Unified Systems for Local Flexibility Management

FOCUS:LFM entwickelt ein Open-Source-Framework für das Flexibilitätsmanagement in Österreich.

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Digitaler Zwilling warnt vor Aquaplaning bei Starkregen

Starkregen erhöht das Aquaplaning-Risiko auf Autobahnen. Im österreichischen Forschungsprojekt WETSAFE entwickelte Salzburg Research gemeinsam mit Partnern ein System, das Wasserfilme auf Fahrspuren simuliert und Gefahrensituationen frühzeitig für Verkehrsmanagement und automatisierte Fahrzeuge nutzbar macht.  

Starkregen als Risiko für die Verkehrssicherheit 

Der Klimawandel führt zu häufigeren Extremwetterereignissen. Besonders Starkregen kann auf Autobahnen innerhalb kurzer Zeit gefährliche Wasserfilme bilden. Je nach Niederschlagsmenge, Fahrbahngeometrie, Geländeform und Entwässerungskapazität steigt dadurch das Risiko für Aquaplaning deutlich. Für Verkehrsteilnehmende ist das besonders kritisch, weil Fahrzeuge auf Autobahnen mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs sind. 

Im Forschungsprojekt WETSAFE entwickelte ein österreichisches Konsortium ein System, das potenzielle Gefahrenstellen bei Starkregen frühzeitig erkennt. Grundlage dafür ist ein hochgenauer digitaler Zwilling der Fahrbahn und ihrer Umgebung. In Kombination mit prognostizierten Niederschlagsmengen simuliert das System, wo sich Wasser auf einzelnen Fahrspuren sammelt und wo Aquaplaning-Gefahr entstehen kann. 

Digitale Verkehrsbeeinflussung und kooperative Systeme 

Salzburg Research brachte im Projekt Know-how zu vernetzten Mobilitätssystemen, digitalen Verkehrsinformationen und kooperativen intelligenten Verkehrssystemen ein. Ziel war es, die Simulationsergebnisse so aufzubereiten, dass sie in bestehende Technologien zur Verkehrsinformation bzw. Verkehrsbeeinflussung integriert werden können. 

Dazu zählen digitale Verkehrsbeeinflussungsanlagen sowie C-ITS-Anwendungen, also Systeme, die den Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur ermöglichen. Auf dieser Basis können Verkehrsteilnehmende, Einsatzkräfte und künftig auch automatisierte Fahrzeuge frühzeitig vor Aquaplaning-Risiken gewarnt werden. Das Fahrverhalten lässt sich dadurch besser an die aktuelle Gefahrensituation anpassen. 

Prävention für Infrastruktur und Fahrverhalten 

Das System liefert nicht nur Informationen für akute Warnungen. Die realitätsnahe Simulation von Starkregenereignissen kann auch dabei helfen, Engpässe in der Fahrbahnentwässerung zu erkennen. Betreibende von Straßeninfrastruktur erhalten damit eine Grundlage, um präventive Maßnahmen abzuleiten und besonders gefährdete Abschnitte gezielt zu bewerten. 

Im Projekt wurde das System exemplarisch auf einem Autobahnabschnitt mit bekannter Gefährdung angewendet, demonstriert und evaluiert. Die Erkenntnisse sind langfristig auf weitere Abschnitte des Autobahnnetzes übertragbar. 

Der Ergebnisbericht steht hier zum Download zur Verfügung: projekte.ffg.at

Das Projekt wurde von JOANNEUM RESEARCH koordiniert; Projektpartner waren GeoSphere Austria, flussbau iC GesmbH und Salzburg Research Forschungsgesellschaft. Beauftragt wurde WETSAFE vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur sowie von der ASFINAG. 

Wenn das Netz versagt

Wissensbilanz 2025/26

Salzburg Research blickt auf ein starkes Forschungsjahr 2025 zurück: 79 Forschungs- und Entwicklungsprojekte, 60 Publikationen, 246 Partnerorganisationen und ein weiter gestiegener Markterfolg zeigen die wachsende Wirkung datenbasierter Forschung für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Daten in Wert verwandeln

Die Salzburg Research Forschungsgesellschaft hat ihre Wissensbilanz 2025 veröffentlicht. Unter dem Leitmotiv „From Data to Value“ zeigt der Bericht, wie Salzburg Research Daten in nutzbare Informationen, digitale Prototypen, Studien, Tools und Anwendungen überführt. Im Mittelpunkt stehen Forschungs- und Innovationsleistungen in den Bereichen Mobilität, Sport und Gesundheit, Energie, Industrie und Infrastruktur.

Als außeruniversitäres Forschungsinstitut entwickelt Salzburg Research gemeinsam mit Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und wissenschaftlichen Partnerorganisationen datenbasierte Lösungen für die digitale und nachhaltige Transformation. Die Kernkompetenzen reichen von intelligenter Vernetzung über Mobilitäts- und Transportdatenanalyse bis zu Bewegungsdatenanalyse und Innovationsmethoden.

Stabile Forschungsleistung und steigende Marktorientierung

2025 war Salzburg Research in 79 Forschungs- und Entwicklungsprojekten aktiv. Die Betriebsleistung blieb mit rund 7,1 Millionen Euro stabil auf hohem Niveau. Der Markterfolg stieg auf 5,02 Millionen Euro, der Selbstfinanzierungsgrad auf 70,6 Prozent. Auch die Auftragsforschung entwickelte sich positiv: 38 direkt beauftragte Projekte erzielten Erlöse von rund 1,63 Millionen Euro.

„Das Jahr 2025 zeigt einmal mehr, wofür Salzburg Research steht: starke Forschung, steigende Marktorientierung und konsequente Wirkung“, sagt Geschäftsführer Siegfried Reich in der Wissensbilanz.

Wirkung in Mobilität, Gesundheit, Energie und Innovation

Die Wissensbilanz zeigt konkrete Beispiele für Forschung mit Wirkung: Salzburg Research untersuchte im Reallabor Nußdorferstraße Überholabstände zwischen Kraftfahrzeugen und Radfahrenden, entwickelte datenbasierte Werkzeuge für Verkehrssteuerung und Verkehrsplanung, arbeitete an sensorbasierten Assistenzsystemen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und entwickelte smarte Schutzkleidung für Einsatzkräfte. Weitere Schwerpunkte lagen auf offenen Innovationsprozessen mit Bürger:innen sowie auf datenbasierten Prognosen für Stromnetze.

Damit verbindet Salzburg Research wissenschaftliche Methoden mit praxisnaher Erprobung. Die Ergebnisse unterstützen fundierte Entscheidungen, beschleunigen Technologietransfer und schaffen Grundlagen für neue digitale Anwendungen.

Wissenschaftliche Sichtbarkeit und starkes Netzwerk

Auch wissenschaftlich konnte Salzburg Research 2025 zulegen: Insgesamt wurden 60 Publikationen veröffentlicht, darunter 19 Journal Papers und 34 Beiträge in internationalen Conference Proceedings. Drei internationale Auszeichnungen unterstreichen die wissenschaftliche Qualität der Arbeit.

Das Netzwerk blieb mit 246 Partnerorganisationen stabil. Besonders stark vertreten waren Partnerorganisationen aus der Wirtschaft, darunter 80 kleine und mittlere Unternehmen. Gleichzeitig baute Salzburg Research seine nationalen und internationalen Mitgliedschaften weiter aus.

Team, Diversität und Wissenstransfer

Das Team umfasste 2025 80 Mitarbeitende, davon 65 Forschende. Der Frauenanteil stieg auf 41,9 Prozent, im wissenschaftlichen Personal auf 33,8 Prozent. Auch die Internationalität wuchs weiter: 30,8 Prozent der Mitarbeitenden hatten 2025 eine Herkunft außerhalb Österreichs.

Salzburg Research stärkte zudem den Wissenstransfer: Das Institut organisierte oder co-organisierte 42 Veranstaltungen, betreute 10 Dissertant:innen sowie 21 Master- und Bachelor-Studierende und erreichte 489 Medienberichte.

Wissensbilanz online lesen

Die vollständige Wissensbilanz 2025/26 bietet Zahlen, Entwicklungen, Projektbeispiele und Einblicke in die Wirkung der Forschung von Salzburg Research.

Mehr Informationen:

Die Vorjury ist noch fleißig am Werk und bewertet derzeit die 434 eingereichten Ideen des Ideenbewerbs

Digitaler Zwilling gegen Aquaplaning

Großes Interesse an Forschung zum Mitmachen in der Science City Itzling

Schlaflabor im Techno-Z: Studienteilnehmende gesucht!

Friendly Reminder: Kommenden Dienstag, 2. Juni, gibt die Radkompetenz Akademie spannende Einblicke in das Forschungsprojekt „Reallabor Nußdorferstraße“

Friendly Reminder zur Radkompetenz Österreich-Akademie kommenden Dienstag, 2. Juni.

Digital Motion®: IoT-Driven New Product Development for Sports, Fitness, Health, and Well-being

90-min Session
im Rahmen des SpinFortec Kongress in Magdeburg
24.09.2026, 10:30-12:00 Uhr

powered by DiMo-NEXT · Next Level of Digital Motion

Session ThemaRedner:innen
Was ist DiMo-NEXT?
Überblick über Digital Motion und IoT-gestützte Entwicklung neuer Produkte. Von Forschungsprototypen bis hin zu vernetzten Sporttechnologien.
Elisabeth Häusler
Vernetztes Ski-Ökösystem
IoT-Produktentwicklung im alpinen Skisport
Christoph Thorwartl
Sprachgesteuerte Auslösung der Skibindung im Skirennsport
Erstellung synthetischer Wake-Word-Datensätze und Hardware-Entwicklung
Christoph Thorwartl od. Michael Lasshofer
Intelligente Kantenanalyse im alpinen Skisport
Ein Ansatz zur Quantifizierung des Zustands von Skikanten unter Verwendung von IMU-Sensoren und Machine Learning
Carina Franschitz
Digital Motion Smart Textilien
Nutzerorientierte und kontextbezogene Systementwicklung für intelligente Sportbekleidung
Severin Bernhart
Erzeugung und Erweiterung synthetischer Daten für biomechanische Zeitreihendaten
Methoden, Herausforderungen und Perspektiven
Christina Halmich

cityclimAIte: KI für klimaneutrale Städte.

Der Klimawandel stellt Städte weltweit vor erhebliche Herausforderungen. Hitzewellen, Starkregenereignisse, steigender Energiebedarf und Belastungen der urbanen Infrastruktur wirken sich zunehmend auf Lebensqualität, Gesundheit und wirtschaftliche Stabilität aus. Gleichzeitig sind Städte zentrale Akteure für die Erreichung von Klimaneutralität und Resilienz. Parallel dazu entwickelt sich die Künstliche Intelligenz (KI) mit hoher Geschwindigkeit weiter und eröffnet neue Möglichkeiten für datenbasierte Steuerung, Prognose und Optimierung urbaner Systeme. Vor diesem Hintergrund untersucht die Studie cityclimAIte, wie KI-Anwendungen einen wirksamen Beitrag zur klimaneutralen und klimaresilienten Stadt leisten können und welche technischen, organisatorischen sowie rechtlichen Voraussetzungen dafür erforderlich sind. Im Mittelpunkt steht die Forschungsfrage, in welchen kommunalen Anwendungsfeldern KI das größte Potenzial zur Unterstützung der Klimaneutralität besitzt und wie diese Anwendungen hinsichtlich Wirkung, Machbarkeit, Skalierbarkeit und regulatorischer Anforderungen bewertet werden können.

Die Ausgangssituation ist durch ein Spannungsfeld zwischen Klimadruck, Digitalisierung und zunehmender Regulierung geprägt. KI-basierte Anwendungen werden bereits heute in unterschiedlichen Bereichen wie Mobilität, Energieversorgung, Gebäudeoptimierung oder Stadtplanung eingesetzt und bieten erhebliche Potenziale zur Effizienzsteigerung und Emissionsreduktion. Gleichzeitig bestehen jedoch zahlreiche Herausforderungen, etwa hinsichtlich Datenqualität, Interoperabilität, Datenschutz, Cybersicherheit, Fachkräftemangel und finanzieller Ressourcen. Besonders der EU-AI-Act sowie die Datenschutz-Grundverordnung schaffen neue Anforderungen an Transparenz, Governance und Risikomanagement beim Einsatz von KI-Systemen. Internationale Initiativen und Programme zeigen zwar die wachsende Bedeutung von KI als Schlüsseltechnologie für klimaneutrale Städte, allerdings fehlt vielen Kommunen eine strukturierte Entscheidungsgrundlage zur Auswahl geeigneter Anwendungen und zur Bewertung ihrer tatsächlichen Wirkung. Genau hier setzt cityclimAIte an, indem internationale Erfahrungen systematisch analysiert und auf österreichische Rahmenbedingungen übertragen werden.

Das strategische Ziel der Studie besteht darin, KI-Anwendungsfälle im Kontext klimaneutraler Städte strukturiert aufzubereiten und daraus praxisorientierte Empfehlungen für Städte, Gemeinden und Entscheidungsträger:innen abzuleiten. Dazu wurden nationale und internationale Projekte untersucht, relevante Use-Cases identifiziert und hinsichtlich ihrer Potenziale bewertet. Die Studie konzentriert sich insbesondere auf die Bereiche Mobilität und Logistik, Strom- und Wärmenetze, energieeffiziente Gebäude, städtisches Klima und Klimawandelanpassung sowie energieeffiziente Rechenzentren und Abwärmenutzung. In diesen Domänen wurden konkrete Anwendungen analysiert, darunter intelligente Verkehrssteuerungen, KI-basierte Energiemanagementsysteme, digitale Zwillinge, Mikroklimasimulationen sowie KI-gestützte Wärme- und Netzplanung. Ergänzend wurde ein interaktives KI-Empfehlungstool entwickelt, das Kommunen bei der Auswahl geeigneter Technologien unterstützt und eine strukturierte Bewertung anhand standardisierter Kriterien ermöglicht.

Methodisch basiert die Studie auf einer mehrstufigen Vorgehensweise. Zunächst erfolgte ein umfassendes Screening wissenschaftlicher Literatur, internationaler Projekte und bestehender KI-Anwendungen. Ergänzend wurden Interviews und Workshops mit Städten, Netzbetreibern, Forschungseinrichtungen, Technologieanbietern und Rechtsexpert:innen durchgeführt, um neben technologischen auch organisatorische und regulatorische Fragestellungen zu berücksichtigen. Alle identifizierten Anwendungen wurden in standardisierten Factsheets dokumentiert und anhand einheitlicher Kriterien bewertet. Berücksichtigt wurden unter anderem Klimawirkung, technische Machbarkeit, Komplexität, Datenanforderungen, Reifegrad der Technologien sowie Übertragbarkeit und Skalierbarkeit. Zusätzlich erfolgte eine vertiefte rechtliche Analyse hinsichtlich DSGVO, EU-AI-Act sowie weiterer sektorspezifischer Regelungen. Besonderes Augenmerk lag auf Datenschutz, Transparenz, Risikomanagement, menschlicher Aufsicht und den Anforderungen an vertrauenswürdige KI.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass KI erhebliche Potenziale zur Unterstützung klimaneutraler Städte besitzt. Besonders hohe Wirkungen wurden in den Bereichen Mobilität, Energie- und Wärmenetze sowie Gebäude- und Energiemanagement identifiziert. Dort kann KI dazu beitragen, Energieverbräuche zu senken, Verkehrsflüsse zu optimieren, Emissionen zu reduzieren und Planungsprozesse effizienter zu gestalten. Besonders vielversprechend sind Anwendungen wie intelligente Verkehrssteuerungen, prädiktive Energiemanagementsysteme, digitale Zwillinge und KI-gestützte Mikroklimasimulationen. Gleichzeitig zeigt die Studie deutlich, dass erfolgreiche KI-Anwendungen nicht allein von technologischen Algorithmen abhängen. Entscheidend sind qualitativ hochwertige Daten, interoperable Systeme, organisatorische Kompetenzen sowie klare rechtliche und ethische Rahmenbedingungen. Datenschutz, Transparenz, Cybersicherheit und menschliche Kontrolle stellen wesentliche Voraussetzungen für eine vertrauenswürdige Nutzung kommunaler KI-Systeme dar. Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass KI nur dann nachhaltig und wirksam eingesetzt werden kann, wenn technologische Innovation mit Governance-Strukturen, Kompetenzaufbau und regulatorischer Compliance kombiniert wird.

Für die Zukunft empfiehlt die Studie einen schrittweisen und praxisorientierten Ausbau kommunaler KI-Kompetenzen. Städte und Gemeinden sollten Pilotprojekte gezielt nutzen, um Erfahrungen aufzubauen und skalierbare Lösungen zu entwickeln. Gleichzeitig braucht es standardisierte Datenräume, interoperable Schnittstellen sowie geeignete Governance- und Sicherheitskonzepte. Das entwickelte KI-Empfehlungstool kann dabei als Orientierungshilfe dienen und Kommunen bei der Auswahl geeigneter Technologien unterstützen. Langfristig wird erwartet, dass KI eine zentrale Rolle in der urbanen Transformation einnehmen und wesentlich dazu beitragen wird, Klimaneutralität, Resilienz und Lebensqualität miteinander zu verbinden. Voraussetzung dafür bleibt jedoch ein menschenzentrierter, transparenter und rechtskonformer Einsatz von KI-Systemen.

Bikealyze NEXUS bei Testfahrten in Vorarlberg im Einsatz

Mit dem Forschungsfahrrad Bikealyze NEXUS hat Salzburg Research Ende Mai erstmals Testfahrten in Vorarlberg durchgeführt. In Nenzing/Schlins und Götzis wurde untersucht, wie Kraftfahrzeuge Radfahrende bei unterschiedlichen Radverkehrsführungen überholen. Die Daten liefern eine objektive Grundlage für die Bewertung der Radverkehrsinfrastruktur auf Freilandstraßen.

Die Fahrten fanden am Ende Mai 2026 in Nenzing/Schlins sowie in Götzis statt. Trotz sehr heißer Temperaturen konnten umfangreiche Daten von Überholvorgängen zwischen Kfz und Radfahrenden im Straßenverkehr erfasst werden. Ziel der Messfahrten ist eine objektive Erfassung realer Verkehrssituationen, um evidenzbasierte Aussagen zur Sicherheit von Radfahrenden zu ermöglichen.


Überholverhalten bei Sharrows zwischen Nenzing und Schlins

Auf der L74 wurde im Auftrag des Landes Vorarlberg zwischen den Gemeinden Nenzing und Schlins eine rund 400 Meter lange Teststrecke untersucht. Im Fokus stand das Überholverhalten zwischen Kraftfahrzeugen und Radfahrenden im Bereich von markierten Sharrows. Die Datenaufzeichnung erfolgte am Nachmittag von 14:00 bis 18:00 Uhr. Damit wurde auch die Abendspitze zwischen 16:00 und 18:00 Uhr miterfasst.


Mehrzweckstreifen auf der Montfortstraße in Götzis

Die rund einen Kilometer lange Teststrecke auf der Montfortstraße führt bergauf von Götzis in Richtung St. Arbogast. Untersucht wurde das Überholverhalten bei einem breiten Mehrzweckstreifen mit 1,75 Metern Breite und einer 4,5 Meter breiten Kernfahrbahn.

Die Strecke ist bewaldet, kurvig und weist eine Steigung auf. Für Kfz-Lenkende ist sie dadurch nicht durchgehend gut einsehbar – ein besonders relevanter Kontext für die Analyse von Überholvorgängen und Sicherheitsabständen. Die Datenaufzeichnung erfolgte von 8:00 bis 10:30 Uhr sowie von 15:00 bis 17:00 Uhr.

Diese Testfahrten wurden im Rahmen des Forschungsprojekts MZSFreiland – Optimierung der Radinfrastruktur: Studie zu Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn auf Österreichs Freilandstraßen durchgeführt.


Hochpräzise Messdaten aus dem Realverkehr

Das neue Forschungsfahrrad Bikealyze NEXUS verfügt unter anderem über einen Embedded-Hochleistungsrechner, ein hochgenaues GNSS-System, zwei LiDAR-Sensoren zur dreidimensionalen Erfassung der Umgebung, drei Kameras sowie eine C-ITS On-Board Unit. Die LiDAR-Sensoren erzeugen sogenannte Punktwolken – dreidimensionale Abbilder der Umgebung. Damit lassen sich Fahrzeuge erkennen, ihre Position und Ausdehnung bestimmen sowie relevante Kennwerte wie Überholabstände und Geschwindigkeiten berechnen. Die gewonnenen Daten bilden eine fundierte Grundlage für wissenschaftliche Auswertungen und für evidenzbasierte Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Radfahrende.

Forschungsfahrrad Bikealyze NEXUS bei Testfahrten in Vorarlberg

Mehr Information zum Forschungsfahrrad: Forschungsfahrrad Bikealyze NEXUS


Forschung für sichere Radinfrastruktur

Salzburg Research setzt seit 2021 speziell entwickelte Forschungsfahrräder ein, um reale Interaktionen von Radfahrenden mit anderen Verkehrsteilnehmenden im öffentlichen Straßenraum objektiv zu erfassen. Die aktuellen Testfahrten in Vorarlberg liefern wichtige Daten für die Bewertung unterschiedlicher Infrastrukturmaßnahmen und deren Wirkung auf das Überholverhalten zwischen Kfz und Radfahrenden.

Mit den Ergebnissen unter anderem aus Nenzing/Schlins und Götzis sollen konkrete Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie Radfahrende auf Freilandstraßen sicherer geführt werden können – insbesondere dort, wo Straßenräume eng und keine baulich getrennten Fahrradwege möglich sind.

Weitere Einsätze des Forschungsfahrrads:

Pointecker Isabel

Ahmad Waleed

FH Salzburg: Cornelia Schneider übernimmt Leitung des IT-Departments

PegaSense – Sensor-Pferdehufsocke zur Gangparameterdetektion und Entzündungsprävention

Neuartige, feldtaugliche Diagnostik für Pferde: Eine intelligente Hufsocke kombiniert Druck- und Temperaturmessungen, um Gangparameter objektiv zu erfassen und frühe Entzündungsanzeichen im Fesselgelenk zu erkennen.

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AI4Emergency Projektmeeting

Connected Boot: Referenzsystem für den alpinen Skisport

Mit dem Connected Boot bietet Salzburg Research eine innovative Methode zur Analyse der Skitechnik unter realen Bedingungen. Durch den Einsatz moderner Sensortechnologie und datenbasierter Auswertung wird die Bewegungsqualität direkt auf der Piste messbar und verständlich aufbereitet.

Im Zentrum steht ein am Skischuh angebrachtes Sensorsystem, das mithilfe von Inertial Measurement Units (IMUs) kontinuierlich Bewegungsdaten wie Beschleunigung, Rotation und Lage erfasst. Diese Daten werden in Echtzeit verarbeitet und in aussagekräftige Kennwerte überführt. Dazu zählen unter anderem Geschwindigkeit, Aufkantwinkel und weitere biomechanische Parameter. Auf dieser Basis wird ein Ski-Qualitätsscore berechnet, der die Technik objektiv bewertet und eine einfache Interpretation ermöglicht. Das System wurde in Kooperation mit Atomic (Altenmarkt, Österreich) sowie der Universität Salzburg entwickelt und verbindet industrielle Produktentwicklung mit wissenschaftlicher Forschung.

Präzise Einblicke direkt auf der Piste

Die Analyse erfolgt direkt im Feld und nicht im Labor. Dadurch können Bewegungsabläufe unter tatsächlichen Bedingungen untersucht werden, ein wesentlicher Vorteil gegenüber klassischen Messmethoden. Ergänzend kommen speziell entwickelte Algorithmen zum Einsatz, etwa zur Detektierung von Skischwüngen oder zur detaillierten Analyse von Skistilen.

Ein zentraler Bestandteil ist das unmittelbare Feedback an die Nutzer:innen. Über eine App werden die Ergebnisse verständlich visualisiert und unterstützen Sportler:innen sowie Trainer:innen dabei, Technik gezielt zu verbessern und Trainingsmaßnahmen anzupassen.

Die eingesetzten Methoden und Technologien ermöglichen:

  • objektive Analyse der Skitechnik in Echtzeit
  • Messung zentraler biomechanischer Parameter direkt auf der Piste
  • automatische Erkennung von Bewegungsereignissen wie Sprüngen
  • verständliche Aufbereitung komplexer Daten für unterschiedliche Nutzer:innengruppen

Damit entsteht eine durchgängige Verbindung zwischen Datenerfassung, Analyse und Anwendung. Komplexe biomechanische Zusammenhänge werden so in praxisrelevante Informationen übersetzt, die unmittelbar im Training oder in der Produktentwicklung genutzt werden können.

Gemeinsam entwickeln, praxisnah testen

Der Connected Boot ist in eine Living-Lab-Infrastruktur eingebettet, in der neue Funktionen gemeinsam mit Anwender:innen entwickelt und unter realen Bedingungen getestet werden können. Dieser nutzer:innenzentrierte Ansatz stellt sicher, dass die entwickelten Lösungen praxisnah und unmittelbar einsetzbar sind.

Für Kund:innen und Partner:innen ergeben sich daraus klare Mehrwerte:

  • gezielte Optimierung von Technik und Trainingsprozessen
  • Reduktion von Fehlbelastungen und Verletzungsrisiken
  • Entwicklung und Validierung innovativer, datenbasierter Produkte
  • Zugang zu realitätsnahen Test- und Analyseumgebungen im alpinen Kontext

Die Kombination aus realitätsnaher Datenerhebung und wissenschaftlicher Auswertung schafft eine belastbare Grundlage für fundierte Entscheidungen. Kund:innen und Partner:innen profitieren dadurch von effizienteren Entwicklungsprozessen und neuen datengetriebenen Ansätzen im alpinen Sport.

Neue Perspektiven für Training und Entwicklung

Der Connected Boot zeigt, wie sich moderne Sensorik, intelligente Datenanalyse und praxisnahe Forschung verbinden lassen, um neue Perspektiven für Training, Sicherheit und Produktentwicklung im alpinen Skisport zu schaffen.

Kontaktieren Sie uns, um mehr über den Connected Boot und mögliche Einsatzszenarien für Ihre Anwendung zu erfahren.

Vorarlberg wird zur Testregion

Towards Reproducible Test Annotation for Cyber-Physical Energy Systems using Ontology-driven Dataspaces

Reproducibility, traceability, and transparency in testing cyber-physical energy systems are crucial for scientific advancement and cross-laboratory collaboration. Current experimentation and test documentation practices lack formal semantics, making it difficult to reproduce experiments, share data, and apply, for example, the artificial intelligence-driven analysis. A dataspace that relies on structured ontologies aims to address these gaps by providing machine-actionable descriptions. In this work, we outline an ontology-driven approach for reproducibility of cyber-physical energy systems testing and illustrate its applicability through representative cross-laboratory use cases, demonstrating feasibility while identifying remaining semantic and metadata gaps that limit reproducibility. Based on these observations, we propose an open three-viewpoint ontology framework to guide future ontology extensions.

RL4AA’26: Multi-Agent RL for Resource Allocation in Wireless Network Communication (Sabrina Pochaba)

Salzburg kürt erstmals vier Innovations-Champions 2026

SEED: Energy and Emission Estimation Dataset for Adaptive Video Streaming

The environmental impact of video streaming is gaining more attention due to its growing share in global internet traffic and energy consumption. To support accurate and transparent sustainability assessments, we present SEED (Streaming Energy and Emission Dataset): an open dataset for estimating energy usage and CO2 emissions in adaptive video streaming. SEED comprises 500 video segments. It provides segment-level measurements of energy consumption and emissions for two primary stages: provisioning, which encompasses encoding and storage on cloud infrastructure; and end-user consumption, including network interface retrieval, video decoding, and display on end-user devices. The dataset covers multiple codecs (AVC, HEVC), resolutions, bitrates, cloud instance types, and geographic regions, reflecting real-world variations in computing efficiency and regional carbon intensity. By combining empirical benchmarks with component-level energy models, SEED enables detailed analysis and supports the development of energy- and emission-aware adaptive bitrate (ABR) algorithms. The dataset is publicly available at: https://github.com/cd-athena/SEED.

Nachts im Labor: Skurrile Dinge, die ihr am Freitag in Österreich erleben könnt

Die letzte Woche der Einreichphase des Ideenbewerbs mit der Stadt:Salzburg und zukunftswege.at zu Salzburgs Mobilitätszukunft 2040 ist angebrochen!

Forecasting für Energiegemeinschaften: Partner für Praxistests gesucht

Salzburg Research entwickelt Forecasting-Services für Energiegemeinschaften und sucht Partner aus der Praxis. Ziel ist es, Erzeugung und Verbrauch lokal besser abzustimmen und Prognosen frühzeitig an reale Anforderungen anzupassen.

Energiegemeinschaften stehen vor der Aufgabe, lokale Stromerzeugung und lokalen Verbrauch möglichst gut miteinander in Einklang zu bringen. Präzise Prognosen zu Lastflüssen und Erträgen können dabei helfen, vorhandene Energie effizienter zu nutzen, Flexibilität besser zu planen und datenbasierte Entscheidungen zu treffen.

Salzburg Research arbeitet derzeit an Forecasting-Services, die speziell auf die Anforderungen von Energiegemeinschaften zugeschnitten sind. Das Forschungsteam bringt langjährige Erfahrung in Zeitreihenanalyse, datenbasierter Modellierung und der Entwicklung von Prognose-Algorithmen ein.

Damit die entstehenden Lösungen in der Praxis echten Mehrwert bieten, öffnet Salzburg Research den Entwicklungsprozess frühzeitig für Partner aus dem Energiebereich.

Praxiswissen frühzeitig einbinden

Der geplante Service befindet sich in einer frühen Entwicklungsphase. Salzburg Research sucht daher keine klassischen Kundinnen und Kunden, sondern Partner, die Anforderungen aus der Praxis einbringen, erste Prototypen mitgestalten und einen Testbetrieb unter realen Bedingungen diskutieren möchten.

Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Welche Prognosen benötigen Energiegemeinschaften tatsächlich? Welche Genauigkeit ist für Planung und Betrieb erforderlich? Welche technischen und organisatorischen Schnittstellen sind relevant? Und wie lassen sich Forecasting-Services sinnvoll in bestehende Plattformen und Prozesse integrieren?

Partner für Austausch und Testbetrieb gesucht

Salzburg Research sucht:

  • Energiegemeinschaften, die ihre Lastflüsse und Ertragsprognosen datenbasiert optimieren möchten,
  • Dienstleister für Energiegemeinschaften, die Forecasting-Funktionen in ihre Plattformen integrieren wollen, sowie
  • fachliche Akteur:innen aus dem Energiebereich mit spezifischen Anforderungen an Prognosegüte, Datenverfügbarkeit oder Schnittstellen.

Interessierte Organisationen können ihre Perspektive in die Entwicklung einbringen, Feedback zu aktuellen Ansätzen geben oder gemeinsam mit Salzburg Research Möglichkeiten für einen Testbetrieb ausloten. Ziel ist ein offener fachlicher Austausch, der Forschung und praktische Anwendung frühzeitig verbindet.

Kontakt aufnehmen

Sie möchten Anforderungen aus Ihrer Energiegemeinschaft einbringen, Feedback zu Forecasting-Ansätzen geben oder einen Testbetrieb diskutieren? Salzburg Research freut sich über eine unverbindliche Kontaktaufnahme.

Aktuelle Forschungsarbeit rund um Energie & Energiegemeinschaften:

Hightech im Schnee

Wissensflash – „Lange Nacht der Forschung 2026“

SAVE THE DATE zum Webinar der Radkompetenz Österreich-Akademie mit Salzburg Research zu den Ergebnissen des Reallabors Nussdorferstrasse

Lange Nacht der Forschung Salzburg 2026 – Danke fürs Dabeisein!

A Cluster Success Story from Austria: ICT/&AI Hub Salzburg: IDA Lab Salzburg – When Research Makes a Difference in Practice

𝐖𝐈𝐑 𝐒𝐀𝐆𝐄𝐍 𝐃𝐀𝐍𝐊𝐄 𝐅Ü𝐑 Ü𝐁𝐄𝐑 𝟓𝟓𝟎 𝐈𝐃𝐄𝐄𝐍 – und jetzt geht’s weiter!

Webinar am 2. Juni: Einblicke und Ergebnisse Reallabor Nußdorferstraße

Radkompetenz Akademie: Webinar zu Bodenmarkierungen und Überholverhalten

Join the Final SuCoLo Webinar „Sustainable Urban Logistics: Results and Findings“!

AAS/RDF Interoperability Approaches for DPP

The goal of this document is to support technological convergence between two data modelling frameworks, namely the AAS and the RDF frameworks, often cited in the context of European DPP implementation. The document explains the motivations behind this work and describes a number of initiatives working towards this goal, in support of innovation. The document ends with a number of recommendations. This document is the result of a large-scale collaboration between 17 projects and 32 researche.

PegaSense Datenaufzeichnung

IBW Privacy Engineering am uDay XXIV in Vorarlberg

Transferzentrum für Privacy Engineering – Konsortialmeeting in Dornbirn

Neues Forschungsfahrrad Bikealyze NEXUS

Salzburg Research setzt mit dem neuen Forschungsfahrrad Bikealyze NEXUS einen weiteren technologischen Meilenstein in der objektiven Erfassung von Verkehrssituationen im Radverkehr. Ab nächster Woche kommt das neu entwickelte Fahrrad erstmals bei Befahrungen in Vorarlberg zum Einsatz. Ziel ist es, Daten zur Analyse von Überholabständen zwischen Fahrrädern und Kfz zu erfassen und somit langfristig zur Sicherheit von Radfahrenden beizutragen.

Seit 2021 nutzt Salzburg Research speziell entwickelte Forschungsfahrräder, um Interaktionen von Radfahrenden mit anderen Verkehrsteilnehmenden im öffentlichen Straßenraum realitätsnah zu erfassen und wissenschaftlich auszuwerten. Mit dem neuen Forschungsfahrrad Bikealyze NEXUS wurde der bisherige Aufbau technologisch weiterentwickelt. Das neue Forschungsfahrrad wurde von ALP.Lab entwickelt und auf einem Kompakt-Lastenrad von Kalkhoff aufgebaut.

Die Systemarchitektur umfasst einen Embedded-Hochleistungsrechner, ein hochgenaues GNSS-System, zwei LiDAR-Sensoren, drei Kameras sowie eine C-ITS On-Board Unit. Damit können Positions-, Bewegungs- und Umgebungsdaten im Realverkehr besonders präzise erfasst werden.

Ein zentrales Element der Datenerhebung sind die LiDAR-Sensoren. Sie erzeugen sogenannte Punktwolken – dreidimensionale Abbilder der Umgebung. Auf dieser Basis lassen sich Fahrzeuge erkennen, ihre Position und Ausdehnung bestimmen sowie relevante Kennwerte wie Abstände und Geschwindigkeiten berechnen. Besonders bei der Analyse von Überholvorgängen liefert das Forschungsfahrrad damit objektive Daten zur messbaren Sicherheit von Radfahrenden.

Im Projekt MZSFreiland – Studie zu Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn auf Österreichs Freilandstraßen wird das neue Forschungsfahrrad nun erstmals eingesetzt, um Überholvorgänge und Verkehrssituationen auf Freilandstraßen systematisch zu untersuchen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, Maßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrssicherheit evidenzbasiert zu entwickeln.

Digitale Lösungen für Pflege

Zukunft der Pflege: Landtag debattiert Strategien

Nudging ist anstupsende Architektur

In Salzburg steigt der Pflegebedarf

PhD Kandidat:in (w|d|m) mit Schwerpunkt Digitale Interventionen für herzgesunde Bewegungsförderung Teilzeit 20 Wochenstunden, befristet auf 3 Jahre, Eintrittstermin: 01.10.2026

Ausschreibung als PDF

Erforsche eine neue digitale Intervention für herzgesunde Bewegungsförderung!

Salzburg Research bietet als unabhängiges Forschungsinstitut Know-how und nachhaltige Lösungen für komplexe Herausforderungen im Internet der Dinge. Wir sind Think-Tank für innovative Unternehmen unterschiedlichster Branchen und die öffentliche Hand – international orientiert und der Region verpflichtet.

In unserem Portfolio finden sich auch digitale Gesundheitsthemen. Im Bereich Digitale Gesundheit und Prävention ergibt sich jetzt eine spannende Möglichkeit, an der klinischen Prüfung einer neuen digitalen Intervention für herzgesunde Bewegungsförderung mitzuarbeiten, und aufbauend auf diesem Projekt ein PhD Studium zu absolvieren.

Deine Aufgaben bei uns:

  • Wissenschaftliche Mitarbeit an der klinischen Prüfung einer digitalen Intervention für herzgesunde Bewegungsförderung, in enger Zusammenarbeit mit dem Projektleiter Dr. Stefan Tino Kulnik.
  • Administrative Tätigkeiten im Projektmanagement, Kommunikation mit den klinischen Teams an den beteiligten Studienzentren, Kommunikation mit Studien­teilnehmer:innen z.B. zur Terminvereinbarung. Der reguläre Arbeitsplatz ist am Standort der Salzburg Research, Dienstreisen innerhalb Österreichs sind zu erwarten (z.B. Besprechungen an den beteiligten Studienzentren).
  • Einrichten und Pilotieren des elektronischen Erhebungsbogens.
  • Selbständige Datenerhebung durch telefonische Fragebogenerhebung und tragbare Sensoren (Wearables).
  • Selbständige Datenverarbeitung und Datenanalyse.
  • Selbständige Konzeption und Durchführung einer wissenschaftlichen Übersichtsarbeit (z.B., Scoping Review, Narrative Review, oder Systematic Review).
  • Verfassen von wissenschaftlichen Artikeln, Publikation der Forschungsergebnisse auf (inter-)nationalen Konferenzen, in Berichten und Vorträgen.
  • Diese Stelle bietet die Möglichkeit, anhand der im Projekt erhobenen Daten ein PhD Studium („PhD by Publication“) zu absolvieren. Die Inskription als PhD Kandidat:in erfolgt an der Universität Maastricht (Niederlande) mit Erstbetreuung durch Professor Rik Crutzen (Universität Maastricht) und Ko-Betreuung im Tagesgeschäft durch Dr. Stefan Tino Kulnik (Salzburg Research). Die Inskription an der Universität Maastricht ist kostenfrei. Verpflichtende PhD Module können in Fernlehre bzw. online absolviert werden. Dieses Arrangement der PhD Betreuung wurde von Professor Crutzen und Dr. Kulnik in den vergangenen Jahren erfolgreich etabliert.

Dein Profil:

  • Du hast eine Ausbildung in einem relevanten Gesundheitsberuf (z.B. Gesundheits- und Krankenpflege, Physiotherapie, Ergotherapie, Medizin, usw.), Sportwissenschaft, Psychologie oder eine andere relevante Ausbildung.
  • Du hast ein abgeschlossenes Masterstudium mit thematisch relevanten Inhalten (z.B. digitale Gesundheit, Verhaltensforschung, kardiologische Rehabilitation, randomisierte klinische Studien und andere quantitative klinische Studiendesigns, Fragebogenerhebung, tragbare Sensoren / Wearables / Akzelerometrie).
  • Du hast ein hohes Interesse an digitalen Technologien, an gesundheitsfördernden verhaltensändernden Maßnahmen, an der Rolle von körperlicher Aktivität – Bewegung und Sport – in der Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und an Designs für randomisierte kontrollierte klinische Studien.
  • Du hast praktische Erfahrung in der Durchführung von Forschungsprojekten (z.B. im Rahmen des Masterstudiums) inkl. Verfassen von Studienprotokollen, Prozesse zur ethischen Begutachtung, selbständige Erhebung von wissenschaftlichen Daten, und statistische Datenanalyse (deskriptive Analyse und Gruppenvergleichstests, statistische Software).
  • Du bist proaktiv und kommunikativ, arbeitest strukturiert und detailorientiert, und hast die Fähigkeit, wissenschaftliche Denkweisen umzusetzen. Du bist bereit für die Herausforderungen eines PhD Studiums.
  • Arbeitserfahrung im klinischen Setting, Vorkenntnisse zu Verantwortungsbereichen verschiedener Gesundheitsberufsgruppen und Vorerfahrung in interprofessioneller Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich sind von Vorteil, z.B. im akutstationären Bereich oder in der stationären Rehabilitation.
  • Erfahrung und/oder Erfolge im wissenschaftlichen Publizieren sowie in der Präsentation von Forschungsergebnissen auf (inter-)nationalen Konferenzen sind von Vorteil.
  • Du verfügst über sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort & Schrift.

Vielfalt stärkt Forschung und Innovation.
Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Hintergründen, die unsere Projekte mit ihrer Expertise und ihrem Blickwinkel bereichern möchten. Wir schaffen ein Umfeld, das individuelle Lebensrealitäten respektiert und aktiv unterstützt. Gemeinsam gestalten wir eine Forschungskultur, in der Vielfalt, Chancengleichheit und Zusammenhalt gelebt werden.

Das Bruttomonatsgehalt beträgt bei Teilzeit (20 Wochenstunden befristet auf 3 Jahre) EUR 2.391,43,- gemäß Personalkostensatz des Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF). Eine Vollzeitbeschäftigung entspricht 40 Wochenstunden. Ergänzend findet der Kollektivvertrag für außeruniversitäre Forschungseinrichtungen Anwendung.

Bei inhaltlichen Fragen im Vorfeld und zur unverbindlichen Auskunft kontaktiere gerne Stefan Tino Kulnik, T +43 (0)662 2288-331oder Mail stefan.kulnik@salzburgresearch.at

jobs@salzburgresearch.at

Wir freuen uns auf dich!

Weitere Benefits findest du unter: www.salzburgresearch.at/benefits

Cornelia Schneider neue Leiterin des IT-Departments der FH Salzburg

Studie zu Autarkie in Energiegemeinschaften: wirksame Hebel für mehr Versorgungssicherheit

Experten in St. Anton a.A.

Farewell Wolfgang

Pendelrouten

Intelligent atmen beim Laufen

From Data to Value 2025 | 26

From Data to Value – Wachstum mit klarer Marktorientierung: Unsere datengetriebenen Lösungen in den Bereichen Sport, Energie und Mobilität waren auch 2025 stark nachgefragt. Besonders deutlich zeigt sich dies in der steigenden Marktorientierung: Der Markterfolg wuchs auf über 5 Mio. Euro (+4,8 %), der Selbstfinanzierungsgrad stieg auf 70,6 %. Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil der Auftragsforschung auf 22,9 % der Betriebsleistung. Die Betriebsleistung blieb mit rund 7,1 Mio. Euro auf hohem Niveau stabil.

Ausbau wissenschaftlicher Kompetenz und erfolgreiche Entwicklung in Diversität: Die Anzahl der Mitarbeitenden lag 2025 bei 80. Das wissenschaftliche Personal wuchs auf 65 Forschende. Der Frauenanteil erhöhte sich weiter auf 41,9 %, bei den wissenschaftlichen Mitarbeitenden auf 33,8 %.
Besonders hervorzuheben ist der starke Anstieg weiblicher Beteiligung an Publikationen auf 56,7 %.
Auch die Internationalisierung entwickelte sich dynamisch: Der Anteil internationaler Mitarbeitender stieg auf 30,8 %, im wissenschaftlichen Bereich sogar auf 35,4 %.


Starke Forschungsleistung und wissenschaft­liche Anerkennung: Unsere Forschenden waren in 79 Forschungs- und Entwicklungsprojekten aktiv. Die Publikationstätigkeit wurde erneut gesteigert: Insgesamt wurden 60 Publikationen veröffentlicht (+15 %), darunter 19 Journal Papers. Unsere wissenschaftliche Qualität wurde auch durch Auszeichnungen sichtbar: 2025 konnten wir drei internationale Preise gewinnen.

Wissenstransfer, Nachwuchsförderung und starkes Netzwerk: In unserem Team forschten 10 Dissertant:innen sowie 21 Master- und Bachelor-Studierende. Mit 42 (co-)veranstalteten Events (+45 %) und einem starken Fokus auf Wirtschaft und Öffentlichkeit konnten wir unsere Rolle als Vernetzungsplattform weiter stärken. Wir arbeiteten 2025 mit insgesamt 246 Partnerorganisationen zusammen. Besonders hervorzuheben ist die deutliche Ausweitung der Zusammenarbeit mit KMU (80 Partnerorganisationen). Gleichzeitig wurden Netzwerke und Mitgliedschaften – insbesondere im internationalen Kontext – weiter ausgebaut.

Studie zur Autarkie von Energiegemeinschaften

Wieviel Autarkie möglich ist

𝗛𝘂𝗿𝗿𝗮, 𝗱𝗲𝗿 𝗖𝗼𝗺𝗺𝘂𝗻𝗶𝘁𝘆𝗴𝗲𝘄𝗶𝗻𝗻𝗲𝗿 𝘀𝘁𝗲𝗵𝘁 𝗳𝗲𝘀𝘁ⵑ

Nachhaltige Stadtlogistik: Ergebnisse und Erkenntnisse

Nach fast drei Jahren der Zusammenarbeit, Forschung und Erprobung nachhaltiger und inklusiver Fahrradlogistiklösungen zur Förderung klimaneutraler Liefer- und Abholwege in städtischen Randgebieten nähert sich das SuCoLo-Projekt nun seiner Abschlussphase. Wir freuen uns darauf, die Ergebnisse mit Ihnen zu teilen.

Am 11. Juni bringt das Webinar die SuCoLo-Partner, stadtpolitische Entscheidungsträger:innen, Logistik- und Kurierunternehmen, E-Commerce-Expert:innen, Forscher:innen und Vertreter:innen städtischer Living Labs sowie alle, die sich für nachhaltige und inklusive Lösungen im Bereich der Stadtlogistik interessieren, zusammen.

Im Rahmen der Veranstaltung werden wir Folgendes vorstellen:

  • die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse aus den SuCoLo-Pilotprojekten,
  • die Erfahrungen der teilnehmenden Städte sowie der Städte, die das Projekt mitverfolgt haben,
  • die Perspektiven und praktischen Erfahrungen von Unternehmen, die an den Pilotaktivitäten beteiligt waren,
  • die Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Unternehmen und Forschenden,
  • die zukünftigen Chancen für die Lastenradlogistik und eine inklusive städtische Mobilität.

🗓️ Datum: 11. Juni 2026
🕒 Uhrzeit: 10:00 – 11:00 Uhr MEZ
🔗 Link zur Anmeldung: forms.office.com

Seien Sie dabei, wenn wir die Projektergebnisse reflektieren und der Zukunft der nachhaltigen Stadtlogistik in Europa diskutieren!

Das SuCoLo-Projekt wurde im Rahmen der Driving Urban Transitions Partnership, die von der Europäischen Union kofinanziert wurde, von der FFG Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH, dem Ministero delle Imprese e del Made in Italy, dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie Vinnova gefördert.

Die Projektpartner sind Salzburg Research, STA – Südtiroler Transportstrukturen AG, VIABIRDS Technologies, Sustainability InnoCenter, Logistics Living Lab und die Sozialgenossenschaft Independent L.

Cornelia Schneider neue Leiterin des IT-Departments der FH Salzburg

Labormessung beim Deutschen Bob- und Schlittenverband

Von AI bis Robotik: Pinzgauerin will Salzburg als Digitalstandort stärken

Ski-Industrie als Vorbild für den Digitalen Produktpass

Health, technology and heat. We explored it all at the Lange Nacht der Forschung!

Salzburg: Verknüpfte Daten entwickeln Flughafen zum Verkehrsknotenpunkt

Souveräne Datennutzung für die Industrie wird Realität

In Salzburg wurde bei der Lange Nacht der Forschung Salzburg das 10-jährige Jubiläum gefeiert

In Salzburg wurde bei der Langen Nacht der Forschung das 10-jährige Jubiläum gefeiert

Noch 36 Stunden bis zum Ende des Communityvotings:

Grenzen von Autarkie in Energiegemeinschaften

Studie zeigt Grenzen von Energie-Autarkie auf

Studie zeigt Grenzen der Autarkie-Erwartung bei Energiegemeinschaften

Verknüpfte Daten entwickeln Flughafen zum Verkehrsknotenpunkt

Vergangenen Freitag war das Team der Koordinationsstelle MINT Salzburg bei der Langen Nacht der Forschung mit dabei

Vergangenen Freitag war das Team der Koordinationsstelle MINT Salzburg bei der Langen Nacht der Forschung mit dabei

Über 540 Einreichungen haben uns beim Ideenbewerb mit der Stadt:Salzburg und zukunftswege.at zu Salzburgs Mobilitätszukunft 2040 erreicht!

Drehscheibe Flughafen

Blick nach vorne: Smart Tourism Hub

Salzburg Research untersucht Gemeinde im Projekt »Autarkity«: Autarkiegrad inklusive Wärme und Mobilität bei nur 4,2 Prozent

Autarkie braucht System statt Einzelmaßnahme

Studie zu Autarkie in Energiegemeinschaften: wirksame Hebel für mehr Versorgungssicherheit

Studie zu Autarkie in Energiegemeinschaften: wirksame Hebel für mehr Versorgungssicherheit

Studie zu Autarkie in Energiegemeinschaften: wirksame Hebel für mehr Versorgungssicherheit

Fußverkehrs- & Radgipfel in Eisenstadt

Von 9. bis 11. September 2026 findet in Eisenstadt erstmals eine gemeinsame Fachveranstaltung zum Fuß- und Radverkehr statt: der 2. Österreichische Fußverkehrsgipfel und der 17. Österreichische Radgipfel. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen, erfolgreiche Praxisbeispiele und neue Impulse für Aktive Mobilität in Österreich.

Salzburg Research ist gemeinsam mit ALP.Lab und zukunftswege.at mit einem Messestand vor Ort. Wir präsentieren dort unser Forschungsfahrrad Bikealyze Nexus und geben Einblicke in Ergebnisse aus bisherigen Forschungsprojekten rund um datenbasierte, sichere und zukunftsfähige Mobilität.

Das Forschungsfahrrad von Salzburg Research wird außerdem im Rahmen der Speed-Dating-Session (Tag 2, Session 2.2.) vorgestellt.

9. bis 11. September 2026
Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt
Franz Schubert-Platz 6
7000 Eisenstadt

Wir freuen uns auf den Austausch mit Fachleuten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft sowie mit allen, die aktive Mobilität mitgestalten möchten.

Weitere Informationen und Tickets: https://www.klimaaktiv.at/rad-und-fussverkehrsgipfel-2026

Autarkie in Energiegemeinschaften realistisch gestalten

Eine aktuelle Studie zeigt, welche Kombinationen aus Erzeugung, Speicherung und Flexibilität die Versorgungssicherheit erhöhen – und warum „100 Prozent Autarkie“ oft missverstanden wird. Salzburg Research liefert dafür gemeinsam mit Partnern fundierte Entscheidungsgrundlagen.

Unterschiedliche Autarkie-Begriffe klar unterscheiden

Energiegemeinschaften gewinnen in Österreich stark an Bedeutung. Viele Beteiligte erwarten eine weitgehend unabhängige Energieversorgung. Eine Studie von Salzburg Research und Partnern zeigt jedoch, dass diese Erwartung differenziert betrachtet werden muss.

Die Analyse unterscheidet zwischen „bilanzieller Autarkie“ und „lastgerechter Autarkie“. Während erstere auf eine ausgeglichene Jahresbilanz abzielt, beschreibt letztere die Fähigkeit, den Energiebedarf jederzeit aus eigener Erzeugung zu decken. Gerade hier wird eine zentrale Herausforderung sichtbar: In Mitteleuropa entsteht eine deutliche Winterlücke, da Photovoltaik weniger Energie liefert, während der Wärmebedarf steigt.

„Die detaillierte Betrachtung zeigt eine signifikante Winterlücke, die durch das Auseinanderklaffen von PV-Erzeugung und saisonalem Wärmebedarf entsteht“, sagt Stefan Linecker, Forscher bei Salzburg Research und Erstautor der Studie.

Autarkiegrad einer beispielhaften Energiegemeinschaft im Jahresverlauf mit auf den Winter zentrierter Darstellung. Dunklere Grüntöne stehen für einen höheren Grad an Selbstversorgung. Deutlich erkennbar sind die saisonalen Unterschiede: Im Sommer wird ein hoher Autarkiegrad erreicht, während im Winter markante Versorgungslücken auftreten.
Autarkiegrad einer beispielhaften Energiegemeinschaft im Jahresverlauf mit auf den Winter zentrierter Darstellung. Dunklere Grüntöne stehen für einen höheren Grad an Selbstversorgung. Deutlich erkennbar sind die saisonalen Unterschiede: Im Sommer wird ein hoher Autarkiegrad erreicht, während im Winter markante Versorgungslücken auftreten. © Salzburg Research

Systemische Lösungen erhöhen die Versorgungssicherheit

Im Forschungsprojekt Autarkity modellierte Salzburg Research gemeinsam mit Partnern praxisnahe Szenarien für Energiegemeinschaften. Untersucht wurde unter anderem eine Gemeinde-geführte Gemeinschaft mit 230 Zählpunkten.

Die Ergebnisse zeigen: Einzelmaßnahmen greifen zu kurz. Eine rein elektrische Betrachtung ergab im Referenzszenario eine Autarkie von 26 Prozent, während der Gesamt-Autarkiegrad inklusive Wärme und Mobilität nur 4,2 Prozent erreichte.

Deutliche Verbesserungen entstehen vor allem durch das Zusammenspiel mehrerer Technologien:

  • Batteriespeicher erhöhen schrittweise den Eigenverbrauch
  • zusätzliche Photovoltaik bringt abnehmende Zugewinne durch Überschüsse
  • kontinuierliche Erzeugung, etwa durch Wasserkraft, stabilisiert die Versorgung
  • angepasste PV-Ausrichtungen verbessern die Deckung von Lastspitzen

Auch die sektorübergreifende Betrachtung ist entscheidend. Wenn Strom für Wärme und Mobilität genutzt wird, kann die Strom-Autarkiequote sinken, während die Gesamtbilanz durch den Ersatz fossiler Energien steigt.

„Sinkende Quoten bei der Strom-Autarkie sind bei gleichzeitiger Sektorkopplung kein Versagen, sondern können ein Zeichen dafür sein, dass fossile Primärenergie erfolgreich substituiert wird“, so Linecker.

Kosten und Nutzen bestimmen die Akzeptanz

Neben technischen Analysen untersuchte Salzburg Research auch die Zahlungsbereitschaft für Autarkie-Maßnahmen. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Preissensibilität.

Akzeptanz finden vor allem etablierte Technologien wie Photovoltaik, Windkraft und Batteriespeicher. Komplexere und kostenintensive Lösungen, etwa Wasserstoffsysteme, werden deutlich kritischer bewertet. Entscheidend ist ein klar erkennbarer Zusatznutzen, insbesondere eine spürbare Verbesserung der Versorgungssicherheit.

Autarkie als interdisziplinäre Gestaltungsaufgabe

Die Studie ordnet Autarkie nicht als rein technisches Ziel ein, sondern als Zusammenspiel von Technologie, Wirtschaftlichkeit und gesellschaftlicher Akzeptanz. Für Gemeinden, Verwaltung und Wirtschaft bedeutet das: Erfolgreiche Energiegemeinschaften brauchen integrierte Strategien und transparente Zieldefinitionen.

„Autarkie ist damit weniger ein technisches Optimierungsproblem als ein interdisziplinäres Gestaltungsfeld aus Technologie, Wirtschaftlichkeit und sozialer Akzeptanz“, fasst Linecker zusammen.

Handbuch und Roadmap online verfügbar

Die Ergebnisse wurden beim 19. Symposium Energieinnovation in Graz präsentiert. Das Autarkity Handbuch & Roadmap steht online zur Verfügung und bietet praxisnahe Orientierung für die Planung resilienter Energiegemeinschaften.

Publikationen:

  • Stefan Linecker, Peter Dorfinger, Guntram Pressmair, Martin Mayr, Andreas Werner, Seyyed Joneid Hasannejad, Christian Pfeiffer, Patricia Jasek, Karina Medwenitsch, Lukas Plessing, Michael Ruthensteiner (2026): Autarkie in Energiegemeinschaften: Erwartungen, Machbarkeit und Hindernisse In: Conference Proceedings, 19. Symposium Energieinnovation (EnInnov 2026)
  • Patricia Jasek, Stefan Linecker, Peter Dorfinger, Guntram Pressmair, Martin Mayr, Andreas Werner, Seyyed Joneid Hasannejad, Christian Pfeiffer, Karina Medwenitsch, Lukas Plessing, Michael Ruthensteiner (2026): Autarkity Handbuch & Roadmap

Die Studie entstand im Projekt Autarkity (Projektnummer 921047), gefördert durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Zusätzlich erfolgte eine Förderung durch die Clean Energy Transition Partnership im Projekt RENvolveIT (Projektnummer 915906), kofinanziert durch die Europäische Kommission (Grant Agreement Nr. 101069750).

Mehr Informationen:

Digitaler Produktpass im Ski-Use-Case auf der Hannover Messe

Letzte Chance! Heute bis 23:59 Uhr kannst du noch deine Ideen im IdeaSpace für Mobilitätsplan 2040 der Stadt:Salzburg einreichen!

Studie zu Autarkie in Energiegemeinschaften: wirksame Hebel für mehr Versorgungssicherheit

Energiegemeinschaften gewinnen in Österreich stark an Bedeutung, viele Beteiligte verbinden damit die Erwartung einer weitgehend unabhängigen Energieversorgung. Eine aktuelle Studie zeigt, wo die Grenzen dieser Erwartung liegen und welche Kombinationen aus Erzeugung, Speicherung und Flexibilität die Autarkie tatsächlich erhöhen können. Die Ergebnisse wurden im Rahmen des 19. Symposiums Energieinnovation in Graz präsentiert, das Handbuch mit Roadmap steht online zum Download zur Verfügung.

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Forschung für Biathlet:innen

Sichere Radwege: Salzburg Research will mit „Forschungsfahrrad“ gefährliche Stellen aufzeigen

Sichere Radwege: Salzburg Research will mit „Forschungsfahrrad“gefährliche Stellen aufzeigen

Lange Nacht der Forschung mit Rad und Brustgürtel

Wir haben jetzt was Neues in Sachen Verkehrssteuerung. Die Forschungsgesellschaft Salzburg Research zeigt mit dem MUST-Dashboard die Echtzeit-Auslastung der Hauptverkehrsachsen von Pendler*innen nach Salzburg und zurück.

Die Forschungsgesellschaft Salzburg Research zeigt mit dem MUST-Dashboard die Echtzeit-Auslastung der Hauptverkehrsachsen von Pendler*innen nach Salzburg und zurück.

Heute ist es so weit: Die Lange Nacht der Forschung Salzburg findet statt!

Bei der langen Nacht der Forschung sind auch ein paar Rad-Themen dabei

Das sind die Highlights der Langen Nacht der Forschung

Das sind die Highlights der Langen Nacht der Forschung

Wie beeinflussen Bodenmarkierungen das Überholverhalten gegenüber Radfahrenden?

In der nächsten Ausgabe der Webinarreihe Radkompetenz Österreich geben Cornelia Zankl (Salzburg Research), Michael Szeiler (consens verkehrsplanung zt gmbh) und Christian Kainz (zukunftswege.at/Salzburg Verkehr) Einblicke in das Forschungsprojekt „Reallabor Nußdorferstraße“ und stellen daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen vor.

Mit dem Forschungsfahrrad von Salzburg Research wurde objektiv gemessen, wie sich unterschiedliche Markierungen auf den Überholabstand zwischen Kfz und Radfahrenden auswirken. Die Ergebnisse zeigen: Gezielte Bodenmarkierungen – insbesondere breite Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn – können den Überholabstand erhöhen und damit zu mehr Sicherheit im Radverkehr beitragen.

Webinar: „Einblicke und Ergebnisse Reallabor Nußdorferstraße“
📅 2. Juni 2026
🕐 13:00–14:00 Uhr
💻 Online via Zoom

Anmeldung bis 22. Mai 2026 unter: buero@radkompetenz.at

Mehr Information: Markierungen wirken: Überholabstände erhöht

Autarkity Handbuch & Roadmap

Das Projekt „Autarkity“ hat untersucht, wie Energiegemeinschaften in Österreich unabhängiger von den preislich schwankenden Strommärkten werden können. Das Ziel ist dabei die sogenannte „lastgerechte Autarkie“, bei dem eine Gemeinschaft ihren Strombedarf in hohem Maß und über weite Strecken des Jahres selbst deckt.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Menschen am ehesten bereit sind, in bekannte Technologien wie Photovoltaik und Batteriespeicher zu investieren. Diese bilden das Fundament für die lokale Energiewende. Ein interessanter Punkt ist, dass besonders Mieterinnen und Mieter die Sicherheit einer garantierten Eigenversorgung schätzen, was neue Möglichkeiten für Energieprojekte in Städten eröffnet. Generell entscheiden die Teilnehmer jedoch sehr preisbewusst und die Kosten sind der wichtigste Faktor dafür, ob eine Maßnahme angenommen wird.

In der Praxis steht man vor allem vor der Herausforderung der „Winterlücke“. Während im Sommer durch Sonnenenergie relativ leicht ein hoher Grad an Unabhängigkeit erreicht wird, klafft im Winter eine Versorgungslücke, da die Photovoltaik weniger liefert und gleichzeitig mehr Energie zum Heizen gebraucht wird. Um diese Lücke zu schließen, sind kontinuierliche Erzeuger wie Biomasse oder Wasserkraft notwendig. Zudem wird echte Unabhängigkeit erst möglich, wenn man neben Strom auch das Heizen und die Elektromobilität mit einplant.

Das Projekt empfiehlt daher eine schrittweise Entwicklung in vier Phasen: Es beginnt mit dem Aufbau von PV-Anlagen, führt über den Einsatz von Speichern und intelligenten Steuerungen und endet bei der Integration von Systemen, die auch im Winter stabil Energie liefern. Letztlich zeigt die Roadmap, dass eine Energiegemeinschaft nur dann erfolgreich ist, wenn sie die technische Effizienz mit der Wirtschaftlichkeit und den Bedürfnissen der Menschen vor Ort verbindet.

Salzburg: Lange Nacht der Forschung: 163 Stationen zum Entdecken und Staunen

Digitale Resilienz

Stau-Falle im Berufsverkehr: Neues Pendler-Tool zeigt dir, ob Auto oder Öffis heute schneller sind

Lange Nacht der Forschung, II

Die Welt der Forschung als Erlebnis-Event

Lange Nacht der Forschung: 163 Stationen begeisterten Salzburg – das waren die Highlights von der Stadt bis Saalfelden

Lange Nacht der Forschung 2026 in Salzburg feiert Zehn-Jahres-Jubiläum

Das war die „Lange Nacht der Forschung“ im Bundesland Salzburg

Danke an alle Mitwirkenden! – LNF 2026

Lange Nacht der Forschung

17.26 von Menschen und Maschinen, dem Revival des Handwerks und schnellsten Wegen

Großes Interesse an Forschung zum Mitmachen in der Science City Itzling

Die Lange Nacht der Forschung 2026 brachte zahlreiche Besucher:innen in die Science City Itzling zu Salzburg Research und machte aktuelle Forschung interaktiv erlebbar. Salzburg Research gestaltete als regionale Koordinatorin und Ausstellerin einen der größten Standorte maßgeblich mit.

Offizielle Eröffnung mit Landespolitik und Stadtspitze

Mit einem Pre-Opening bei Salzburg Research startete die Lange Nacht der Forschung 2026 in Salzburg. Wissenschafts-Landesrätin Daniela Gutschi und Bürgermeister Bernhard Auinger eröffneten die Veranstaltung offiziell in der Science City Itzling. Salzburg Research Forschungsgesellschaft lud dabei Partner:innen und geladene Gäste zu ersten Einblicken in ausgewählte Forschungsstationen und aktuelle Projekte ein.

Eröffnung der Langen Nacht der Forschung bei Salzburg Research
Eröffnung der 10. Langen Nacht der Forschung in Salzburg durch (v.l.n.r.) Siegfried Reich (Salzburg Research), Landesrätin Daniela Gutschi, Julia Eder, Regionalkoordinatorin der Langen Nacht der Forschung in Salzburg (Salzburg Research) und Bernhard Auinger, Bürgermeister der Stadt Salzburg © wildbild

Forschung verständlich und nahbar für 7.500 Besucher:innen

Die Lange Nacht der Forschung bot 2026 ein Rekordprogramm: 163 Stationen an zehn Standorten im Bundesland Salzburg, betreut von mehr als 700 Forschenden, zogen rund 7.500 Besucher:innen an. Interaktive Formate ermöglichten einen direkten Zugang zu aktuellen Fragestellungen aus Technik, Gesundheit, Mobilität, Digitalisierung und Gesellschaft. Als regionale Koordinatorin verantwortete Salzburg Research die organisatorische Umsetzung im Bundesland und trug wesentlich zur Sichtbarkeit der Forschung bei.

Zehn Stationen zeigten Forschung zum Mitmachen

Salzburg Research präsentierte ein breites Spektrum an Forschungsthemen und setzte auf interaktive Formate:

Von Sensorik im Wintersport über Atemanalyse beim Laufen bis hin zu Echtzeitinformationen für den Pendelalltag reichte das Spektrum der Anwendungen. Besucher:innen konnten ein Forschungsfahrrad zur Messung von Überholabständen kennenlernen, neue Ansätze für sichere Radinfrastruktur entdecken und eigene Ideen für die Mobilität der Zukunft einbringen.

Weitere Stationen zeigten nachhaltige Logistiklösungen für die letzte Meile, den Einsatz sozialer Roboter im Alltag sowie innovative Werkzeuge für Energiegemeinschaften. Auch Fragen der Krisenresilienz wurden aufgegriffen, etwa durch Anwendungen von Satellitenkommunikation für den Wiederaufbau der Stromversorgung nach einem Blackout.

Diese und noch viele weitere Fotos finden Sie hier: fotos.salzburgresearch.at


Science City Itzling als zentraler Hotspot

Gemeinsam mit Partnerorganisationen bot Salzburg Research ein vielfältiges Programm für alle Altersgruppen. Am Standort beteiligten sich außerdem:

  • MINT:labs Science City Itzling (Salzburg Research & Paris Lodron Universität Salzburg)
  • MINT Salzburg
  • Privatuniversität Schloss Seeburg
  • HTBLuVA Salzburg
  • 4D Aerospace Research and Simulation GmbH
  • Ludwig Boltzmann Institut

Mit insgesamt 32 Stationen war die Science City Itzling der zweitgrößte Standort der Langen Nacht der Forschung im Bundesland Salzburg und ein zentraler Anziehungspunkt für Besucher:innen.


Beitrag zu nachhaltiger und zukunftsorientierter Forschung

Die Veranstaltung wurde erneut als Green Event umgesetzt und setzte auf klimafreundliche Mobilität, etwa durch kostenlose Öffi-Tickets. Sie zeigte eindrucksvoll, wie Forschung in Salzburg konkrete Beiträge zu Innovation, Lebensqualität und nachhaltiger Entwicklung leistet.

Die Lange Nacht der Forschung ist eine Initiative der Bundesministerien BMFWF, BMIMI und BMWET in Partnerschaft mit den Bundesländern. In Salzburg wird sie vom Land Salzburg und der Stadt Salzburg unterstützt; die Regionalkoordination liegt bei Salzburg Research Forschungsgesellschaft.

Wir freuen uns auf die nächste Lange Nacht der Forschung 2028!

Evidenzbasierte Radverkehrsplanung: Ergebnisse aus dem Reallabor Nußdorferstraße

Österreich: Digitaler Produktpass – Österreichischer Ski-Use-Case als internationales Industrievorbild auf der Hannover Messe

Wir haben jetzt vielleicht ein neues Tool gegen den Stau

Lange Nacht der Forschung

Lange Nacht der Forschung: 163 Stationen zum Entdecken und Staunen

Wie Forschung und Öffentlichkeit zusammenspielen (sollten)

Lange Nacht der Forschung 2026: Rekordprogramm mit großem Besucherandrang

Bei freiem Eintritt öffneten sich bei der 10. Lange Nacht der Forschung am Freitagabend, 24. April 2026, von 17:00 bis 23:00 Uhr wieder Türen, die sonst für die Öffentlichkeit verschlossen bleiben. An zehn Standorten in der Stadt Salzburg, in Puch/Urstein, Kuchl und Saalfelden erhielten Interessierte Einblicke in aktuelle Forschung. Insgesamt standen in Salzburg 163 Stationen zur Verfügung, betreut von mehr als 700 Forschenden 7.500Besuchende folgten dem Angebot.

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Energieproduktion verstehen: überraschende Fakten rund um die Produktion von Strom

Wie viel Energie liefert die Sonne eigentlich? Wie viele Photovoltaik-Module werden weltweit installiert? Und womit kommt man weiter – mit einem Barrel Öl oder einem Solarmodul? 
Bei der Langen Nacht der Forschung laden wir Besucher:innen ein, genau solche Fragen zu schätzen. Die Antworten überraschen oft – und zeigen, wie stark sich unser Energiesystem gerade verändert. 
In diesem Beitrag erklären wir die Hintergründe zu den Quizfragen, liefern Einordnungen und verweisen auf die zugrunde liegenden Quellen. 

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Von Itzling bis Saalfelden: Ganz Salzburg wird in der „Langen Nacht der Forschung“ zum Riesen-Labor

Österreich startet nächste Phase automatisierter Mobilität

Zehn Jahre, zehn Standorte: Lange Nacht der Forschung

Lange Nacht der Forschung

Digitaler Produktpass: Österreichischer Ski-Use-Case als internationales Industrievorbild auf der Hannover Messe

Digitaler Produktpass: Österreichischer Ski-Use-Case als internationales Industrievorbild auf der Hannover Messe

Digitaler Produktpass: Österreichischer Ski-Use-Case als internationales Industrievorbild auf der Hannover Messe

Noch 9 Tage läuft unser Ideenbewerb mit der Stadt:Salzburg und zukunftswege.at zu Salzburgs Mobilitätszukunft 2040

Digitaler Produktpass: Österreichischer Ski-Use-Case als internationales Industrievorbild auf der Hannover Messe

Digitaler Produktpass: Österreichischer Ski-Use-Case als internationales Industrievorbild auf der Hannover Messe

Das sind die Highlights der Langen Nacht der Forschung

Lange Nacht der Forschung in Salzburg: Zehn Standorte mit 163 Stationen

Salzburg kürt erstmals vier Innovations-Champions 2026

KI-Anwendungen für klimaneutrale Städte

Künstliche Intelligenz (KI) bietet Städten vielfältige Chancen, die komplexen Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität wirksam anzugehen. Doch um diese Potenziale optimal zu nutzen, müssen praxisnahe und bedarfsgerechte KI-Lösungen identifiziert und bewertet werden. Genau hier setzt die Studie cityclimAIte an.

Die Studie cityclimAIte hat konkrete Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz für österreichische Städte und relevante Stakeholder in ausgewählten Handlungsfeldern identifiziert und bewertet. In der Ergebnispräsentation stellen wir vor, wo KI Städte konkret unterstützen kann, welche Aspekte bei der Umsetzung zu berücksichtigen sind und wie das im Projekt entwickelte cityclimAIte Empfehlungstool Städte und Gemeinden bei der Identifikation und Auswahl passender KI-Anwendungen unterstützen kann. Darüber hinaus möchten wir die Veranstaltung nutzen, um die Ergebnisse gemeinsam mit Ihnen zu diskutieren.

KI-Anwendungen für klimaneutrale Städte
Online-Ergebnispräsentation aus dem Forschungsprojekt cityclimAIte
28. April 2025, 14:00–15:30 Uhr

Agenda

  • 14:00 – 14:10 Willkommen & Auftakt
  • 14:10 – 14:20 Vorstellung der Studie cityclimAIte
  • 14:20 – 14:40 Zentrale Ergebnisse: Wo KI konkret unterstützen kann
  • 14:40 – 15:00 Von der Idee zur Umsetzung: Empfehlungen für den Einsatz von KI-Anwendungen in Städten
  • 15:00 – 15:10 Das KI-Empfehlungstool als Unterstützung für Städte und Gemeinden
  • 15:10 – 15:25 Fragen und Diskussion
  • 15:25 – 15:30 Abschluss

Anmeldung bis 27. April per Mail an Pia Weinlinger (pia.weinlinger@ait.ac.at)
Den Zugangslink erhalten Sie nach erfolgter Anmeldung.

Zum Technologie-Radar: https://methodenpool.salzburgresearch.at/ki-technologieradar/

(KI-)Innovationen in Hotel- und Wellnessbetrieben

Salzburg Research, Change Tourism Austria, Enterprise Europe Network und Lakeside Labs laden im Rahmen des EDIH „Crowd in Motion“ und der Ideenplattform IdeaSpace zur nächsten Runde des Open Innovation Talks mit virtuellem Business-Speednetworking!
Dieses Mal dreht sich alles um „(KI-)Innovationen in Hotel- und Wellnessbetrieben“ – wie schneiden inhabergeführte Betriebe in Österreich im internationalen Vergleich ab? Welche Erfolgsbeispiele gibt es?

In den ersten 3 x 7 Minuten erwarten dich drei kurze, spannende Talks zu diesen Themen. Beim anschließenden Business-Speednetworking (ca. 09:00 – 09:25 Uhr) hast du die Möglichkeit, vier bis fünf neue Kontakte zu knüpfen. In kurzen 3-minütigen Gesprächen in Breakout-Rooms kannst du dich austauschen, Ideen teilen und vielleicht deine:n nächste:n kreative:n Businesspartner:in kennenlernen.


Zielgruppe

  • Entscheidungsträger:innen aus inhabergeführten Hotel- und Wellnessbetrieben im DACH-Raum
  • Innovations- und Digitalisierungsverantwortliche im Tourismus und
  • alle, die die Branche aktiv weiterentwickeln möchten.

Agenda

  • Datum: Mittwoch, den 20. Mai 2026
  • Uhrzeit: 08:30 – 09:30 Uhr
  • 08:30 – 09:00 Uhr: OI-Talk „(KI) Innovationen in Hotel- und Wellnessbetrieben“
  • 09:00 – 09:25 Uhr: Business Speednetworking

Radvernetzungstreffen mit dem neuen Forschungsfahrrad

Neues Forschungsfahrrad

Salzburger Studie: Können Roboter helfen, dass wir gesünder altern?

Digitaler Produktpass für Ski bei der Hannover Messe 

Salzburg Research zeigt gemeinsam mit Atomic Austria und der Wintersteiger AG, wie digitale Produktpässe Service, Nutzung und Kreislaufwirtschaft im Wintersport verbessern. Das Pilotprojekt aus dem Forschungsprojekt PASSAT wird im Rahmen eines internationalen Showcases im Rahmen der Hannover Messe präsentiert. 

Beim IMXC Showcase auf der Hannover Messe 2026 präsentiert Salzburg Research gemeinsam mit Atomic und Wintersteiger einen Demonstrator für digitale Produktpässe im Skisektor. Der Showcase macht sichtbar, wie Daten entlang des gesamten Lebenszyklus eines Produkts strukturiert erfasst, geteilt und genutzt werden können. 

Der Anwendungsfall zeigt Möglichkeiten des digitalen Produktpasses im Rahmen der Ski-Wartung. Die Ski werden über ihren gesamten Einsatz hinweg digital begleitet. Produktionsdaten, Servicehistorie und Nutzungsinformationen werden im digitalen Produktpass zusammengeführt und stehen berechtigten Akteur:innen entlang der Wertschöpfungskette zur Verfügung. 

Effizientere Services und neue datenbasierte Anwendungen 

Der Demonstrator zeigt, wie der digitale Produktpass in Serviceprozesse integriert wird. Bei der Wartung, etwa durch automatisierte Systeme wie jene von Wintersteiger, können produktspezifische Parameter direkt aus dem Produktpass ausgelesen werden. Dadurch lassen sich Serviceprozesse präziser, schneller und ressourcenschonender durchführen. 

Gleichzeitig dokumentieren die Servicebetriebe ihre Arbeitsschritte ebenfalls im Produktpass. So entsteht eine durchgängige, nachvollziehbare Historie jedes einzelnen Produkts. Diese Transparenz verbessert nicht nur die Servicequalität, sondern ermöglicht auch neue datenbasierte Anwendungen, etwa im Rental-Bereich, im Sicherheitsbereich für mehr Unfall-Prävention oder bei der Wiederaufbereitung von Produkten. 

Ski-Schleifmaschine von Wintersteiger
Automatisiertes Ski-Service von Wintersteiger

„Mit dem PASSAT-Showcase zeigen wir, wie digitale Produktpässe in der Praxis funktionieren – vom Herstellungsprozess bis zum Service und zur Wiederverwertung. Unser Fokus liegt darauf, Datenräume so umzusetzen, dass sie für Unternehmen echten Mehrwert schaffen und neue Geschäftsmodelle für eine nachhaltige Produktnutzung ermöglichen“, sagt Felix Strohmeier von Salzburg Research. 

Grundlage für Kreislaufwirtschaft und Transparenz 

Ein weiterer Fokus liegt auf der Unterstützung zirkulärer Geschäftsmodelle. Der digitale Produktpass schafft die Voraussetzung dafür, Produkte länger im Einsatz zu halten, ihre Wiederverwendung zu optimieren und Recyclingprozesse gezielt zu verbessern. Durch die strukturierte Verfügbarkeit von Daten können Akteur:innen fundierte Entscheidungen treffen, etwa zur Wiederaufbereitung oder zum End-of-Life-Management.  

Rolle von Salzburg Research  

Salzburg Research bringt im Showcase seine Expertise in den Bereichen Datenräume, semantische Interoperabilität und digitale Zwillinge ein. Gemeinsam mit den Industriepartnern wird demonstriert, wie standardisierte Datenmodelle einer Verwaltungsschale (Asset Administration Shell) und sichere Dateninfrastrukturen mit Gaia-X Compliance die Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg ermöglichen. 

Showcase bei der Hannover Messe 

Eingebettet ist der Demonstrator in den internationalen IMXC Showcase, der anhand Digitaler Produktpässe und Edge AI zeigt, wie Daten entlang globaler Wertschöpfungsketten vertrauenswürdig genutzt werden können. 

Das International Manufacturing-X Council (IMXC) ermöglicht ein föderiertes, dezentrales Datenökosystem, um weltweit Resilienz, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit voranzutreiben. 

HANNOVER MESSE, Weltleitmesse für die produzierende Industrie 
20. – 24. April 2026 
Standort: Halle 13, Stand C24  

Mehr Informationen zum Projekt PASSAT: https://www.salzburgresearch.at/projekt/passat/ 

PASSAT wird in Österreich vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) sowie in Deutschland vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt – Projektträger (DLR-PT) gefördert. 

Verkehrslage auf sechs Pendlerstrecken

Tanzen macht glücklich und auch gesünder – Forscher: „Könnte es eigentlich auf Krankenschein geben“

Pkw oder Öffi? Neu entwickeltes Dashboard von Salzburg Research ermöglicht den Echtzeitvergleich auf sechs Pendelrouten

163-mal Forschung zum Staunen: Lange Nacht der Forschung am 24. April

Am Freitag, 24. April 2026, ist es so weit: Die 10. Lange Nacht der Forschung in Salzburg verwandelt die Stadt Salzburg, Puch/Urstein, Kuchl und Saalfelden von 17:00 bis 23:00 Uhr wieder in einen Hotspot für Neugierige, Wissenshungrige und Entdecker:innen jeden Alters. Bei freiem Eintritt öffnen Hochschulen und Forschungseinrichtungen an zehn Standorten ihre Türen und machen Wissenschaft hautnah erlebbar.

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Hilfe in Echtzeit für Pendler: Vergleich auf sechs Routen

Wie Forschung und Öffentlichkeit zusammenspielen

Roboter können zu gesundem Leben verhelfen

Echtzeit-Überblick für Pendelverkehr: Dashboard für sechs Pendel-Korridore in die Stadt Salzburg

Ein neues Dashboard bietet einen schnellen Überblick über die aktuelle Verkehrssituation für sechs Pendel-Korridore in die Stadt Salzburg. Abgebildet werden die Routen aus Lamprechtshausen, Obertrum, Straßwalchen, St. Gilgen, Hallein und Berchtesgaden jeweils Richtung Salzburg Stadt und retour. Das Dashboard richtet sich an Pendelnde sowie Verkehrsredaktionen und soll insbesondere zu Stoßzeiten dabei unterstützen, Alternativen zum Auto sichtbar zu machen und den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel anzuregen.

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Echtzeit-Überblick für Pendler:innen von und nach Salzburg

Ein neues Dashboard von Salzburg Research liefert erstmals einen kompakten Echtzeit-Überblick über sechs zentrale Pendelrouten nach Salzburg und stellt Auto-, Öffi- und Park+Ride-Optionen direkt gegenüber. Pendelnde erhalten so aktuelle Reisezeiten, Ereignisse und Auslastungen auf einen Blick und können fundierte Mobilitätsentscheidungen treffen.

Verkehrsinformationen kompakt und vergleichbar

Das Dashboard bildet die Korridore aus Lamprechtshausen, Obertrum, Straßwalchen, St. Gilgen, Hallein und Berchtesgaden jeweils in beide Richtungen ab. Für jede Strecke stellt Salzburg Research die wichtigsten Verkehrsoptionen gegenüber und zeigt aktuelle Reisezeiten, Verzögerungen sowie Ereignisse wie Unfälle oder Straßensperren. Auch Abfahrtszeiten öffentlicher Verkehrsmittel werden integriert dargestellt.

„Die Situation auf den Pendelrouten in die Stadt Salzburg ist täglich unterschiedlich. Mit dem Dashboard machen wir mehrere Optionen vergleichbar, ohne lange Suche, damit Probleme frühzeitig sichtbar und die jeweils beste Alternative greifbar wird“, erklärt Karl Rehrl, Leiter der Forschungsgruppe Mobility & Transport Analytics bei Salzburg Research.

Park+Ride-Auslastung in Echtzeit

Eine Besonderheit des Dashboards ist die Anzeige der aktuellen Auslastung von Park+Ride-Anlagen inklusive Trendinformation. Pendelnde erkennen so sofort, ob an ihrem gewünschten Standort noch Parkplätze verfügbar sind. Die Daten stammen aus offiziellen Quellen wie Polizei, ASFINAG, Salzburger Verkehrsverbund oder ÖBB-Infrastruktur. Salzburg Research ergänzt diese durch eigene, minutenaktuell berechnete Fahrzeiten auf Basis von Floating-Car-Daten.

Forschung zu multimodaler Mobilität

Das Dashboard ist Teil des Forschungsprojektes “MUST” von Salzburg Research, der untersucht, wie Verkehrsinformationen Mobilitätsentscheidungen beeinflussen. Ziel ist es, unterschiedliche Verkehrsmodi genau dann vergleichbar zu machen, wenn Pendelnde ihre Route wählen. „Wir testen, wie sich kompakte und zielgerichtete Informationen auf das Mobilitätsverhalten auswirken und ob sie den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel unterstützen“, so Rehrl.

Feedback für Weiterentwicklung gefragt

Die Anwendung ist bewusst als Pilot umgesetzt und richtet sich auch an Nutzer:innen, die Feedback geben möchten. Rückmeldungen aus der Praxis helfen Salzburg Research dabei, die Wirksamkeit der Darstellung zu bewerten und weiterzuentwickeln. Das Dashboard ist kostenlos, mobil verfügbar und kann auch in andere Websites integriert werden.

Das Dashboard wurde im Rahmen des Forschungsprojekts MUST entwickelt, das von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und dem Bundesministerium für im Programm „Mobilitätssystem, Städte & Digitalisierung“ gefördert wird.

Screenshot vom MUST-Dashboard: Korridor Raum Neumarkt am Wallersee mit Straßensperre bei Henndorf (c) Salzburg Research, Kartendaten: OpenStreetMap
Screenshot vom MUST-Dashboard: Übersicht (c) Salzburg Research, Kartendaten: OpenStreetMap

Mehr Informationen:


Das Dashboard wird auch bei der Langen Nacht der Forschung am 24. April 2026 vorgestellt. Mehr Informationen zu dieser und allen weiteren Stationen der Salzburg Research Forschungsgesellschaft: Lange Nacht der Forschung 2026: Unsere Stationen


Update 1|26

  • Lange Nacht der Forschung
  • Intelligent atmen beim Laufen
  • Ideen für Salzburgs Mobilität von morgen gesucht
  • KI-optimierte Einsatzkommunikation im Katastrophenfall
  • Schlafforschung im Alltag

Transferzentrum für Privacy Engineering

Durch die Kooperation von FH Vorarlberg und Salzburg Research werden die bundesländerspezifischen Stärkefelder „Data Science“ und „Life Sciences“ in diesem Forschungs- und Transferzentrum erstmals gebündelt und damit die bundesländerübergreifende Abhängigkeit der Informationstechnologiebranche und der Gesundheitsbranche speziell berücksichtigt.

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Internationale Experten diskutierten in St. Anton am Arlberg

Lange Nacht der Forschung 2026 in Salzburg

163-mal Forschung zum Staunen

Lange Nacht der Forschung

Lange Nacht der Forschung

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Industry & Infrastructure

Auszeichnungen


Expertise, technologies and methods


Dienstleistungen


Success Storys


Gemeinsam Zukunft gestalten: Ideenbewerb für das Salzburger Freilichtmuseum begeistert

Mit Crowdsourcing und innovativem Ideenmanagement zu mehr Partizipation und Erlebnisqualität: digitaler Ideenbewerb mit 114 eingereichten Ideen und breitem Engagement von Jung und Alt.

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Connected Boot: Sensortechnologie und mobile Analyse für optimiertes Skifahren

Mit dem Connected Boot, entwickelt von Salzburg Research gemeinsam mit Atomic und der Universität Salzburg, erhalten Skifahrende dank modernster Sensortechnologie maßgeschneidertes Echtzeit-Feedback zur eigenen Fahr-Technik direkt auf das Mobiltelefon.

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Mit Echtzeit-Feedback zur sportlichen Idealline

Digitalisierung im Profisport: Salzburg Research entwickelte für den Bob- und Schlittenverband für Deutschland eine Methode zur Messung von Lenkimpulsen im Rodelsport auf Basis von Bewegungsdatenanalyse.

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Betriebsdatenerfassung im Winterdienst: Inhaltliche-technische Beratung für Beschaffung und Umsetzung

Salzburg Research begleitete das Land Steiermark bei der Ausschreibung, Beschaffung und Implementierung einer Telematik-gestützten Betriebsdatenerfassung im Winterdienst.

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Mobile Ganganalyse im Alltag für Prothesenträger:innen

Salzburg Research entwickelte im Auftrag des Prothesenherstellers Saphenus Medical Technology ein mobiles System zur Erfassung der Kontaktzeitdifferenz während des alltäglichen Gangs, um Prothesenträger:innen in der Rehabilitation zu unterstützen.

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Telekom-Diagnosedaten für den effizienten Betrieb elektrischer Verteilnetze

Salzburg Research eröffnete für einen Stromverteilnetzbetreiber das Potenzial von Telekom-Diagnosedaten für die Störungsdiagnostik im Niederspannungsnetz: So kann die Ursache für ca. 70 Prozent der Störungen ohne zusätzliche Hardware automatisch detektiert werden.

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Jul
07
2026
Pre-Conference
Digital Motion: Transforming Habits, Experiences and Data into Value
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Sep
09 – 11
2026
Fachveranstaltung
Fußverkehrs- & Radgipfel in Eisenstadt
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Sep
24
2026
Digital Motion®: IoT-Driven New Product Development for Sports, Fitness, Health, and Well-being
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iLab-Schriftenreihe

Die Schriftenreihe „InnovationLab Arbeitsberichte“ dokumentiert Ergebnisse aus Forschungs- und Innovationsprojekten des Forschungsbereichs Innovation & Value Creation:

Band 9 Innovation Lab Working Report 10     

Landeskompetenzzentrum für Verkehrstelematik

Eine integrierte Verkehrsdatenplattform stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu intelligenten Verkehrssystemen (IVS) dar. Intelligente Verkehrssysteme werden zukünftig einen wesentlichen Beitrag leisten, um die Mobilität langfristig zu sichern. Zentrale Herausforderungen sind die Verteilung des steigenden Verkehrsaufkommens auf unterschiedliche Verkehrsträger, eine gleichmäßigere Auslastung der Verkehrsinfrastruktur sowie eine durchgängige Bereitstellung von aktuellen Verkehrsinformationen für die Verkehrsteilnehmer.

Das Landeskompetenzzentrum für Verkehrstelematik koordiniert einerseits die Aktivitäten im Bundesland Salzburg sowie andererseits die Kooperationsaktivitäten mit anderen Bundesländern und Bayern. Das Landeskompetenzzentrum für Verkehrstelematik ist ein Mitglied der ITS Austria Plattform, von der die ITS-relevanten Aktivitäten in Österreich koordiniert werden. Das Landeskompetenzzentrum für Verkehrstelematik liefert wesentliche Datengrundlagen für die Verkehrsauskunft Österreich (VAO)


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Eine integrierte Verkehrsdatenplattform stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu intelligenten Verkehrssystemen (IVS) dar. Intelligente Verkehrssysteme werden zukünftig einen wesentlichen Beitrag leisten, um die Mobilität langfristig zu sichern. Zentrale Herausforderungen sind die Verteilung des steigenden Verkehrsaufkommens auf unterschiedliche Verkehrsträger, eine gleichmäßigere Auslastung der Verkehrsinfrastruktur sowie eine durchgängige Bereitstellung von aktuellen Verkehrsinformationen für die Verkehrsteilnehmer.

Das Landeskompetenzzentrum für Verkehrstelematik koordiniert einerseits die Aktivitäten im Bundesland Salzburg sowie andererseits die Kooperationsaktivitäten mit anderen Bundesländern und Bayern. Das Landeskompetenzzentrum für Verkehrstelematik ist ein Mitglied der ITS Austria Plattform, von der die ITS-relevanten Aktivitäten in Österreich koordiniert werden. Das Landeskompetenzzentrum für Verkehrstelematik liefert wesentliche Datengrundlagen für die Verkehrsauskunft Österreich (VAO)


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Götzis: Warum es Richtung Arbogast jetzt einen breiten Fahrradstreifen gibt

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Photovoltaik prognostizieren: Föderierte KI-Modelle wahren Datenhoheit

Langer Atem

Neue Markierungen sollen Radfahren sicherer machen.

Auf der L50 zwischen Götzis und St. Arbogast läuft ein Testprojekt, um Radfahren sicherer zu machen.

Crowd in Motion startet nach erfolgreichem Review in Phase 2.0

Neue Technologie sagt dir bald, wo Parkplätze frei sind

Digital Motion: Transforming Habits, Experiences and Data into Value

Trends wie Fitness-Lifestyle und Vitalität, „Quantified Self“, aktives Altern oder der Outdoor-Boom werden den Sport-, Gesundheits- und Wellnesssektor in den kommenden Jahren stark verändern. In Verbindung mit neuen Technologien wie gedruckter Elektronik, intelligenten Textilien, Exoskeletten sowie Fortschritten im maschinellen Lernen wird dies die Art und Weise neu definieren, wie Menschen fit und gesund bleiben.

In diesem Symposium im Vorfeld des Kongresses ECSS 2026 in Lausanne werden wir wichtige Erkenntnisse und neue Perspektiven unseres laufenden Projekts „Digital Motion-NEXT“ vorstellen. In drei Sessions zeigen wir, wie Verhalten, Technologie und Daten miteinander verknüpft werden können, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen, und freuen uns auf anregende Diskussionen und den Austausch mit der Community.

7. Juli 2026, 09:00-11:00 Uhr
Ort: EPFL Campus, Room CM 1 1

Vortragende

Programm

09:00IntroductionChristina Kranzinger
09:10From Habit to LifestyleEmilie Schampheleer, Severin Bernhart
09:45From Device to ExperienceSeverin Bernhart, Jakob Lindlbauer, Valentin Rieth
10:20From Data to ValueChristina Kranzinger, Stefan Kranzinger
10:55ClosingChristina Kranzinger

Die Mindestteilnahmezahl beträgt 20 Personen, die Teilnahmezahl ist auf 100 Personen begrenzt.
Bitte melden Sie sich hier an.
Die Teilnahme wird vom Veranstalter bis spätestens 29. Juni per E-Mail bestätigt.

Zur Website: sport-science.org/lausanne-2026

Neue Bodenmarkierung auf der L50 bei Götzis: Vorarlberger Teststrecke zur Erhöhung der Sicherheit beim Radfahren startet

Auf der L50 Walgaustraße zwischen der Ortstafel Götzis und St. Arbogast wird derzeit eine neue Bodenmarkierung aufgebracht. Im Rahmen eines nationalen Forschungsprojekts untersucht Salzburg Research gemeinsam mit con.sens verkehrsplanung und dem KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) eine neue Straßengestaltung für kurze Streckenabschnitte, auf denen ein baulich getrennter Radweg nicht umsetzbar ist. Es wird geprüft, ob sogenannte Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn auf Freilandstraßen die Sicherheit für Radfahrende verbessern können. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit sind im April und Mai 2026 Messfahrten und Befragungen geplant.

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Intelligenter Sport-BH gibt akustisches Atemfeedback beim Laufen

𝗛𝗮𝗹𝗯𝘇𝗲𝗶𝘁 𝗯𝗲𝗶𝗺 𝗜𝗱𝗲𝗲𝗻𝗯𝗲𝘄𝗲𝗿𝗯 „𝗚𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝘀𝗮𝗺 𝗯𝗲𝘄𝗲𝗴𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗦𝗮𝗹𝘇𝗯𝘂𝗿𝗴“

Intelligent Atmen beim Laufen: Innovative Sportbekleidung gibt personalisiertes Atemfeedback in Echtzeit

Intelligent Atmen beim Laufen: Innovative Sportbekleidung gibt personalisiertes Atemfeedback in Echtzeit

Intelligent Atmen beim Laufen: Innovative Sportbekleidung gibt personalisiertes Atemfeedback in Echtzeit

Intelligent Atmen beim Laufen: Innovative Sportbekleidung gibt personalisiertes Atemfeedback in Echtzeit

Push-the-Button: Providing Control to Runners over Sonic Breathing Guidance on the Move to Enhance Usability

Running is the most practiced sport worldwide. Locomotor-respiratory coupling (LRC) is a breathing technique claimed to enhance running economy and experience. Recent studies showed how sounds can guide runners in achieving and maintaining rhythmic breathing. This paper explores how runners can interact with the system to maintain control over the sonic breath guidance. The system enables runners to (1) reset the guidance when out of sync and (2) adjust the instructed rhythm based on their breath cycle and step count. Based on a user study (N=24), with participants running at +10% and -10% of baseline speed and at 2:2 and 3:3 LRC rhythms, we find that the proposed interactions are highly usable (SUS scores of 82 and 83 respectively) and a handheld button acceptable for most but disturbing for some. Sounds for guidance were highly effective (MAPE below 5%) across scenarios. We outline future steps for sonic guidance systems.

Running speed modulates joint kinetics and ground reaction forces during outdoor running: a wearable sensor study

Wearable sensors, such as inertial measurement units (IMUs), enable biomechanical analyses of running in real-world conditions. While the effects of running speed on joint kinetics and ground reaction forces (GRFs) have been extensively studied in laboratories, field-based evidence remains scarce. This study used IMU data and machine learning to analyze the influence of different endurance running speeds on lower-limb joint moments and GRFs during outdoor running. Twenty-nine recreational runners performed an incremental speed protocol (8–13 km/h) on a 400 m outdoor track while wearing five lower-body IMUs. From the sensor data, 3D joint moment (ankle, knee, and hip) and GRF time-series were estimated using an extended version of a previously validated convolutional neural network (CNN). Speed differences were analyzed using statistical parametric mapping (SPM) methods. Running speed affected all kinetic parameters during most of the stance phase. While GRFs, ankle and hip moments increased significantly across all speed increments, knee moments were mostly unaffected by speed increases beyond 10 km/h. These findings suggest that reducing running speed may help mitigate ankle- and hip-related loading, which could be relevant for injury prevention. The observed speed-dependent effects on running kinetics were consistent with laboratory-based findings, reinforcing the validity of our approach and supporting the feasibility of IMU-based methods for biomechanical analysis in ecological conditions. This study demonstrated the potential of wearable sensors and machine learning to complement traditional lab-based methods and enhance our understanding of running biomechanics in real-world settings.

Lange Nacht der Forschung 2026: Unsere Stationen

Am Freitag, dem 24. April 2026, öffnen Forschungsinstitute und Unternehmen in ganz Österreich ihre Türen und geben Einblicke in ihre aktuelle Forschungsarbeit und Trends. Salzburg Research übernimmt erneut die Rolle des regionalen Koordinators der Langen Nacht der Forschung für das Bundesland und nimmt als Aussteller teil.

Lange Nacht der Forschung
24. April 2026, 17:00-23:00 Uhr
Science City Itzling | Jakob-Haringer-Straße 3 | 5020 Salzburg
https://www.langenachtderforschung.at
#LNF #LNF26 #LangeNachtDerForschung
Eintritt frei!

Forschung hautnah erleben

Am 24. April 2026 geben Forscherinnen und Forscher aus ganz Österreich erneut Einblicke in ihre Arbeit und machen Forschung erlebbar. Entdecken Sie aktuelle Forschungsarbeiten, treffen Sie Forscherinnen und Forscher und diskutieren Sie zukunftsweisende Fragen. Ein umfangreiches Mitmachprogramm lädt Besucherinnen und Besucher zum Entdecken und Staunen ein.

Bei der Langen Nacht der Forschung präsentiert Salzburg Research seine Forschungsarbeit am Standort I: Science City Itzling. Gemeinsam mit weiteren Forschungseinrichtungen und Organisationen entsteht hier einer der größten Veranstaltungsorte der Langen Nacht der Forschung: Mit 32 Stationen zum Erkunden und Entdecken ist die Science City Itzling der zweitgrößte Standort der Veranstaltung.


Entdecken Sie die Forschungswelt von Salzburg Research

Während der Langen Nacht der Forschung 2026 präsentiert Salzburg Research diese 10 Stationen und lädt Sie ein, mehr über diese Forschungsbereiche zu erfahren und zu entdecken:

  • Station 01: Sensoren in Ski, Schuhen, Helmen und Sportgeräten machen beim Carving, Biathlonschießen und Rodeln Kräfte und Bewegungen sichtbar, die sonst nur gefühlt werden.
  • Station 02: Mit dem „Breathing Belt“ lässt sich am Laufband erleben, wie Atmung und Schrittfrequenz beim Laufen zusammenwirken – inklusive Feedback und einer Challenge zwischen Salzburg und Graz.
  • Station 03: Ein Echtzeit-Dashboard zeigt für sechs Pendelkorridore rund um Salzburg aktuelle Fahrzeiten, Störungen und verfügbare Park+Ride-Plätze und ermöglicht den Live-Vergleich von Auto und Öffis.
  • Station 04: Ein Forschungsfahrrad von Salzburg Research zeigt, wie Sensorik Überholabstände von Autos zu Radfahrenden zentimetergenau misst und wie neue Straßenmarkierungen für mehr Sicherheit getestet werden.
  • Station 05: Eine Studie des Mobilitätslabors zukunftswege.at zeigt, wie unterschiedliche Bodenmarkierungen in Salzburg die Überholabstände zwischen Autos und Fahrrädern beeinflussen und lädt zur Diskussion über nachhaltige Mobilität ein.
  • Station 06: IdeaSpace lädt dazu ein, Ideen für die Mobilität der Zukunft in Salzburg einzubringen, andere Vorschläge zu entdecken und gemeinsam über Lösungen bis 2040 abzustimmen.
  • Station 07: Eine Studie von Salzburg Research zeigt, wie nachhaltigere Zustellung auf der „letzten Meile“ durch Lastenrad-Logistik, geeignete Abholstationen und interaktive Tools verbessert werden kann.
  • Station 08: Das Konzept „Test before Invest“ des EDIH „Crowd in Motion“ zeigt am Beispiel des sozialen Roboters Buddy, wie digitale Technologien vor einer Anschaffung realitätsnah als Info-Point oder Guide getestet werden können.
  • Station 09: Das Community Aggregation Tool von Salzburg Research zeigt in Echtzeit, wie gemeinsam erzeugter Sonnenstrom in einer Energiegemeinschaft genutzt, gespeichert oder etwa zum Laden von E-Autos eingesetzt werden kann.
  • Station 10: Eine Demonstration von Salzburg Research zeigt, wie Satellitenkommunikation beim Neustart des Stromnetzes nach einem Blackout unterstützen und den Wiederaufbau stabiler Energieversorgung beschleunigen kann.
Station I01: Wie helfen Sensoren im Wintersport?

Was passiert bei einem Carving-Schwung wirklich, wie wirken Kräfte beim Schießen im Biathlon oder beim Rodeln? Sensoren in Ski, Schuhen, Helmen und Sportgeräten machen Bewegungen sichtbar, die sonst nur „gefühlt“ werden. Entdecke, wie Messungen direktes Feedback liefern. Und probiere mit einem Biathlon-Lichtgewehr selbst aus, wie Forschung Technik, Training und Sicherheit verbessert.

Station I02: Im Takt laufen: Kann Atmung helfen?

Wie beeinflusst Atmung das Laufen? Mit dem „Breathing Belt“ kannst du es selbst ausprobieren. Der smarte Atemgurt misst deinen Atemrhythmus und Schrittfrequenz und gibt dir Feedback, während du am Laufband läufst. Nimm an der Challenge teil: Wer erreicht den Flow? Und welche Stadt erreicht virtuell schneller die andere – Salzburg oder Graz?

Station I03: Echtzeit-Informationen fürs Pendeln: Wie wirken sie?

Auto, Öffis oder Park+Ride? Unser Echtzeit-Dashboard zeigt für sechs Pendel-Korridore rund um die Stadt Salzburg aktuelle Fahrzeiten, Störungen und freie Park+Ride-Plätze auf einen Blick. Vergleiche Optionen live, entdecke Alternativen zum Stau und gib Feedback, welche Infos dir im Pendelalltag wirklich helfen.

Station I04: Forschungsfahrrad: Wie knapp wird überholt?

Wie viel Abstand halten Autos beim Überholen von Radfahrenden ein? Welche Sensorik wird für das Messen der Überholabstände eingesetzt? Erkunde das neue Forschungsfahrrad von Salzburg Research und entdecke, wie Überholmanöver zentimetergenau gemessen werden. Erfahre, wie neue Markierungen im Stadtgebiet und auf Landstraßen getestet werden, um Radfahren sowohl innerhalb wie auch außerhalb von Städten sicherer zu machen.

Station I05: Salzburg in Bewegung: Was wirkt wirklich?

Im Auftrag des Mobilitätslabors zukunftswege.at wurden in der Stadt Salzburg unterschiedliche Bodenmarkierungen für Radfahrende getestet. Erfahre, wie sich die Überholabstände zwischen Autos und Fahrrädern dadurch verändert und wie Verkehrsteilnehmende reagiert haben. Ergänzend lädt das Mobilitätslabor dazu ein, eigene Vorschläge für nachhaltige Mobilität in Salzburg einzubringen, zu bewerten und mitzudiskutieren. 

Station I06: Mobilität 2040: Deine Idee zählt!

Wie bewegen wir uns morgen durch Salzburg? Bring deine Idee für die Mobilitätszukunft 2040 direkt vor Ort auf IdeaSpace, der Ideenplattform von Salzburg Research, ein. Entdecke andere Vorschläge und stimme mit ab. Egal ob zu Fuß, mit dem Rad, mit Öffis oder Auto – deine Perspektive ist gefragt. Direkt an der Station mitmachen und Salzburg mitgestalten!

Station I07: Funktioniert nachhaltige Fahrrad-Logistik?

Wie kann unser Einkaufsverhalten nachhaltiger werden? Ein großer Faktor ist die sogenannte „Letzte Meile“, also die Zustellung von Online-Bestellungen. Salzburg Research bietet exklusive Einblicke in eine aktuelle Studie und die daraus entwickelten Tools: entdecke interaktive Konzepte und Lastenrad-Logistik und wo Abholstationen platziert werden sollten, um auch für Personen mit Einschränkung erreichbar zu sein.

Station I08: Test before Invest: Roboter im Einsatz?

Können digitale Helfer Gäste informieren, Orientierung geben oder Fragen beantworten? Das Konzept „Test before Invest“ des European Digital Innovation Hubs (EDIH) „Crowd in Motion“ zeigt, wie neue Technologien vor einer Anschaffung realistisch erprobt werden können. Lerne den sozialen Roboter Buddy kennen und entdecke, wie er als Info-Point oder Guide unterstützen kann.

Station I09: Energiegemeinschaften: Wann ist genug Strom da?

Was passiert mit gemeinsam erzeugtem Sonnenstrom – und wie kann er optimal genutzt werden? Das Community Aggregation Tool von Salzburg Research zeigt die Energiebilanz einer Energiegemeinschaft in Echtzeit. Entdecke live, wann Überschüsse entstehen und wie Speicher oder Wärmepumpe genau dann genutzt oder das E-Auto geladen werden sollte. Und mach mit bei unserem Quiz zur Energieproduktion. Aha-Momente garantiert!

Station I10: Blackout: Hilfe aus dem All?

Was passiert, wenn plötzlich alles dunkel ist? Salzburg Research zeigt, wie Satellitenkommunikation genutzt werden kann, um den Neustart des Stromnetzes zu beschleunigen. Erfahre, welche und wie viele Satelliten dafür in Frage kommen, wie das Stromnetz Schritt für Schritt wieder aufgebaut wird, welche Rolle erneuerbare Energieanlagen haben und warum stabile Verbindungen aus dem All entscheidend sein können.


Am Standort „Science City Itzling“ können die Gäste außerdem Einblicke in die Arbeit anderer Forschungseinrichtungen und Organisationen erhalten:

  • MINT:labs Science City Itzling (Salzburg Research & Paris Lodron Universität Salzburg) – 1 Station
  • MINT Salzburg – 1 Station
  • Privatuniversität Schloss Seeburg – 5 Stationen
  • HTBLuVA Salzburg – 7 Stationen
  • 4D Aerospace Research and Simulation GmbH – 6 Stationen
  • Ludwig Boltzmann Institut – 2 Stationen

Gemeinsam mit diesen Partnerorganisationen bieten wir ein spannendes Mitmachprogramm an, das speziell auf Kinder und Jugendliche zugeschnitten ist, sowie einen Abend voller Entdeckungen und Forschungserlebnisse für Gäste jeden Alters.


Pre-Opening bei Salzburg Research

Als regionale Koordinatorin der Langen Nacht der Forschung 2026 im Bundesland Salzburg lädt Salzburg Research Partner:innen und Kund:innen zu einem exklusiven Pre-Opening-Event ein. Noch vor dem offiziellen Start der Veranstaltung erhalten geladene Gäste die Möglichkeit, einen ersten Blick auf ausgewählte Forschungsstationen zu werfen, mit Forschenden ins Gespräch zu kommen und spannende Einblicke in aktuelle Projekte und Innovationen zu gewinnen.

Im Rahmen des Pre-Openings begrüßen wir außerdem Salzburgs Wissenschafts-Landesrätin Daniela Gutschi sowie Bürgermeister Bernhard Auinger, die bei uns in der Science City Itzling die Lange Nacht der Forschung im Bundesland Salzburg offiziell eröffnen werden.

Lange Nacht der Forschung 2026 Pre-Opening bei Salzburg Research
Freitag, 24. April 2026, ab 16:15 Uhr
Science City Itzling, Jakob-Haringer-Straße 5, 5020 Salzburg

Kommen Sie vorbei, werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Forschung und erleben Sie einen Abend voller Aha-Momente!

Wie schwer ist es, einen Parkplatz zu bekommen?

KoPaS könnte eine Chance für Salzburg sein

Intelligente Sportbekleidung unterstützt beim Laufen mit personalisierter Atemführung

Salzburg Research hat gemeinsam mit der Universität Salzburg ein System entwickelt, das Atmung und Bewegung beim Laufen in Echtzeit aufeinander abstimmt. Ein intelligentes Kleidungsstück erkennt Schritt- und Atemrhythmus und gibt akustisches Feedback, um ruhigeres Atmen, mehr Wohlbefinden und eine effizientere Laufökonomie zu fördern.

Atem und Bewegung besser koordinieren

Die Verbindung von Atmung und Bewegung beeinflusst beim Laufen sowohl das subjektive Belastungsempfinden als auch die körperliche Leistungsfähigkeit. Genau hier setzt ein neues System an, das Forschende der Salzburg Research Forschungsgesellschaft gemeinsam mit Kolleg:innen der Universität Salzburg entwickelt haben: Ein intelligentes Kleidungsstück erfasst Atem- und Bewegungsmuster und unterstützt Läufer:innen mit akustischen Signalen in Echtzeit, ganz ohne Bildschirm oder störende Zusatztechnik.

Gerade für Freizeitsportler:innen kann eine bewusste Atemführung einen spürbaren Unterschied machen. Viele Menschen empfinden Laufen zwar als niederschwellige Sportart, brechen ihre Einheiten aber wegen Atemproblemen frühzeitig ab.

Echtzeit-Feedback direkt im Kleidungsstück

Der Prototyp eines intelligenten Breathing Belts integriert Sensoren, die den Atemrhythmus messen und mit dem Bewegungsverhalten koppeln. Eine kleine On-Body-Einheit verarbeitet die Daten direkt am Körper mit Edge-KI und erzeugt personalisierte Audiosignale. Diese helfen dabei, die Atmung zu rhythmisieren oder die Ausatmung gezielt zu verlängern.

„Unter Anstrengung neigen Läuferinnen und Läufer dazu, schneller und tiefer zu atmen, aber auch dazu, zu wenig Luft auszuatmen, sodass verbrauchte Luft in der Lunge übrig bleibt. Dadurch steigt die Luftmenge in der Lunge unnötig an, die Atemmuskulatur wird mehr beansprucht, was zu ineffizienter Laufökonomie und frühzeitigerer Erschöpfung führt“, erklärt Severin Bernhart von Salzburg Research.

Weniger Stress, mehr Freude am Laufen

Das System soll Läufer:innen dabei unterstützen, einen gesunden und bewussten Atemrhythmus zu entwickeln, ohne vom Training abzulenken. Besonders die Verlängerung der Ausatmung kann zur körperlichen Entspannung beitragen und das Lauferlebnis verbessern, vor allem bei Laufanfänger:innen und bei Menschen mit erhöhtem Stressempfinden.

„Alle Sensoren und Rechenprozesse sind direkt im Kleidungsstück und der On-Body-Einheit integriert. Die Atemführung passt sich automatisch dem individuellen Schritt- und Atemrhythmus an, inklusive Echtzeitanpassung bei Unregelmäßigkeiten. Sobald das Atemmuster wieder stabil ist, deaktiviert es sich“, so Salzburg Research-Forscher Severin Bernhart.

Gefördert wurde die Arbeit im Rahmen des COMET-Projekts „DiMo-NEXT – Next Level of Digital Motion in Sports, Fitness and Well-being“ durch das österreichische Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, das österreichische Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus, die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft sowie die Länder Salzburg, Tirol und Oberösterreich.

Mehr Information:

Intelligent Atmen beim Laufen: Innovative Sportbekleidung gibt personalisiertes Atemfeedback in Echtzeit

Die Verbindung von Atmung und Bewegung spielt beim Laufen eine entscheidende Rolle – sowohl für das subjektive Wohlbefinden als auch für die körperliche Leistungsfähigkeit. Forschende der Salzburg Research Forschungsgesellschaft stellen gemeinsam mit Kolleg:innen der Universität Salzburg ein neuartiges System zur Atemführung beim Laufen vor: Ein intelligentes Kleidungsstück, das Schritt- und Atemrhythmus erkennt und in Echtzeit akustisches Feedback gibt – ganz ohne Bildschirm oder störende Technik am Körper.

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Autonome Roboter im öffentlichen Raum: Studienteilnehmende gesucht 

Sie sind technologieaffin und oft zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs? Sie interessieren sich für autonome mobile Roboter im öffentlichen Raum und haben Interesse, im Rahmen eines Workshops Ihre Meinung und Ihre Ideen zu dem Thema einzubringen? Dann melden Sie sich gleich jetzt an! 

Wir suchen Personen ab 18 Jahren, die sich für 1-2 Stunden Zeit nehmen, ihre Ideen rund um das Thema autonome mobile Roboter im öffentlichen Raum einzubringen. Anhand verschiedener Szenarien diskutieren wir Einsatzmöglichkeiten, Potenziale und Gefahren.

Ort: Salzburg Research
Science City Itzling, Jakob-Haringer-Straße 5, 5020 Salzburg

Die Studie findet im Rahmen des Forschungsprojekts Caripu (Cooperative Acting Robots in Industry and Public) statt https://projekte.ffg.at/projekt/4790396). Das Projekt wird im Rahmen des FFG Förderprogramms Digitale Schlüsseltechnologien finanziert. CARIPU zielt darauf ab, die Entwicklung neuer Interaktionsformen zwischen Menschen und autonomen mobilen Robotern (AMRs) im öffentlichen Raum sowie im Logistikkontext zu entwickeln. Dabei sollen bedeutungsvolle innovative Interaktionsmuster durch das Verstehen von bestehenden Bedürfnissen, Problemen und Akzeptanzfaktoren erschlossen und entwickelt werden.  

Für Ihren Zeitaufwand erhalten Sie Altstadtgutscheine im Wert von 25 Euro


Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. Vielen Dank!


KoPaS könnte eine Chance für Salzburg sein

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Resilienz für Einsätze

How close cars get to cyclists

Test in realistischer Umgebung: neue Technologien für besseren Schlaf

Salzburg Research erforscht gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft, wie intelligente Matratzen und Atemkissen die Schlafqualität verbessern können. Eine aktuelle Studie untersucht die Technologien erstmals in einer realitätsnahen Wohnumgebung und liefert wichtige Daten für die Weiterentwicklung digitaler Schlaftechnologien.

Wie Technologie beim Einschlafen unterstützen kann

Guter Schlaf ist eine zentrale Voraussetzung für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Salzburg Research untersucht daher gemeinsam mit Partnern, wie innovative Technologien Menschen beim Einschlafen unterstützen und ihre Schlafqualität verbessern können. Im Mittelpunkt steht die Kombination aus einer intelligenten Matratze und einem Atemkissen, das die Atmung sanft begleitet. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz analysiert das System Atemmuster in Echtzeit und unterstützt eine ruhige Atemführung beim Einschlafen. Gleichzeitig erkennt die Matratze kontaktarm physiologische Signale wie Herzschlag, Atmung und verschiedene Schlafstadien.

Realitätsnahe Studie liefert wertvolle Schlafdaten

Im Rahmen einer Studie wird das System nun unter realitätsnahen Bedingungen getestet. Rund 30 gesunde Erwachsene verbringen jeweils zwei Nächte in einer wohnlich eingerichteten Umgebung, die als Schlaflabor dient. Dieses Setting ermöglicht eine Untersuchung, die näher am Alltag der Teilnehmenden liegt als klassische Laborstudien. Während der Nächte testen die Teilnehmenden unterschiedliche Varianten eines Atemkissens. Parallel dazu erfassen mehrere Sensorsysteme umfangreiche Schlafdaten, unter anderem mittels Polysomnographie als Referenzmessung. Die Studie liefert damit eine wichtige Datengrundlage, um Schlafparameter zuverlässig zu erfassen und neue Technologien zur Schlafunterstützung weiterzuentwickeln.

Salzburg Research: Expertise in Schlafanalyse und KI ein

Salzburg Research Forschungsgesellschaft übernimmt zentrale Aufgaben in der Datenerhebung und Auswertung der Studie. Die Forschenden entwickeln Methoden zur Analyse der gemessenen Schlaf- und Atemdaten und arbeiten an Algorithmen, die Schlafphasen und physiologische Signale präzise erkennen. Ziel ist es, intelligente Sensorsysteme und digitale Gesundheitslösungen im Bereich Schlaftechnologie weiterzuentwickeln.

Teilnehmende für Studie gesucht

Für die Studie werden derzeit noch Teilnehmende zwischen 18 und 65 Jahren gesucht. Interessierte können innovative Technologien zur Schlafverbesserung kennenlernen und erhalten Einblick in ihre persönliche Schlafqualität.

Weitere Informationen zur Teilnahme bietet die Projektseite: sleepbuddy.salzburgresearch.at

Die Studie „Sleepbuddy“ wird gemeinsam mit der Universität Salzburg, Somnox, LOIDL Consulting sowie Das Gesundheitshaus durchgeführt und im Rahmen von Eureka Eurostars durch die FFG gefördert.

Out of 96 global solutions, Mkulima AI was awarded 🥇 1st place in the “Digital Opportunities for All” competition by ICT4D.at and Salzburg Research.

Interview with Dr. Olivia Zechner—Winner of the Multimodal Technologies and Interaction Best Paper Award

We are pleased to share an interview with Dr. Olivia Zechner—Winner of the Multimodal Technologies and Interaction Best Paper Award.

Innovation doesn’t only happen in labs — it also happens in fields.

𝗪𝗶𝗲 𝗯𝗲𝘄𝗲𝗴𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝘂𝗻𝘀 𝟮𝟬𝟰𝟬 𝗱𝘂𝗿𝗰𝗵 𝗦𝗮𝗹𝘇𝗯𝘂𝗿𝗴? Gemeinsam Ideen schmieden macht Freude

𝗨𝗻𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗮𝗻 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗞𝗿𝗲𝘂𝘇𝘂𝗻𝗴 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝘁𝗮𝗱𝘁 𝗦𝗮𝗹𝘇𝗯𝘂𝗿𝗴? 𝗛𝗶𝗲𝗿 𝗳𝘂̈𝗵𝗹𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝘂𝗹𝘄𝗲𝗴 𝘂𝗻𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗮𝗻?

A six-week longitudinal dataset of wearable and self-reported stress measurements in working adults

Stress plays a significant role in energy regulation and mental health. However, the dynamics of long-term stress patterns in daily life and the influence of stress valence on chronic stress and psychological health remain insufficiently understood. Wearable sensors offer an unobtrusive way to measure individual stress responses in daily life by enabling continuous, long-term recording of physiological signals in naturalistic settings, thereby providing a quantitative basis for understanding and assessing stress and its valence over time. To this end, we present a dataset collected from 31 participants in a six-week longitudinal study of stress conducted in a naturalistic setting. Data were acquired using the RELAX mobile-health app that provides just-in-time adaptive interventions (JITAIs) to support occupational stress management. The dataset includes both objective measurements acquired from wearable sensors and subjective self-reported stress assessments.
Physiological measures comprise continuously recorded interbeat intervals (IBIs) and accelerometer (ACC) signals sampled at 52 Hz, while subjective stress data were assessed multiple times per day in addition to morning and evening questionnaires.

EU-Förderung für digitale Transformation: Wer kann sie bekommen?

SIT-PET: Long-Term Multimodal Traffic Trajectory Data with PET-Based Interaction Events at a Signalized Intersection

In this paper, we present a curated dataset derived from continuous multi-object tracking observations over a two-year period from a signalized urban intersection in Salzburg, Austria. The dataset includes time-resolved trajectories of multimodal road users, post-processed object attributes, movement relations, and Post-Encroachment Time values computed for a fixed set of eight predefined multimodal traffic conflict scenarios. Moreover, traffic signal data are included and can be used as contextual information. A temporal six-month subset is published via Zenodo including usage examples written in python. The full dataset can be provided on request. Potential applications include traffic safety analysis, behavioral modeling, method development for interaction detection, and educational use in data-driven traffic research.

Understanding the intersection between technology acceptance and digital behavior change.

Smart Tourism Hub

Der Smart Tourism Hub Salzburg ist ein neues Daten-Kompetenzzentrum, das touristisch relevante Informationen aus Mobilität, Umwelt, Wirtschaft, Sport und Besucherverhalten bündelt und intelligent miteinander verknüpft.

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Lange Fit und Gesund

EU-Förderung für digitale Transformation: Wer kann sie bekommen?

Forschende tüfteln an einer Lösung für die leidige Parkplatzsuche

Forschende tüfteln an einer Lösung für die leidige Parkplatzsuche

Neue Technologie sagt dir bald, wo Parkplätze frei sind

𝗛𝗶𝗲𝗿 𝗳𝗲𝗵𝗹𝘁 𝗲𝗶𝗻 𝗥𝗮𝗱𝘄𝗲𝗴?

4. Planungstreffen Lange Nacht der Forschung

LNF26 Pressekonferenz Wien

10. Lange Nacht der Forschung in Salzburg: Programm ist online

Am Freitag, 24. April 2026, findet die 10. Lange Nacht der Forschung in Salzburg statt. Von 17:00 bis 23:00 Uhr öffnen Salzburger Hochschulen und Forschungsorganisationen an zehn Standorten ihre Türen und machen Forschung bei freiem Eintritt erlebbar. Das vollständige Programm ist ab sofort online unter langenachtderforschung.at verfügbar. Neue Standorte und insgesamt 163 Stationen – so viele wie noch nie – machen Wissen zum Erlebnis für Alt und Jung.

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Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in mit Schwerpunkt Digitale Innovation, Technologieakzeptanz & Verhaltensänderung (w/d/m)

Voll- oder Teilzeit ab 30h | Woche

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Erforsche die Dynamik digitaler Technologien und Innovationen!

Salzburg Research bietet als unabhängiges Forschungsinstitut Know-how und nachhaltige Lösungen für komplexe Herausforderungen im Internet der Dinge. Wir sind Think-Tank für innovative Unternehmen unterschiedlichster Branchen und die öffentliche Hand – international orientiert und der Region verpflichtet.

Die Forschungsgruppe Innovation & Value Creation (IVC) ist ein interdisziplinäres Team mit Fokus auf praxisnahe Forschung und strategische Zukunftslösungen. Wir verbinden Innovationsmanagement, Verhaltensökonomik, Psychologie und Technologieakzeptanz, um datenbasierte Entscheidungsgrundlagen zu schaffen und digitale Technologien gezielt in Wirtschaft und Gesellschaft zu integrieren.

Als Koordinator des europäischen Digital Innovation Hub „Crowd-in-Motion“ setzen wir anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Bereichen Sport-, Gesundheits- und Mobilitätstechnologien sowie nachhaltiger Tourismus gemeinsam mit Unternehmen um.

Deine Aufgaben bei uns:

  • Projektleitung und selbstständiges Abarbeiten von nationalen und internationalen wissenschaftlichen Forschungs- und Auftragsprojekten im Bereich digitaler Innovation
  • Konzeption und Durchführung wissenschaftlicher Studien (z.B. Umfragen, Experimente, Datenanalysen, partizipative Workshops) zu Themen der digitalen Innovationsforschung, individueller und gesellschaftlicher Verhaltens­änderung im Umgang mit neuen Technologien und Technologieakzeptanz
  • Publikation der Forschungsergebnisse auf (inter-)nationalen Konferenzen, in Berichten und Vorträgen
  • Akquise von Forschungsaufträgen aus der Wirtschaft und Ausbau relevanter Netzwerke

Dein Profil:

  • Du hast ein abgeschlossenes Studium (Master/Doktorat) in Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Innovationsmanagement oder einem vergleichbaren Studiengang
  • Du bringst ein hohes Interesse an digitalen Technologien (v.a. KI, Internet of Things, Robotik, VR/AR) mit 
  • Erfahrung in der Beantragung und Durchführung von nationalen und internationalen Forschungsprojekten sowie Wirtschaftsaufträgen ist ein Pluspunkt
  • Du bist eine proaktive Persönlichkeit und überzeugst durch strategisches und konzeptionelles Denkvermögen 
  • Erfahrung im wissenschaftlichen Publizieren sowie in der Präsentation von Forschungsergebnissen auf (inter-)nationalen Konferenzen ist von Vorteil; wichtig ist uns vor allem die Bereitschaft, sich engagiert in dieses Feld einzuarbeiten
  • Du verfügst über sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort & Schrift
  • Ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, in dem Teamarbeit, Offenheit und Vielfalt gelebt werden
  • Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und familienfreundliche Rahmenbedingungen
  • Individuelle Weiterbildungen und Raum zur fachlichen und persönlichen Entwicklung
  • Projekte mit gesellschaftlichem Impact – von Themen wie Sport-, Gesundheits- und Mobilitätstechnologien bis zum nachhaltigen Tourismus.
  • Ein interdisziplinäres, engagiertes Team, das Innovation gemeinsam vorantreibt

Vielfalt stärkt Forschung und Innovation.
Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Hintergründen, die unsere Projekte mit ihrer Expertise und ihrem Blickwinkel bereichern möchten. Wir schaffen ein Umfeld, das individuelle Lebensrealitäten respektiert und aktiv unterstützt. Gemeinsam gestalten wir eine Forschungskultur, in der Vielfalt, Chancengleichheit und Zusammenhalt gelebt werden.

Das Bruttomonatsgehalt beträgt bei Vollzeit (38,5 Stunden/Woche) EUR 4.217,- gemäß Forschungskollektivvertrag in der Stufe E2 mit der Möglichkeit zur Überzahlung. Die tatsächliche Einstufung erfolgt nach der jeweiligen Qualifikation, Erfahrung und Know-How.

jobs@salzburgresearch.at

Wir freuen uns auf dich!

Weitere Benefits findest du unter: www.salzburgresearch.at/benefits

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (w/d/m) für Masterarbeit Federated Learning für Wearable-Zeitreihendaten

Ausschreibung als PDF

Erforsche Federated Learning zur Analyse von Wearable-Zeitreihendaten

Salzburg Research bietet als unabhängiges Forschungsinstitut Know-how und nachhaltige Lösungen für komplexe Herausforderungen. Wir sind ein Think-Tank für innovative Unternehmen unterschiedlichster Branchen und die öffentliche Hand – international orientiert und der Region verpflichtet.

Im Rahmen des Forschungsprojekts Privacy Engineering wird eine Masterarbeit im Themenfeld „Federated Learning“ vergeben, mit dem Ziel föderierte Lernansätze zur Analyse von Wearable-Zeitreihen zu entwickeln und zu evaluieren. 

Wearables (z.B. Smartwatches, IMUs, Brustgurte) generieren hochfrequente, longitudinale Zeitreihen zu Aktivität, Herzfrequenz, Herzratenvariabilität, Schlaf oder Belastung. Diese Daten sind:

  • hochdimensional und zeitabhängig
  • individuell unterschiedlich verteilt (nicht independently, identically distributed)
  • gerätespezifisch heterogen

Zudem unterliegen personenbezogene Sensordaten strengen Datenschutzanforderungen. Federated Learning ermög­licht das Training gemeinsamer Modelle, ohne Rohdaten zentral zu aggregieren. 

Deine Aufgaben bei uns:

  • Systematischer Review zum internationalen Forschungsstand von Federated Learning zur Analyse von Zeitreihendaten
  • Entwicklung und systematische Evaluation eines Federated Learning Ansatzes zur Analyse von Wearable-Zeitreihen unter realistischen Bedingungen verteilter Datenerhebung
  • Vorhersage der Atemphase/Atemregelmäßigkeit mittels Zeitreihendaten aus Wearables

Dein Profil:

  • Laufendes Masterstudium in Data Science, Statistik, Informatik oder eines vergleichbaren Studiengangs
  • Data-Science Kenntnisse
  • Erfahrungen mit Python und der Analyse von Zeitreihendaten 
  • Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten

Vielfalt stärkt Forschung und Innovation.

Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Hintergründen, die unsere Projekte mit ihrer Expertise und ihrem Blickwinkel bereichern möchten. Wir schaffen ein Umfeld, das individuelle Lebensrealitäten respektiert und aktiv unterstützt. Gemeinsam gestalten wir eine Forschungskultur, in der Vielfalt Chancengleichheit und Zusammenhalt gelebt werden.

Das Bruttomonatsgehalt beträgt bei Vollzeit (38,5 Stunden/Woche) EUR 3.328,- gemäß Forschungskollektivvertrag in der Stufe D1 mit der Möglichkeit zur Überzahlung. Die tatsächliche Einstufung erfolgt nach der jeweiligen Qualifikation, Erfahrung und Know-How.

jobs@salzburgresearch.at

Wir freuen uns auf dich!

Weitere Benefits findest du unter: www.salzburgresearch.at/benefits

Wer suchet, der findet?

Car-to-X-Technologie (C-ITS)

Probanden für Robotaxi in Salzburg gesucht: Wann fährt endlich der Digibus wieder?

Achtung, hier spricht Ihr Fahrzeug

Technik, die den Alltag leichter macht

Digital Nudging: How do you get people to be sustainably mobile?

Digital Nudging: Wie bringt man Menschen dazu, nachhaltig mobil zu sein?

Ein Festival der Innovationen: Heute war ich im Messezentrum Salzburg beim SALZ Festival.

Lawinen, Stromausfälle oder Zugunglücke: KI hilft bei Krisen in der Kommunikation

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (w/d/m) für Masterarbeit Data-Driven Innovation and AI Adoption in Smart Tourism & Sport

Ausschreibung als PDF

Erforsche die Dynamik digitaler Technologien und Innovationen!

Salzburg Research bietet als unabhängiges Forschungsinstitut Know-how und nachhaltige Lösungen für komplexe Herausforderungen im Internet der Dinge. Wir sind Think-Tank für innovative Unternehmen unterschiedlichster Branchen und die öffentliche Hand – international orientiert und der Region verpflichtet.

Im Rahmen des Forschungsprojekts Smart Tourism Hub wird eine Masterarbeit im Themenfeld „Data-driven Innovation“ vergeben, mit dem Ziel zu untersuchen, wie Unternehmen/Innovationsteams aus der effektiven Verknüpfung eines internen Datenpools mit unterschiedlichen externen Unternehmens-, Branchen- und/oder Kundendaten Mehrwerte schaffen können. Die Arbeit soll klären, welche Methoden helfen, diese verschiedenen Daten sinnvoll und kreativ miteinander zu verbinden, um aus einem umfangreichen Datenkatalog neue Ideen, Services oder Produkte zu entwickeln.

Aufbauend auf bereits definierten Datenarten (z.B. Mobilitätsdaten, Buchungsdaten, Sensordaten wie z. B. aus Wear­ables, Wetterdaten, Eventdaten etc.) soll ein Innovations- und Kreativprozess konzipiert werden, der sowohl technisch als auch methodisch neue Wege zur Generierung datengetriebener Insights bzw. neue Services ermöglicht:

Wann reichen im Prozess reine Datenanalysen aus und wann braucht man zusätzlich kreative Methoden wie Design Thinking, Data-Ideation-Workshops oder Szenariotechnik? Zu welchen Zeitpunkten sollten wichtige Beteiligte (Stakeholder) im Data-driven Innovationsprozess einbezogen werden, um die richtigen Fragen zu stellen, Annahmen zu prüfen oder neue Anwendungsmöglichkeiten zu finden?
Die Masterarbeit bewegt sich damit an der Schnittstelle von Innovationsmanagement, Datenmanagement, und Data Science und soll einen strukturierten Ansatz liefern, wie Daten nicht nur verwaltet, sondern systematisch in neue Erkenntnisse und Services im Tourismussektor transformiert werden können.

Deine Aufgaben bei uns:

  • Eigenständige Identifikation methodischer Ansätze zur kreativen Verknüpfung heterogener Datenquellen in einem data-driven Innovationsprozess
  • Systematischer Review zum internationalen Forschungsstand und zu Best-Practice-Ansätzen
  • Systematische Analyse zur effektiven Nutzung von Datenanalyse im Vergleich zum Einsatz explorativer Kreativmethoden
  • Konzeption eines Stakeholder-Einbindungsmodells (Zeitpunkt, Rolle, Mehrwert in unterschiedlichen ­Innovationsphasen)
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für daten­getriebene Innovationsprozesse im Tourismus
  • Mitwirkung bei Implementierung eines Tools / Prozesses

Dein Profil:

  • Wirtschaftswissenschaftliches Studium mit Schwerpunkt Innovationsmanagement
  • Interesse am Tourismussektor und digitalen Ökosystemen
  • Interesse an datengetriebenen Innovationsprozessen
  • Selbstständige und strukturierte Arbeitsweise
  • Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Erfahrung mit Kreativitätsmethoden für digitale Innovationen

Vielfalt stärkt Forschung und Innovation.
Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Hintergründen, die unsere Projekte mit ihrer Expertise und ihrem Blickwinkel bereichern möchten. Wir schaffen ein Umfeld, das individuelle Lebensrealitäten respektiert und aktiv unterstützt. Gemeinsam gestalten wir eine Forschungskultur, in der Vielfalt Chancengleichheit und Zusammenhalt gelebt werden.

Das Bruttomonatsgehalt beträgt bei Vollzeit (38,5 Stunden/Woche) EUR 3.328,- gemäß Forschungskollektivvertrag in der Stufe D1 mit der Möglichkeit zur Überzahlung. Die tatsächliche Einstufung erfolgt nach der jeweiligen Qualifikation, Erfahrung und Know-How.

jobs@salzburgresearch.at

Wir freuen uns auf dich!

Weitere Benefits findest du unter: www.salzburgresearch.at/benefits

Besuch der University of Virginia – Darden School of Business

Landeshauptfrau Edtstadler bei uns am Stand

Eröffnung SALZ 2026 mit Sigi

EDIH-Team bei der SALZ 2026

Salzburg Research beim „SALZ – Festival für Technologie und Innovation“

Salzburg Research war 2026 mit zwei Schwerpunktthemen beim SALZ – Festival für Technologie und Innovation im Salzburger Messezentrum vertreten.

Wie lassen sich Bewegungen im Wintersport präzise messen, analysieren und optimieren? Salzburg Research zeigte beim SALZ – Festival für Technologie und Innovation in Salzburg, wie digitale Technologien und Sensorik aus dem Forschungsbereich Human Motion Analytics neue Möglichkeiten für Performance, Sicherheit und Training eröffnen. Besucher:innen konnten am Messestand innovative Forschungsansätze erleben, die Bewegungsanalyse, Sporttechnologie und Datenanalyse verbinden.

Außerdem präsentierten wir auch den European Digital Innovation Hub (EDIH) „Crowd in Motion“ mit dem für KMU meist kostenlosen Angebot „Test before Invest“.

Sensorik und Datenanalyse für besseren Flow und mehr Sicherheit

Salzburg Research entwickelt unter anderem im COMET-Projekt „Digital Motion“ Technologien, mit denen sich Bewegungsabläufe im Wintersport detailliert erfassen und auswerten lassen. Die Forschung kombiniert Sportwissenschaft, Sensorik und Datenanalyse, um Bewegungsmuster besser zu verstehen und gezielt zu optimieren.

Die gewonnenen Daten helfen dabei, Training und Technik zu verbessern, Risiken zu reduzieren und Ausrüstung weiterzuentwickeln. Die Anwendungen richten sich sowohl an Leistungs- und Nachwuchssportler:innen als auch an Hobby-Sportler:innen. Gleichzeitig eröffnen sie neue Möglichkeiten für Gesundheit, Prävention und Sicherheitsforschung im Sport.

Prototypen und Forschungsdemonstratoren am Messestand

Am Stand von Salzburg Research konnten Besucher:innen mehrere aktuelle Demonstratoren und Forschungsprototypen kennenlernen:

  • Innovative Ski-Prototypen, die Fahrdynamik und Bewegungsmuster analysieren
  • der Connected Boot, der Belastungen und Bewegungen im Skischuh misst
  • eine sensorbestückte Rennrodel, mit der Kräfte, Geschwindigkeit und Fahrverhalten detailliert analysiert werden können
  • ein Projekt mit dem internationalen Skiverband FIS zur Verringerung des Unfallrisikos im alpinen Skisport und zur weiteren Verbesserung der Sicherheit im Leistungssport.

Die Demonstratoren zeigen, wie integrierte Sensorik und datenbasierte Analyse dazu beitragen können, Sportausrüstung intelligenter zu machen und Trainingsmethoden weiterzuentwickeln.

„Test before Invest“ mit dem sozialen Roboter Buddy

Ein weiterer Programmpunkt am Stand war der soziale Roboter Buddy, der das Konzept „Test before Invest“ des European Digital Innovation Hub Crowd in Motion veranschaulicht. Unternehmen und Organisationen erhalten dabei die Möglichkeit, digitale Technologien und KI-Anwendungen zu testen, bevor sie in Lösungen investieren. Buddy machte das Konzept für Besucher:innen greifbar und zeigte, wie innovative Technologien praxisnah vermittelt werden können.

Hochrangige Gäste am Stand

Der Stand von Salzburg Research stieß auf großes Interesse. Unter den Gästen waren unter anderem Landeshauptfrau Karoline Edtstadler sowie Sozial-Landesrat Wolfgang Fürweger, die sich über aktuelle Entwicklungen in der Sporttechnologie und Bewegungsanalyse informierten.

Fotos: Salzburg Research; Land Salzburg / Franz Neumayr

Salzburger Mobilitätsplan 2040

Salzburger Mobilitätsplan 2040

Was passiert bei einem Carving-Schwung wirklich? Wie wirken Kräfte beim Rodeln oder beim Biathlon-Schießen?

Neue Leitlinien sollen mehr Frauen in wirtschaftsnahe Forschung bringen

Neue Leitlinien sollen mehr Frauen in wirtschaftsnahe Forschung bringen

Die KI hilft bei Krisen in der Kommunikation

Die KI hilft bei Krisen in der Kommunikation

Data & Software Engineer (w/d/m)

Voll- oder Teilzeit ab 20h | Woche

Ausschreibung als PDF

Erforsche die Dynamik digitaler Technologien und Innovationen!

Salzburg Research bietet als unabhängiges Forschungsinstitut Know-how und nachhaltige Lösungen für komplexe Herausforderungen im Internet der Dinge. Wir sind Think-Tank für innovative Unternehmen unterschiedlichster Branchen und die öffentliche Hand – international orientiert und der Region verpflichtet.

Wie bewegen sich Menschen und was können wir daraus lernen? In der Forschungsgruppe Human Motion Analytics entwickeln wir Technologien, die menschliche Bewegung messbar, analysierbar und nutzbar machen. Dafür kombinieren wir Sensorik und moderne Datenanalyse, erfassen Bewegungsdaten in realen Umgebungen, bewerten deren Qualität mit Verfahren aus Signalverarbeitung, Statistik und des maschinellen Lernens und verwandeln sie in wertvolle Erkenntnisse. Wenn du mit Daten, Sensorik und Software neue Lösungen entwickeln und damit echten Impact schaffen möchtest, bist du bei uns richtig.

Deine Aufgaben bei uns:

  • Du entwickelst Lösungen zur digitalen Erfassung menschlicher Bewegung und integrierst dafür Sensorik, Wearables und Embedded-Systeme
  • Du gestaltest die zukünftige Kernapplikation für wissenschaftliche Studien und entwickelst sie gemeinsam mit dem Team weiter
  • Du konzipierst und realisierst die Architektur einer neuen Embedded-Unit, die an möglichst viele Sensoren vorgeschaltet werden kann
  • Du entwickelst Data-Processing-Lösungen und bringst sie von der Idee bis zum Deployment, inkl. Automatisierung, Testing und Monitoring

Dein Profil:

  • Abgeschlossenes bzw. kurz vor Abschluss stehendes Studium (Master, Diplom, Dissertation) im Bereich der Informatik, Data Science oder verwandter Fachrichtungen
  • Du arbeitest gerne lösungsorientiert im Team, bringst Ideen ein und bist offen für neue Perspektiven
  • Du hast Erfahrung in der Entwicklung mit skalierbaren Systemen und ein gutes Verständnis für Software- und Systemarchitektur
  • Du arbeitest dich gerne in neue Technologien und bestehende Prototyp-Umgebungen ein (z.B. Android-Apps, Datenbanksysteme oder Embedded Software).
  • Du hast Interesse an angewandter Forschung und daran, neue Prototypen und Lösungen zu entwickeln
  • Ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, in dem Teamarbeit, Offenheit und Vielfalt gelebt werden
  • Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und familienfreundliche Rahmenbedingungen
  • Individuelle Weiterbildungen und Raum zur fachlichen und persönlichen Entwicklung
  • Projekte mit gesellschaftlichem Impact – von Themen wie Sport-, Gesundheits- und Mobilitätstechnologien bis zum nachhaltigen Tourismus.
  • Ein interdisziplinäres, engagiertes Team, das Innovation gemeinsam vorantreibt

Vielfalt stärkt Forschung und Innovation.
Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Hintergründen, die unsere Projekte mit ihrer Expertise und ihrem Blickwinkel bereichern möchten. Wir schaffen ein Umfeld, das individuelle Lebensrealitäten respektiert und aktiv unterstützt. Gemeinsam gestalten wir eine Forschungskultur, in der Vielfalt, Chancengleichheit und Zusammenhalt gelebt werden.

Das Bruttomonatsgehalt beträgt bei Vollzeit (38,5 Stunden/Woche) EUR 4.217,- gemäß Forschungskollektivvertrag in der Stufe E2 mit der Möglichkeit zur Überzahlung. Die tatsächliche Einstufung erfolgt nach der jeweiligen Qualifikation, Erfahrung und Know-How.

jobs@salzburgresearch.at

Wir freuen uns auf dich!

Weitere Benefits findest du unter: www.salzburgresearch.at/benefits

QODEC – Qualitätsanforderungen an den Datenaustausch für Energiegemeinschaften

Vom manuellen Aufwand zur automatisierten Transparenz: Diese Sondierung untersucht notwendige Systemadaptierungen für einen reibungslosen Datenaustausch im österreichischen Energiesystem.

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KI statt Schäfchen zahlen

𝗪𝗶𝗲 𝗯𝗲𝘄𝗲𝗴𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝘂𝗻𝘀 𝟮𝟬𝟰𝟬 𝗱𝘂𝗿𝗰𝗵 𝗦𝗮𝗹𝘇𝗯𝘂𝗿𝗴?

Frauen in der Forschung fördern

Digitaler Produktpass – Chancen für die Abfallwirtschaft

Der Digitale Produktpass (DPP) eröffnet neue Perspektiven für die Abfallwirtschaft, indem er Hersteller verpflichtet, gezielt Informationen zur Zerlegung von Bauteilen und Details zu deren Materialien zugänglich zu machen. Im Projekt KIRAMET zeigt das Konzept „Smart Waste“, wie KI und DPPs gemeinsam das Recycling komplexer Produkte verbessern. So können etwa bei Altfahrzeugen Metalle wie Stahl und Aluminium unter Einbezug der Materialdetails zu den Legierungselementen optimal rezykliert werden oder bei Elektrogeräten wertvolle Komponenten wie Kupferleitungen oder Leiterplatten systematisch ausgebaut werden. Der vorliegende Artikel stellt Ergebnisse aus KIRAMET vor und zeigt, wie QR-Codes und digitale Zwillinge in der Praxis eingesetzt werden können. Damit wird deutlich, welche Chancen sich für die Abfallwirtschaft ergeben – von höherer Qualität der Sekundärrohstoffe über geringere Materialverluste bis hin zu neuen Geschäftsmodellen in einer kreislauforientierten Wirtschaft.

Dieser Beitrag stellt ein Proof-of-Concept-System vor, welches das Recycling komplexer metallhaltiger Produkte wie Altfahrzeuge (End-of-Life Vehicles, ELVs) mittels digitaler Technologien unterstützt. Zentrale Herausforderungen in modernen Wertschöpfungsnetzwerken hinsichtlich detaillierter Teile-Rückverfolgbarkeit, fragmentierter Lieferkettendaten sowie automatisierter Konformitätsprüfung können damit adressiert werden. Das entwickelte System integriert digitale Zwillinge von Recyclingprozessen mit standardisierten Produktdaten aus bestehenden DPP-Frameworks. Es ermöglicht die Verfolgung von Bauteilen mit deren Materialzusammensetzungen und somit eine automatisierte Abfallklassifikation zur optimierten Gruppierung von Teilen für das Recycling. Das daraus entstehende digitale Abbild der Sekundärrohstoffe führt wiederum zu einer optimierten Rückführung in den Materialkreislauf. Die Software-Architektur nutzt bestehende Industriestandards und fördert so Interoperabilität und Nachhaltigkeit.

The Digital Product Passport (DPP) creates new perspectives for waste management due to the obligation for manufacturers to share information like disassembling instructions or materials used in their products. In the KIRAMET project, the “Smart Waste” concept shows how AI and DPPs can work together to improve recycling of complex products. For example, recycling of metals such as steel and aluminium in end-of-life vehicles can be improved by taking into account details on alloys, or valuable components such as copper wires or circuit boards can be systematically removed from electrical appliances. This article presents findings from KIRAMET and shows how product identifiers in QR codes and digital twins can be used in practice. This highlights the opportunities for waste management—from higher quality secondary raw materials and lower material losses to new business models in a circular economy.

We present a proof-of-concept system that supports the recycling of metal-containing products such as end-of-life vehicles (ELVs) using digital technologies. It addresses key challenges in modern value creation networks with regard to material traceability, fragmented supply chain data, and automated conformity testing. The developed system integrates digital twins of recycling processes with standardized product data from existing DPP frameworks. It enables the tracking of components with their material compositions to achieve an optimized grouping of parts for the recycling downstream. The resulting digital image of secondary raw materials in turn leads to optimized recycling into the material cycle. The software architecture is based on existing industry standards and promotes interoperability and sustainability.

27. Runder Tisch Forschung

Ideenbewerb: Mobilitätszukunft 2040 in Salzburg

Bei den neuen Zielen, die sich die Stadt Salzburg im Mobilitätsplan 2040 gesetzt hat, steht nachhaltige Mobilität im Mittelpunkt. Nun stellt sich die wichtigste Frage: Wie genau soll Salzburg diese Mobilitätsziele erreichen? Mit dem neuen Ideenbewerb auf der Plattform IdeaSpace von Salzburg Research lädt die Stadt Salzburg alle Bürgerinnen und Bürger ein, ihre Ideen für die Mobilitätszukunft Salzburgs einzubringen.

Klimawandel, Klimaschutz und Nachhaltigkeit gehören zu den Themen von höchster Dringlichkeit für die Stadt Salzburg. Mit dem neuen Mobilitätsplan 2040 will die Stadt eine starke Grundlage für weitere praktische Maßnahmen im Bereich der nachhaltigen Mobilität schaffen. Neben der Stärkung des Klimabewusstseins der Stadt ist es auch wichtig, barrierefreie und inklusive Maßnahmen für alle Bürger:innen zu schaffen.

Mit dem neuen Ideenbewerb „Gemeinsam bewegen wir Salzburg Richtung Mobilitätszukunft 2040” auf der Ideenplattform IdeaSpace von Salzburg Research fördert die Stadt Salzburg den Dialog zwischen der Stadt und ihren Bürger:innen. Ziel des Wettbewerbs ist es, den Bürger:innen eine Plattform zu bieten, um ihre Sichtweise zum Thema Mobilität zu präsentieren. Ob tägliches Zu-Fuß-Gehen, Pendeln mit dem Fahrrad, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder Reisen mit motorisierten Fahrzeugen – alle Ideen und Perspektiven sind für die Gestaltung der Zukunft der Stadt wichtig.


Innovative Ideen für neun Themenbereiche gesucht

Im Rahmen eines Ideenbewerbs lädt die Stadt Salzburg die Bevölkerung ein, folgende Frage zu beantworten: Welche konkreten, umsetzbaren Ideen haben Sie, um Salzburg dabei zu helfen, seine Mobilitätsziele zu erreichen? Die Ideen können bis zum 30.04.2026 in neun Themenbereichen eingereicht werden:

Zu Fuß unterwegs

Wie können wir Wege zu Fuß in Salzburg angenehmer und sicherer machen?
Gesucht sind Ideen für schöne, barrierefreie Gehwege, sichere Straßenübergänge und mehr Plätze zum Verweilen. Auch Vorschläge zur Gestaltung des öffentlichen Raums sind willkommen – damit sich alle gerne zu Fuß bewegen.

Radfahren

Wie wird das Radfahren in unserer Stadt noch attraktiver?
Wir suchen Ideen für sichere Radwege, bessere Abstellmöglichkeiten, fahrradfreundliche Straßen und neue Angebote wie Sharing-Systeme oder Lastenräder – für Groß und Klein.

Bessere Öffis

Wie können Bus, Bahn und andere Öffis besser werden?
Vorschläge können sich auf häufigere Verbindungen, neue Linien, komfortable Haltestellen oder digitale Infos für Fahrgäste beziehen – damit das Fahren mit den Öffis einfacher und angenehmer wird.

Motorisiert unterwegs

Wie kommen alle, die auf das Auto angewiesen sind, gut und staufrei durch Salzburg?
Der Platz auf unseren Straßen ist begrenzt. Damit alle, die auf das Auto angewiesen sind, gut unterwegs sein können, müssen wir den Autoverkehr insgesamt reduzieren. Gesucht sind Ideen, wie das gelingen kann – etwa durch clevere Verkehrssteuerung, Parklösungen, Carsharing oder neue Konzepte für den Straßenraum.

Mitmachen & Bewusstsein schaffen

Wie können wir allen Lust auf nachhaltige Mobilität machen?
Hier sind kreative Aktionen, Bildungsprojekte oder Kampagnen gefragt, die zeigen, wie gut umweltfreundliches Unterwegssein funktioniert – und Spaß macht.

Mobil für alle Generationen

Wie bleibt Salzburg für alle gut erreichbar – egal ob jung oder alt?
Gesucht sind Ideen für sichere Schulwege, barrierefreie Zugänge, altersgerechte Angebote und Verkehrslösungen, die niemanden ausschließen.

Saubere Antriebe & Technologien

Wie kommen wir zu einer klimafreundlichen Mobilität?
Wir freuen uns über Vorschläge zu Elektro- oder Wasserstoff-Antrieben, zu mehr Ladepunkten oder zur Umstellung von Fahrzeugflotten – damit Salzburg sauber unterwegs ist.

Nachhaltige Lieferung & Logistik

Wie kommen Lieferungen umweltfreundlich in die Stadt?
Gesucht sind Ideen für nachhaltige Logistik, z. B. durch Lastenräder, Mikro-Depots oder Paketboxen, die Verkehr und Emissionen verringern.

Unterwegs als Gast

Wie wird Reisen für Gäste umweltfreundlicher und die Stadt entlastet?
Gesucht sind Ideen, wie Tourist:innen klimafreundlich an- und abreisen, sich nachhaltig in der Stadt fortbewegen und Verkehrsbelastungen reduziert werden können – etwa durch Park+Ride-Angebote, Sharing-Lösungen, smarte Lenkungssysteme oder attraktive Kombi-Tickets.

Mehr Information zum Ideenbewerb und die einzelnen Kategorien: www.ideaspace.cc


Alle eingereichten Ideen werden von der Stadtverwaltung geprüft und von einer Fachjury bewertet. Darüber hinaus wird die beste Idee von der IdeaSpace-Community ausgewählt, eine Idee erhält den „Out of the Box”-Preis und eine Idee eines Jugendlichen unter 18 Jahren wird prämiert. Die Gewinnerideen werden in den fachlichen Entwurf des Maßnahmenkatalogs der Stadt Salzburg aufgenommen und am Mobilitätstag 2026 auf der Bühne ausgezeichnet.

Der Ideenbewerb wird über das urbane Mobilitätslabor zukunftswege.at gemeinsam mit der Stadt Salzburg und Salzburg Research realisiert.


Workshops für aktive Mitgestaltung

Die Stadt Salzburg bietet allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ihre Ideen nicht nur online einzureichen, sondern auch an vier interaktiven Workshops im März teilzunehmen. Die Workshops finden in vier verschiedenen Stadtteilen statt und bieten die Gelegenheit, Meinungen auszutauschen, mit Expert:innen zu den jeweiligen Themenbereichen zu sprechen und Ideen vor Ort einzureichen.

Der erste Workshop fand am 3. März im Techno Z Itzling statt. Bürger:innen, Expert:innen und Politiker:innen hatten die Möglichkeit, sich auszutauschen und einen konstruktiven Dialog zum Thema Mobilität zu führen. Während der Veranstaltung wurden viele neue, innovative Ideen eingereicht.

Alle Abendveranstaltungen:

  • 03. März 2026, 17:00-19:00 – Techno-Z
  • 05. März 2026, 17:00-19:00 – SN-Saal
  • 10. März 2026, 17:00-19:00 – Haus der Salzburger Volkskultur
  • 12. März 2026, 17:00-19:00 – Wifi Lounge

Sei ein Teil von etwas Großem – so einfach geht’s!

Auf der IdeaSpace Ideenplattform von Salzburg Research dreht sich alles um Ihre Ideen! Helfen Sie uns dabei, Fragestellungen und Probleme zu lösen, indem Sie Ihre Ideen einreichen, mit anderen kreativen Köpfen an Ideen arbeiten und ehrliches Feedback bekommen. Wir heißen alle herzlich willkommen, denn gute Ideen kennen keine Grenzen! Entdecke die Power des Netzwerks, das Sie mit Gleichgesinnten, Expert:innen und spannenden Institutionen sowie Unternehmen verbindet.
Machen Sie mit und gestalten Sie die Zukunft gemeinsam mit uns im IdeaSpace!

EDIH Final Review Meeting

Frauen in der Forschung fördern

IdeaSpace-Ideenbewerb für die Stadt Salzburg: Workshop

50. MINTwoch-Jubiläum 🎉

50. MINTwoch-Jubiläum

Ideen für digitale Chancengleichheit ausgezeichnet

Das sind die drei Gewinnerideen des Ideenbewerbs „Digitale Chancen für alle!“ ICT4D.at suchte auf der Ideenplattform IdeaSpace von Salzburg Research nach innovativen und kreativen Ideen für digitale Chancengleichheit.

Auch in Zeiten tiefgreifender Digitalisierung und technologischer Entwicklungen bleibt der Zugang zum Internet für manche Menschen eingeschränkt. Weltweit haben 2,6 Milliarden Menschen noch immer keinen oder nur eingeschränkten Zugang zur digitalen Welt. Besonders sozial, wirtschaftlich oder kulturell benachteiligte Gruppen profitieren kaum oder gar nicht von digitalen Räumen. Selbst die sich rasant entwickelnden digitalen Werkzeuge sind in der Regel nur für diejenigen zugänglich, die bereits vollen Zugriff darauf haben. Sie sind selten sozial inklusiv oder lokal relevant.

Im Rahmen des von ICT4D.at beauftragten Ideenbewerbs „Digitale Chancen für alle!“ auf der IdeaSpace Ideenplattform von Salzburg Research wurden weltweit praktische Ideen gesucht, wie digitale Werkzeuge marginalisierte Gemeinschaften stärken, die Chancengleichheit verbessern und allen Menschen zugutekommen können.

Innovative Ideen prämiert

Insgesamt wurden 96 innovative digitale Lösungen auf der Ideenplattform IdeaSpace eingereicht. Eine Jury aus 22 internationalen Expert:innen bewertete die Einreichungen und wählte drei Gewinnerideen aus. Zusätzlich wählte die IdeaSpace-Community eine Communitygewinneridee.

🥇1. Platz:
Mkulima AI: Offline, Swahili AI Bringing Digital Knowledge to Farmers Without Internet von Erwin Nanyaro

Mkulima AI ist eine offline verfügbare, auf Swahili basierende KI, die Kleinbauern ohne Internetzugang unterstützt. Sie wandelt indigenes Wissen und Agrarökologie in praktische Anleitungen um, senkt Kosten, verbessert Erträge und gibt marginalisierten ländlichen Gemeinschaften ihre Würde zurück.


🥈2. Platz:
Braille4UG (Braille For Uganda): Low-Cost Interactive Braille Learning Device for Visually Impaired Children in Uganda von Michael Mugisha

Braille4UG (Braille For Uganda) ist ein erschwingliches, audio-gesteuertes Braille-Lerngerät, das entwickelt wurde, um der tiefgreifenden Bildungsausgrenzung von sehbehinderten Kindern in Uganda entgegenzuwirken.


🥉3. Platz:
AgriOrigin: Ethical Proof-of-Origin and Commons Licensing for Rural Agricultural Innovation von Anila Kasa

AgriOrigin ist eine hochmoderne, ethische Plattform, die es Kleinbäuer:innen ermöglicht, landwirtschaftliche Innovationen zu dokumentieren, einen kryptografischen Herkunftsnachweis zu erhalten und faire Nutzungsbedingungen festzulegen. Dies wird durch die Kombination von Blockchain-Zeitstempeln, KI-gestützter Zugänglichkeit und Community-Validierung erreicht.


🏅Communitygewinneridee:  
ReConnect stands for digital hope – because everyone deserves a second chance, regardless of where they live von Joshua Klögsen

ReConnect stellt obdachlosen, behinderten und vertriebenen Menschen gesicherte, solarbetriebene Geräte bereit, die sie mit Bildung, Jobangeboten und Unterstützungsprogrammen vernetzen. Ein Algorithmus vermittelt passende Schulungen und Arbeitgeber:innen, die Geräte werden nach vier Monaten weitergegeben. Mit 6 % ihres späteren Einkommens finanzieren Teilnehmende neue Geräte und sichern so einen nachhaltigen Kreislauf digitaler Befähigung.


Details zu den Gewinner-Ideen gibt es direkt im IdeaSpace: my.ideaspace.cc (Anmeldung bzw. Registrierung erforderlich)


Praktische Anwendung für prämierte Ideen

Am 25. Februar stellte ICT4D.at im Rahmen seines Community-Formats „Project Forge“ die Gewinnerideen des IdeaSpace Ideenbewerbs vor. Die Online-Veranstaltung brachte Ideengeber:innen mit Mitgliedern internationaler Netzwerke zusammen, um die prämierten Konzepte gemeinsam weiterzuentwickeln und in konkrete Projekte zu überführen. Zusätzlich erhalten die Gewinner:innen von Februar bis April 2026 die Möglichkeit, an einem Mentoring-Programm teilzunehmen. Dabei begleiten acht Expert:innen aus unterschiedlichen Fachbereichen die Gewinner:innen und unterstützen sie gezielt bei der Umsetzung ihrer Ideen.

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnerinnen und Gewinnern und viel Erfolg bei weiteren Ideen!


Sei ein Teil von etwas Großem – so einfach geht’s!

Auf der IdeaSpace Ideenplattform von Salzburg Research dreht sich alles um Ihre Ideen! Helfen Sie uns dabei, Fragestellungen und Probleme zu lösen, indem Sie Ihre Ideen einreichen, mit anderen kreativen Köpfen an Ideen arbeiten und ehrliches Feedback bekommen. Wir heißen alle herzlich willkommen, denn gute Ideen kennen keine Grenzen! Entdecke die Power des Netzwerks, das Sie mit Gleichgesinnten, Expert:innen und spannenden Institutionen sowie Unternehmen verbindet.
Machen Sie mit und gestalten Sie die Zukunft gemeinsam mit uns im IdeaSpace!

Individuelle Sicherheitstipps für Tourengeher in Echtzeit

Salzburg: Digitalisierungsoffensive für Landesmuseen schreitet zügig voran

MINTwoch im Rahmen der Wissenstage/Space Week

QODEC Kick-off Meeting

We’re wrapping up our jury introductions for Opening Opportunities: Digital Tech for All!

Individuelle Sicherheitstipps für Tourengeher

Our 1st Prize winner of „Opening Opportunities: Digital Tech for All!“

THE WINNING IDEAS HAVE BEEN SELECTED!

Künstliche Intelligenz für Einsatzkräfte im Katastrophenfall.

KI-optimierte Einsatzkommunikation im Katastrophenfall

KI-optimierte Einsatzkommunikation im Katastrophenfall

Projekt-Kick-off: AI4Emergency

November Recap: Connecting with partners in digital health.

Am 24. April 2026 feiert die Lange Nacht der Forschung in Salzburg ihr zehnjähriges Jubiläum.

Forschung erleben!

Forschung die Lust macht

Salzburg: KI-Roboter und übergroße Pollenkörner begeistern heuer für Wissenschaft

Computational text analysis on unstructured police data: a scoping review

Introduction: Police reports made following attendance at various events (e.g., crashes, domestic violence, theft) often contain rich contextual details including indicators of mental health issues or abuse types, and persons/entities involved and their relationships, which are not typically captured in structured administrative data, interviews or official statistics. However, the sheer volume of information along with strict data access protocols render manual analysis impractical. Computational text analysis methods offer a feasible and effective approach to automatically process this underutilized data source.

Aim: This article is an overview of studies using computational text analysis (e.g., text mining, natural language processing (NLP)), on unstructured police data, serving as a guide for researchers interested in employing similar methodologies.

Methods: This scoping review was conducted in accordance with the PRISMA-SCR guidelines, following the two screening processes (title/abstract and full text screening) and the development of a pre-defined protocol. A search was conducted across seven electronic databases (ProQuest, IEEE Xplore, Scopus, PubMed, Web of Science, Criminal Justice Abstracts, Google Scholar) covering the past 20 years.

Results: A total of 5426 records were identified. After removing duplicate entries and screening titles/abstracts and full-text publications, 61 studies met the inclusion criteria. Included studies were published between 2004 and 2024, with most from the United States, Australia and the Netherlands. Most studies used opensource tools: Bidirectional Encoder Representations from Transformers (BERT), natural language tool kit (NLTK), scikit-learn, or General Architecture for Text Engineering (GATE) to analyze unstructured police data. Our review indicates applications of computational text analysis on unstructured police data have moderate to high performance. Common limitations included variable data quality, with reliability depending on the level of detail provided by the police report’s author, and failure to report ethical implications or methodological limitations.

Conclusions: Computational text analysis can extract key information from unstructured police data. However, future research should clearly report ethics approvals and implications, and methodological limitations. Establishing a structured data-sharing framework between law enforcement and researchers is also crucial to facilitate access and support high quality, impactful research in this field.

How can digital and AI literacy create lasting impact for social enterprises?

MEET OUR MENTORS

Global Contest: 𝗢𝗽𝗲𝗻𝗶𝗻𝗴 𝗢𝗽𝗽𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻𝗶𝘁𝗶𝗲𝘀: 𝗗𝗶𝗴𝗶𝘁𝗮𝗹 𝗧𝗲𝗰𝗵 𝗳𝗼𝗿 𝗔𝗹𝗹ⵑ

How can storytelling, community voices, and digital media create visibility and opportunity for underrepresented regions?

Autarkie in Energiegemeinschaften: Erwartungen, Machbarkeit und Hindernisse

Die vorliegende Arbeit untersucht im Rahmen des Projekts Autarkity die Erwartungen, die technische Machbarkeit und die ökonomischen Hindernisse für Autarkie in österreichischen Energiegemeinschaften. Während die bilanzielle Autarkie über ein Kalenderjahr rechnerisch oft relativ einfach zu erreichen ist, zeigt die detaillierte Betrachtung der lastgerechten Autarkie eine signifikante Winterlücke, die durch das Auseinanderklaffen von PV-Erzeugung und saisonalem Wärmebedarf entsteht. Anhand von Simulationen verschiedener Personas wird verdeutlicht, dass eine wirksame Steigerung der Autarkie nur durch die intelligente Verknüpfung von Erzeugung, Speicherung und sektorübergreifender Flexibilität realisiert werden kann. Durch die Integration von Wärmepumpen und E-Fahrzeugen sinkt (scheinbar paradox) oft die elektrische Autarkiequote, jedoch steigt die Gesamtautarkie durch die erfolgreiche Substitution fossiler Primärenergie. Die begleitende Analyse der Zahlungsbereitschaft belegt eine ausgeprägte Preissensibilität, wobei Investitionen in Autarkie primär dann akzeptiert werden, wenn sie einen deutlichen Sprung in der Versorgungssicherheit und einen klarem Nutzenzuwachs bieten. Letztlich erweist sich Autarkie damit nicht als rein technisches Optimierungsproblem, sondern als interdisziplinäres Gestaltungsfeld aus Technologie, Wirtschaftlichkeit und sozialer Akzeptanz.

Transferzentrum für vertrauenswürdige KI

Salzburg Research baut gemeinsam mit der Fachhochschule Vorarlberg ein Transferzentrum für Privacy Engineering als Kooperationsplattform für anwendungsorientierte Forschung und Wissenstransfer im Bereich vertrauenswürdiger KI auf. Ziel ist die Entwicklung wissenschaftlich fundierter Methoden und technischer Lösungen für privatsphärenfreundliches maschinelles Lernen sowie deren Transfer in Wirtschaft und öffentliche Einrichtungen.

Mit dem AI Act und der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) setzt Europa internationale Standards für den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Der klare regulatorische Rahmen bietet nicht nur Schutz für Grundrechte, sondern eröffnet auch neue Chancen für innovative und vertrauenswürdige KI-Anwendungen.

Um dieses Potenzial gezielt zu nutzen, wurde das Transferzentrum für Privacy Engineering an der Fachhochschule Vorarlberg (FHV) gemeinsam mit Salzburg Research gegründet. Ziel ist es, Datenschutz und KI-Innovation miteinander zu verbinden und den europäischen Ansatz als Wettbewerbsvorteil für Unternehmen nutzbar zu machen.

Datenschutzfreundliche Lösungen für die Region

Im Transferzentrum bündeln Salzburg Research und die FHV ihre Kompetenzen in den Bereichen Privacy Engineering, Data Safety, Data Security und Data Ethics. Gemeinsam werden technische Lösungen und wissenschaftlich fundierte Methoden für privatsphärenfreundliches maschinelles Lernen entwickelt. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf anwendungsnaher Forschung und dem gezielten Wissenstransfer in Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft. Damit wird das Zentrum nicht nur ein Ort wissenschaftlicher Expertise, sondern auch ein Impulsgeber für verantwortungsvolle Digitalisierung in der Region.

Neben der Entwicklung neuer Methoden unterstützt das Transferzentrum Unternehmen und Organisationen durch Pilotprojekte, Workshops und Weiterbildungsangebote. So werden datenschutzfreundliche KI-Lösungen nicht nur erforscht, sondern aktiv in die Praxis gebracht und an die Anforderungen des europäischen Marktes angepasst.

Das Transferzentrum für Privacy Engineering versteht sich als offener Kooperationsraum und als Impulsgeber für eine verantwortungsvolle digitale Transformation in der Region.

Kofinanziert von der europäischen Union

Das Zentrum wird über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen von Investitionen in Beschäftigung und Wachstum (IBW) gefördert.

SPACEWEEK SALZBURG

Safety First: EU-Projekt SECURE unterstützt KMU bei Umsetzung des Cyber Resilience Act.

KI statt Schäfchen zählen

Lange Nacht der Forschung 2026 mit Pre-Opening

Bei der Langen Nacht der Forschung, der größten Veranstaltung für Wissenschaft und Forschung im deutschsprachigen Raum, heißt es am 24.04.2026 wieder „Mitmachen, Staunen, Entdecken“ – Forschung und Innovation hautnah erleben. Auch Salzburg Research ist in gewohnter Manier als Bundesland-Koordination und Aussteller mit 10 Stationen live dabei.

Freitag, 24. April 2026, 17:00-23:00 Uhr Eintritt frei!
#LNF26

Pre-Opening ab 16:15 Uhr

Wir öffnen für unsere Partner:innen und Kund:innen bereits vor dem offiziellen Beginn. Dazu begrüßen wir auch Salzburgs Wissenschafts-Landesrätin Daniela Gutschi und den Bürgermeister der Stadt Salzburg, Bernhard Auinger. Beide werden bei uns in der Science City Itzling die Lange Nacht der Forschung im Bundesland Salzburg offiziell eröffnen.

LNF-Standort Science City Itzling
Jakob-Haringer-Straße 5, 5020 Salzburg

Übrigens: Die Science City Itzling ist dieses Jahr der zweitgrößte Standort im Bundesland Salzburg. Neben Salzburg Research (Infos zu unseren Stationen siehe weiter unten) geben auch diese Institutionen Einblicke in ihre Forschungsarbeit: Privatuniversität Schloss Seeburg, HTBLuVA Salzburg, Ludwig Boltzmann Institute for Digital Health and Prevention, 4D-Aerospace Research and Simulation sowie die MINT:labs Science City Itzling gemeinsam mit MINT Salzburg.
Hinkommen lohnt sich! Wir freuen uns auf Sie!

Am 24.04.2026 findet die Lange Nacht der Forschung in Salzburg und österreichweit statt.

Bei freiem Eintritt gewähren wir und andere wissenschaftliche und forschungsnahe Institutionen und Einrichtungen Einblicke hinter die Kulissen ihres Alltags. Bei zahlreichen interaktiven Programmpunkten sind alle Altersgruppen eingeladen, die Forschungslandschaft in Salzburg in all ihren Facetten zu erleben.

Das zeigt Salzburg Research

Salzburg Research bietet gemeinsam mit Partnerinstitutionen in der Science City Itzling einen Abend voller Aha-Erlebnisse. Bei Salzburg Research erwarten Sie diese zehn Stationen und laden ein, unsere einige unserer aktuellen Forschungsarbeiten zu entdecken:


Sensoren in Ski, Schuhen, Helmen und Sportgeräten machen beim Carving, Biathlonschießen und Rodeln Kräfte und Bewegungen sichtbar, die sonst nur gefühlt werden.

Wie helfen Sensoren im Wintersport?

Was passiert bei einem Carving-Schwung wirklich, wie wirken Kräfte beim Schießen im Biathlon oder beim Rodeln? Sensoren in Ski, Schuhen, Helmen und Sportgeräten machen Bewegungen sichtbar, die sonst nur „gefühlt“ werden. Entdecke, wie Messungen direktes Feedback liefern. Und probiere mit einem Biathlon-Lichtgewehr selbst aus, wie Forschung Technik, Training und Sicherheit verbessert. 


Im Takt laufen: Kann Atmung helfen?

Wie beeinflusst Atmung das Laufen? Mit dem „Breathing Belt“ kannst du es selbst ausprobieren. Der smarte Atemgurt misst deinen Atemrhythmus und Schrittfrequenz und gibt dir Feedback, während du am Laufband läufst. Nimm an der Challenge teil: Wer erreicht den Flow? Und welche Stadt erreicht virtuell schneller die andere – Salzburg oder Graz? 

Mit dem „Breathing Belt“ lässt sich am Laufband erleben, wie Atmung und Schrittfrequenz beim Laufen zusammenwirken – inklusive Feedback und einer Challenge zwischen Salzburg und Graz.

Ein Echtzeit-Dashboard zeigt für sechs Pendelkorridore rund um Salzburg aktuelle Fahrzeiten, Störungen und verfügbare Park+Ride-Plätze und ermöglicht den Live-Vergleich von Auto und Öffis.

Echtzeit-Informationen fürs Pendeln: Wie wirken sie? 

Auto, Öffis oder Park+Ride? Unser Echtzeit-Dashboard zeigt für sechs Pendel-Korridore rund um die Stadt Salzburg aktuelle Fahrzeiten, Störungen und freie Park+Ride-Plätze auf einen Blick. Vergleiche Optionen live, entdecke Alternativen zum Stau und gib Feedback, welche Infos dir im Pendelalltag wirklich helfen. 


Forschungsfahrrad: Wie knapp wird überholt?

Wie viel Abstand halten Autos beim Überholen von Radfahrenden ein? Welche Sensorik wird für das Messen der Überholabstände eingesetzt? Erkunde das neue Forschungsfahrrad von Salzburg Research und entdecke, wie Überholmanöver zentimetergenau gemessen werden. Erfahre, wie neue Markierungen im Stadtgebiet und auf Landstraßen getestet werden, um Radfahren sowohl innerhalb wie auch außerhalb von Städten sicherer zu machen. 

Ein Forschungsfahrrad von Salzburg Research zeigt, wie Sensorik Überholabstände von Autos zu Radfahrenden zentimetergenau misst und wie neue Straßenmarkierungen für mehr Sicherheit getestet werden.

Eine Studie des Mobilitätslabors zukunftswege.at zeigt, wie unterschiedliche Bodenmarkierungen in Salzburg die Überholabstände zwischen Autos und Fahrrädern beeinflussen und lädt zur Diskussion über nachhaltige Mobilität ein.

Salzburg in Bewegung: Was wirkt wirklich? 

Im Auftrag des Mobilitätslabors zukunftswege.at wurden in der Stadt Salzburg unterschiedliche Bodenmarkierungen für Radfahrende getestet. Erfahre, wie sich die Überholabstände zwischen Autos und Fahrrädern dadurch verändert und wie Verkehrsteilnehmende reagiert haben. Ergänzend lädt das Mobilitätslabor dazu ein, eigene Vorschläge für nachhaltige Mobilität in Salzburg einzubringen, zu bewerten und mitzudiskutieren. 


Mobilität 2040: Deine Idee zählt! 

Wie bewegen wir uns morgen durch Salzburg? Bring deine Idee für die Mobilitätszukunft 2040 direkt vor Ort auf IdeaSpace, der Ideenplattform von Salzburg Research, ein. Entdecke andere Vorschläge und stimme mit ab. Egal ob zu Fuß, mit dem Rad, mit Öffis oder Auto – deine Perspektive ist gefragt. Direkt an der Station mitmachen und Salzburg mitgestalten!  

IdeaSpace lädt dazu ein, Ideen für die Mobilität der Zukunft in Salzburg einzubringen, andere Vorschläge zu entdecken und gemeinsam über Lösungen bis 2040 abzustimmen.

Eine Studie von Salzburg Research zeigt, wie nachhaltigere Zustellung auf der „letzten Meile“ durch Lastenrad-Logistik, geeignete Abholstationen und interaktive Tools verbessert werden kann.

Funktioniert nachhaltige Fahrrad-Logistik?

Wie kann unser Einkaufsverhalten nachhaltiger werden? Ein großer Faktor ist die sogenannte „Letzte Meile“, also die Zustellung von Online-Bestellungen. Salzburg Research bietet exklusive Einblicke in eine aktuelle Studie und die daraus entwickelten Tools: entdecke interaktive Konzepte und Lastenrad-Logistik und wo Abholstationen platziert werden sollten, um auch für Personen mit Einschränkung erreichbar zu sein.


Test before Invest: Roboter im Einsatz? 

Können digitale Helfer Gäste informieren, Orientierung geben oder Fragen beantworten? Das Konzept „Test before Invest“ des European Digital Innovation Hubs (EDIH) „Crowd in Motion“ zeigt, wie neue Technologien vor einer Anschaffung realistisch erprobt werden können. Lerne den sozialen Roboter Buddy kennen und entdecke, wie er als Info-Point oder Guide unterstützen kann.   

Das Konzept „Test before Invest“ des EDIH „Crowd in Motion“ zeigt am Beispiel des sozialen Roboters Buddy, wie digitale Technologien vor einer Anschaffung realitätsnah als Info-Point oder Guide getestet werden können.

Das Community Aggregation Tool von Salzburg Research zeigt in Echtzeit, wie gemeinsam erzeugter Sonnenstrom in einer Energiegemeinschaft genutzt, gespeichert oder etwa zum Laden von E-Autos eingesetzt werden kann.

Energiemeinschaften: Wann ist genug Strom da?

Was passiert mit gemeinsam erzeugtem Sonnenstrom – und wie kann er optimal genutzt werden? Das Community Aggregation Tool von Salzburg Research zeigt die Energiebilanz einer Energiegemeinschaft in Echtzeit. Entdecke live, wann Überschüsse entstehen und wie Speicher oder Wärmepumpe genau dann genutzt oder das E-Auto geladen werden sollte. Und mach mit bei unserem Quiz zur Energieproduktion. Aha-Momente garantiert! 


Blackout: Hilfe aus dem All? 

Was passiert, wenn plötzlich alles dunkel ist? Salzburg Research zeigt, wie Satellitenkommunikation genutzt werden kann, um den Neustart des Stromnetzes zu beschleunigen. Erfahre, welche und wie viele Satelliten dafür in Frage kommen, wie das Stromnetz Schritt für Schritt wieder aufgebaut wird, welche Rolle erneuerbare Energieanlagen haben und warum stabile Verbindungen aus dem All entscheidend sein können.   

Eine Demonstration von Salzburg Research zeigt, wie Satellitenkommunikation beim Neustart des Stromnetzes nach einem Blackout unterstützen und den Wiederaufbau stabiler Energieversorgung beschleunigen kann.

Eintritt frei!

Infos unter www.langenachtderforschung.at

Wohin mit dem Verkehr in der Stadt Salzburg? Bürger dürfen mitbestimmen

Mitmachlabore bringen Schülern MINT-Themen näher

DIMO SmartBelt Running

SleepBuddy Schlaflabor

Fasching 2026

SALZ 2026

Salzburg Research ist auch dieses Jahr wieder bei der SALZ 2026, dem Festival für Technologie- & Innovation, im Salzburger Messezentrum mit dabei:

11. März 2026, 09:00-21:00 Uhr
Messezentrum Salzburg

Besuchen Sie uns am Stand

Während der gesamten Öffnungszeit der Messe geben wir am Stand Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten aus dem Forschungsbereich Health & Sports. Außerdem an unserem Stand vertreten ist der EDIH „Crowd in Motion“.

Die Forscherinnen und Forscher sind selbst vor Ort und stehen gerne Rede und Antwort.

Neue Markierungen wirkt: Stadt will mehr breite Radfahrstreifen

Und hier folgt die nächste Ankündigung zu meiner Keynote „ROCK YOUR TEAM“ am 19.03. in Linz!!!

Die MINT:labs in der Science City Itzling feiern heute den 50. MINTwoch!

EU-Initiative stärkt Unternehmen bei der Umsetzung von IT-Sicherheitsmaßnahmen

Neue Markierung wirkt: Salzburgs Stadtpolitik will mehr breite Radfahrstreifen

Wissenschaft zum Ausprobieren in der Science City Itzling: MINT:labs laden zum 50. „MINTwoch“

Markierungen wirken: Überholabstände erhöht

Die Stadt Salzburg veröffentlichte die Ergebnisse aus dem Reallabor Nußdorferstraße: Die getesteten Bodenmarkierungen erhöhen messbar den Überholabstand zwischen Kfz und Radfahrenden. Insbesondere breite Mehrzweckstreifen verbessern die Verkehrssicherheit.

Mehr Abstand durch klare Markierungen

Im Reallabor Nußdorferstraße wurden im zweiten Halbjahr 2025 zwei Varianten von Bodenmarkierungen getestet, um die Sicherheit für Radfahrer:innen zu erhöhen. Die Befahrungen mit dem Forschungsfahrrad durch Salzburg Research zeigen Wirkung: Autofahrende halten beim Überholen mehr Abstand, zudem berichten viele Radfahrer:innen von einem gesteigerten Sicherheitsgefühl.

Untersucht wurden zwei Abschnitte mit unterschiedlichen Markierungen:

  • Breite Mehrzweckstreifen mit zwei Metern Breite und enger Kernfahrbahn mit drei Metern Breite
  • Große Rad-Piktogramme mit sogenannten Sharrows

Die Messfahrten erfolgten in zwei Phasen im Juni sowie im September und Oktober 2025. Nach Rückmeldungen aus der ersten Phase wurden zusätzliche Hinweisschilder zum korrekten Überholen angebracht.

356 Überholvorgänge wissenschaftlich analysiert

Insgesamt wurden 356 Überholvorgänge erfasst und ausgewertet. In der zweiten Phase lag der Median-Überholabstand bei:

  • 1,12 Metern im Abschnitt mit breiten Mehrzweckstreifen mit enger Kernfahrbahn
  • 1,05 Metern im Abschnitt mit großen Rad-Piktogrammen und Sharrows

Damit erhöhte sich der Abstand in beiden Varianten. Bei Überholgeschwindigkeiten von über 30 km/h wird der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand von 1,50 Metern jedoch weiterhin nicht erreicht.

Die Analyse zeigt zudem: Gegenverkehr beeinflusst das Überholverhalten. Positiv ist, dass ein Teil der Kfz-Lenkenden den Überholvorgang nachweislich verzögert, bis ein sicheres Überholen möglich ist. Zusätzlich trägt die im Reallabor eingeführte Tempo-30-Beschränkung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bei.

Breite Mehrzweckstreifen besonders wirksam

Auch die Rückmeldungen aus der Bevölkerung bestätigen die Ergebnisse. Insgesamt 442 Personen beteiligten sich am Feedbackprozess. 60 Prozent der Radfahrer:innen fühlen sich bei breiten Mehrzweckstreifen sicherer, bei großen Rad-Piktogrammen und Sharrows sind es 53 Prozent.

Die wissenschaftliche Auswertung zeigt, dass klare Markierungen die Aufmerksamkeit erhöhen und zu größeren Überholabständen beitragen können. Auf dieser Basis will die Stadt Salzburg gezielt geeignete Stellen im Stadtgebiet identifizieren und diese Maßnahmen dort umsetzen, wo bauliche Lösungen nicht möglich sind.

Beide Varianten werden als sinnvoll bewertet, die breiten Mehrzweckstreifen zeigen jedoch die höhere Wirksamkeit. Für die Nußdorferstraße wird daher empfohlen, künftig durchgehend breite Mehrzweckstreifen mit enger Kernfahrbahn umzusetzen und weitere geeignete Standorte im Stadtgebiet zu prüfen.

Das Reallabor wurde vom Mobilitätslabor zukunftswege.at gemeinsam mit Salzburg Research Forschungsgesellschaft und con.sens mobilitätsdesign im Auftrag von Stadt und Land Salzburg umgesetzt.

Mehr Informationen:

Reallabor Nußdorferstraße: Markierungen erhöhen Überholabstände

Salzburger arbeiten an KI-Projekt für Katastrophenfälle

MINTwoche in Salzburg

Neue Markierung wirkt: Stadt will mehr breite Radstreifen

KI-optimierte Einsatzkommunikation im Katastrophenfall

Naturkatastrophen, Großveranstaltungen oder andere sicherheitskritische Lagen erfordern eine schnelle, stabile und leistungsfähige Kommunikation. Gleichzeitig stoßen digitale Breitbandnetze bei Teilausfällen oder in weniger gut ausgebauten Regionen rasch an ihre Grenzen. Hier setzt das Forschungsprojekt AI4Emergency an: Es entwickelt und erprobt KI-gestützte Kommunikationstechnologien auf Basis gigabitfähiger 5G-Mobilfunknetze, um Einsatzorganisationen auch unter Extrembedingungen zuverlässig zu vernetzen.

Im Einsatz müssen innerhalb kürzester Zeit präzise Lagebilder erstellt und unterschiedliche Einheiten – etwa Drohnen, Fahrzeuge und Einsatzkräfte – koordiniert werden. Intelligente Netzkonfigurationen wie Network Slicing oder Guaranteed Bitrate sollen dafür sorgen, dass datenintensive Anwendungen stabil funktionieren. KI-Lösungen zur Analyse von Drohnenvideos, für Sprachinteraktionen mit Chatbots oder zur Entscheidungsunterstützung sollen helfen, Informationsüberlastung zu reduzieren und fundierte Entscheidungen zu ermöglichen. Mobile 5G-Repeater sollen zudem den Aufbau lokaler Netzinfrastrukturen in beschädigten oder abgeschotteten Gebieten erlauben.

Grundlage der Entwicklungen ist die Modellierung realer Einsatzprozesse – von der Lageerhebung über die taktische Koordination bis zur Absicherung der Infrastruktur. Diese Prozesse werden in technische Lastmodelle überführt, um Videoübertragungen, Sprachdienste und KI-Services auch bei hoher Auslastung dynamisch und effizient zu steuern. Simulationen und realitätsnahe Validierungsszenarien stellen sicher, dass die Lösungen praxistauglich und skalierbar sind.

Rolle von Salzburg Research

Salzburg Research verantwortet die technische Analyse der netzseitigen Anforderungen KI-gestützter Anwendungen in sicherheitskritischen Einsatzszenarien. Auf Basis definierter Anwendungsprozesse werden strukturierte Lastmodelle erstellt, die typische Kommunikationsmuster – Sprache, Video, Datenverkehr und KI-Services – abbilden. Relevante Netzparameter werden aus Prozessmodellen sowie synthetischen Einsatzdaten abgeleitet. Damit leistet Salzburg Research einen wesentlichen Beitrag zur fundierten Dimensionierung und Optimierung resilienter 5G-Infrastrukturen.

AI4Emergency wird im Rahmen des Programms „Breitband Austria 2030: GigaApp“ von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) sowie dem Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) gefördert.

Mehr Information:

KI-optimierte Einsatzkommunikation im Katastrophenfall

Ob Naturkatastrophen, Großveranstaltungen oder andere sicherheitskritische Lagen: in Krisensituationen ist eine schnelle, zuverlässige Kommunikation entscheidend. Genau hier setzt das Forschungsprojekt AI4Emergency an: Ziel ist die Entwicklung und Erprobung KI-gestützter Kommunikationstechnologien auf Basis von 5G-Mobilfunknetzen, um Einsatzkräfte mit leistungsfähigen und ausfallsicheren Kommunikationsmitteln auszustatten.

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MTA-Content

Salzburg Research | MTA Mobility and Transport Analytics

Mit dem Klick auf das Bild werden durch den mit uns gemeinsam Verantwortlichen Youtube (Google Ireland Limited) das Video abgespielt, auf Ihrem PC Skripte geladen sowie personenbezogene Daten erfasst.

Information

  • Analyse & Visualisierung von
    Live- und historischen Verkehrsdaten
  • Qualitätssicherung & Veredelung von Mobilitätsdaten
  • Aufbereitung von Indikatoren für evidenzbasierte Entscheidungen

Optimierung

  • Optimierung & Automatisierung von E-Flotten
  • Optimierungen im Betrieb von Mobilitätsinfrastrukturen
  • Optimierung von Verkehrsmanagementprozessen

Sicherheit

  • Analyse von sicherheitskritischen Situationen
  • Warnungen vor kritischen Situationen
  • Grundlagen für evidenzbasierte Entscheidungen

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Die Schriftenreihe „InnovationLab Arbeitsberichte“ dokumentiert Ergebnisse aus Forschungs- und Innovationsprojekten des Forschungsbereichs Innovation & Value Creation:

Band 9 Innovation Lab Working Report 10     

Landeskompetenzzentrum für Verkehrstelematik

Eine integrierte Verkehrsdatenplattform stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu intelligenten Verkehrssystemen (IVS) dar. Intelligente Verkehrssysteme werden zukünftig einen wesentlichen Beitrag leisten, um die Mobilität langfristig zu sichern. Zentrale Herausforderungen sind die Verteilung des steigenden Verkehrsaufkommens auf unterschiedliche Verkehrsträger, eine gleichmäßigere Auslastung der Verkehrsinfrastruktur sowie eine durchgängige Bereitstellung von aktuellen Verkehrsinformationen für die Verkehrsteilnehmer.

Das Landeskompetenzzentrum für Verkehrstelematik koordiniert einerseits die Aktivitäten im Bundesland Salzburg sowie andererseits die Kooperationsaktivitäten mit anderen Bundesländern und Bayern. Das Landeskompetenzzentrum für Verkehrstelematik ist ein Mitglied der ITS Austria Plattform, von der die ITS-relevanten Aktivitäten in Österreich koordiniert werden. Das Landeskompetenzzentrum für Verkehrstelematik liefert wesentliche Datengrundlagen für die Verkehrsauskunft Österreich (VAO)


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Landeskompetenzzentrum für Verkehrstelematik

Eine integrierte Verkehrsdatenplattform stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu intelligenten Verkehrssystemen (IVS) dar. Intelligente Verkehrssysteme werden zukünftig einen wesentlichen Beitrag leisten, um die Mobilität langfristig zu sichern. Zentrale Herausforderungen sind die Verteilung des steigenden Verkehrsaufkommens auf unterschiedliche Verkehrsträger, eine gleichmäßigere Auslastung der Verkehrsinfrastruktur sowie eine durchgängige Bereitstellung von aktuellen Verkehrsinformationen für die Verkehrsteilnehmer.

Das Landeskompetenzzentrum für Verkehrstelematik koordiniert einerseits die Aktivitäten im Bundesland Salzburg sowie andererseits die Kooperationsaktivitäten mit anderen Bundesländern und Bayern. Das Landeskompetenzzentrum für Verkehrstelematik ist ein Mitglied der ITS Austria Plattform, von der die ITS-relevanten Aktivitäten in Österreich koordiniert werden. Das Landeskompetenzzentrum für Verkehrstelematik liefert wesentliche Datengrundlagen für die Verkehrsauskunft Österreich (VAO)


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Eine integrierte Verkehrsdatenplattform stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu intelligenten Verkehrssystemen (IVS) dar. Intelligente Verkehrssysteme werden zukünftig einen wesentlichen Beitrag leisten, um die Mobilität langfristig zu sichern. Zentrale Herausforderungen sind die Verteilung des steigenden Verkehrsaufkommens auf unterschiedliche Verkehrsträger, eine gleichmäßigere Auslastung der Verkehrsinfrastruktur sowie eine durchgängige Bereitstellung von aktuellen Verkehrsinformationen für die Verkehrsteilnehmer.

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In Salzburg begeistert eine monatliche MINT-Woche Jugendliche

Weniger Parksuchverkehr durch vernetzte Echtzeit-Parkinformation: Jetzt an Umfrage teilnehmen

Weniger Parksuchverkehr durch vernetzte Echtzeit-Parkinformation: Jetzt an Umfrage teilnehmen

Weniger Parksuchverkehr durch vernetzte Echtzeit-Parkinformation: Jetzt an Umfrage teilnehmen

EU-Projekt SECURE startet Förderung für KMU zur Umsetzung des Cyber Resilience Act

Umfrage: Weniger Parksuchverkehr durch vernetzte Echtzeit-Parkinformation

MINTwoch: Wissenschaft zum Mitmachen in der Science City Itzling

Einmal im Monat wird die Science City Itzling zum Experimentierfeld für junge Neugierige: Beim sogenannten MINTwoch tauchen Salzburger Schüler*innen in die Welt von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ein. Am 4. Februar 2026 feierten die MINT:labs Science City Itzling nun ein besonderes Jubiläum – den 50. MINTwoch.

Die MINT:labs sind eine gemeinsame Initiative der Paris Lodron Universität Salzburg und der Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH und richten sich vor allem an Kinder und Jugendliche der 5. bis 10. Schulstufe. Ziel ist es, Wissenschaft und Technik praxisnah erlebbar zu machen, Interesse zu wecken und Orientierung für Bildungs- und Berufswege zu geben. Dank der Förderung durch Stadt und Land Salzburg ist die Teilnahme für Schulklassen seit Beginn kostenlos.

Wissenschaft erleben, verstehen und reflektieren

Gerade in Zeiten, in denen naturwissenschaftliche Erkenntnisse zunehmend hinterfragt werden und gleichzeitig Fachkräfte in technischen Bereichen fehlen, gewinnt frühe und verständliche Wissenschaftsvermittlung an Bedeutung. Die MINT:labs setzen hier an: In Workshops, die an den Alltag junger Menschen anknüpfen, wird gezeigt, wie Forschung funktioniert – durch eigenes Experimentieren, Beobachten, Messen und Diskutieren.

Unter dem Leitmotiv MI(N)Tdenken, MI(N)Tmachen und MI(N)Tdiskutieren ergänzen die Angebote den Schulunterricht und fördern Kompetenzen, die über reines Faktenwissen hinausgehen. Teilnehmende lernen, Informationen einzuordnen und Schlussfolgerungen auf Basis nachvollziehbarer Kriterien zu ziehen.

Bilder: © Simon P. Haigermoser

Von der Pilotidee zur etablierten Workshopreihe

Gestartet 2019 als Pilotprojekt der Stadt Salzburg, haben die MINT:labs Science City Itzling bisher mehr als 5.200 Schüler:innen aus Stadt und Land Salzburg sowie darüber hinaus erreicht. Auch während der Corona-Pandemie wurden die Workshops erfolgreich in den digitalen Raum verlegt. Der MINTwoch findet während der Schulzeit monatlich statt, die einzelnen Einheiten dauern in der Regel 75 Minuten.

Jubiläumsprogramm: Vielfalt an Workshops

Zum 50. MINTwoch am 4. Februar 2026 erwartete die Teilnehmenden ein breites Workshopangebot:
In der Mathematik standen unter anderem einfache Verfahren der Kryptologie, statistische Methoden zur Schätzung von Tierpopulationen sowie der kritische Umgang mit Zahlen und Daten im Fokus.
In der Informatik ging es um 3D-Druck und den Einstieg ins Programmieren, etwa mit dem Micro:bit.
Weitere Workshops widmeten sich der Analyse von Knochen, digitalen Lösungen zur Reduktion von Lebensmittelabfällen sowie der sicheren und selbstbewussten Nutzung digitaler Kanäle – wichtige Kompetenzen für Schule, Alltag und zukünftige Berufsfelder.

Weitere Details auf der Website der MINT:labs: www.mintlabs.at

Besuch von Staatssekretär Alexander Pröll

50. MINTwoch im Rahmen der MINT:labs in der Science City Itzling

𝗛𝗨𝗥𝗥𝗔𝗬, 𝗧𝗛𝗘 𝗙𝗜𝗡𝗔𝗟𝗜𝗦𝗧𝗦 𝗔𝗥𝗘 𝗦𝗘𝗧ⵑ

Jetzt an Umfrage zu Parkplatzsuche teilnehmen

Umfrage: Weniger Parksuchverkehr durch vernetzte Echtzeit-Parkinformation

Die Suche nach einem freien Parkplatz verursacht in vielen Städten zusätzlichen Verkehr und unnötige Emissionen. Das Forschungsprojekt KoPaS – Kooperatives Parken in Städten untersucht, wie vernetzte Parkinformationen in Echtzeit Verkehrsteilnehmende bei der Parkplatzsuche besser unterstützen und so Parksuchverkehr reduzieren können.

Im Projekt werden erstmals C-ITS-Dienste für das städtische Parken entwickelt und getestet. Dabei tauschen Fahrzeuge und Infrastruktur standardisierte Informationen zu Parkverfügbarkeiten und Nutzungsbedingungen aus – genau dort, wo Entscheidungen getroffen werden: im Fahrzeug. Feldversuche in Graz, Klagenfurt und Salzburg sowie ergänzende Datensimulationen zeigen, wie sich Parkinformation gezielt für eine effizientere und umweltschonendere Verkehrslenkung einsetzen lässt.

Online-Umfrage: Welche Parkinformation hilft wirklich?

Ein zentrales Ziel von KoPaS ist es, Parkinformationen so zu gestalten, dass sie im Alltag tatsächlich hilfreich sind. Dafür lädt das Projekt zur Online-Umfrage ein. Im Fokus stehen folgende Fragen:

  • Welche Informationen werden bei der Parkplatzsuche benötigt?
  • Zu welchem Zeitpunkt sind diese Informationen hilfreich?
  • Wie sollten Parkinformationen im Fahrzeug dargestellt werden?

Die Umfrage richtet sich an Personen, die regelmäßig mit dem Auto unterwegs sind. Die Teilnahme dauert 5 bis 10 Minuten und ist vollständig anonym.

Jetzt an der Umfrage teilnehmen: https://srfg.at/kopas-umfrage


Von der digitalen Parkgrundlage zur verständlichen Anzeige im Fahrzeug

Damit Parkinformationen automatisiert genutzt werden können, braucht es eine digitale, maschinenlesbare Abbildung von Parkflächen. KoPaS untersucht unterschiedliche Ansätze zur Erstellung solcher Parkflächenkataster – etwa auf Basis bestehender Verkehrszeichenkataster oder durch (teil-)automatisierte Datenerhebung mit Mobile-Mapping-Fahrzeugen. Ergänzend werden Verfahren getestet, um Parkverfügbarkeiten dynamisch abzuleiten, unter anderem mithilfe fahrzeugseitiger Sensorik.

Parallel dazu entwickelt das Projekt Informations- und Visualisierungskonzepte, die Verkehrsteilnehmende schrittweise unterstützen sollen: von einer Übersicht zur aktuellen Parksituation in der Stadt bis hin zu konkreten Hinweisen zu Nutzungsbedingungen einzelner Parkflächen.


Projektinfo

KoPaS – Kooperatives Parken in Städten entwickelt, testet und evaluiert erstmals C-ITS-Dienste für das städtische Parken in Österreich. Das Projekt wird im Programm Zero Emission Mobility der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gefördert.

Mehr Informationen:

Weniger Parksuchverkehr durch vernetzte Echtzeit-Parkinformation: Jetzt an Umfrage teilnehmen

Mit dem Forschungsprojekt KoPaS (Kooperatives Parken in Städten) entwickelt und testet ein österreichisches Projektkonsortium erstmals C-ITS-Dienste für das städtische Parken. Dabei werden standardisierte Parkinformationen in Echtzeit zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur ausgetauscht, etwa zu verfügbaren Parkmöglichkeiten und Nutzungsbedingungen. Feldversuche in Graz, Klagenfurt und Salzburg sowie eine ergänzende Laborstudie mit Datensimulationen sollen zeigen, wie sich Parksuchverkehr reduzieren und umweltsensitive Parkleitstrategien in Städten besser umsetzen lassen. Um die Parkinformationen bestmöglich an die Bedürfnisse der Autofahrenden anpassen zu können, bitten die Forschenden um Teilnahme an einer Umfrage.

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Cyber Resilience Act: 5 Mio. Förderung für KMU

Mit dem Cyber Resilience Act setzt die Europäische Union neue, verbindliche Standards für die Cybersicherheit digitaler Produkte. Die EU-Verordnung verpflichtet Hersteller:innen, Importeur:innen und Software-Verantwortliche dazu, Cybersicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg mitzudenken – von der Entwicklung bis zur Wartung. Um europäische Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) auf diese Anforderungen vorzubereiten, stellt das EU-finanzierte Projekt SECURE („Strengthening EU SMEs Cyber Resilience“) erstmals fünf Millionen Euro Fördermittel für KMU bereit. Bewerbungsfrist: 29. März 2026.

Der Cyber Resilience Act (CRA), der im Dezember 2024 in Kraft getreten ist und ab 2027 vollumfänglich gilt, legt harmonisierte Cybersicherheitsanforderungen für alle Produkte mit digitalen Elementen fest, die in der EU auf den Markt gebracht werden. Durch gemeinsame Standards sollen Sicherheitslücken geschlossen, das Vertrauen der Verbraucher:innen gestärkt und faire Wettbewerbsbedingungen für Unternehmen geschaffen werden.

Das SECURE-Konsortium setzt auf eine enge Kooperation zwischen den nationalen Koordinierungszentren für Cybersicherheit (NCCs) und den Europäischen Digital Innovation Hubs (EDIHs). Durch diese breite Zusammenarbeit sollen möglichst viele Akteursgruppen erreicht werden. Um Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KKMU) bei der Anpassung und Weiterentwicklung zu unterstützen, bietet SECURE gezielte Finanzierungsmöglichkeiten an, die Unternehmen auf ihrem Weg zur Einhaltung der Cybersicherheitsvorschriften unterstützen sollen.

Wer kann sich bewerben?

Die erste offene SECURE-Ausschreibung umfasst 5 Millionen Euro an Kaskadenfinanzierung, einzelne Projekte können mit bis zu 30.000 Euro gefördert werden. Vorgeschlagen werden können konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Cybersicherheit, zur Erfüllung der CRA-Anforderungen und zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit von digitalen Produkten. Zu den förderfähigen KMU zählen unter anderem Hersteller:innen, Importeur:innen und Vertreiber:innen von Produkten mit digitalen Elementen sowie Verantwortliche für Open-Source-Software.

So können KMU einreichen

Das gesamte Einreichungsverfahren – von der Registrierung über die Bewertung bis zur Umsetzung – erfolgt über die digitale SECURE-Plattform. Die eingereichten Projekte werden nach Relevanz für die Ziele des Cyber Resilience Acts, erwarteter Wirkung sowie Durchführbarkeit und Qualität bewertet. Die erste Ausschreibung läuft vom 28. Jänner bis 29. März 2026.

Die Projekte werden anhand folgender Kriterien bewertet und ausgewählt:

  • Exzellenz und Relevanz: Bewertung der Qualität und Glaubwürdigkeit der vorgeschlagenen Maßnahme im Hinblick auf die Ziele des Cyber Resilience Act (CRA).
  • Auswirkungen und Klarheit: Bewertung des erwarteten Nutzens des Projekts und der Klarheit des gesamten Vorschlags.
  • Umsetzung: Berücksichtigung der Durchführbarkeit und Praktikabilität des Projektplans.

Neben der finanziellen Förderung bietet SECURE ein umfassendes Begleitangebot für KMU. Dazu zählen frei zugängliche Schulungen und Workshops, Veranstaltungen zur Vernetzung mit relevanten Stakeholdern sowie ein Repository mit ausgewählten Ressourcen zur CRA-Compliance. Bereits verfügbar sind erste Trainings- und Orientierungsmaterialien zum Cyber Resilience Act. Diese umfassen praxisnahe Leitfäden zu CRA-Verpflichtungen und wesentlichen Cybersicherheitsanforderungen sowie einen methodischen Rahmen zur Bewertung der Compliance, um KMU den Einstieg in die Thematik zu erleichtern.

Internationales SECURE-Konsortium

Das Projekt wird von einem europaweiten Konsortium unterstützt, dem nationale Cybersicherheitsbehörden, Forschungseinrichtungen und Kompetenzzentren aus Italien, Belgien, Spanien, Polen, Luxemburg, Rumänien und Österreich angehören, darunter auch Salzburg Research.

Weitere Infos und Aktuelles zu SECURE finden sich auf der Website SECURE4SME.

Cyber Resilience Act: Förderung für KMU startet

EU-Projekt SECURE unterstützt KMU bei Umsetzung des Cyber Resilience Act

Die MINT:labs feiern den 50. MINTwoch

EU-Projekt SECURE unterstützt KMU bei Umsetzung des Cyber Resilience Act

EU-Projekt SECURE unterstützt KMU bei Umsetzung des Cyber Resilience Act

EU-Projekt SECURE unterstützt KMU bei Umsetzung des Cyber Resilience Act

EU-Projekt SECURE unterstützt KMU bei Umsetzung des Cyber Resilience Act

EU-Projekt SECURE unterstützt KMU bei Umsetzung des Cyber Resilience Act

Föderierte KI-Modelle wahren Datenhoheit der Haushalte

MINTwoch wird 50: Naturwissenschaften und Technik für Kids

Testlabor für 5G-Netzwerke und Zuverlässigkeit in Mobilfunknetzen

Die fünfte Mobilfunkgeneration (5G) eröffnet eine Vielzahl neuer Anwendungsmöglichkeiten. Besonders in den Bereichen Automobilindustrie, Produktion, Energie, Smart Cities und eHealth hat 5G das Potenzial, ein echter Game Changer zu werden. Salzburg Research betreibt eine umfassende 5G-Testinfrastruktur und verfügt über tiefgehendes Know-how im Bereich Zuverlässigkeitsmessungen.

Zuverlässigkeit als Schlüsselfaktor

Ein zentraler Aspekt bei der professionellen Nutzung von 5G ist die Zuverlässigkeit der Kommunikationsnetze. Nur wenn die zugesicherte Netzqualität tatsächlich gewährleistet ist, eignet sich 5G auch für sicherheitskritische Anwendungen.

Salzburg Research entwickelt und nutzt Methoden zur unabhängigen Messung der Zuverlässigkeit drahtloser Netzwerke. Je nach Anwendung werden stationäre, mobile oder kombinierte Messungen durchgeführt. Die jeweiligen Messparameter – etwa Durchsatz oder Latenz – werden individuell auf die Anforderungen abgestimmt.

5G-Testlabor: Forschung unter realen Bedingungen

Salzburg Research betreibt eines der ersten 5G-Standalone-Netze (5G SA) in Österreich. Erst durch 5G Standalone kann das volle Potenzial dieser Technologie ausgeschöpft werden: bis zu 10 Gigabit pro Sekunde, extrem niedrige Latenzzeiten, hohe Verfügbarkeit und maximale Zuverlässigkeit.

Das 5G-SA-Netzwerk ermöglicht es, die Netzkonfiguration exakt auf bestimmte Anwendungsfälle zuzuschneiden und zu optimieren. Relevante 5G-Anwendungen werden in unterschiedlichen Themenfeldern und Konfigurationen getestet – mit dem Ziel, Wechselwirkungen zu vermeiden sowie Sicherheit und Datenschutz zu gewährleisten.

Herstellerunabhängige Überwachungstools

Speziell entwickelte, herstellerunabhängige Überwachungstools sorgen dafür, dass 5G-Technologien auch in besonders sensiblen Szenarien – etwa für kritische Infrastruktur oder beispielsweise bei der Fernsteuerung medizinischer Roboter während Operationen – sicher eingesetzt werden können.

Diese von Salzburg Research entwickelten 5G-Messinstrumente prüfen kontinuierlich, ob die geforderten Eigenschaften eingehalten werden. Damit können Nutzende die Leistungsversprechen von Herstellenden oder Netzbetreibenden unabhängig verifizieren.

Getestete 5G-Anwendungsszenarien

Im Rahmen des Salzburger 5G Exploration Space wurden mehrere praxisnahe Anwendungsfälle umgesetzt und erprobt:

  • Fernsteuerung von Industrierobotern: Optimierung der Robotersteuerung über 5G-Netzwerke – sowohl innerhalb von Laboren als auch netzübergreifend.
  • Echtzeit-Feedback im Sport: Analyse menschlicher Bewegungen, intelligente Verarbeitung von Sensordaten und Rückmeldung der Ergebnisse in Echtzeit.
  • Kollaborative Stadtgestaltung: Unterstützung von Planung und Gestaltung urbaner Räume durch den Einsatz von Virtual und Augmented Reality.
  • 5D Smart Campus: Digitale Live-Raummodellierung durch die Kombination aus 3D-Datenbanken, fest installierten Sensoren und mobilen Endgeräten.

Live-Video als 5G-Anwendungsszenario

Dank der geringen Latenzzeiten von 5G eröffnen sich neue Möglichkeiten für hochwertige Live-Übertragungen. Mit der eigenen 5G-Forschungsinfrastruktur sowie eigens entwickelten Tools und Methoden konnte Salzburg Research die Latenzzeiten deutlich reduzieren – und so die Videoübertragung für Besuchende erheblich verbessern.

Entwickelt wurde eine fein abgestimmte Verarbeitungskette – von der Aufnahme über die Kodierung und Dekodierung bis zur Übertragung an das Endgerät. Ein besonderer Fokus lag auf der optimalen Parametrisierung des 5G-Netzes zur Minimierung von Pufferzeiten. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Untersuchung der Guaranteed Bit Rate (GBR) und der 5QI-Konfigurationen, die entscheidend für die Qualität von Videostreams sind.

Praxisnahe 5G-Kompetenz

Langjährige Erfahrung, wissenschaftlich fundierte Methoden und Werkzeuge sowie erfolgreich umgesetzte Pilotprojekte machen Salzburg Research zu einem verlässlichen und innovativen Partner bei der Entwicklung von 5G-Anwendungen und -Produkten.

Das 5G-Testlabor ermöglicht präzise Analysen und Datenerhebungen, die zur Optimierung, Weiterentwicklung und Anpassung von 5G-Netzen sowie damit verbundenen Produkten und Dienstleistungen genutzt werden können.

Interessiert?
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

50. MINTwoch: Science City Itzling lädt zum Mitmachen

Das wird auf jeden Fall eine spannende und lange Nacht der Forschung. Privatuniversität Schloss Seeburg und Salzburg Research sind mit dabei!

Kickoff CiMo-ai

Wissenschaft zum Ausprobieren in der Science City Itzling: MINT:labs laden zum 50. „MINTwoch“

Einmal im Monat an einem Mittwoch – am sogenannten „MINTwoch“ – tauchen Salzburger Schülerinnen und Schüler in der Science City Itzling in die Welt der Naturwissenschaften und Technik ein. Am 4. Februar 2026 laden die „MINT:labs Science City Itzling“, eine gemeinsame Initiative von Universität Salzburg und Salzburg Research, zum bereits 50. MINTwoch ein. Die Mitmach-Workshops richten sich primär an Kinder und Jugendliche zwischen der 5. und 10. Schulstufe und machen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik praxisnah erlebbar. Damit soll das Interesse an Wissenschaft und Technik gestärkt und Orientierung für Bildungs- und Berufswege gegeben werden. Und: Die Teilnahme an den Workshops ist seit Anbeginn für Schulklassen komplett kostenlos, dank ihrer Förderung durch Stadt und Land Salzburg.

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Photovoltaik prognostizieren mit datenschutzfreundlicher KI

Lange Nacht der Forschung: 12 Salzburger Institutionen machen mit

Lange Nacht der Forschung: 12 Salzburger Institutionen machen mit

Photovoltaik-Prognosen, bei denen die Daten in den Haushalten verbleiben, haben nahezu gleiche Qualität wie zentrale Analysen

Photovoltaik prognostizieren: Föderierte KI-Modelle wahren Datenhoheit der Haushalte

Forschung Austria: Angewandte und wirtschaftsnahe Forschung sorgt für die Punktlandung der Industriestrategie 2035

Photovoltaik prognostizieren: Föderierte KI-Modelle wahren Datenhoheit der Haushalte

Vorbereitungen zur Messfahrt

Photovoltaik prognostizieren: Föderierte KI-Modelle wahren Datenhoheit der Haushalte

Forschung Austria: Angewandte und wirtschaftsnahe Forschung sorgt für die Punktlandung der Industriestrategie 2035

Photovoltaik prognostizieren: Föderierte KI-Modelle wahren Datenhoheit der Haushalte

AI4Emergency – KI-optimierte Einsatzkommunikation

Entwicklung und Erprobung KI-gestützter Kommunikationstechnologien auf Basis von 5G-Mobilfunknetzen, um Einsatzkräfte mit leistungsfähigen und ausfallsicheren Kommunikationsmitteln auszustatten.

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Fortschrittliche Photovoltaik-Prognosen durch föderierte KI-Modelle: Datenschutz im Fokus**

Photovoltaik prognostizieren: Föderierte KI-Modelle wahren Datenhoheit der Haushalte

Was erwartet uns bei der mittlerweile 10. Lange Nacht der Forschung Salzburg?

Mitmachen. Staunen. Entdecken. Lange Nacht der Forschung.

Photovoltaik prognostizieren: KI-Modelle mit hohem Datenschutz liefern präzise Ergebnisse

Der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf Haushaltsebene schreitet rasch voran. Damit steigen auch die Anforderungen an zuverlässige Prognosen der Stromerzeugung – etwa für den stabilen Netzbetrieb, Energiegemeinschaften oder das Flexibilitätsmanagement. Gleichzeitig gelten Energiedaten aus Haushalten als besonders sensibel und unterliegen strengen Datenschutzvorgaben. Ein Forschungsteam von Salzburg Research/Intelligent Connectivity und der Paris Lodron Universität Salzburg zeigt nun, dass sich dieser Zielkonflikt mithilfe föderierter KI-Modelle deutlich entschärfen lässt.

In einer aktuellen Studie verglichen unsere Kolleginnen und Kollegen klassische, zentral trainierte Prognosemodelle mit föderierten, edge-basierten Lernansätzen. Während bei zentralen Modellen alle Daten an einem Ort gesammelt werden, verbleiben beim föderierten Lernen die Messdaten direkt in den Haushalten oder an lokalen Gateways. Lediglich anonymisierte Modell-Updates werden ausgetauscht und zentral zusammengeführt. Die Ergebnisse der Studie wurden auf der renommierten IEEE-Konferenz Innovative Smart Grid Technologies Europe 2025 präsentiert.

Lernen am Netzrand statt zentraler Datensammlung

Im Rahmen der Untersuchung wurden mehrere gängige Verfahren des maschinellen Lernens analysiert, darunter baumbasierte Ensemble-Modelle und tiefe neuronale Netze. Als Datengrundlage dienten realitätsnahe Photovoltaik- und Wetterdaten, die für mehrere Prosumer-Haushalte nachgebildet wurden. Bewertet wurden Prognosegenauigkeit, Rechenaufwand sowie die Eignung für datenschutzfreundliche Anwendungen.

Die Ergebnisse zeigen: Zwar erreichen zentral trainierte Modelle die höchste Genauigkeit, sie erfordern jedoch eine vollständige Aggregation sensibler Haushaltsdaten. Föderierte Modelle liefern hingegen eine nahezu vergleichbare Prognosequalität – insbesondere dann, wenn mehrere Haushalte gemeinsam in einer Föderation lernen.

Robuster Kompromiss aus Genauigkeit und Datenschutz

Als besonders geeignet erwies sich ein baumbasiertes Verfahren, das sogenannte Histogram Gradient Boosting. Es bietet einen robusten Kompromiss aus Prognosegüte, Rechenaufwand und Datenschutz. Tiefe neuronale Netze können zwar ebenfalls sehr gute Ergebnisse erzielen, sind jedoch deutlich ressourcenintensiver und vor allem in kleineren Föderationen weniger effizient.

Besonders vielversprechend ist laut Studie ein föderierter Ansatz mit etwa einem Dutzend beteiligter Haushalte: Er ermöglicht eine gute Vorhersageleistung bei gleichzeitig hohem Datenschutzniveau und moderatem Trainingsaufwand.

Relevanz für Energiegemeinschaften und Netze

Die Ergebnisse sind insbesondere für kooperative Anwendungsfälle relevant, etwa für Energiegemeinschaften, lokale Flexibilitätsmärkte oder eine prosumerorientierte Netzsteuerung. Präzisere Prognosen helfen dabei, Lastspitzen zu reduzieren, lokale Erzeugung besser zu nutzen und flexible Anwendungen – wie zeitversetztes Laden oder energieintensive Prozesse – intelligenter zu planen. All dies ist möglich, ohne sensible Haushaltsdaten zentral zu erfassen.

Die Studie unterstreicht damit die Bedeutung datenschutzfreundlicher KI-Lösungen als wichtigen Baustein der Energiewende. Föderiertes Lernen eröffnet neue Möglichkeiten für den Einsatz von Photovoltaik-Prognosen auch in jenen Bereichen, in denen Datenschutz bisher eine zentrale Hürde darstellte – etwa bei Verteilnetzbetreibenden oder in lokalen Energiegemeinschaften.

Die Arbeit wurde durch das Projekt „Excellence in Digital Sciences and Interdisciplinary Technologies (EXDIGIT)“ des Landes Salzburg gefördert.

Publikation: Narges Mehran; Peter Dorfinger; Nicola Leschke; Frank Pallas (2025): CF-PV: Centralized vs. Federated Edge-based Prediction Models for PV Energy Production In: 2025 IEEE PES Innovative Smart Grid Technologies Conference Europe (ISGT Europe).

LNF: Mit Begeisterung Vertrauen in Forschung stärken

Photovoltaik prognostizieren: Föderierte KI-Modelle wahren Datenhoheit der Haushalte

Wie lässt sich die Stromerzeugung aus Photovoltaik präzise vorhersagen, ohne sensible Haushaltsdaten zentral zu sammeln? Forschende von Salzburg Research und der Universität Salzburg verglichen klassische zentrale KI-Modelle mit föderierten, edge-basierten Lernansätzen, bei denen die Daten in den Haushalten verbleiben. Die Ergebnisse zeigen, dass datenschutzfreundliche Prognosen mit nahezu gleicher Qualität möglich sind.

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Forschung, die Neugier weckt

AI4Emergency Kick-off Meeting

Franke Julia

Lange Nacht der Forschung

In 97 Tagen ist es also soweit! Von jedem der Salzburger Standorte gab es einen spannenden Teaser.

In 97 Tagen ist es also soweit! Von jedem der Salzburger Standorte gab es einen spannenden Teaser.

PowerTeams – A Novel Approach for Collaboration in Engineering Power System Applications

The transformation of the energy sector into a cyber-physical system of systems, driven by the integration of renewable energy sources and digitalization, demands new engineering and validation methodologies. Traditional monolithic approaches lack the flexibility, interoperability, and collaborative capabilities required for modern power system automation applications. This work introduces the PowerTeams approach, a cloud-native, service-oriented platform designed to support collaborative engineering across the entire lifecycle of power system automation applications. The platform integrates both collaboration and engineering services, supports dynamic service registration, and employs a microservice architecture with container-based deployment to ensure scalability and flexibility. A validation scenario involving the development and deployment of a power plant controller for a photovoltaic system demonstrates the platform’s capabilities. Initial evaluations with external users confirm the feasibility and benefits of the approach, highlighting its potential for real-world power and energy system projects.

Vertrauenswürdige KI: Der europäische Weg als Standortvorteil

Forshung erleben

COMMUNITY VOTING IS NOW OPEN!

Forschung Austria: FTI-Pakt rasch absichern

Forschung Austria: FTI-Pakt rasch absichern

Forschung Austria: FTI-Pakt rasch absichern

Forschung die Lust macht

Lange Nacht der Forschung feiert Jubiläum

Salzburg: KI-Roboter und übergroße Pollenkörner begeistern heuer für Wissenschaft

Lange Nacht der Forschung 2026: Jubiläum in Salzburg

100 Tage bis zum Jubiläum der Langen Nacht der Forschung in Salzburg

Lange Nacht der Forschung: Mit Begeisterung Vertrauen in Forschung stärken

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (w|d|m) mit Schwerpunkt Digitale Innovation, Smart Tourism & KI-Adoption

Voll- oder Teilzeit ab 30h | Woche

Ausschreibung als PDF

Erforsche die Dynamik digitaler Technologien und Innovationen!

Salzburg Research bietet als unabhängiges Forschungsinstitut Know-how und nachhaltige Lösungen für komplexe Herausforderungen im Internet der Dinge. Wir sind Think-Tank für innovative Unternehmen unterschiedlichster Branchen und die öffentliche Hand – international orientiert und der Region verpflichtet.

Die Forschungsgruppe Innovation & Value Creation (IVC) verbindet Innovationsmanagement, Verhaltensforschung, Technologieakzeptanz und KI-gestützte Entscheidungsmodelle. Unser Ziel ist es, digitale Technologien so zu gestalten, dass sie wirksam, akzeptiert und wertschöpfend in Regionen, Destinationen und Organisationen eingesetzt werden.

Als Koordinator des European Digital Innovation Hub „Crowd in Motion – AI“ arbeiten wir eng mit Unternehmen, Destinationen, Städten und Regionen an Zukunftsthemen wie Smart Tourism, datenbasierte Regionalentwicklung, KI-Adoption und nachhaltige Transformation.

Deine Aufgaben bei uns:

  • Leitung und Mitarbeit in nationalen und europäischen Forschungs- und Innovationsprojekten zu Smart Regions, Smart Tourism, KI-basierter Entscheidungsunterstützung und digitaler Transformation
  • Konzeption und Durchführung anwendungsnaher Studien und Pilotprojekte, z. B. zu KI-Akzeptanz und -Nutzung in Regionen, Destinationen und Betrieben, datenbasierter Besucherlenkung, Mobilität, Nachhaltigkeit
  • Entwicklung, Test und Evaluation von KI-gestützten Innovationsansätzen (z. B. Datenplattformen, Entscheidungsmodelle, Assistenzsysteme) gemeinsam mit Praxispartnern
  • Publikation der Forschungsergebnisse auf (inter-)nationalen Konferenzen, in Berichten und Vorträgen
  • Akquise von Forschungsaufträgen aus der Wirtschaft und Ausbau relevanter Netzwerke

Dein Profil:

  • Abgeschlossenes Studium (Master/Doktorat) in Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Innovationsmanagement oder einem vergleichbaren Studiengang
  • Starkes Interesse an Smart Regions, nachhaltigem Tourismus und regionaler Entwicklung
  • Interesse an digitalen Technologien (v. a. KI, Internet of Things, Robotik, VR/AR)
  • Erfahrung in der Beantragung und Durchführung von nationalen und internationalen Forschungsprojekten sowie Wirtschaftsaufträgen
  • Proaktive Persönlichkeit, strategisches und konzeptionelles Denkvermögen
  • Erste wissenschaftliche Publikationen erwünscht
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort & Schrift
  • Ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, in dem Teamarbeit, Offenheit und Vielfalt gelebt werden
  • Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und familienfreundliche Rahmenbedingungen
  • Individuelle Weiterbildungen und Raum zur fachlichen und persönlichen Entwicklung
  • Projekte mit gesellschaftlichem Impact – von Themen wie Sport-, Gesundheits- und Mobilitätstechnologien bis zum nachhaltigen Tourismus.
  • Ein interdisziplinäres, engagiertes Team, das Innovation gemeinsam vorantreibt

Vielfalt stärkt Forschung und Innovation.
Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Hintergründen, die unsere Projekte mit ihrer Expertise und ihrem Blickwinkel bereichern möchten. Wir schaffen ein Umfeld, das individuelle Lebensrealitäten respektiert und aktiv unterstützt. Gemeinsam gestalten wir eine Forschungskultur, in der Vielfalt Chancengleichheit und Zusammenhalt gelebt werden.

Das Bruttomonatsgehalt beträgt bei Vollzeit (38,5 Stunden/Woche) EUR 4.217,00 gemäß Forschungskollektivvertrag in der Stufe E2 mit der Möglichkeit zur Überzahlung. Die tatsächliche Einstufung erfolgt nach der jeweiligen Qualifikation, Erfahrung und Know-How.

Du möchtest mit uns Innovation von morgen gestalten? Dann sende deine Bewerbung mit dem Betreff [IVC-2] als PDF an:

jobs@salzburgresearch.at

Wir freuen uns auf dich!

Weitere Benefits findest du unter: www.salzburgresearch.at/benefits

Startseite

From Data to Value
Als angewandtes Forschungsinstitut entwickeln wir innovative,
digitale Lösungen
für die komplexen Herausforderungen einer nachhaltigen
Zukunft
. Unsere Expertise liegt im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien für die Analyse, Bewertung und Verwertung von Daten in den Kernkompetenzen
Mobilität
,
Sport
,
Gesundheit
und
Energie
. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit zukunftsorientierten Unternehmen und der öffentlichen Hand, sowohl einen wirtschaftlichen als auch gesellschaftlichen
Mehrwert
zu generieren.

News


Auszeichnungen



Success Storys


Betriebsdatenerfassung im Winterdienst: Inhaltliche-technische Beratung für Beschaffung und Umsetzung

Salzburg Research begleitete das Land Steiermark bei der Ausschreibung, Beschaffung und Implementierung einer Telematik-gestützten Betriebsdatenerfassung im Winterdienst.

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Besser Lernen mit Hilfe von Körpergesten

Wird das Lernen simultan mit Bewegungen kombiniert, steigt nachweislich der Erfolg. Salzburg Research entwickelte eine Methode, um die korrekte Durchführung von Gesten-unterstütztem Lernen automatisiert und ohne Spezialhardware zu prüfen.

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Optimierte Sporterlebnisse durch Body-Sensornetzwerke

Im Sport geht es um effiziente Ausführung der Bewegung zur Förderung. Um dies mit Hilfe von Sensoren digital zu unterstützen, hat Salzburg Research mit Partnern den „SensorHub“, eine verteilte Sensorplattform zum Aufbau von sogenannten Body Sensor Networks, entwickelt.

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Unterstützt das Kommunikationsnetz meine Applikation? Erfolgreiche Fehlersuche in digitalen Systemen

Fehlersuche in einem zeitkritischen One-to-many Push-Voice-Service. Salzburg Research stellte den Service mit virtuellen Messpunkten nach und vermaß die Verbindung. So konnte der Fehler rasch identifiziert und behoben werden.

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Gemeinsam Zukunft gestalten: Ideenbewerb für das Salzburger Freilichtmuseum begeistert

Mit Crowdsourcing und innovativem Ideenmanagement zu mehr Partizipation und Erlebnisqualität: digitaler Ideenbewerb mit 114 eingereichten Ideen und breitem Engagement von Jung und Alt.

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Smarte Technologie hält die Generation 55+ fit

In Bewegung bleiben – so lässt sich Gesundheit bis ins hohe Alter erhalten. Salzburg Research zeigte gemeinsam mit Partnerorganisationen in einem großen Feldtest, wie smarte Technologie die Generation 55+ unterstützen und motivieren kann.

»

Wir arbeiten unter anderem für und mit…


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Veranstaltungen


Jul
07
2026
Pre-Conference
Digital Motion: Transforming Habits, Experiences and Data into Value
»
Sep
09 – 11
2026
Fachveranstaltung
Fußverkehrs- & Radgipfel in Eisenstadt
»
Sep
24
2026
Digital Motion®: IoT-Driven New Product Development for Sports, Fitness, Health, and Well-being
»

KI-Roboter und übergroße Pollenkörner begeistern heuer für Wissenschaft

100 Tage bis zur 10. Langen Nacht der Forschung in Salzburg

Forschung ist eine zentrale Grundlage für Innovation, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gleichzeitig wächst die Skepsis gegenüber wissenschaftlichen Erkenntnissen – auch in Salzburg. Die Lange Nacht der Forschung setzt genau hier an: Am 24. April 2026 lädt sie in Salzburg bereits zum zehnten Mal dazu ein, Wissenschaft sichtbar, verständlich und erlebbar zu machen. 100 Tage vor der Jubiläumsausgabe luden die Salzburger Hochschulen und Forschungsorganisationen zu einem Sneak Preview in den Chiemseehof.

Begegnung schafft Vertrauen

„Gerade in Zeiten zunehmender Wissenschaftsskepsis ist es unsere gemeinsame Verantwortung, Forschung transparent und nachvollziehbar zu machen“, betonte Daniela Gutschi, Landesrätin für Wissenschaft und Forschung des Landes Salzburg. Die Lange Nacht der Forschung öffne Türen, die sonst verschlossen blieben, und ermögliche direkte Begegnungen mit Forschenden. „Dass Salzburg 2026 bereits die 10. Ausgabe feiert, zeigt, wie nachhaltig dieses Format wirkt.“

Auch die Stadt Salzburg sieht in der Langen Nacht der Forschung ein wichtiges Instrument für Austausch und Teilhabe. Dagmar Aigner, Leiterin der Abteilung Kultur, Bildung und Wissen, unterstrich den dialogischen Charakter der Veranstaltung: „Wissen entsteht im Austausch – und Wissenschaft lebt davon, geteilt zu werden.“ Die Veranstaltung bringe Wissenschaft mitten in die Stadt und erreiche Menschen aller Altersgruppen.

Wissenschaft mitten in der Gesellschaft

Am 24. April 2026 öffnen Salzburger Hochschulen und Forschungsorganisationen an zehn Standorten ihre Türen. Besucher:innen sind eingeladen, zu staunen, zu entdecken und mit Forschenden ins Gespräch zu kommen. Ob Digitalisierung, Gesundheit, Umwelt, Technik oder Kultur – die Lange Nacht der Forschung zeigt die Vielfalt von Wissenschaft „made in Salzburg“ und macht Zusammenhänge greifbar. Salzburg Research übernimmt wie in den Vorjahren die Regionalkoordination für die Lange Nacht der Forschung im Bundesland Salzburg.

Vorschau zeigt die Vielfalt der Salzburger Forschung

Beim Sneak Preview gaben alle teilnehmenden Salzburger Institutionen anhand ausgewählter Beispiele einen Vorgeschmack auf das Programm der Langen Nacht der Forschung 2026.

Salzburg Research präsentierte mit dem sozialen Roboter „Buddy“, wie Künstliche Intelligenz ältere Menschen im Alltag unterstützen und zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden beitragen kann. Die FH Salzburg zeigte, wie sich Desinformation und Bot-Netzwerke in sozialen Medien verbreiten und wie diese Mechanismen besser erkannt werden können. GeoSphere Austria nahm das Publikum virtuell mit auf das Sonnblick-Observatorium und machte sichtbar, wie Pollen und Bioaerosole selbst in großer Höhe gemessen werden. Die HTL Saalfelden erklärte anschaulich die Funktionsweise von Brennstoffzellen und deren Rolle für eine nachhaltige Energiezukunft. Die Internationale Stiftung Mozarteum lud dazu ein, echte Mozart-Handschriften von Fälschungen zu unterscheiden und historische Quellen kritisch zu prüfen.

Die Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig thematisierte Lebensmittelverschwendung und zeigte interaktive Bildungsansätze für bewussteren Konsum. Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität veranschaulichte mithilfe von Virtual Reality, wie Biodiversität das menschliche Wohlbefinden beeinflusst. Die Paris Lodron Universität Salzburg erklärte, wie Künstliche Intelligenz die biomedizinische Forschung beschleunigen kann. Die Privatuniversität Schloss Seeburg widmete sich der Frage, warum Beschwerden in Unternehmen oft nicht weitergegeben werden und wie daraus Innovation entstehen kann. Die Universität Mozarteum Salzburg schließlich zeigte, wie Kunst und Wissenschaft gemeinsam junge Menschen dazu inspirieren können, nachhaltige Zukunftsvisionen zu entwickeln.

Jubiläum mit Wirkung

Seit der ersten Ausgabe hat die Lange Nacht der Forschung in Salzburg rund 60.000 Besucher:innen angezogen. Mehr als 5.000 Forschende präsentierten ihre Arbeit an insgesamt rund 1.000 Forschungsstationen. Seit 2024 wird die Veranstaltung zudem als Green Event umgesetzt und setzt damit auch im Bereich Nachhaltigkeit Akzente.

Die 10. Lange Nacht der Forschung lädt 2026 erneut dazu ein, Forschung zu erleben, Fragen zu stellen und mitzureden – offen, niederschwellig und mitten in der Gesellschaft.

Lange Nacht der Forschung 2026
24. April 2026, 17:00–23:00 Uhr
Salzburg & österreichweit
www.langenachtderforschung.at

Lange Nacht der Forschung Sneak Preview

Mit Begeisterung Vertrauen in Forschung stärken

100 Tage bis zur 10. Langen Nacht der Forschung in Salzburg

Forschung schafft Innovation, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gleichzeitig wächst die Skepsis gegenüber wissenschaftlichen Erkenntnissen – in Salzburg ebenso wie österreichweit. Umso wichtiger ist es, Forschung sichtbar, verständlich und erlebbar zu machen. Genau hier setzt die Lange Nacht der Forschung an, die am 24. April 2026 zum zehnten Mal in Salzburg stattfindet.

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Individuelle Sicherheitstipps für Tourengeher

CF-PV: Centralized vs. Federated Edge-based Prediction Models for PV Energy Production

Federated learning (FL) is a promising approach for resolving the conflict between accurate prediction models and privacy requirements in prosumer-driven photovoltaic (PV)-based energy production. However, so far, its adoption in this domain remains limited, and existing efforts only consider a narrow range of machine learning (ML) methods.To shed light on the practical applicability of federated, edge-based learning in this context, we present CF-PV, a comparative study on Centralized and Federated edge-based prediction models for photovoltaic (PV) energy production using real-world data. CF-PV incorporates four different ML model types (e.g., ensembles and neural networks) and emulates up to 12 federated prosumers. Results demonstrate how federated learning enables more sophisticated trade-offs among privacy, prediction quality, and computational overheads, thereby heightening the practical feasibility of distributed, prosumer-driven PV production.

Digitalisierungsoffensive für Landesmuseen schreitet zügig voran

Tüfteln, basteln, vernetzen – unser vorweihnachtliches Treffen der Netzwerkpartner:innen hat gestern in der Pioniergarage Salzburg stattgefunden.

Mit Phy­sik zum per­fek­ten Car­ving-Schwung

Forschungsprojekt hinterfragt: Sind Mehrzweckstreifen auf Landstraßen eine Alternative?

A framework for reliable traffic surrogate safety assessment based on multi-object tracking data

Multiple object tracking (MOT) systems enable the recording of traffic situations and the movements of road users in high detail. These data form the basis for safety-related analyses such as surrogate safety assessment (SSA), which often involves detecting, quantifying, and analysing conflict situations. Due to the rarity of actual conflicts even occasional data errors can significantly affect SSA outcomes. Consequently, high-quality data are essential. However, a gap remains between MOT and SSA research, particularly regarding the impact of data quality on the reliability of SSA results. This study addresses that gap by proposing a framework that explicitly accounts for the effects of data quality to ensure reliable SSA outcomes. Since it treats the data-generating MOT system as a black box, the framework can also be applied by practitioners using historical datasets or in cases of restricted access to the MOT system. Using the surrogate safety measures (SSMs) time-to-collision (TTC) and post-encroachment time (PET), we illustrate how data inaccuracies affect conflict detection and show how the proposed framework can reveal critical data limitations. We also demonstrate its ability to identify the need for data correction methods and to analyse the effects of such methods on SSA outcomes. Finally, our findings underline the importance of scenario-specific data evaluation for ensuring reliable SSA results and suggest that robustness against data inaccuracies should be considered a key criterion when selecting SSMs.

A scoping review of explainable artificial intelligence in sports science.

Artificial intelligence (AI) and machine learning (ML) are increasingly being applied in sports science to predict performance, assess injury risk, and support tactical decision-making. However, the opacity of many machine learning (ML) models has led to a growing interest in explainable AI (XAI) methods, which aim to make the decisions of „black box“ algorithms more transparent and interpretable. The result of this is an increase in trust, facilitation of model validation, and enablement of more informed decision-making for practitioners and analysts. While XAI is well established in domains like healthcare or finance, its application in sports science remains fragmented and underexplored. This scoping review follows the PRISMA-Sc approach and systematically examines how XAI and interpretable ML techniques have been applied in the context of sports science. Between 2014 and June 2024, a total of 19 studies were identified through a multi-database search and analyzed in terms of sport type, ML model, XAI method, dependent variable, limitations, challenges and future research. The results reveal a clear dominance of SHapley Additive Explanations across multiple disciplines, while other tools such as Gradient-weighted Class Activation Mapping, Individual Conditional Expectation Plots, or domain-specific approaches are rarely used. Visual and rule-based explanation methods were largely absent. The findings highlight a lack of methodological diversity and limited validation of explanations with domain experts or practitioners. To increase real-world impact, future work should explore comparative evaluations of XAI techniques, domain-specific explanation frameworks, and user-centered approaches that align with the needs of coaches, athletes, and analysts.

User Acceptance and Behavioral Impact of a Wearable Ski Sensor System.

The integration of wearable sensor technology into recreational alpine skiing has the potential to improve technique, engagement, and safety through real-time feedback. This study evaluates the usability and perceived benefits of the Connected Boot (CTD-Boot), a prototype system that assesses ski performance via cuff-mounted inertial measurement units and a mobile phone application. In a living-lab design with independent skiing at user-chosen resorts, data from 89 recreational skiers were collected. Using an adapted Technology Acceptance Model, we examined user acceptance, predictors of behavioral change, and the system’s potential for skill development. A random forest classifier predicting self-reported improvement achieved 60.9% accuracy with fair agreement (Cohen’s κ=0.378 ), and identified “perceived usefulness” and “ease of learning” as the strongest predictors. Qualitative feedback underscored the value of personalized, real-time insights. Overall, wearable systems such as the CTD-Boot can support skill enhancement when interaction is intuitive and information is actionable and enjoyable, offering clear implications for the design of digital coaching tools in skiing.

Physik des Skischwungs

Für mehr Cybersicherheit

Die Physik des perfekten Skischwungs

Die Physik des perfekten Skischwungs

Mit Physik zum perfekten Carving-Schwung

Mit Physik zum perfekten Carving-Schwung

Sneak Preview zur 10. Langen Nacht der Forschung – Salzburger Medientermin

Wenn das Stromnetz schlauer werden muss

Innovation aus Salzburg: Dieses Gerät lässt richtig atmen und schneller laufen

Ski Tip Display: Design and Implementation of an Unobtrusive Ski Mounted Visual Feedback System for Alpine Skiing.

This paper presents the design, implementation, and field evaluation of SkiTip Display, a ski-mounted LED feedback system that provides terminal visual feedback on carving angle to support skill development in alpine skiing. Developed through a participatory design process with domain experts, the system was deployed in-the-wild and tested with nine recreational skiers. Results from sensor-based metrics and post-session interviews suggest that ski-mounted visual feedback is perceivable, motivating, and well-suited for post-run reflection, though not actionable during motion. We report key lessons on feedback timing, simplicity, and trust, and discuss implications for designing embedded performance feedback in high-speed outdoor sports. This work contributes to the field by expanding the design space for equipment-integrated feedback systems and by articulating challenges of in-the-wild deployment in dynamic environments.

Geschenke der Anna-Bertha-Königsegg Schule an Salzburg Research

Weihnachtsfeier 2025

Wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in (w|d|m) mit Schwerpunkt AI Prototyping & UX Engineer

Voll- oder Teilzeit ab 30h/Woche

Ausschreibung als PDF

Erforsche die Dynamik digitaler Technologien und Innovationen!

Salzburg Research bietet als unabhängiges Forschungsinstitut Know-how und nachhaltige Lösungen für komplexe Herausforderungen im Internet der Dinge. Wir sind Think-Tank für innovative Unternehmen unterschiedlichster Branchen und die öffentliche Hand – international orientiert und der Region verpflichtet.

Die Forschungsgruppe Innovation & Value Creation (IVC) ist ein interdisziplinäres Team mit Fokus auf praxisnahe Forschung und strategische Zukunftslösungen. Wir verbinden Innovationsmanagement, Verhaltensökonomik, Psychologie und Technologieakzeptanz, um datenbasierte Entscheidungsgrundlagen zu schaffen und digitale Technologien gezielt in Wirtschaft und Gesellschaft zu integrieren.

In deiner Rolle arbeitest du an der Schnittstelle von künstlicher Intelligenz und nutzerzentriertem digitalen Design. Deine Aufgabe ist es, Forschungsergebnisse, Daten und Algorithmen in nutzbare, attraktive und intelligente Prototypen zu verwandeln – und damit regionalen Unternehmen zu helfen, KI-Lösungen zu testen und implementieren. Gemeinsam mit Data Scientists, UX-Designer:innen und Fachexpert:innen entwickelst du KI-basierte Anwendungen, virtuelle Assistenten und interaktive Dashboards.

Deine Aufgaben bei uns:

  • Entwicklung von KI-gestützten Prototypen und Demonstratoren (z.B. Chatbots, Empfehlungssysteme, digitale Zwillinge, Bewegungsdaten-Analyse-Tools)
  • Gestaltung von interaktiven Interfaces und Frontend-Komponenten, die KI-Modelle in reale Arbeitsabläufe integrieren
  • Anbindung von Machine-Learning-Modellen und APIs (z.B. OpenAI, Hugging Face, LangChain) an benutzerfreundliche Frontends oder Low-Code-Apps
  • Mitarbeit bei Test-before-Invest-Aktivitäten: Übersetzung von KMU-Bedarfen in technische und UX-Konzepte, Umsetzung und Validierung
  • Durchführung von User-Tests und Iterationszyklen auf Basis von Nutzerverhalten und Performance-Daten
  • Dokumentation der Prototypen

Dein Profil:

  • Abgeschlossenes Studium in Wirtschaftsinformatik, Human-Computer Interaction, AI Engineering oder einem verwandten Fachgebiet
  • Mindestens 2 Jahre Berufserfahrung in der Entwicklung von KI-Prototypen oder datengetriebenem UX-Engineering
  • Du bringst fundierte Kenntnisse in Python (ML-Frameworks wie TensorFlow, PyTorch, scikit-learn) mit
  • Du hast Erfahrung mit API-Anbindungen und der Integration von Generative-AI- oder LLM-basierten Agenten
  • Vertrautheit mit modernen AI-Agent-Frameworks wie LangChain, LlamaIndex, OpenAI API, Hugging Face Hub oder ähnlichen Toolchains von Vorteil
  • Sicherer Umgang mit Prototyping-Tools (z.B. Figma, Streamlit, Gradio)
  • Verständnis für User Research, Accessibility und Usability-Testing wünschenswert
  • Freude daran, Technologie und menschliche Erfahrung intelligent zu verbinden
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort & Schrift
  • Ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, in dem Teamarbeit, Offenheit und Vielfalt gelebt werden
  • Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und familienfreundliche Rahmenbedingungen
  • Individuelle Weiterbildungen und Raum zur fachlichen und persönlichen Entwicklung
  • Projekte mit gesellschaftlichem Impact – von Themen wie Sport-, Gesundheits- und Mobilitätstechnologien bis zum nachhaltigen Tourismus.
  • Ein interdisziplinäres, engagiertes Team, das Innovation gemeinsam vorantreibt

Vielfalt stärkt Forschung und Innovation.
Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Hintergründen, die unsere Projekte mit ihrer Expertise und ihrem Blickwinkel bereichern möchten. Wir schaffen ein Umfeld, das individuelle Lebensrealitäten respektiert und aktiv unterstützt. Gemeinsam gestalten wir eine Forschungskultur, in der Vielfalt Chancengleichheit und Zusammenhalt gelebt werden.

Das Bruttomonatsgehalt beträgt bei Vollzeit (38,5 Stunden/Woche) 4.217,00 gemäß Forschungskollektivvertrag in der Stufe E2 mit der Möglichkeit zur Überzahlung. Die tatsächliche Einstufung erfolgt nach der jeweiligen Qualifikation, Erfahrung und Know-How.

Du möchtest mit uns Innovation von morgen gestalten? Dann sende deine Bewerbung mit dem Betreff [IVC] als PDF an:

jobs@salzburgresearch.at

Wir freuen uns auf dich!

Weitere Benefits findest du unter: www.salzburgresearch.at/benefits

Wie fünf neue Forschungsstätten nach Salzburg kommen 

Promotion Severin Bernhart

Wir gratulieren unserem Kollegen Severin Bernhart sehr herzlich zur erfolgreich abgeschlossenen Promotion! Der Data Engineer der Forschungsgruppe Human Motion Analytics erlangte am 4. Dezember 2025 den akademischen Grad Doktor der technischen Wissenschaften. Die Defensio fand bereits am 27. November 2025 an der Paris Lodron Universität Salzburg, Fakultät für Digitale und Analytische Wissenschaften, statt.

Dissertation zu Edge-KI in smarten Textilien für gesundheitsförderndes Laufen

In seiner Dissertation im Fachbereich Computer Science am Department Artificial Intelligence and Human Interfaces widmete sich Severin Bernhart dem Potenzial intelligenter Textilien zur Unterstützung eines gesunden Atemverhaltens beim Laufen. Unter dem Titel „Bra4Vit: Breathing Guidance Apparel in Running via Edge-AI in Smart Textiles“ entwickelte er ein innovatives System, das mittels textilintegrierter Sensorik und Edge-KI die Atmung von Läufer:innen in Echtzeit erfasst und gezielt unterstützt.

Abstract der Dissertation

Laufen ist aufgrund der geringen Einstiegshürden eine weit verbreitete Form von körperlicher Aktivität. Atembeschwerden können jedoch die Teilnahme einschränken und die Freude an der Bewegung mindern. Die kontinuierliche Erfassung von Atemmustern und die Bereitstellung von Echtzeit-Feedback ermöglichen die Erkennung von Unregelmäßigkeiten und die gezielte Beeinflussung des Atemverhaltens. Ein rhythmischer Atemfluss mit verlängerter Exspiration aktiviert das parasympathische Nervensystem, unterstützt Entspannung und steigert die Motivation. Vitalität als wesentliche Komponente des Wohlbefindens lässt sich so durch physiologische Regulation und regelmäßige Bewegung positiv beeinflussen. Intelligente Textilien bieten ein hohes Potenzial für die feldtaugliche Atemüberwachung und -führung. Herausforderungen bestehen insbesondere in der Entwicklung robuster Sensortechnologien, der Integration leitfähiger Garne sowie der Standardisierung elektronischer Schnittstellen. Konventionelle, KI-gestützte Verfahren zur Atemanalyse basieren häufig auf zentraler Hochleistungsrechenkapazität, wodurch zeitkritisches Feedback erschwert wird. Edge-KI erlaubt die lokale Verarbeitung auf dem Gerät und gewährleistet latenzfreie Rückmeldungen. Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines personalisierten Atemführungssystems für Läuferinnen, das rhythmisches, kontrolliertes Atmen und verlängertes Ausatmen unterstützt. Aufbauend auf einer umfassenden Literaturrecherche zu Körpernetzwerke, Atemsensorik, Feedbackstrategien und latenzarmer Signalverarbeitung wurde Bra4Vit entwickelt: ein smarter BH für Vitalität, mit textilbasiertem Atemsensor und miniaturisierter On-Body-Einheit inklusive Inertialsensor zur Schritterkennung. Laboruntersuchungen lieferten die Grundlage für maßgeschneiderte Algorithmen zur Schritt- und Atemerfassung. Das entwickelte Edge-KI-Modell erkennt Ein- und Ausatmungen, Atemphasen sowie kontinuierliche Atemabschnitte mit Genauigkeiten von 93.1 %, 85.6 % und 81.5 % ohne Zeitverzögerung. Kettenwirktechnik und individuelles Chipdesign optimieren Tragekomfort, Handhabung und Produktionskosten. Derzeit fehlt Bra4Vit noch die Schweißresistenz, die in zukünftigen Arbeiten umgesetzt werden soll. Geplante Feldevaluierungen prüfen Erkennungsgenauigkeit, Robustheit, Tragekomfort und intuitive Nutzbarkeit der Atemführung.

Die Forschungsarbeit von Severin Bernhart leistet einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung tragbarer, KI-basierter Systeme, die Sporttreibende in ihrer Atemführung unterstützen – mit dem Ziel, Motivation, Vitalität und Gesundheit langfristig zu stärken.

Salzburg Research gratuliert sehr herzlich zu dieser hervorragenden wissenschaftlichen Leistung und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung.

PASSAT stellt vor: EAW Relaistechnik GmbH

Biomechanische Analysen unter realen Bedingungen

Salzburg Research macht menschliche Bewegungsmuster sichtbar – direkt vor Ort, in Echtzeit und mit höchster Genauigkeit.

Ob im Sport, in der Rehabilitation oder im Arbeitsumfeld: Unsere Analysemethoden helfen, menschliche Bewegungsdynamik besser zu verstehen, um gezieltes Feedback und Verbesserungsvorschläge zu liefern. Mit körpernaher Sensorik und Edge-AI können Bewegungsmuster nicht nur in Labor, sondern auch im realen Einsatzumfeld präzise erfasst und bewertet werden – ob am Pferd, auf der Skipiste, am Fahrrad oder während des Feierabendlaufs.


Höchste Präzision bei Analysen in Echtzeit

Die eingesetzten Messsysteme verwenden Inertial Measurement Units (IMUs), die Beschleunigungsmesser, Gyroskope und Magnetometer kombinieren. Durch diese Kombination können die IMUs Bewegungen, Dynamik, Ausrichtung und Richtung der Messperson präzise verfolgen. Die Daten stehen in Echtzeit zur Verfügung und ermöglichen sofortige Rückmeldungen.

Die Messungen erreichen eine Genauigkeit, die mit den wissenschaftlich valide On-Site-Analyse menschlicher Bewegung ermöglicht – ohne Einschränkungen durch eine Laborumgebung.

Die Vorteile:

  • Mobil und flexibel: Messungen sind nicht auf das Labor beschränkt und überall möglich – ob auf der Skipiste, am Pferd, auf dem Fahrrad oder Motorrad.
  • Echtzeit-Feedback: Sofort verwertbare Rückmeldungen für Training, Therapie und Sicherheitsanwendungen.
  • Hohe Präzision: Datenqualität nahe am Laborstandard – mobil, zuverlässig und wissenschaftlich validiert.
  • Klare Ergebnisse: Aus den Messwerten entstehen konkrete Empfehlungen für den direkten Praxiseinsatz.

Von der Datenerfassung zur praxisrelevanten Erkenntnis

Salzburg Research verknüpft Sensorik mit intelligenter Software und wissenschaftlichem Know-how. Dreidimensional erfasste Bewegungen liefern innerhalb von Sekunden präzise Daten zu Dynamik, Ausrichtung und Belastung. Durch bewährte Methoden verwandeln wir diese Daten in praxisrelevante Erkenntnisse nutzbar für Leistungssteigerung im Sport, Verletzungsprävention, effiziente Rehabilitation oder sicherheitskritische Anwendungen.

Praxisanwendungen:

Die dargestellten Einsatzszenarien zeigen die große Bandbreite an Möglichkeiten – Software und Sensorik sind flexibel, skalierbar und in unterschiedlichsten Kontexten einsetzbar.


Ihr Partner für Bewegungsanalyse

Durch die Kombination von Hardware, eigener Softwareentwicklung und wissenschaftlicher Expertise entstehen Lösungen, die weit über die reine Erfassung hinausgehen. Salzburg Research bietet Partnern und Kunden valide, praxisrelevante und handlungsorientierte Erkenntnisse – überall dort, wo Bewegung analysiert werden soll. Wir liefern valide, praxisnahe und verständliche Analysen, die direkt im Arbeitsumfeld einsetzbar sind. So helfen wir, menschliche Bewegung besser zu verstehen, Leistungen zu steigern, Sicherheit zu erhöhen und Gesundheit zu fördern. Dabei setzen wir auf modernste Technologien – etwa das Motion-Capture-System Xsens, das in die Forschungs- und Entwicklungsarbeit integriert und durch zusätzliche Sensoren und Auswertungsverfahren erweitert wird.

Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Die­ses Gerät lässt rich­tig atmen und schnel­ler lau­fen

Sind Mehr­zweck­strei­fen auf Land­stra­ßen eine Alter­na­tive?

Wenn das Strom­netz schlauer wer­den muss

Wie fünf neue Forschungsstätten nach Salzburg kommen

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Saphenus

25 Jahre Salzburg Research

Jahresrückblick: Unsere Highlights 2025

Unser Jubiläumsjahr neigt sich dem Ende zu, und wir blicken auf ein weiteres Jahr voller Innovationen, Forschung und Zusammenarbeit zurück. In diesem Jahr haben wir für unsere drei Kernkompetenzen Smart Region & Mobility, Health & Sports sowie Industry & Infrastructure noch mehr innovative und digitale Lösungen entwickelt, um komplexe Herausforderungen zu meistern. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir wirtschaftlichen und sozialen Mehrwert geschaffen und auf unsere 25-jährige Geschichte voller Erfolge, Forschung und Durchbrüche zurückgeblickt.

Smart Region & Mobility

In diesem Jahr standen die Themen Mobilitätswende und Verkehrssicherheit im Mittelpunkt. Mithilfe der Analyse von Bewegungsdaten von Fahrzeugen hat Salzburg Research praktische Lösungen zur Verbesserung der Mobilität in der Region und darüber hinaus entwickelt:


Health & Sports

Gestützt auf präzise Bewegungs- und Sensordaten entwickelten wir innovative, alltagsnahe Lösungen, die Training, Performance, Rehabilitation und Gesundheitsanalysen spürbar verbesserten:

Digitale Lösungen für bessere Trainingsergebnisse und Performance:

Einfacherer Rehabilitationsprozess:

Digitalisierung der Medizin:


Industry & Infrastructure

In unserem Kernkompetenzbereich Industry & Infrastructure haben wir uns auf die nachhaltige Energiewende, Instrumente und Empfehlungen für Energiegemeinschaften, Netzqualität und -stabilität sowie nachhaltige Produktfertigung konzentriert:

Nachhaltige Energiewende:

Werkzeuge und Empfehlungen für Energiegemeinschaften:

Netzstabilität und Netzqualität:

Nachhaltige Produktfertigung:


Unser Jubiläumsjahr: Zusammenarbeit, Forschung und Mehrwert

Das Jahr 2025 markierte das 25-jährige Jubiläum unserer Forschungs- und Innovationsreise. Unsere Jubiläumsfeierlichkeiten begannen im März auf der salz21, wo wir unsere aktuellen Projekte mit einem Stand und einer Keynote-Rede auf der Hauptbühne präsentierten. Im September feierten wir unser Jubiläum gemeinsam mit unseren Wegbereitern, Partnern, Kunden und Sponsoren. Wir möchten uns noch einmal bei allen bedanken, die uns auf unserer Reise unterstützt haben.

Im Laufe dieses Jahres haben wir zwei neue Transferzentren für KI und Tourismus eingerichtet und eine Verlängerung von EDIH „Crowd in Motion“ erreicht. Außerdem haben wir einen sozialen Mehrwert geschaffen und erneut an der Charity Challenge 2025 teilgenommen, bei der durch Wandern, Laufen oder Spazierengehen Geld gesammelt wurde. Um die Zusammenarbeit in der Science City Itzling zu stärken, haben wir das erste Afterwork Get Together organisiert und damit einen Raum für Austausch und Kommunikation geschaffen. Bei unserem diesjährigen Betriebsausflug haben wir die Eisriesenwelt Werfen besucht und unseren Teamgeist weiter gestärkt.


Nach einem arbeitsreichen und innovativen Jahr gönnen wir uns eine kleine Auszeit. Mit frischem Elan starten wir am 7. Jänner in ein innovatives Jahr 2026. Wie jedes Jahr verzichten wir auch heuer auf Weihnachtsgeschenke und unterstützen stattdessen die Anna-Bertha-Königsegg-Schule für schwerstbehinderte Kinder in Salzburg. Mehr dazu: Weihnachten 2025: Dankeschön und Weihnachtsaktion

Wege zur grünen KI

Wenn das Stromnetz schlauer werden muss

Wie fünf neue Forschungsstätten nach Salzburg kommen

Sind Mehrzweckstreifen auf Landstraßen eine Alternative?

Dieses Gerät lässt richtig atmen und schneller laufen

DAWN – Data-driven Analysis and Optimization of Low Voltage Networks

Daten stellen eine wichtige Basis für die Stabilität des zukünftigen Energiesystems dar. Das Projekt analysiert Smart Meter Daten für bessere Informationen zum Zustand des Energiesystems.

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Bra4Vit: Breathing Guidance Apparel in Running via Edge-AI in Smart Textiles.

Laufen ist aufgrund der geringen Einstiegshürden eine weit verbreitete Form von körperlicher Aktivität. Atembeschwerden können jedoch die Teilnahme einschränken und die Freude an der Bewegung mindern. Die kontinuierliche Erfassung von Atemmustern und die Bereitstellung von Echtzeit-Feedback ermöglichen die Erkennung von Unregelmäßigkeiten und die gezielte Beeinflussung des Atemverhaltens. Ein rhythmischer Atemfluss mit verlängerter Exspiration aktiviert das parasympathische Nervensystem, unterstützt Entspannung und steigert die Motivation. Vitalität als wesentliche Komponente des Wohlbefindens lässt sich so durch physiologische Regulation und regelmäßige Bewegung positiv beeinflussen. Intelligente Textilien bieten ein hohes Potenzial für die feldtaugliche Atemüberwachung und -führung. Herausforderungen bestehen insbesondere in der Entwicklung robuster Sensortechnologien, der Integration leitfähiger Garne sowie der Standardisierung elektronischer Schnittstellen. Konventionelle, KI-gestützte Verfahren zur Atemanalyse basieren häufig auf zentraler Hochleistungsrechenkapazität, wodurch zeitkritisches Feedback erschwert wird. Edge-KI erlaubt die lokale Verarbeitung auf dem Gerät und gewährleistet latenzfreie Rückmeldungen. Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines personalisierten Atemführungssystems für Läuferinnen, das rhythmisches, kontrolliertes Atmen und verlängertes Ausatmen unterstützt. Aufbauend auf einer umfassenden Literaturrecherche zu Körpernetzwerke, Atemsensorik, Feedbackstrategien und latenzarmer Signalverarbeitung wurde Bra4Vit entwickelt: ein smarter BH für Vitalität, mit textilbasiertem Atemsensor und miniaturisierter On-Body-Einheit inklusive Inertialsensor zur Schritterkennung. Laboruntersuchungen lieferten die Grundlage für maßgeschneiderte Algorithmen zur Schritt- und Atemerfassung. Das entwickelte Edge-KI-Modell erkennt Ein- und Ausatmungen, Atemphasen sowie kontinuierliche Atemabschnitte mit Genauigkeiten von 93.1 %, 85.6 % und 81.5 % ohne Zeitverzögerung. Kettenwirktechnik und individuelles Chipdesign optimieren Tragekomfort, Handhabung und Produktionskosten. Derzeit fehlt Bra4Vit noch die Schweißresistenz, die in zukünftigen Arbeiten umgesetzt werden soll. Geplante Feldevaluierungen prüfen Erkennungsgenauigkeit, Robustheit, Tragekomfort und intuitive Nutzbarkeit der Atemführung. Die Ergebnisse tragen zur Entwicklung tragbarer, KI-basierter Systeme bei, die im Sport das Atemverhalten unterstützen und so Motivation, Vitalität und Gesundheit fördern sollen.

Phoneless Step- and Breath-Adherent Auditory Breathing Guidance in Running via Smart Garments

Breathing guidance in running aims to be intuitive and minimally distracting to trigger rhythmic-controlled and exhalation-focused breathing, ultimately enhancing the running experience. A breathing guidance strategy is introduced that enriches existing auditory step-adherent approaches with breath-adherence by integrating required functionalities into a phoneless stride- and breathing-sensing garment. Locomotor-respiratory coupling-based breathing guidance is individually adapted to user-specific step and breath rates, and sonification is consciously triggered on and off depending on observed runners’ breathing regularity levels.

Extended exhalation phases are induced via unconscious auditory manipulation of runners’ natural exhalation. Custom chip design integrating edge-AI methods for feedback parameter generation, including AUX interfaces for signal transmission, enables zero-latency breathing guidance. Treadmill running demonstrates the potential for the breathing guidance concept, and an in-field participant study evaluation is pending for more thorough system validation.

Weihnachten 2025: Dankeschön und Weihnachtsaktion

Auch in diesem Jahr möchten wir die Gelegenheit nutzen, Ihnen frohe Festtage zu wünschen und uns bei Ihnen allen für die fruchtbare Zusammenarbeit, die beständige Unterstützung und das anhaltende Vertrauen zu bedanken. In Zusammenarbeit mit zukunftsorientierten Unternehmen und der öffentlichen Hand haben wir unser Fachwissen in den Bereichen Mobilität, Sport, Gesundheit und Energie eingebracht und so einen wesentlichen Beitrag zu Innovation und Entwicklung geleistet.

Unsere Highlights aus dem Jahr 2025 haben wir hier zusammengefasst: Jahresüberblick: Unsere Highlights 2025


Weihnachtsaktion 2025

Wie jedes Jahr unterstützen wir auch 2025 wieder die Anna-Bertha-Königsegg-Schule für schwerstbehinderte Kinder in Salzburg mit Informationstechnologie. Denn gerade für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf entfalten spezielle Hard- und Software nachhaltigen Mehrwert!

Verpackte Weihnachtsgeschenke für die Schülerinnen und Schüler der Anna-Bertha-Königsegg-Schule

Dieses Jahr standen verschiedene elektronische Geräte und Spielzeuge auf der Wunschliste der Schule: ein iPad mit Schutzhülle, verschiedene Zeitplaner, vibrierende Kissen, Gewichtsdecken, Geräte zur Verbesserung der Mundmotorik „Z-Vibe“, elektronische Stifte, Nachsprechtiere und Echomikrofone. Die Geräte helfen den Schülerinnen und Schülern, digitale Tools zu erkunden und selbstständiger zu lernen. Zudem bieten sie Kindern mit Behinderungen zusätzliche Unterstützung, sodass die Teilnahme am Unterricht einfacher und angenehmer wird.

Weihnachtsgeschenke für die Anna-Bertha-Königsegg-Schule - unverpackt

Gerne erfüllen wir diese Wünsche der Schule! Die Geschenke wurden am 18. Dezember 2025 an der Schule im Rahmen einer Weihnachtsfeier übergeben.


Besinnliche Festtage und ein erfolgreiches Neues Jahr!

Das gesamte Team der Salzburg Research dankt für Ihr Interesse und die Zusammenarbeit, und wünscht eine bewegende Zeit sowie ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2026!

Wir gönnen uns eine Auszeit:
Betriebsurlaub von 24.12.2025 bis 6.1.2026

Wie können wir die Sicherheit für Radfahrer:innen auf der Freilandstraße erhöhen und Lücken im Radwegnetz schließen?

Ein neues Forschungsprojekt von Salzburg Research

Neue Analyse-Tools aus Salzburg für digitale Gesundheitsdaten

“Erfolgreiche Energielösungen in Wirtschaft und Tourismus“

Willkommen am Museumsstammtisch!

Join us for the SuCoLo Workshop on Urban Logistics & Sustainable Consumer Behaviour!

Kooperatives Parken in Städten

Neues Mini-Schlaflabor für Zuhause

KI im Bett: Ein Mini-Schlaflabor für Zuhause

KI im Bett: Ein Mini-Schlaflabor für Zuhause

Franschitz Carina

C-ITS4U – Nutzerzentrierte Methodik zur Umsetzung von C-ITS für Vulnerable Road Users

C-ITS4U entwickelt C-ITS („Kooperative intelligente Verkehrssysteme“) basierte Lösungen für vulnerable Verkehrsteilnehmende (VRUs). Obwohl die Technologie bereits ausgerollt wird, profitieren Radfahrer:innen und Fußgänger:innen bislang kaum direkt davon. Das Projekt arbeitet daher daran, dies durch passende Anwendungen zu ändern. Dafür werden bestehende Herausforderungen und Bedürfnisse im urbanen Verkehr erfasst und entsprechende Lösungen entwickelt. 

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BEFAHRBAR – Methodik zur Bewertung potentieller Einsatzgebiete autonomer Fahrzeuge hinsichtlich sicherer, effizienter Befahrbarkeit

BEFAHRBAR entwickelt eine automatisierte, auf einem digitalen Zwilling basierende Methodik, um Strecken für den Einsatz autonomer SAE-L4-Fahrzeuge sicher und effizient zu bewerten und Risiken objektiv zu identifizieren. Salzburg Research liefert dafür zentrale wissenschaftliche Grundlagen und gestaltet einen transparenten, praxistauglichen Bewertungs- und Bewilligungsprozess für automatisiertes Fahren maßgeblich mit.

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Update 3|25

  • Vom Misthaufen auf die Skipiste: Forschung zum perfekten Carving-Schwung
  • Sicher Radfahren auch auf der Landstraße
  • Innovative Statistik für die digitale Medizin
  • Neue Transferzentren für KI und Tourismus
  • EDIH Crowd in Motion geht in die nächste Runde

Neues Mini-Schlaflabor für Zuhause

MDI-Lab Review

Test before Invest

Einzigartig außerhalb der USA: Salzburg bekommt ein Zentrum für Katastrophenmedizin

Gratulation zur bestandenen Dissertation

On the Utilization of Digital Product Passports for Intelligent Metal Sorting and Recycling

This paper introduces a proof-of-concept system designed to improve management and recycling of complex metal-rich products like end-of-life vehicles (ELVs). Despite growing adoption of Digital Product Passports (DPPs), significant challenges remain in achieving detailed part-level traceability, managing fragmented supply chain data, and automating compliance in ELV recycling—challenges this study addresses directly. Current ELV recycling suffers from information gaps and manual compliance validation, resulting in suboptimal material recovery. Our system introduces a seamless digital twin of recycling processes integrated with standardized product data from DPP frameworks, enabling precise tracking of parts, material compositions, and regulatory constraints. It supports automated waste classification, optimized grouping of parts for recycling, and compliance validation, applying circular economy principles effectively. The core digital twin representation enables full lifecycle synchronization and monitoring, while the architecture aligns with industry standards to foster interoperability and sustainability.

Semantic Data Integration for Digital Product Passports

This paper presents an approach to facilitating semantic interoperability in Digital Product Passports (DPPs) through the use of Semantic Integration Patterns (SIPs). In the context of Industrie 4.0 and the transition to a Circular Economy, DPPs serve as digital representations of physical products, enabling traceability, compliance, and lifecycle data sharing across diverse and decentralized supply networks. The proposed SIP framework provides reusable communication patterns for structured data exchange between heterogeneous systems, ensuring syntactic and semantic consistency. Leveraging standards such as the Asset Administration Shell (AAS) and various domain-specific ontologies, the paper details how SIPs abstract application functionality and minimize integration complexity. A real-world use case in ski equipment lifecycle monitoring illustrates the practical implementation of SIPs, showing how maintenance data can be securely and semantically shared using predefined templates and data dictionaries. The approach supports machine-readable, scalable, and policy-compliant data exchange in DPP ecosystems.

KIRAMET: Digital Product Passports for Optimized Metal Recycling

The Digital Product Passport (DPP) is a cornerstone of the European Union (EU) Commission’s Green Deal and will become an essential requirement in the Ecodesign for Sustainable Product Regulation (ESPR). The aim is to track a product’s entire lifecycle for improved sustainability. It standardizes product lifecycle data – including materials, components, and recyclability – to improve traceability and sustainability. Moreover, it provides real-time access to critical information through a distributed secure ecosystem for stakeholders to foster waste reduction and secondary material use across supply chains.

Pacemaker

EU-Programm unterstützt Gemeinden bei KI und neuen Technologien

Wintersteiger

Digitalisierung für Tourismus, Sport & Wellbeing: EDIH „Crowd in Motion“ wird verlängert

Der European Digital Innovation Hub „Crowd in Motion“ wird nach einer erfolgreichen ersten Förderperiode (2023–2025) ab 2026 für drei weitere Jahre fortgesetzt – mit neuem KI-Schwerpunkt unter dem Namen „Crowd in Motion – AI“. Die Services bleiben für kleine und mittlere Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen weiterhin kostenlos.

Mit über 80 Angeboten – darunter KI-Trainings, „Test before Invest“-Formate und innovative Finanzierungslösungen – unterstützt der Hub Betriebe und Organisationen in Tourismus, Mobilität, Sport sowie künftig auch Wellbeing & Gesundheit nachhaltig bei ihrer digitalen Transformation. Die neue EU-Förderung ermöglicht den Ausbau des Service-Portfolios, stärkere internationale Vernetzung und den direkten Zugang zu europäischen KI-Infrastrukturen wie TEFs, AI-Netzwerken und Data Spaces.


Wesentliche Neuerungen ab 2026

  • Stärkerer KI-Fokus: Mehr als die Hälfte aller Services widmet sich Künstlicher Intelligenz – inklusive eines neuen AI Helpdesks.
  • Europäische KI-Infrastrukturen: Direkte Anbindung an Testing and Experimentation Facilities (TEFs), regionale sowie europäische AI-Netzwerke, AI Factories und das EDIH-Netzwerk.
  • Erweiterte Finanzierungsmöglichkeiten: Aufbau eines breiten Innovationsfinanzierungsnetzwerks mit Venture Fonds, Business Angels, Crowdfunding-Plattformen und Banken für optimiertes Investor:innen-Matching.
  • Neue Themenfelder: Erweiterung des bisherigen Sportfokus hin zum breiteren Bereich Wellbeing & Gesundheit.

„Die Weiterförderung setzt ein starkes Zeichen für die digitale und grüne Transformation. Betriebe erhalten noch besseren Zugang zu KI, Datenräumen und Finanzierungsmöglichkeiten“, so Olivia Zechner, Koordinatorin des EDIH bei Salzburg Research.


Erfolgsgeschichten der ersten Förderperiode

Schon in der ersten Phase zeigte der EDIH „Crowd in Motion“, wie Digitalisierung und KI konkrete Mehrwerte schaffen:

  • Digitales Leitkonzept im DomQuartier Salzburg: Entwicklung einer Machbarkeitsstudie für ein KI-gestütztes Besucher:innenleitsystem zur Optimierung von Besucherströmen und zur Erweiterung des Museumserlebnisses.
    Mehr dazu: Digitales Leitkonzept für das DomQuartier Salzburg
  • Crowdfunding für die Bergbahnen Fieberbrunn: Über 604.000 Euro von mehr als 200 Unterstützer:innen für die Mitfinanzierung einer neuen Gondelbahn – ein wegweisendes Beispiel für innovative Tourismusfinanzierung.
  • Sporttechnologie & KI: KI-basierte Klettergriffe mit integrierter Sensorik wurden entwickelt, patentiert und für eine Investor:innenrunde vorbereitet.
  • Smarter Rodel: Ein traditioneller Rodel wurde mit KI-Sensorik ausgestattet und liefert nun präzise Bewegungsdaten – ein innovativer Beitrag zur Trainingsanalyse im Wintersport.
    Mehr dazu: Digital im Eiskanal: Mit digitalem Feedback zur Rodel-Ideallinie
  • Offene Innovationskampagnen: Über 21.000 Community-Mitglieder beteiligten sich an Ideenwettbewerben wie „Zukunft des Wintertourismus“ oder „Green Tourism“. Die Ergebnisse flossen direkt in Pilotprojekte ein.
  • KI im öffentlichen Sektor: Gemeinsam mit der Stadt Villach wurden über 50 potenzielle interne KI-Anwendungen identifiziert, aus denen mehrere Pilotprojekte hervorgingen.

„Crowd in Motion – AI“ ist Teil des EU-Programms Digital Europe und wird von der Europäischen Kommission sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) kofinanziert.

Weitere Informationen:

Bild: Erfolgreiche Verlängerung des EDIH „Crowd in Motion“ (v.l.n.r.): Siegfried Reich (GF Salzburg Research), Daniela Gutschi (Salzburger Landesrätin für Wissenschaft und Forschung), Olivia Zechner (Leiterin EDIH Crowd in Motion)

Digitalisierungsschub für Tourismus, Sport & Wellbeing: EDIH „Crowd in Motion – AI“ geht in die nächste Phase

Der European Digital Innovation Hub (EDIH) „Crowd in Motion“ unterstützt Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in den Bereichen Tourismus, Mobilität, Sport und Wellbeing bei ihrer digitalen Transformation. Für kleine und mittlere Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sind die Services des EDIH durch niederschwellige EU-Förderung kostenlos. Nach einer erfolgreichen ersten Förderperiode (2023–2025) wird der Hub ab 2026 für weitere drei Jahre fortgesetzt. Mit der neuen EU-Förderzusage kann das Hub-Angebot auch inhaltlich erweitert werden.

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Ungewöhnlicher Testaufbau abseits der Piste

Hightech in der Sohle: Der Fußballschuh denkt mit

Studie belegt Hebelwirkung von außeruniversitärer Forschung für Innovation und Standort

10. Arbeitstreffen der Plattform Mobilitätszentralen Österreich in Graz

Rigorosum Severin

cells4.energy Projektmeeting

Hightech in der Sohle: Der Fußballschuh denkt mit

Rückenschmerz und Stress: Deutschlands Arbeitswelt krankt doppelt

Bewertung von Edge-Cloud-Systemen: Handbuch für nachhaltige digitale Infrastrukturen

Edge-Cloud-Systeme sind die Basis für innovative, intelligente Dienste in vielen Branchen. Sie bewältigen zentrale Herausforderungen moderner Softwaresysteme – wie Datenschutz und effiziente Ressourcenverwaltung – durch den kombinierten Einsatz von Software- und Hardwarekomponenten entlang des Edge-Cloud-Kontinuums. Eine neue Orientierungshilfe fasst die Ergebnisse zur Evaluierung von Edge-Cloud-Systemen zusammen.

Edge-Cloud-Systeme (ECS) sind die Grundlage für viele intelligente und innovative Dienste in unterschiedlichsten Branchen. Sie vereinen die Vorteile von Edge- und Cloud-Technologie, um Daten dort zu verarbeiten, wo sie entstehen: sicher, schnell und ressourcenschonend. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu Datenschutz, Energieeffizienz und nachhaltiger Digitalisierung.

Da Edge-Cloud-Systeme sehr unterschiedlich aufgebaut sein können, braucht es geeignete Bewertungsverfahren, um ihre tatsächliche Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit nachzuweisen. Genau hier setzt eine neue Orientierungshilfe zur Evaluierung von Edge-Cloud-Systemen an: Sie fasst die Erkenntnisse aus mehreren Forschungsprojekten zusammen und zeigt praxisnahe Wege auf, wie Organisationen ihre Systeme systematisch bewerten können.


Ein praxisnahes Bewertungsmodell

Eine Task-Force aus sieben Forschungsprojekten des deutschen Technologieprogramms „Edge Datenwirtschaft“ – darunter Salzburg Research mit dem Projekt EASY – entwickelte gemeinsam ein Modell, um Edge-Cloud-Systeme vergleichbar zu bewerten.

Die Orientierungshilfe stellt ein Vorgehensmodell vor, das zeigt, wie Organisationen Ziele definieren, geeignete Metriken auswählen und die Ergebnisse strukturiert auswerten können. Grundlage ist das Green Software Measurement Model (GSMM), das ursprünglich zur Bewertung von Energie- und Ressourceneffizienz in der Softwareentwicklung entwickelt wurde.

Dieses Modell ermöglicht eine ganzheitliche Bewertung von technischen, organisatorischen und ökologischen Aspekten – etwa Energieeffizienz, Datenschutz, Resilienz, Skalierbarkeit und Kosten. Damit unterstützt es Unternehmen und Forschungseinrichtungen dabei, ihre digitalen Infrastrukturen nachhaltig und effizient zu gestalten.


Empfehlungen für Wirtschaft und Politik

Die Task-Force formulierte konkrete Handlungsempfehlungen, damit Organisationen Edge-Cloud-Systeme langfristig systematisch bewerten können:

  • Aufbau interner Kompetenzen zur Bewertung digitaler Infrastrukturen
  • Etablierung gemeinsamer Standards und transparenter Metriken
  • Förderung von Austauschplattformen zwischen Wirtschaft und Forschung
  • Niedrigschwellige Einstiegsmöglichkeitenfür Unternehmen, die erste Bewertungsschritte umsetzen wollen

Eine fundierte Bewertung von ECS ist nicht nur eine technische, sondern auch eine strategische Aufgabe: Sie schafft die Grundlage für nachhaltige, vertrauenswürdige und wettbewerbsfähige digitale Innovationen.


Beitrag von Salzburg Research

Salzburg Research spielte im Projekt EASY eine zentrale Rolle bei der Entwicklung und praktischen Erprobung des Bewertungsmodells. Das Institut konzertierte sich insbesondere auf die Bewertung der Netzwerke und Verbindungsqualität in Edge-Cloud-Systemen sowie die Anwendbarkeit in industriellen Szenarien.

So flossen die Erfahrungen aus der Forschung zu verteilten Systemen direkt in die Weiterentwicklung des Bewertungsansatzes ein.


Projekt EASY: Energieeffiziente Edge-Cloud-Fertigung

Das Projekt EASY („Energieeffiziente Analyse- und Steuerungsprozesse im dynamisch Edge-Cloud-Kontinuum“) entwickelt ein Edge-Cloud-System für die industrielle Fertigung, in dem KI-basierte Analyse- und Steuerungsprozesse verteilt und möglichst vor Ort ausgeführt werden können, wodurch Produktivität und Ressourceneffizienz des gesamten Fertigungsprozesses deutlich gesteigert werden können. Salzburg Research liefert dazu die österreichischen Beiträge zur Analyse und Vorhersage der Verbindungsqualitäten zwischen Edge- und Cloud-Knoten sowie zur Anomalie-Erkennung in industriellen Kommunikationsnetzen, um eine dynamisch ideale Platzierung der Dienste zu ermöglichen.


Hintergrund

Die Orientierungshilfe wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Begleitforschung zum Technologieprogramm „Edge Datenwirtschaft“ erstellt. Beteiligt waren sieben Forschungsprojekte: EASY, EDNA, ESCOM, DEER, SECAI, ECO:DIGIT und GEMIMEG-II.

Gemeinsam entwickelten sie ein einheitliches Konzept zur Bewertung von Edge-Cloud-Systemen – von der Datenerfassung bis zur Cloud. Damit entsteht eine Grundlage, um digitale Infrastrukturen transparent, nachhaltig und zukunftssicher zu gestalten.

Mehr Information:


Liebe Leserinnen und Leser

Von der Idee zum Innovationsmotor

Hightech in der Sohle: Der Fußballschuh denkt mit

Von der Idee zum Innovationsmotor.

Wie ein Misthaufen zur optimalen Skitechnik beiträgt

Starke Kooperationen für Bewegung, Gesundheit und Performance

Das COMET-Projekt Digital Motion NEXT (DiMo-NEXT) wächst weiter: Mit drei neuen Partnern erweitert sich das Konsortium um führende Expert:innen aus den Bereichen Exoskelett-Technologien, Rehabilitation und Wintersport. Gemeinsam werden innovative digitale Lösungen zur Erfassung, Analyse und Optimierung von Bewegung entwickelt – mit dem Ziel, Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Sicherheit durch datenbasierte Erkenntnisse zu verbessern.

FIS – Intelligente Skibindungen der Zukunft 

Mit dem internationalen Ski- und Snowboardverband (FIS) wird im Rahmen von DiMo-NEXT an smarten und digitalen Möglichkeiten zur Bindungsauslösung im alpinen Skirennsport geforscht. Ziel der Entwicklung ist es, die mechanischen Auslöseeigenschaften der Skibindung durch smarte Features wie beispielsweise einer Sprachsteuerung zu unterstützen, um die Sicherheit der Athletinnen und Athleten zu erhöhen.

awb – Intelligente Exoskelette für die Arbeitswelt 

Mit awb gewinnt DiMo-NEXT eine:n erfahrene:n Partner:in im Bereich Exoskelett-Technologien. Gemeinsam soll die Wirksamkeit eines neuen Soft-Exoskeletts nachgewiesen werden, das statische und dynamische Bewegungen unterstützt. Das textile, unter Arbeitskleidung tragbare System soll insbesondere in körperlich belastenden Berufen – etwa in der Pflege – eingesetzt werden.

Tyromotion – Rehabilitation neu gedacht

Der österreichische MedTech-Spezialist Tyromotion ergänzt das Konsortium um tiefgehende Expertise in der robotergestützten Rehabilitation. Aufbauend auf dem bestehenden robotischen Gangtrainer „LEXO“ wird in DiMo-NEXT ein ganzheitliches Motion-Capture-System auf Basis von 3D-Kameras entwickelt. Dieses System liefert in Echtzeit Feedback zur Körperhaltung und Bewegung während des Trainings und nutzt Gamification-Elemente, um Alltagssituationen in einer virtuellen 3D-Umgebung zu trainieren.


Über das COMET-Projekt Digital Motion NEXT

Das COMET-Projekt DiMo-NEXT – Next Level of Digital Motion in Sports, Fitness and Well-being ist ein Forschungsverbund unter der Leitung von Salzburg Research und Teil des österreichischen COMET-Programms (Competence Centers for Excellent Technologies). Im Mittelpunkt steht die digitale Erfassung, Analyse und Interpretation menschlicher Bewegung – mit Anwendungen in Sport, Gesundheit, Rehabilitation, Arbeit und Alltagsmobilität. Durch den Einsatz modernster Sensorik, Künstlicher Intelligenz und Datenanalyse werden neue Methoden entwickelt, um Bewegung besser zu verstehen, zu bewerten und zu verbessern. Ziel von DiMo-NEXT ist es, digitale Bewegungsdaten in praxistaugliche Anwendungen zu überführen, die Menschen im Alltag, in der Therapie oder im Training unterstützen – von der Prävention über die Rehabilitation bis hin zur Leistungsoptimierung im Spitzensport.

Das COMET-Projekt DiMo NEXT wird im Rahmen von COMET – Competence Centers for Excellent Technologies durch BMIMI, BMWET sowie die Bundesländer Salzburg, Oberösterreich und Tirol gefördert. COMET wird durch die FFG abgewickelt.

Ein Misthaufen hilft Skifahrern

Ein Misthaufen hilft Skifahrern

Live-Video über 5G im Härtetest: Erfahrungen aus realen Anwendungsszenarien

Das Projekt „5G-LIVELY – 5G-Ultra Low Latency Live Video Delivery untersuchte, wie sich Live-Video-Streaming über 5G-Netze in realen Anwendungsszenarien verhält – vom Labor bis zur eSports-Bühne im Rahmen einer Gaming-Veranstaltung im Salzburger Messezentrum. Ziel war, die Grenzen und Möglichkeiten der 5G-Technologie für verzögerungssensitive Anwendungen sichtbar zu machen. Die Ergebnisse liefern wertvolle Erkenntnisse für Netzbetreiber, Veranstalter und andere Anwendungsgebiete.

Mit dem Ausbau von 5G entstehen völlig neue Möglichkeiten für Anwendungen, die auf hohe Bandbreite und geringe Latenz angewiesen sind. Dazu zählen Live-Übertragungen von Sport- und Kulturevents, Telemedizin oder industrielle Steuerungen.

Live-Video als 5G-Anwendungszenario

Durch die Entwicklung einer Low-Latency-Video-Applikation und eines dafür optimierten 5G-Mobilfunknetzes eröffnen sich erstmals neue Möglichkeiten in der drahtlosen Kommunikation: Besuchende können bei Veranstaltungen nicht nur das Geschehen in Echtzeit verfolgen, sondern nahezu verzögerungsfrei zwischen unterschiedlichen Perspektiven auf ihrem Smartphone und der realen Welt wechseln.

In der klassischen Videoproduktion summieren sich die Verzögerungen in der Übertragungskette schnell auf mehrere zehn Sekunden. In 5G-LIVELY wollten die Forschenden diese Latenzen so weit zu reduzieren, dass sie für Besuchende nicht mehr störend wahrnehmbar sind – vergleichbar mit der Direktübertragung auf eine Videowall.

Dafür wurde eine fein abgestimmte Verarbeitungskette von der Aufnahme über Encoding/Decoding bis zur Auslieferung am Endgerät entwickelt. Besonderes Augenmerk lag auf der Parametrisierung des 5G-Netzes für minimale Pufferung. Schlüsseltechnologien wie 5G-URLLC (Ultra Reliable Low Latency Communication) und 5G-GBR (Guaranteed Bitrate) spielen dabei eine zentrale Rolle.

Die Umsetzung erfolgt sowohl in Laborumgebungen als auch unter realen Bedingungen bei Veranstaltungen. Salzburg Research übernahm als angewandte Forschungsorganisation die Brückenfunktion zwischen 5G-Infrastrukturanbieter (Salzburg AG) und Anwendungsentwickler (Native Waves). Neben dem Aufbau und Monitoring der Verarbeitungskette betreibt Salzburg Research ein umfassendes 5G-Messsystem im hauseigenen Netzwerklabor, um Forschung, Entwicklung und Validierung zu unterstützen.

Das Projekt 5G-LIVELY verfolgte drei zentrale Ziele:

  1. Verständnis für 5G-Parameter schaffen – insbesondere die Rolle von Guaranteed Bit Rate (GBR) und 5QI-Konfigurationen für die Qualität von Videostreams.
  2. Reale Szenarien abbilden – Messungen auf einer Gaming-Messe (Level Up Salzburg) und in Laborumgebungen sollten zeigen, wie sich Netzauslastung, Signalqualität und Priorisierung auf Verzögerungen und Stabilität auswirken.
  3. Werkzeuge für Analyse und Optimierung entwickeln – inklusive passiver Messmethoden, die Netzressourcen erfassen, ohne den Betrieb zusätzlich zu belasten.

From Lab to Field: Live-Video über 5G im Test

Die entwickelten Setups wurde sowohl im Labor, als auch im Rahmen eines Gaming-Events im Salzburger Messezentrum eingehend erprobt.

Reale Messungen bei Gaming Festival

Das Messezentrum Salzburg verfügt über ein eigenes 5G-Campusnetz und bot die perfekte Bühne für Messungen im Rahmen des Gaming Festivals „LevelUp“ 2025. Auf der Mainstage wurden eSports-Turniere live übertragen. Dabei wurde der Stream über eine eigens entwickelte Applikation ins 5G-Netz eingespeist und auf Tablets und Smartphones ausgegeben.

  • Referenz: Die Videowall auf der Bühne.
  • Vergleich: Der Live-Stream über 5G.
  • Methode: Beide Videos wurden parallel mit einer Hochgeschwindigkeitskamera (240 FPS) abgefilmt. So ließ sich das Framedelay – also die zeitliche Verschiebung zwischen Original und Stream – exakt berechnen.

Laboraufbau für systematische Tests

Um die Effekte gezielt zu isolieren, wurden Videosignale im Labor mit QR-Codes versehen (siehe Bild), die Timestamps enthielten. Diese wurden über eine komplette Übertragungskette (HDMI → SDI → Encoder → 5G-Kernnetz) geschickt. Gleichzeitig wurden die Signale am Bildschirm und am Endgerät aufgezeichnet und die Verzögerung berechnet. Dabei hat sich gezeigt, dass der Einfluss der verwendeten Kamera, sowie die gewählte Verbindungstechnologie (HMDI, SDI) bereits vor der Übertragung ins Mobilfunknetz eine nicht zu vernachlässigende Latenz beiträgt.Im 5G-Labor kamen außerdem passive Messmethoden mit Software Defined Radio (SDR) zum Einsatz. So konnten die genutzten und ungenutzten Ressourcenblöcke (RBs) in Echtzeit geschätzt werden, ohne zusätzlichen Traffic zu erzeugen.


Ergebnisse und zentrale Erkenntnisse: Einfluss der 5QI-Konfiguration

Zur Umsetzung der garantieren Bitraten kamen unterschiedliche 5QI-Qualitätsklassen zum Einsatz.

  • 5QI 2 (GBR 25 Mbit/s, unacknowledged mode): Verzögerungen stiegen unter Last kontinuierlich an, teils deutlich sichtbare Unterschiede zwischen Videowall und Stream.
  • 5QI 9 (Best Effort): Unter Querlast stabile Verzögerung, allerdings kam es zu kurzen „Stalls“ ohne Rebuffering.
  • 5QI 3 (GBR 10 Mbit/s, acknowledged mode): Sehr geringe Delays, auch unter Last fast keine Abweichungen.

Ergebnisse und zentrale Erkenntnisse: Rolle von GBR in 5G-Zellen

Die Experimente im Labor bestätigten:

  • Aktiviertes GBR stabilisiert die Bitrate für priorisierte Endgeräte – auf Kosten der übrigen Nutzer:innen.
  • Besonders bei schlechter Signalqualität steigt der Ressourcenverbrauch eines GBR-Geräts stark an, sodass anderen Clients deutlich weniger Bandbreite bleibt.
  • Ohne GBR sinkt die Bitrate des mobilen Geräts zwar, dafür bleibt die Gesamtleistung im Netz stabiler.

Unsere Tests haben zwei spannende Erkenntnisse hervorgebracht: Zum einen konnten wir die Übertragung auf dem mobilen Endgerät teilweise mit einer geringeren Verzögerung gegenüber der Videowall realisieren. Zum anderen zeigt sich deutlich, dass bei schnellen und stabilen Netzwerkbedingungen – wie in unserem Setup – die Performance der Endgeräte eine entscheidende Rolle spielt. Verzögerungen hängen also nicht nur von der Netzwerkinfrastruktur ab, sondern auch maßgeblich von der Leistungsfähigkeit der verwendeten Hardware.  


Messmethoden und systematische Vermessung

Die eingesetzten ML-gestützten Verfahren (bspw. Gaussian Mixture Modeling und k-means) erwiesen sich als zuverlässige Tools, um Netzwerkauslastung und -verhalten bei den unterschiedlichen 5G-Netzkonfigurationen sichtbar zu machen. Diese Methoden liefern wertvolle Einblicke, die sonst nur Netzbetreiber:innen vorbehalten sind. Details zur Methodik und Algorithmik sowie zur Messdurchführung und die Messergebnisse wurden auf wissenschaftlichen Konferenzen veröffentlicht.


Fazit: Was 5G-LIVELY zeigt

Das Projekt 5G-LIVELY hat eindrucksvoll gezeigt:

  • 5G ermöglicht Live-Streaming auf höchstem Niveau, auch in Szenarien mit hoher Netzlast.
  • Priorisierung durch GBR ist ein zweischneidiges Schwert: Während einzelne Streams stabil bleiben, können andere Nutzer:innen massiv beeinträchtigt werden.
  • Signalqualität bei Priorisierung ist ein kritischer Faktor – schlechte Funkbedingungen verstärken den Effekt der Ressourcenverdrängung. Somit werden die Datenraten weiterer Endgeräte stark von der Signalqualität des priorisierten Endgerätes beeinflusst.
  • Passive Messverfahren bieten großes Potenzial, um Zellauslastungen zu bestimmen und so Netzwerke fair und effizient zu optimieren.

Damit liefert 5G-LIVELY wichtige Grundlagen für zukünftige 5G-Anwendungen. Beispielsweise kann dann zukünftig Konfiguration der 5QI-Parameter dynamisch in Abhängigkeit der Ressourcen- und Endgerätesituation erfolgen.


Weiterführende Informationen

5G-LIVELY – 5G-Ultra Low Latency Live Video Delivery wurde von der Österreichischen Forschungsgesellschaft  (FFG) im Programm Breitband Austria 2023: GigaAPP gefördert. Projektpartner: Salzburg Research Forschungsgesellschaft (Koordinator), NativeWaves GmbH, Salzburg AG.


Publikationen:

Dominik Krah und Stefan Farthofer-Oster (2025): Measuring the Effects of Guaranteed Bit Rate on 5G Cell Resource Allocation and Throughput. In: 2025 9th Network Traffic Measurement and Analysis Conference (TMA).

Dominik Krah, Johannes Greul, Stefan Farthofer-Oster (2025): Machine Learning Assisted Optimization of 5G Network Parametrization. In: 6th Interdisciplinary Data Science Conference (iDSC’25) Salzburg

Dominik Krah, Stefan Farthofer-Oster, Peter Dorfinger (2023): Estimating 5G Cell Utilization by Passive Measurement: A Machine Learning Approach. In: 2023 International Symposium on Networks, Computers and Communications (ISNCC).

Erfolgreiches externes Überwachungsaudit

Wie ein Misthaufen zur präziseren Skitechnik beiträgt

Ein ungewöhnlicher Versuchsaufbau im oberösterreichischen Mühlviertel unterstützt die Forschung zum idealen Carving-Schwung: Salzburg Research validierte ein neu entwickeltes Sensor-Setup auf einem Misthaufen – und legte damit die Basis für präzise Messungen direkt auf der Skipiste.

Die Suche nach dem optimalen Carving-Schwung findet nicht nur im Labor oder auf der Skipiste statt. Forschende von Salzburg Research, der Universität Salzburg und Atomic Austria wählten für ihre Vorarbeiten einen besonderen Ort: den Misthaufen eines Bauernhofs im Mühlviertel. Dort wurde ein speziell entwickeltes Zentrifugalgerät aufgebaut, das realitätsnahe Carving- und Rutschbewegungen des Skis exakt simulieren kann.

Der Fokus der Untersuchung liegt auf dem sogenannten Anstellwinkel (Angle of Attack). Er beschreibt den Winkel zwischen der Orientierung des Skis und seiner tatsächlichen Bewegungsrichtung. Wird er zu groß, rutscht der Ski seitlich weg – ein wesentlicher Faktor für Kontrolle, Geschwindigkeit und Sicherheit.


Sensorfusion zur präzisen Winkelerkennung

Statt aufwendiger Videoanalysen kommt ein neues sensorbasiertes System zum Einsatz:

  • Inertialmessgeräte (IMUs) erfassen die Ski-Orientierung,
  • ein RTK-GNSS-System liefert hochpräzise Geschwindigkeitsdaten.

Die Kombination dieser Daten ermöglicht eine präzise Bestimmung des Anstellwinkels direkt im Feld – also während der Fahrt.

Bevor es jedoch auf die Piste ging, musste das Setup unter kontrollierten Bedingungen getestet werden. Das Zentrifugalgerät der Firma Wöss Ladenbau GmbH erlaubte eine präzise Steuerung der Bewegungen sowie eine zuverlässige Wiederholbarkeit. Damit konnten sowohl nahezu perfektes Carving (θ ≈ 0°) als auch starkes Rutschen (θ > 20°) nachgestellt und selbst subtile Winkelveränderungen im Bereich von 1° bis 1,5° analysiert werden. Aus Platzgründen wurde ein Misthaufen eines Mühlviertler Bauernhofs als Aufstellplatz für das Zentrifugalgerät gewählt.


Vom Misthaufen in den Schnee

From Lab to Field: mit dem am Misthaufen erprobten Sensor-Setup am Ski auf der Piste © Salzburg Research
From Lab to Field: mit dem am Misthaufen erprobten Sensor-Setup am Ski auf der Piste © Salzburg Research

Nach der erfolgreichen Validierung folgten Feldtests auf der Skipiste. Die Testperson trug einen Rucksack mit Laptop, der direkt an den GNSS-Sensor angebunden war. Die erfassten Daten zeigten deutlich unterscheidbare Muster für verschiedene Fahrtechniken – vom parallelen Skisteuern über Carving bis zu Übergangsbewegungen.


Potenzial für Sport, Sicherheit und Materialentwicklung

Die Ergebnisse eröffnen vielfältige Anwendungsbereiche. Eine zuverlässige Messung des Anstellwinkels kann helfen, Skimaterial optimal auf die Bedürfnisse von Athlet:innen abzustimmen oder Freizeitsportler:innen in Bezug auf Sicherheit und Komfort besser zu beraten.

„Diese Technologie könnte nicht nur im Spitzensport, sondern auch bei der Produktentwicklung und der Auswahl des idealen Skis für Freizeitsportler:innen eingesetzt werden“, betont Dr. Christoph Thorwartl von Salzburg Research.


Anerkennung für innovative Forschung

Die Forschungsarbeit wurde beim 10. International Congress on Science and Skiing in Val di Fiemme (2025) mit dem zweiten Platz des Young Investigator Award ausgezeichnet – ein bedeutender Erfolg für das Projektteam.

Die Forschungsarbeit entstand im Rahmen des Forschungsprojekts „DiMo-NEXT – Next Level of Digital Motion in Sports, Fitness and Well-being“, gefördert im Rahmen des Programms „COMET – Competence Centers for Excellent Technologies“ durch das österreichische Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), das österreichische Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET), der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) sowie durch die Bundesländer Salzburg, Tirol und Oberösterreich.

Mehr Information:

Wie ein Misthaufen zur optimalen Skitechnik beiträgt

Forschung zum optimalen Carving-Schwung findet nicht nur im Labor oder auf der Skipiste statt. Auch ein Misthaufen im oberösterreichischen Mühlviertel spielt eine wichtige Rolle. Salzburger Forschende haben dort ein speziell entwickeltes Zentrifugalgerät aufgebaut, das sowohl perfekte Carving-Schwünge als auch fein abgestufte, gerutschte Schwünge realitätsgetreu simulieren kann.

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Ideenbewerb für mehr digitale Chancengleichheit

In Zeiten der digitalen Transformation, Entwicklung und Innovation haben weltweit immer noch 2,6 Milliarden Menschen keinen oder kaum Zugang zum Internet. Der neue Ideenbewerb auf der Ideenplattform IdeaSpace von Salzburg Research zielt darauf ab, innovative Ideen zur Überwindung der digitalen Kluft zu finden, die am häufigsten in marginalisierten Gemeinschaften zu beobachten ist.

Die jüngsten Entwicklungen in den Bereichen KI und Digitalisierung haben eine große Vielfalt an digitalen Tools hervorgebracht. Diese sind zwar äußerst hilfreich und leistungsstark, aber oft nur für diejenigen konzipiert, die bereits Zugang zum Internet haben. Selbst wenn ein Zugang gegeben ist, werden digitale Tools sehr oft nicht auf sozial inklusive oder lokal relevante Weise entwickelt. Moderne KI-Systeme werden beispielsweise häufig mit Daten trainiert, die marginalisierte Gemeinschaften nicht repräsentieren, wodurch die Antworten und Beiträge voreingenommen oder für diejenigen, die sie benötigen, weniger nützlich sind.

Der neue Ideenbewerb auf der Ideenplattform IdeaSpace von Salzburg Research sucht weltweit nach umsetzbaren Ideen, wie digitale Tools marginalisierte Menschen stärken, Chancengleichheit fördern und allen Menschen zugutekommen können. Der Wettbewerb wird im Auftrag von ICT4D.at durchgeführt, dessen Ziel es ist, Menschen zu befähigen, ihr volles Potenzial durch Wissen, Tools und Netzwerke auszuschöpfen.


Lösungen für eine umfassende Herausforderung

Bis zum 7. Januar 2026 können Ideen eingereicht werden, wobei der Schwerpunkt auf einem, mehreren oder sogar anderen Aspekten liegen kann:

  • Erschwinglichkeit
  • Zugänglichkeit
  • digitale Kompetenz
  • lokal relevante Inhalte
  • gemeinsame Gestaltung mit marginalisierten Menschen

Der Ideenbewerb zielt darauf ab, Ideen zu finden, die dazu beitragen, offene Chancen für diejenigen zu schaffen, die sich am häufigsten unterrepräsentiert fühlen, darunter Menschen in extremer Armut, Menschen mit Behinderungen, Frauen und Mädchen, indigene Bevölkerungsgruppen und Vertriebene.

Das Wheel of Privilege kann dabei helfen, ein klareres Bild davon zu bekommen, welche Zielgruppen von den Ideen profitieren könnten – und wie digitale Lösungen dazu beitragen können, Chancen gerechter zu verteilen.


Wertvolle Auszeichnungen und Zukunftschancen

Auf IdeaSpace stehen kreative Ideen im Mittelpunkt: Die vielversprechendsten Vorschläge werden nicht nur ausgezeichnet, sondern auch aktiv bei der Umsetzung unterstützt:

🏆Wertvolle Belohnungen für die drei besten Ideen

🚀Bis zu 5.000 € Projektförderung von ICT4D.at zur Umsetzung Ihrer Idee

💡Mentorenprogramm (Februar–April 2026, optional)

🔧Teilnahme am ICT4D.at-Projekt Forge 2026 (online, Februar 2026, optional)

Reichen Sie Ihre Ideen ein und helfen Sie dabei, offene Möglichkeiten für alle zu schaffen und marginalisierte Menschen im digitalen Raum zu unterstützen!


Sei ein Teil von etwas Großem – so einfach geht’s!

Auf der IdeaSpace Ideenplattform von Salzburg Research dreht sich alles um Ihre Ideen! Helfen Sie uns dabei, Fragestellungen und Probleme zu lösen, indem Sie Ihre Ideen einreichen, mit anderen kreativen Köpfen an Ideen arbeiten und ehrliches Feedback bekommen. Wir heißen alle herzlich willkommen, denn gute Ideen kennen keine Grenzen! Entdecke die Power des Netzwerks, das Sie mit Gleichgesinnten, Expert:innen und spannenden Institutionen sowie Unternehmen verbindet.
Machen Sie mit und gestalten Sie die Zukunft gemeinsam mit uns im IdeaSpace!

Zwei neue Transferzentren für KI und Tourismus bei Salzburg Research

Elf Millionen Euro für Salzburgs Forschung: Mit Unterstützung der EU und des Landes Salzburg entstehen fünf neue Forschungs- und Transferzentren. Zwei davon werden maßgeblich von Salzburg Research mitgestaltet – der Smart Tourism Hub und das Privacy Engineering Center. Diese Zentren stärken Salzburgs Innovationskraft in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Tourismus und Datenschutz und fördern den gezielten Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Die fünf neuen Zentren wurden heute von der Innovation Salzburg GmbH offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft betonten dabei die Bedeutung gemeinsamer Forschungsinitiativen für die Zukunftsfähigkeit des Standorts Salzburg. Die neuen Transferzentren zeigen, wie Kooperation und Innovation Hand in Hand gehen – für nachhaltige Wertschöpfung und mehr Wettbewerbsfähigkeit in der Region.

Smart Tourism Hub: Intelligente Daten für nachhaltigen Tourismus

Im Smart Tourism Hub, einem Gemeinschaftsprojekt von Salzburg Research und iSPACE plus GmbH, entsteht eine intelligente Dateninfrastruktur für den Tourismus. Ziel ist es, Mobilitäts-, Sensor- und Echtzeitdaten so zu verknüpfen, dass ökologische Nachhaltigkeit, Sicherheit und Servicequalität im Tourismus gesteigert werden.

Durch datenbasierte Innovationen werden nachhaltige Mobilitätslösungen, verbesserte Besucher:innenlenkung und neue Serviceangebote möglich – für Gäste wie Einheimische gleichermaßen.


Privacy Engineering Center: Vertrauen durch Datenschutz und KI

Im Privacy Engineering Center, das Salzburg Research gemeinsam mit der FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences betreibt, dreht sich alles um vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz. Das Zentrum erforscht, wie Datenschutz und Innovation Hand in Hand gehen können. Unter dem Prinzip „Privacy by Design“ werden KI-Systeme von Anfang an so gestaltet, dass sie Datenschutz, Sicherheit und Transparenz gewährleisten.

Damit entsteht ein europäischer Standortvorteil – für Unternehmen, die verantwortungsvoll mit Daten und KI arbeiten wollen.


Fünf Zentren für Salzburgs Zukunft

Neben den beiden Zentren mit Beteiligung von Salzburg Research entstehen drei weitere Einrichtungen:

  • AI-BOOST: KI für Heilung und Regeneration (Paracelsus Medizinische Privatuniversität & Universität Salzburg)
  • Green Engineering: Nachhaltige Materialien und Kreislaufwirtschaft (FH Salzburg & iSPACE plus GmbH)
  • Cybersecurity FTZ: Sicherheit für datengetriebene Geschäftsmodelle (FH Salzburg & Universität Salzburg)
Kofinanziert von der europäischen Union

Insgesamt fließen rund elf Millionen Euro in den Aufbau dieser Zentren, finanziert zu 80 % über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und zu 20 % durch das Land Salzburg.


Wissen, das wirkt

Mit den neuen Transferzentren leistet Salzburg Research einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der WISS 2030 – der Wissenschafts- und Innovationsstrategie des Landes Salzburg. Forschung und Wirtschaft rücken enger zusammen, neue Technologien werden greifbar – und Salzburg wird zur Vorreiterregion für digitale und nachhaltige Innovation.

Mehr Information zu allen fünf Zentren: Elf Millionen Euro für fünf neue Forschungszentren (Innovation Salzburg)

WISS Forschungsbrunch

Menschzentrierte Innovation

Menschen im Mittelpunkt der Innovation: Technologische Innovation schafft nur dann echten Mehrwert, wenn sie den Menschen dient. Unser Human-Centered Design (HCD)-Ansatz stellt sicher, dass digitale Lösungen nützlich, nutzbar und bedeutsam sind.

Im Bereich Innovation & Value Creation erforschen wir, wie Menschen mit Technologie interagieren und gestalten Lösungen, die zu ihren Bedürfnissen, Zielen und Lebenswelten passen.


Unser Ansatz

Wir arbeiten nach einem strukturierten und evidenzbasierten Prozess, inspiriert vom Double Diamond-Modell:

Discover – Menschen und Kontexte verstehen
→ Durch Interviews, Beobachtungen und Datenanalysen identifizieren wir echte Bedürfnisse und Herausforderungen.

Define – Fokus auf das Wesentliche
→ Erkenntnisse werden zu klaren Problemstellungen und Innovationszielen verdichtet.

Develop – Gemeinsam gestalten und erproben
→ In Co-Creation-Workshops entwickeln und testen wir Ideen und Prototypen mit den Nutzer:innen.

Deliver – Bewerten und verbessern
→ Usability-Tests und Praxisevaluierungen stellen sicher, dass Lösungen tatsächlich Wirkung zeigen.


Unsere Methoden

Wir kombinieren qualitative und quantitative Ansätze, um Nutzer:innenbedürfnisse zu verstehen, Erlebnisse zu gestalten und Lösungen zu testen:

  • Nutzer:innenforschung & Personas
  • Journey Mapping & Service Blueprints
  • Co-Creation-Workshops
  • Rapid Prototyping & Usability Testing
  • Verhaltensanalysen & physiologische Daten (Biofeedback, Emotion, Stress)

Unsere Toolbox

Unsere Methodenvielfalt deckt klassische und neue Ansätze ab – von qualitativer Forschung bis zu datengetriebenen Analysen.

KategorieTypische MethodenAnwendungsbeispiele
User ResearchInterviews, Contextual Inquiry, TagebuchstudienVerständnis von Mobilitätsverhalten und Akzeptanz digitaler Gesundheitslösungen
Co-CreationDesign Thinking, World Café, Szenarioentwicklung Entwicklung von Smart-Tourismus-Services, KI-Anwendungsfällen im öffentlichen Sektor
Experience DesignJourney Mapping, Service Blueprints, Storyboarding Gestaltung hybrider Reise- und Serviceerlebnisse
Prototyping & TestingPapierprototypen, XR-Mockups, Usability-LabsTesten von VR-Trainingssystemen
Behavioral InsightsCOM-B-Modell, Fogg Behavior Model, Behavior Change WheelFörderung nachhaltiger Mobilitätsentscheidungen
Physiologische & Affektive DatenBiofeedback, Emotionsanalyse, Adaptive UmgebungenMessung von Engagement und Stress in Trainingsszenarien

Überblick unserer Methoden: https://methodenpool.salzburgresearch.at/


Anwendungsfelder

Unsere Human-Centered Design-Methoden kommen in zahlreichen Forschungs- und Innovationsprojekten zum Einsatz:

  • KI & Dateninnovation: Gestaltung erklärbarer und vertrauenswürdiger Systeme
  • Tourismus & Mobilität: Entwicklung nahtloser und inklusiver Nutzererlebnisse
  • Sport & Gesundheit: Aufbau adaptiver. feedback-gesteuerter Traininggssysteme
  • Öffentlicher Sektor: Co-Creation und Akzeptanz digitaler Verwaltungsservices

Zusammenarbeit

Wir unterstützen Forschungseinrichtungen, Unternehmen und öffentliche Organisationen dabei, Human-Centered Design in ihre Innovationsprozesse zu integrieren.

Von Kurzworkshops bis zu umfassenden Forschungsprojekten passen wir unsere Methoden flexibel an.

Portal zur digitalen Unterstützung in der Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz: Ergebnisse und Einblicke

Abschlussveranstaltung des FFG-Leitprojekts TeleCareHub

Datum: 27. Januar 2026, 12:30 Uhr
Ort: MedUni Innsbruck, Fritz-Pregl-Straße 3, Innsbruck, HS Audimax

Der TeleCareHub ist ein österreichisches Leitprojekt zur Förderung von Telepflege und Telebetreuung, mit dem Ziel, digitale Pflegelösungen in der Praxis zu verankern und pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz spürbar zu entlasten. Die Pflege zu Hause soll durch digitale Technologien ergänzt werden, um älteren Menschen ein möglichst langes, selbstständiges Leben in vertrauter Umgebung zu ermöglichen.

Im Mittelpunkt stand der Aufbau einer digitalen Plattform, die als zentrale Vernetzungs- und Unterstützungsdrehscheibe („Hub“) fungiert. Dort werden pflegende Angehörige, Pflegebedürftige sowie professionelle Pflegekräfte mit relevanten Dienstleistungen, Angeboten und Informationsquellen vernetzt. Nutzer:innen können sich individuell aus mehreren TeleCareHub-Services passende digitale Unterstützungsangebote zusammenstellen.

Salzburg Research übernahm im Projekt zentrale Aufgaben bei der technischen Anforderungserhebung, Integration und Implementierung von Dienstleistungen.

Agenda

  • 12:30 – 13:00 Uhr: Ankommen
  • 13:00 – 13:15 Uhr: Begrüßung (Land Tirol, Petra Jennewein)
  • 13:15 – 13:45 Uhr: Keynote “eHealth Strategy Finnland“ (engl.) (Vesa Jormanainen)
  • 13:45 – 14:15 Uhr: Keynote “eHealth Strategie Österreich“ (Günther Rauchegger)
  • 14:15 – 14:30 Uhr: TeleCareHub: Ergebnisse aus der Versorgungsforschung (Michaela Defrancesco)
  • 14:30 – 15:00 Uhr: Pause und Gespräche
  • 15:00 – 16:00 Uhr: TeleCareHub: Services und Feldstudie (Daniela Krainer, Lukas Wohofsky, Anna Eigner, Katrin Paldán)
  • 16:00 – 16:15 Uhr: TeleCareHub: Wissensplattform Charlie (Markus Canazei)
  • 16:15 – 16:30 Uhr: Ergebnisse aus den Interviews für den Framework Kultursensibilität (Dajana Mehadic, Daniela Egger)
  • 16:30 – 17:00 Uhr: Stärken, Schwächen, Verwertungspotentiale (Birgit Aigner-Walder, Bernhard Holzner)
  • 17:00 – 18:30 Uhr: Schlussworte und Get together

Pflegepersonen erhalten bei Teilnahme Fortbildungspunkte (ÖGKV PFP®).
Für Ärztinnen und Ärzte sind DFP-Punkte beantragt.

Anmeldung erforderlich: telecarehub@fhv.at

Gefördert wurde das Projekt im Rahmen des „benefit“-Programms des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI).

Movement Sonification Toolkit: Enabling Non-Sound Experts to Create Movement Data Sonifications

The use of sonification, the transformation of data into non-speech sound, holds strong potential for enhancing physical performance in sports and movement-based activities. However, literature reveals that most sonification systems have been, or need to be, custom-built to serve a specific purpose. This results in existing systems often being limited: they require some level of programming expertise, are tailored to narrow use cases, or lack compatibility with real-time data. While numerous toolkits exist that aim to simplify the creation of sonifications, there are no general-purpose toolkits specifically designed for the sports and movement domain. These barriers make it difficult for researchers working in this domain, such as sports scientists or Human-Computer Interaction (HCI) researchers, to effectively design sonification strategies. In this paper, we present a modular sonification toolkit that maps pre-recorded movement data to sound parameters across multiple sound design modules, with future support for real-time data processing under development.

Bedarfsverkehr erobert Österreichs Gemeinden

Wenn der Radweg auf die Freilandstraße drängt

Wenn der Radweg auf die Freilandstraße drängt

Fünf Millionen Euro für Forschung in Vorarlberg

Best Industrial Paper Award

icSPORTS-Kongress 2025: Best Industrial Paper Award

Großer Erfolg für die Forschung im Bereich Sporttechnologie: Das Team rund um unseren Kollegen Christoph Thorwartl wurde beim internationalen icSPORTS-Kongress 2025 für die herausragende wissenschaftliche Arbeit mit dem „Best Industrial Paper Award“ ausgezeichnet.

Die ausgezeichnete Publikation „Edging Velocity: The Crucial Role of Edge Engagement in Alpine Skiing“ stellt ein neues Messkonzept im alpinen Skisport vor. Mithilfe des Sensor-basierten Connected Boot-Systems entwickelte das Forschungsteam um Thorwartl den Parameter Edging Velocity (EV), der beschreibt, wie schnell ein Ski beim Einleiten einer Kurve auf die Kante gebracht wird.

Die Ergebnisse zeigen: Je sportlicher die Technik, desto höher ist die Edging Velocity. Sie ist damit ein zentraler Performancefaktor in der Initialphase des Schwungs. Diese Erkenntnisse liefern wertvolle Impulse für Trainingsanalysen.

Direkter Praxisnutzen: EV ist mittlerweile in ein Echtzeit-Feedbacksystem integriert und wurde in einer Feldstudie angewendet – so erhalten Skifahrerinnen und Skifahrer während der Fahrt unmittelbare, bewegungsbezogene Rückmeldungen zur Technik (Alpin Ski Audio-Feedback-Studie).

Das prämierte Paper

Christoph Thorwartl, Thomas Grah, Harald Rieser, Günter Amesberger, Stefan Kranzinger, Thomas Stöggl, Helmut Holzer and Thomas Finkenzeller (2025): Edging Velocity: The Crucial Role of Edge Engagement in Alpine Skiing In: Proceedings of the 13th International Conference on Sport Sciences Research and Technology Support, ISBN 978-989-758-771-9, ISSN 2184-3201, pages 25-28.

Über den Kongress

Die 13th International Conference on Sport Sciences Research and Technology Support (icSPORTS) ist eine der führenden Plattformen für sportwissenschaftliche Forschung und technologische Innovationen. Der jährlich stattfindende Kongress bringt internationale Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis zusammen, um neueste Entwicklungen im Sporttechnologie-Bereich zu diskutieren.

Die Auszeichnung Best Industrial Paper Award wird an Beiträge verliehen, die sich durch wissenschaftliche Exzellenz und hohe Praxisrelevanz auszeichnen. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite des Kongresses: icsports.scitevents.org/PreviousAwards.aspx#2025

Am Bild (v.l.n.r.): Raúl Arellano, Aquatics Lab, Dep. Physical Education and Sports, Faculty of Sports Science, University of Granada; Christoph Thorwartl, Salzburg Research; Pedro Morouço, Clínica Espregueira – FIFA Medical Centre of Excellence, Porto;

Edging Velocity: The Crucial Role of Edge Engagement in Alpine Skiing

In alpine skiing, the way a ski engages with the snow surface – particularly at the beginning of a turn – plays a key role in determining performance. This study introduces Edging Velocity (EV) as a novel metric to quantify how quickly the ski is tipped onto its edge during turn initiation. Building upon sensor-based motion analysis using the “Connected Boot” system, we investigated three distinct skiing techniques: race carving, moderate carving, and parallel ski steering. An expert skier performed multiple turns for each technique, and EV was computed from edge angle progression. Results show that EV was highest during race carving, followed by moderate carving, and lowest during parallel ski steering. All pairwise differences were statistically significant (p < 0.001 or p < 0.01). These findings highlight EV’s potential as a performance-relevant parameter for optimizing edge engagement. Integrated into real-time feedback systems, EV may support learning and refinement of skiing technique, particularly in the critical early phase of a turn.

Energy-aware Prediction-based Scheduling of Dataflow Processing on the Cloud, Fog, and Edge

Global climate change is a significant environmental concern, and reducing greenhouse gas emissions is crucial to mitigating this issue. Moreover, there is a need to exploit a prediction-based method to assess the future requirements of applications and (re-)schedule them with the aim of reducing completion time and energy consumption. Therefore, we consider the stochastic requirements of users and investigate an Energy-aware Prediction-based scheduling of dataflow processing on the cloud, fog, and edge method, named EPreMatch, for microservice scaling by applying a machine learning (ML) model based on gradient boosting regression (GBR) and scheduling due to ranking and matching game principles. Firstly, EPreMatch predicts the number of microservice replicas using GBR. Then, the ranking method orders the microservice replicas and devices based on completion times and energy consumption. Thereafter, the EPreMatch schedules microservice replicas requiring dataflow processing on computing devices. Experimental analysis reveals lower completion times, energy consumption, and CO2 emission compared to a related prediction-based scheduling method.

Driving factors for unplanned iterations in IoT new product development: a data-value chain perspective

Purpose
This study investigates the dynamics of iterations in Internet of Things (IoT) new product development (NPD), focusing on the interplay between data collection, information creation and value creation phases.

Design/methodology/approach
A multiple-case study approach was employed, examining five IoT NPD projects across various industries. Data were collected through 20 in-depth semi-structured interviews and analysed using qualitative methods.

Findings
The study identifies uncertainty related to data collection components as the primary driver of iteration cycles in IoT NPD. The technological readiness level (TRL) of data collection components and the concept readiness of the new IoT product significantly influence this uncertainty. The research identifies key nominally complete activities triggering iterations across the data-value chain and reasons for iterations including technological uncertainty, data quality evolution, product concept maturity, interdependencies between phases, validation requirements and external partnerships.

Research limitations/implications
The study is limited to IoT products with human data sources in specific domains. Future research could expand to other IoT sectors and employ larger sample sizes.

Practical implications
The findings suggest that project managers should focus on reducing uncertainty in data collection components to minimize unplanned iterations. Strategies include reducing the number of high-risk components and clearly defining system requirements early in the development process.

Originality/value
This study introduces an IoT NPD iteration framework, a novel theoretical model that explains how uncertainty in data collection components drives iteration cycles in IoT NPD. By mapping the reciprocal dependencies between data collection, information creation and value realization, the framework offers a structured approach to identifying the root causes of iteration and strategies for managing complexity in IoT NPD projects.

Innovative Statistik für die digitale Medizin: Neue Analysewerkzeuge machen komplexe Informationen nutzbar

Einfühlsame Roboter als Begleiter und Motivatoren im Alter

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20 Jahre Lange Nacht der Forschung: Salzburg feiert Jubiläum mit 11 Standorten

Neue Markierungen für Radfahrer im Test

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Die Straße für Autos und Räder

Erster Platz beim „Best Industrial Paper Award“ (icSPORTS-Kongress)

EDIH-Workshop: „In 5 Schritten zur KI-Readiness“

Lange Nacht der Forschung 2026: 10. Ausgabe in Salzburg

Am 24. April 2026 lädt Salzburg bereits zum zehnten Mal zur Langen Nacht der Forschung ein. Unter dem Motto „Mitmachen. Staunen. Entdecken.“ öffnen Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen ihre Türen – mit interaktiven Stationen, spannenden Führungen und Mitmach-Angeboten. Salzburg Research ist als Gastgeberin und Regionalkoordinatorin wieder mittendrin!

Ein Abend voller Wissenschaft und Neugier

Am Freitag, 24. April 2026, öffnet die Wissenschaft in ganz Salzburg ihre Türen. Zum zehnten Mal lädt die Lange Nacht der Forschung Besucher:innen ein, Forschung hautnah zu erleben – und feiert zugleich 20 Jahre erfolgreiche Wissenschaftsvermittlung in Österreich.

Interessierte erwartet wieder ein abwechslungsreiches Programm: interaktive Experimente, Führungen, Mitmachstationen und Vorträge zeigen, wie Forschung unser tägliches Leben prägt – von Digitalisierung und Mobilität über Klima und Energie bis hin zu Gesundheit, Kultur und Gesellschaft.

Salzburg Research als Gastgeberin und Regionalkoordinatorin

Die Salzburg Research Forschungsgesellschaft ist auch 2026 wieder Ausstellerin am Standort Science City Itzling und übernimmt zugleich die Regionalkoordination für das Bundesland Salzburg.

„Die Lange Nacht der Forschung ist eine Einladung an alle, die Welt der Wissenschaft zu entdecken und mit Forschenden ins Gespräch zu kommen. Salzburg zeigt dabei, dass Forschung nicht nur in Laboren stattfindet, sondern mitten im Leben.“
Julia Eder, Salzburg Research, Regionalkoordinatorin der Langen Nacht der Forschung Salzburg

10 Standorte – eine Nacht voller Entdeckungen

Diese Salzburger Institutionen zeigen am 24. April 2026 an 10 Standorten aktuelle Forschung und Innovation made in Salzburg:

  • FH Salzburg
  • GeoSphere Austria
  • HTL Saalfelden – Standort Innergebirg
  • HTL Salzburg (am Standort Science City Itzling)
  • Institut der Regionen Europas (IRE)
  • Internationale Stiftung Mozarteum
  • Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig (PH)
  • Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU)
  • Paris Lodron Universität Salzburg (PLUS)
  • Privatuniversität Schloss Seeburg (am Standort Science City Itzling)
  • Salzburg Research Forschungsgesellschaft (am Standort Science City Itzling)
  • Universität Mozarteum Salzburg

Forschung zum Anfassen – kostenlos und für alle

Die Lange Nacht der Forschung ist Österreichs größte Wissenschafts- und Innovationsveranstaltung. Der Eintritt ist frei, und das Programm richtet sich an alle Altersgruppen – von Kindern über Jugendliche bis hin zu wissbegierigen Erwachsenen.

Auch 2026 beteiligen sich wieder alle Bundesländer an der Veranstaltung, die vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, und dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus gemeinsam mit den Ländern unterstützt wird. Die Lange Nacht der Forschung wird in Salzburg vom Land Salzburg und von der Stadt Salzburg finanziell unterstützt.


📅 Termin & Informationen

📍 Wann: Freitag, 24. April 2026, 17:00 – 23:00 Uhr
📌 Wo: Bei Salzburg Research in der Science City Itzling sowie zehn weiteren Standorten in Stadt und Land Salzburg
🎟️ Eintritt: frei
🌐 Mehr Infos ab Frühjahr 2026: www.langenachtderforschung.at

20 Jahre Lange Nacht der Forschung: Salzburg feiert Jubiläum mit 11 Standorten

Am 24. April 2026 öffnet die Wissenschaft ihre Türen – zum 10. Mal in Salzburg

Seit 20 Jahren findet die biennale Veranstaltung Lange Nacht der Forschung statt. Sie entwickelte sich über die Jahre zur größten Veranstaltung für Wissenschaft und Forschung im deutschsprachigen Raum. In einem halben Jahr, am 24. April 2026 ist es wieder so weit. Zum 10. Mal in Salzburg laden insgesamt 11 Standorte dazu ein, Wissenschaft und Innovation hautnah zu erleben. Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen öffnen von 17 bis 23 Uhr ihre Türen und geben spannende Einblicke in aktuelle Projekte, Technologien und Zukunftsthemen.

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Testprojekt auf Freilandstraße

Publikumsbeteiligung im Museum

Mehr Platz für Fahrräder auf der Landstraße

Österreich testet Mehrzweckstreifen außerorts

Wearables und Apps liefern Einblicke in die Gesundheit

Wie Radfahren auf der Landstraße sicherer werden kann

Mehr Platz für Fahrräder auf der Landstraße

Innovative statistics for digital medicine: new analysis tools make complex information utilisable

Innovative statistics for digital medicine: new analysis tools make complex information utilisable

Innovative Statistik für die digitale Medizin: Neue Analysewerkzeuge machen komplexe Informationen nutzbar

Innovative Statistik für die digitale Medizin: Neue Analysewerkzeuge machen komplexe Informationen nutzbar

Autarkie in Energiegemeinschaften – Status und Potentiale

Am 6. November 2025 findet im Rahmen des Forschungsprojekts AUTARKITY der Workshop „Autarkie in Energiegemeinschaften – Status und Potentiale“ in Wien statt. Expert:innen aus Forschung, Wirtschaft und Praxis diskutieren aktuelle Entwicklungen, technische und wirtschaftliche Aspekte sowie Zukunftsperspektiven von Energiegemeinschaften in Österreich.

Neben Beiträgen zu Kosten, Sektorkopplung und Speichertechnologien werden auch organisatorische Modelle, rechtliche Rahmenbedingungen und Praxisbeispiele aus bestehenden Energiegemeinschaften vorgestellt. Der Workshop bietet damit einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand und die Potenziale von Autarkie im Energiesystem der Zukunft.

6. November 2025, 09:30-16:30 Uhr
Arsenal Objekt 214, Franz-Grill-Straße 9
1030 Wien

Wie kann man den Autarkiegrad in Energiegemeinschaften steigern – und was ist dabei technisch, wirtschaftlich und organisatorisch sinnvoll?
Diesen Fragen widmet sich der Workshop – im Rahmen des Projekts AUTARKITY.

Im Mittelpunkt stehen:

  • Ergebnisse aus Forschung und Praxis zu Kosten, Simulationen und technischen Potenzialen
  • Erfahrungsberichte aus realen Energiegemeinschaften
  • Diskussionen zu neuen rechtlichen und organisatorischen Modellen
  • Zukunftstechnologien – von thermochemischen Speichern bis Biomasse

Mit Beiträgen u. a. von:
Stephan Heidler (Klima- und Energiefonds), Stefan Linecker (Salzburg Research), Christian Pfeiffer, Guntram Preßmair (E7), Josef Gschwandtl (EEG Ennstal), Benjamin Reichl (STERN-EEG eGen), Florian Stangl (nhp Rechtsanwälte), Andreas Werner (TU Wien) und vielen weiteren Expert:innen.

Moderation: Hubert Fechner & Lukas Plessing (TPPV – Verein Österreichische Technologieplattform Photovoltaik)

Abgerundet wird der Workshop durch eine Laborbesichtigung und ein gemeinsames Energie-Abendessen in der Kleinen Steiermark.

Teilnahmekosten: 150€ (Für TPPV-Mitglieder und Projektteilnehmer:Innen kostenlos)

Anmeldung unter o.kabbeck@tppv.at

Kick-off-Meeting „KoPaS“

Wie Medizin persönlicher werden kann

Neue statistische Methoden für digitale Gesundheitsdaten

Evaluating digital health interventions with complex designs

Das Projekt untersucht, wie digitale Gesundheitsinterventionen mit komplexen Studiendesigns statistisch zuverlässig bewertet werden können. Der Fokus liegt auf Methoden für personalisierte und adaptive Studien im Bereich der kardiovaskulären Gesundheit.

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Innovative Statistik für die digitale Medizin: Neue Analysewerkzeuge aus Salzburg

Die Digitalisierung der Medizin eröffnet neue Chancen in Prävention, Diagnose und Therapie. Gleichzeitig stellt sie Forschende vor große Herausforderungen: Daten aus Wearables, Gesundheits-Apps oder mobilen Sensoren sind oft hochkomplex, unvollständig und individuell verschieden.
Bei Salzburg Research arbeitet die Forscherin Anna Eleonora Carrozzo an neuen statistischen Methoden, die gezielt auf diese digitalen Gesundheitsdaten zugeschnitten sind.

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Innovative Statistik für die digitale Medizin: Neue Analysewerkzeuge aus Salzburg

Die Digitalisierung der Medizin eröffnet neue Möglichkeiten in Prävention, Diagnose und Therapie. Gleichzeitig stellt sie Forschende vor große Herausforderungen: Daten aus Wearables, Gesundheits-Apps oder mobilen Sensoren sind oft hochkomplex, unvollständig und individuell verschieden. Eleonora Carrozzo, Forscherin bei der Salzburg Research Forschungsgesellschaft, entwickelt daher neue statistische Methoden, die gezielt auf digitale Gesundheitsdaten zugeschnitten sind. Der Fokus der Forschungsarbeit liegt auf kardiovaskulärer Versorgung, aber auch Forschung mit kleinen Fallzahlen, wie etwa im Fall von seltenen Erkrankungen, werden profitieren.

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Mehr als Fachwissen: Wie sich Forschung aufstellen muss

IFMS 2025: Effiziente Mobilität wichtiger denn je

Neue Bodenmarkierungen auf der Süduferstraße sollen Radfahren sicherer machen

Sicher Radfahren auf der Landstraße: Test neuer Bodenmarkierungen

Neue Markierungen sollen Radfahren auf Landstraßen sicherer machen

Testlauf: Neue Fahrradspuren auf dem Prüfstand

Wie Medizin persönlicher werden kann

Wie sich die Forschung aufstellen muss

Maier Tobias

IMFS-Experten fordern mehr Optimismus

Testlauf: Fahrradspuren auf dem Prüfstand

Neue Markierungen sollen Radfahren auf Landstraßen sicherer machen

Einfühlsame Roboter als Begleiter im Alter

Sicher Radfahren auf der Landstraße: Test neuer Bodenmarkierungen

Pressemitteilung: Sicher Radfahren auf der Landstraße: Test neuer Bodenmarkierungen

Einfühlsame Roboter als Begleiter im Alter

Neue Bodenmarkierungen für sicheres Radfahren

Radkompetenz-Webinare im Herbst 2025

Invitation to stakeholders in urban mobility and logistics!

Webinar: Sensorfahrräder, Datenerhebung und Auswertung

Europäische Mobilitätswoche: FH OÖ und Black Wings Fans testen die Mobilität von morgen

Upcoming ELC Seminars!

25 Jahre Salzburg Research: Erfolgsgeschichte zwischen Daten, Sensorik und KI

25 Jahre Salzburg Research: Erfolgsgeschichte zwischen Daten, Sensorik und KI

Daten, Sensorik und KI: Salzburg Research feiert 25 Jahre Forschung

MZSFreiland – Optimierung der Radinfrastruktur

25 Jahre Salzburg Research

KoPaS – Kooperatives Parken in Städten

KoPaS entwickelt und testet erstmals in Österreich C-ITS-Dienste für das städtische Parken. Ziel ist es, Verkehrsteilnehmende durch intelligente, vernetzte Parkinformationen zu unterstützen, Parksuchverkehr zu reduzieren und umweltsensitive Parkleitstrategien in Städten wie Graz, Klagenfurt und Salzburg umzusetzen.

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Twin the Drive: An HGBR-based Machine Learning Model as a Vehicular Digital Twin for Risk Detection

Vehicular Digital Twins (VDTs) can enhance safety in automated driving by modeling and analyzing driving behavior in real time. However, most current approaches rely on complex machine learning (ML) models that are difficult to interpret and deploy in human-centered interfaces. In this paper, we present a proof-of-concept VDT that uses a simple, interpretable ML model from the category of boosting to detect three key risk indicators: unsafe time headway, harsh braking, and time-to-collision (TTC) for both consecutive vehicles. Our approach is motivated by the need for real-time risk detection in cooperative in-vehicle intelligent agents (IVIAs). We evaluate the model using the NGSIM dataset and show that it closely approximates unsafe time headway and braking events, with a conservative prediction bias that may be beneficial in risky contexts. TTC risks are under-predicted, reflecting limitations in modeling complex interactions with simple features. This research demonstrates the feasibility of interpretable VDTs for near real-time behavioral risk detection, laying the groundwork for future integration with IVIAs.

Science Connect Itzling – Part II

  • Mittwoch, 22.10.2025 ab 16 Uhr
  • BFI-Foyer (Bauteil Techno 12, EG)
  • Wir bitten um Anmeldung bei Denis Lemmert, DLemmert@bfi-sbg.at

Mit dem neuen Format wollen wir einen Raum zum Kennenlernen und gemeinsamen Austausch bieten. Hierzu sind alle Bildungseinrichtungen, Forschungsorganisationen, Unternehmen und Studierenden am Techno-Z-Campus herzlich willkommen.

Kulinarisch versorgt uns Josef’s Bistro mit Cidre aus der Normandie und Mineralwasser sowie mit Flammkuchen herzhaft & vegetarisch gesorgt. Alles inklusive und solange der Vorrat reicht. Weitere Getränke erhalten Sie auf Selbstkostenbasis.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen, gute Gespräche und darauf, spannende neue Kontakte zu knüpfen!

Sicher Radfahren auf der Landstraße: Test neuer Bodenmarkierungen

Wie kann das Radfahren auf Freilandstraßen sicherer werden? Ein neues Forschungsprojekt unter der Leitung von Salzburg Research geht dieser Frage nach. Im Auftrag des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur wird untersucht, ob sogenannte Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn als Sonderlösung die Sicherheit für Radfahrende auf Landstraßen erhöhen und Lücken im Radwegenetz schließen können.

Pilotversuche in drei Bundesländern

Im Burgenland, in Kärnten und in Vorarlberg starten derzeit erste Pilotuntersuchungen. Begleitet werden sie von modernster Sensorik und sozialwissenschaftlichen Erhebungen. Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Grundlagen für künftige Verkehrsplanungen zu schaffen – ein wichtiger Schritt hin zu sicherer, klimafreundlicher Mobilität.

„Wir brauchen neue Ansätze, um Lücken im Radwegenetz abseits der Städte zu schließen, wo die örtlichen Gegebenheiten keine baulich getrennten Fahrradwege ermöglichen. Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn sind ein vielversprechendes Modell, das wir nun wissenschaftlich prüfen“, erklärt Sven Leitinger, Projektleiter des Forschungsprojekts MZSFreiland und Forscher bei Salzburg Research.

Was sind Mehrzweckstreifen?

Mehrzweckstreifen sind speziell markierte Teile der Fahrbahn, die in erster Linie für den Radverkehr vorgesehen sind, aber unter bestimmten Bedingungen auch von anderen Fahrzeugen genutzt werden dürfen. In Österreich ist der Einsatz von Mehrzweckstreifen mit einer schmalen Kernfahrbahn (< 4,5 Meter) bisher nur bis zu einer höchstzulässigen Geschwindigkeit von 30 km/h innerorts vorgesehen und auf Freilandstraßen derzeit nicht möglich. Das Projekt MZSFreiland prüft nun erstmals die Einsatzmöglichkeiten auf Freilandstraßen und untersucht die Sicherheitswirkungen, Akzeptanz und praktische Umsetzbarkeit.

Sensorik und Sozialforschung im Einsatz

Zur objektiven Datenerhebung nutzt Salzburg Research modernste Messmethoden: Das Forschungsfahrrad Holoscene Bike erfasst mittels LiDAR- und Videosensorik präzise Überholvorgänge zwischen Kraftfahrzeugen und Radfahrenden. Ergänzend messen Open Bike Sensoren und Seitenradare Verkehrsstärken, Geschwindigkeiten und Fahrzeugtypen.

Boreal Holoscene Bike 2025

Parallel dazu werden sozialwissenschaftliche Befragungen und Erfahrungsfahrten durchgeführt. „Uns interessiert nicht nur die objektive Sicherheit, sondern auch, wie sicher sich Radfahrende fühlen und wie die Akzeptanz in der Bevölkerung ausfällt“, betont Eva Aigner-Breuss vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV).

Drei Teststrecken in Burgenland, Kärnten und Vorarlberg

  • Burgenland: Auf der P456 Weppersdorfer Straße zwischen Weppersdorf und Lackenbach wird eine 1,1 km lange Lücke im Radnetz geschlossen.
  • Kärnten: Auf der L96 Wörthersee Südufer Straße wurden rund 1 km zwischen Auen und Oberdellach für den Radverkehr adaptiert.
  • Vorarlberg: Auf der L50 Montfortstraße zwischen Götzis und St. Arbogast wird ein bergaufführender Abschnitt untersucht.

Die Teststrecken werden im Herbst 2025 markiert. Nach einer Eingewöhnungsphase folgen Messungen und Befragungen bis Sommer 2026. Die Ergebnisse werden im Herbst 2026 veröffentlicht.


Forschung für sichere, klimafreundliche Mobilität

Das Projekt MZSFreiland wird im Rahmen des Programms Zero Emission Mobility plus 2024 aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert. Es vereint Expert:innen aus Technik, Verkehrsplanung und Sozialforschung:

  • Salzburg Research: Projektkoordination, Sensorik und Datenauswertung
  • con.sens verkehrsplanung: Radverkehrsplanung und Richtlinienarbeit
  • Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV): Sicherheitsanalysen und Akzeptanzforschung

Beteiligt sind zudem die Landesregierungen des Burgenlands, Kärntens und Vorarlbergs sowie lokale Mobilitätsstellen.

„Unser Ziel ist es, eine evidenzbasierte Grundlage für Verkehrsplaner:innen zu schaffen, um Sonderlösungen umsetzen zu können. Damit können Radverkehrsanlagen künftig auch dort entstehen, wo bisher keine Lösungen möglich waren“, sagt Michael Szeiler von con.sens verkehrsplanung.

Sicher Radfahren auf der Landstraße: Test neuer Bodenmarkierungen

Ein neues Forschungsprojekt untersucht im Auftrag des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, ob sogenannte Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn als Sonderlösung die Sicherheit für Radfahrende auch auf Freilandstraßen erhöhen und die Lücken im Radwegenetz schließen können. Im Burgenland, in Kärnten und in Vorarlberg starten erste Pilotuntersuchungen, begleitet von modernster Sensorik und sozialwissenschaftlichen Erhebungen. Ziel ist es, evidenzbasierte Grundlagen für künftige Planungen zu schaffen und einen wichtigen Schritt hin zu sicherer, klimafreundlicher Mobilität zu gehen.

Um die Klimaziele des Europäischen Green Deals zu erreichen, muss der Verkehr seine Treibhausgasemissionen drastisch senken. Österreich hat sich sogar vorgenommen, bereits 2040 klimaneutral zu sein. Ein zentraler Baustein dabei: die Stärkung aktiver Mobilität und vor allem des Radverkehrs – auch auf Freilandstraßen, wo bisherige Standardlösungen wie baulich getrennte Radwege nicht immer umsetzbar sind.

„Wir brauchen neue Ansätze, um Lücken im Radwegenetz abseits der Städte zu schließen, wo die örtlichen Gegebenheiten keine baulich getrennten Fahrradwege ermöglichen. Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn sind ein vielversprechendes Modell, das wir nun wissenschaftlich prüfen“, erklärt Sven Leitinger, Projektleiter des Forschungsprojekts MZSFreiland und Forscher bei Salzburg Research.

Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn auf Freilandstraßen

Mehrzweckstreifen sind speziell markierte Teile der Fahrbahn, die in erster Linie für den Radverkehr vorgesehen sind, aber unter bestimmten Bedingungen auch von anderen Fahrzeugen genutzt werden dürfen. In Österreich ist der Einsatz von Mehrzweckstreifen mit einer schmalen Kernfahrbahn (< 4,5 Meter) bisher nur bis zu einer höchstzulässigen Geschwindigkeit von 30 km/h innerorts vorgesehen und auf Freilandstraßen derzeit nicht möglich.

In einem Verkehrsversuch mit drei Teststrecken im Burgenland, in Kärnten und in Vorarlberg wird der Einsatz von Mehrzweckstreifen auf Freilandstraßen nun geprüft. Ziel des Forschungsprojekts ist, den Einsatzbereich von Mehrzweckstreifen im Freiland klar zu definieren. Dabei soll untersucht werden, unter welchen Bedingungen diese Infrastrukturform sinnvoll und empfehlenswert ist und wo sie nicht eingesetzt werden sollte. Ebenso sollen Vor- und Nachteile für die Verkehrssicherheit, vor allem der Radfahrenden, und die Akzeptanz der Verkehrsteilnehmenden analysiert werden. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in konkrete Handlungsempfehlungen für die Verkehrsplanung und in die Weiterentwicklung österreichischer Richtlinien ein.

„Unser Ziel ist es, eine evidenzbasierte Grundlage für Verkehrsplaner:innen zu schaffen, um Sonderlösungen umsetzen zu können. Damit können Radverkehrsanlagen künftig auch dort entstehen, wo bisher keine Lösungen möglich waren“, sagt Michael Szeiler von con.sens verkehrsplanung.

Wissenschaftliche Begleitung: Sensorik und Sozialforschung

Auf den Teststrecken werden modernste Messverfahren eingesetzt: Mit dem Forschungsfahrrad Holoscene Bike, ausgestattet mit LiDAR- und Videosensorik, dokumentiert Salzburg Research präzise Überholvorgänge zwischen Kfz und Radfahrenden. Ergänzend dazu erfassen Open Bike Sensoren zusätzliche Überholvorgänge und Seitenradare die Verkehrsstärken, Geschwindigkeiten und Fahrzeugtypen.

Neben den technischen Messungen werden auch sozialwissenschaftliche Methoden eingesetzt: Proband:innen befahren die Teststrecken und bewerten ihr Sicherheitsgefühl und ihre Erfahrungen. Zusätzlich werden Umfragen in den jeweiligen Regionen durchgeführt. „Uns interessiert nicht nur die objektive Sicherheit, sondern auch, wie sicher sich Radfahrende fühlen und wie die Akzeptanz in der Bevölkerung ausfällt“, betont Eva Aigner-Breuss vom Kuratorium für Verkehrssicherheit.

3 Teststrecken im Burgenland, in Kärnten und in Vorarlberg

Die Teststrecken befinden sich in Vorarlberg, in Kärnten sowie im Burgenland:

Im Burgenland wird auf der P456 Weppersdorfer Straße zwischen Weppersdorf und Lackenbach eine Lücke im Radnetz geschlossen. Auf einer Länge von 1,1 Kilometern entsteht ein beidseitiger Mehrzweckstreifen mit einer Breite von jeweils 1,80 Metern und einer schmalen Kernfahrbahn mit drei Metern Breite. Zu Beginn und am Ende der Strecke weisen rote Bodenmarkierungen sowie Infotafeln auf die geänderte Infrastruktur hin.

In Kärnten wird auf der L96 Wörthersee Südufer Straße ein besonders stark frequentierter Abschnitt für den Radverkehr adaptiert. Auf rund einem Kilometer zwischen Auen und Oberdellach werden beidseitige Mehrzweckstreifen mit einer Breite von je 1,50 Metern markiert, während die Kernfahrbahn rund drei Meter breit bleibt. Zusätzliche Markierungen und Verkehrsschilder warnen im Bereich eines Strandcafés vor Gefahren durch öffnende Pkw-Türen.

In Vorarlberg wird auf der L50 Montfortstraße zwischen der Ortstafel Götzis und St. Arbogast ein bergaufführender Streckenabschnitt untersucht. Weitere Details zur Teststrecke in Vorarlberg befinden sich noch in Abstimmung.

Alle Teststrecken wurden bzw. werden im September bzw. Oktober 2025 neu markiert. Nach einer Eingewöhnungszeit von mindestens einem Monat wird mit den Sensorik-Messungen, Befahrungen und Befragungen begonnen. Die Testphase dauert jeweils bis August 2026. Die Ergebnisse werden nach Projektende im Herbst 2026 veröffentlicht.

Über das Projekt MZSFreiland

Das Forschungsprojekt MZSFreiland untersucht erstmals in Österreich, ob sogenannte Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn auch auf Freilandstraßen sinnvoll und sicher eingesetzt werden können, um einen Lückenschluss im Radnetz zu ermöglichen. Diese Infrastrukturform ist in Ländern wie den Niederlanden, Dänemark oder Frankreich bereits etabliert.

Getragen wird das Projekt von einem multidisziplinären Konsortium. Salzburg Research übernimmt die Projektkoordination sowie die Datenerhebung mittels Sensorik. Das Büro con.sens verkehrsplanung bringt seine Expertise in der Radverkehrsplanung und Richtlinienarbeit ein. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) führt sicherheitsrelevante Analysen durch und bringt langjährige Erfahrung aus der Verkehrssicherheitsforschung ein.  Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms Zero Emission Mobility plus 2024 durchgeführt.

Die Umsetzung der Pilotstrecken in den einzelnen Bundesländern erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung 5 – Baudirektion und der Mobilitätszentrale Burgenland, dem Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 7 – Wirtschaft, Tourismus und Mobilität und dem Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Straßenbau (VIIb).

Weiterführende Informationen:

Rückfragehinweis

Sven Leitinger, Projektleiter
Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH
+43 664 8142016 | sven.leitinger@salzburgresearch.at

Bildmaterial

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Neue Bodenmarkierungen im Test in Kärnten © Salzburg Research/Thomas Hude
Neue Bodenmarkierungen im Test in Kärnten © Salzburg Research/Thomas Hude
Neue Bodenmarkierungen im Test in Kärnten © Salzburg Research/Thomas Hude
Neue Bodenmarkierungen im Test in Kärnten © Salzburg Research/Thomas Hude
Neue Bodenmarkierungen im Test in Kärnten © Salzburg Research/Thomas Hude
Neue Bodenmarkierungen im Test in Kärnten © Salzburg Research/Thomas Hude
Neue Bodenmarkierungen im Test in Kärnten © Salzburg Research/Thomas Hude
Neue Bodenmarkierungen im Test in Kärnten © Salzburg Research/Thomas Hude
Neue Bodenmarkierungen im Test in Kärnten © Salzburg Research/Thomas Hude
Neue Bodenmarkierungen im Test in Kärnten © Salzburg Research/Thomas Hude
Neue Bodenmarkierungen im Test in Kärnten © Salzburg Research/Thomas Hude
Neue Bodenmarkierungen im Test in Kärnten © Salzburg Research/Thomas Hude
Neue Bodenmarkierungen im Test im Burgenland © Bernd Wessely, Land Burgenland
Neue Bodenmarkierungen im Test im Burgenland © Bernd Wessely, Land Burgenland
Neue Bodenmarkierungen im Test im Burgenland © Bernd Wessely, Land Burgenland
Neue Bodenmarkierungen im Test im Burgenland © Bernd Wessely, Land Burgenland
Forschungsfahrrad zur präzisen Dokumentation der Überholvorgänge zwischen Fahrrad und Kfz © Salzburg Research
Forschungsfahrrad zur präzisen Dokumentation der Überholvorgänge zwischen Fahrrad und Kfz © Salzburg Research

Federated Learning for Anomaly Detection in Edge–Cloud Communication Systems.

Modern communication networks in industrial environments are increasingly heterogeneous and distributed across the Edge–Cloud Continuum (ECC). Ensuring reliable and low latency connectivity in such settings requires effective anomaly detection, yet challenges arise from non-independent and identically distributed (non-IID) data, privacy concerns, and the need to balance accuracy with communication efficiency. This paper presents an anomaly detection approach for edge-cloud communication networks in industrial environments that combines a classical autoencoder with a MLP-based threshold selection mechanism. Decentralized, centralized, and federated learning scenarios were evaluated in Wi-Fi and 5G environments. The proposed MLP-based threshold selection outperforms the standard percentile-based method, achieving up to 8% and 16% improvements in F1-score for anomaly and normal samples, respectively, in the 5G case. Among the federated learning strategies tested, FedAvg achieved the lowest reconstruction error in autoencoder training and the highest F1-scores in MLPbased classification. A comparison between the different scenarios shows that federated learning can achieve performance levels comparable to centralized learning while significantly reducing communication costs, but to the trade-off of increased training time due to slower convergence in non-IID settings. These results demonstrate that the proposed approach enables effective, privacy-preserving anomaly detection in heterogeneous network environments.

Predicting performance metrics in edge-cloud networks using Graph Neural Networks.

This paper explores the application of Graph Neural Networks (GNNs) for predicting performance metrics in edge-cloud networks. By modeling the network as a graph, where nodes represent devices, and edges represent communication links, GNNs effectively capture the complex interdependencies and interactions within the network. We demonstrate that GNNs can accurately predict key performance metrics such as latency and jitter, using data from real network conditions. Our findings highlight the potential of GNNs to enhance performance monitoring and optimization in edge-cloud environments, paving the way for more efficient resource management and energy-efficiency.

Mehr Rad- und Verkehrssicherheit

Betriebsausflug Eisriesenwelt Werfen

Lange Nacht der Forschung 2026 in Österreich

Leerstand ist Stillstand: Ideen für Engelhartszell gesucht

Kleine Gemeinden sehen sich einer komplexen Herausforderung gegenüber: Immer mehr Geschäfte und Betriebe schließen und hinterlassen leerstehende Räumlichkeiten. Der Ideenbewerb auf der Ideenplattform IdeaSpace von Salzburg Research zielt darauf ab, innovative Lösungen zu finden, um diesen Räumlichkeiten neues Leben einzuhauchen.

Auch die kleine Marktgemeinde Engelhartszell ist von der Abwanderung von Unternehmen betroffen. Die Marktgemeinde an der Donau ist bereit, Räumlichkeiten in vier Gebäuden der Stadt wiederzuverwenden und umzugestalten. Ob als Ort der Begegnung und Kultur, für innovative Arbeitsräume oder neue Unternehmen, die das Leben in Engelhartszell bereichern – die Stadt ist offen für innovative, spannende und umsetzbare Ideen.


4 Räume warten auf neue Nutzung

Der neue Ideenbewerb „Leerstand ist Stillstand“ auf der Ideenplattform IdeaSpace von Salzburg Research hat zum Ziel, der Marktgemeinde Engelhartszell innovative Lösungen zu liefern. Die Ideenplattform sucht nach großen und kleinen Ideen, die Energie in die Gemeinde bringen, das Gemeinschaftsgefühl stärken und Engelhartszell attraktiver machen.

Bis zum 9. November 2025 können insgesamt bis zu fünf Ideen pro Person für die folgenden freien Räume eingereicht werden:

Amtsgebäude – Obergeschoss der Marktgemeinde (2. Stock)

Das Amtsgebäude der Marktgemeinde liegt mitten im Ort. Das leerstehende Obergeschoss umfasst ca. 120 m² und verfügt über WC-Anlagen, Duschmöglichkeiten sowie eine Küche. Die Räume sind derzeit nur über Stiegen erreichbar (kein Aufzug vorhanden).

Obergeschoss der ehemaligen Volksschule

Die Räumlichkeiten umfassen rund 350 m². WC-Anlagen sind vorhanden. Der 1. Stock ist nur über Treppen erreichbar. Im Erdgeschoss unter den Räumlichkeiten befindet sich der Kindergarten.

Räumlichkeiten im Erdgeschoss im ehemaligen Gerichtsgebäude (vormals Postzustellbasis)

Im Erdgeschoss des ehemaligen Gerichtsgebäudes stehen ca. 155 m² leer. Die Räumlichkeiten sind ebenerdig zugänglich und verfügen über WC-Anlagen. Vor dem Gebäude befindet sich eine größere Freifläche, die beispielsweise als Parkplatz genutzt werden könnte.

Außenansicht Gerichtsgebäude

Räumlichkeiten im ehemaligen Trappistenkloster Engelszell (Konvent)

Der Konvent befindet sich im hinteren Teil des Gebäudes – neben der Stiftskirche. Die Fläche umfasst rund 400 m² und besteht aus ehemaligen Gästezimmern bzw. Mönchszellen. Eine künftige Nutzung muss mit den Interessen der Diözese sowie den Wirtschaftsbetrieben vor Ort (Brauerei, Likörproduktion, Stiftsshop und Stiftscafé) vereinbar sein.

Außenansicht Trappistenkloster

Lass‘ Deiner Kreativität freien Lauf – wir freuen uns vor allem über unkonventionelle, inspirierende Ansätze. Für die besten Ideen winken wertvolle Belohnungen.

Mach mit und bring deine Kreativität ein: Für ein Engelhartszell voller Leben!


Sei ein Teil von etwas Großem – so einfach geht’s!

Auf der IdeaSpace Ideenplattform von Salzburg Research dreht sich alles um Ihre Ideen! Helfen Sie uns dabei, Fragestellungen und Probleme zu lösen, indem Sie Ihre Ideen einreichen, mit anderen kreativen Köpfen an Ideen arbeiten und ehrliches Feedback bekommen. Wir heißen alle herzlich willkommen, denn gute Ideen kennen keine Grenzen! Entdecke die Power des Netzwerks, das Sie mit Gleichgesinnten, Expert:innen und spannenden Institutionen sowie Unternehmen verbindet.
Machen Sie mit und gestalten Sie die Zukunft gemeinsam mit uns im IdeaSpace!

STELE Matchmaking-Veranstaltung Salzburg

Matchmaking Veranstaltung
23. Oktober 2025, 10:00 – 13:00 Uhr
Messe Salzburg, Am Messezentrum 1, 5020 Salzburg

STELE ist eine österreichische Plattform zur intelligenten Integration der Elektromobilität in die Stromnetze mit Fokus auf schwere Nutzfahrzeuge und Busse. Im Oktober finden in ganz Österreich STELE-Matchmaking-Veranstaltungen statt, die darauf abzielen, Flottenbetreiber, Netz- und Standortbetreiber, Planungs-, Verwaltungs- und Dienstleistungsunternehmen in den Regionen zusammenzubringen.

Im Mittelpunkt steht der direkte Austausch lokaler Akteur:innen aus den Bereichen Logistik, Verkehrsbetriebe, Netz und Ladeinfrastruktur, um praxisnahe Lösungen für die Elektrifizierung von Lkw- und Busflotten und den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur für den Schwerverkehr zu entwickeln.


Auch Salzburg Research ist Teil der Matchmaking-Veranstaltung. Karl Rehrl, der Leiter der Forschungsgruppe „Mobility & Transport Analytics“, wird an den Dialogrunden und Networking-Veranstaltungen teilnehmen. Salzburg Research entwickelt gemeinsam mit Partnern für die Salzburger Albus GmbH eine einzigartige Lademanagementlösung für große E-Busflotten, die intelligentes Laden ermöglicht und sowohl Energieverbrauch als auch Energiekosten berücksichtigt.

In den letzten 25 Jahren hat Salzburg Research zur Elektrifizierung des öffentlichen Nahverkehrs und zur nachhaltigen Mobilität beigetragen. Von der Optimierung der Ladeinfrastruktur für Busflotten und der Forschung im Bereich intelligentes Laden über klimafreundliche Tourismusmobilität bis hin zu automatisierten Elektrobussen und nachhaltigen Last-Mile-Lösungen bietet Salzburg Research innovative Lösungen im Bereich Mobilität.


Agenda und Anmeldung

Die Matchmaking-Veranstaltung in Salzburg findet am 23. Oktober von 10:00 bis 13:00 Uhr in der Messe Salzburg statt. Die Teilnahme ist kostenlos, aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist jedoch eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Zur Agenda.

EDIH-Workshop für einen digitalen Schwimmcoach

Researcher (w|d|m) mit Schwerpunkt geographische Informationsverarbeitung in der Mobilität

Gestalte mit uns Mobilität neu – datenbasiert, gesellschaftlich relevant und teamorientiert

Salzburg Research bietet als unabhängiges Forschungsinstitut Know-how und nachhaltige Lösungen für komplexe Herausforderungen im Internet der Dinge. Wir sind Think-Tank für innovative Unternehmen unterschiedlichster Branchen und die öffentliche Hand – international orientiert und der Region verpflichtet.

In der Forschungsgruppe Mobile and Transport Analytics (MTA) entwickeln und evaluieren wir Methoden und Technologien zur Erfassung, Analyse und Visualisierung von georeferenzierten Sensor- bzw. Lokalisierungsdaten. Dabei arbeiten wir teamorientiert, offen und interdisziplinär – mit dem Ziel, Mobilität messbar, verstehbar und zukunftsfähig zu gestalten. Unsere Projekte verbinden gesellschaftlichen Nutzen mit technischer Innovation und schaffen Raum für kreative Ideen und neue Perspektiven.

Wir suchen:

Researcher (w|d|m)
mit Schwerpunkt geographische Informationsverarbeitung in der Mobilität

Voll- oder Teilzeit ab 30h /Woche

Deine Aufgaben bei uns

  • Analyse und Visualisierung von raumzeitlichen Daten aus dem Bereich Mobilität und Transport mit gängigen Werkzeugen wie beispielsweise QGIS
  • Arbeit mit hochgenauen georeferenzierten Daten wie beispielsweise High Definition Maps, LiDAR-Punktwolken, hochfrequenten Lokalisierungsdaten
  • (Weiter-)Entwicklung und Evaluierung von (KI-basierten) raumzeitlichen Analyseverfahren im Rahmen von Forschungsprojekten auf Basis von Python, R und/oder Java
  • Betreuung von Systemen zur mobilen Datenerfassung (mobile Sensorik, Forschungsfahrrad)
  • Testen von Verfahren oder Prototypen im Feld
  • Eigenverantwortliche Mitarbeit in (inter-)nationalen Forschungs- bzw. Kundenprojekten sowie in der Projektakquise, ggf. auch Koordination
  • wissenschaftliche Publikations- und Präsentationstätigkeit in Deutsch und Englisch

Dein Profil

  • Du verfügst über ein abgeschlossenes bzw. kurz vor Abschluss stehendes Fach-/Hochschulstudium im Bereich der Geo-/Informatik oder verwandter Fachrichtungen
  • Du bringst praktische Erfahrungen im Umgang mit GIS-Software, idealerweise QGIS mit
  • Wünschenswert wären Erfahrungen mit (Geo-)Datenbanken sowie OGC-Diensten (WMS, WFS), bevorzugt mit Geoserver
  • Von Vorteil sind auch Erfahrungen mit Geodatenformaten im Mobilitäts- und Transportumfeld (Open-StreetMap, GIP, Lanelet2)
  • Ein Pluspunkt sind Erfahrungen in den Themen Bewegungsdatenanalyse, Data Mining, Web-GIS-Technologien, Geodatenverarbeitung, Web-Kartographie
  • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse sind Voraussetzung

Was dich bei uns erwartet

  • Ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, in dem Teamarbeit, Offenheit und Vielfalt gelebt werden
  • Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und familienfreundliche Rahmenbedingungen
  • Individuelle Weiterbildungen und Raum zur fachlichen und persönlichen Entwicklung
  • Projekte mit gesellschaftlichem Impact
  • Ein interdisziplinäres, engagiertes Team, das Innovation gemeinsam vorantreibt

Weitere Benefits findest du unter: www.salzburgresearch.at/benefits

Vielfalt stärkt Forschung und Innovation.
Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Hintergründen – ganz besonders auch von Frauen, die unsere Projekte mit ihrer Expertise und ihrem Blickwinkel bereichern möchten. Wir schaffen ein Umfeld, das individuelle Lebensrealitäten respektiert und aktiv unterstützt, z.B, durch flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten, familienfreundliche Rahmenbedingungen (Gleitzeit) und gezielte Weiterentwicklung. Gemeinsam gestalten wir
eine Forschungskultur, in der Vielfalt, Chancengleichheit und Zusammenhalt gelebt werden.

Das Bruttomonatsgehalt beträgt bei Vollzeit (38,5 Stunden / Woche) EUR 3.963,00 gemäß Forschungskollektivvertrag in der Stufe E1 mit der Möglichkeit zur Überzahlung. Die tatsächliche Einstufung erfolgt nach der jeweiligen Qualifikation, Erfahrung und Know-how.

Du möchtest mit uns Mobilität von morgen gestalten? Dann sende deine Bewerbung mit dem Betreff (Researcher MTA) als PDF an

jobs@salzburgresearch.at

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Elisabeth Häusler

Rinder, Mozart, Wintersportler

Pilotprojekt für mehr Rad- und Verkehrssicherheit in Weppersdorf

Du bist auf der Suche nach spannenden Angeboten für deine Schulklasse im Herbst?

Burgenland: Pilotprojekt für mehr Rad- und Verkehrssicherheit in Weppersdorf

In Weppersdorf startet mit dem Modell „Mehrzweckstreifen Freiland

Paper accepted: SEED: Energy and Emission Estimation Dataset for Adaptive Video Streaming

Event Report: 3rd Workshop on Machine Learning in Networking (MaLeNe)

Testprojekt auf Freilandstraße

Be part of the final session of the SuCoLo European Learning Circle on Sustainable Urban Mobility and Logistics.

Pilotprojekt für mehr Rad- und Verkehrssicherheit

Redl Simone

Innovation aus Salzburg: Salzburg Research feiert 25 Jahre

Innovation aus Salzburg: Salzburg Research feiert 25 Jahre

Salzburg Research feiert Jubiläum

ESCADE Konsortialtreffen

Salzburg Research feiert Jubiläum

Developing behaviour change techniques on local online retailers to encourage sustainable cargo bike delivery

The growth of e-commerce has instigated significant logistics challenges, with projections suggesting a notable rise in delivery vehicles by 2030. This development is accompanied by negative environmental externalities, including air and noise pollution, traffic congestion and greenhouse gas emissions. Particularly, the last-mile delivery segment accounts for a substantial portion of delivery CO2 emissions. To date, supply-side solutions have primarily focused on adopting cleaner vehicles such as e-cargo bikes, whose commercial use has been steadily increasing – as they are virtually noiseless, zero-emission, and highly maneuverable. However, there is growing recognition of the need for aligned demand-side approaches that motivate consumers to choose sustainable delivery options (i.e., cargo bike delivery) when offered to them. Furthermore, enterprises that emphasize eco-attributes can potentially increase their competitive advantage. Thus, this research aims to develop novel behavior change techniques (BCTs) to encourage sustainable consumer delivery choices. Through an experimental webshop prototype simulator, this study will test consumer-facing BCTs easily adoptable by small businesses. Contributions include delving into the systematic process of developing novel BCTs according to intervention design methodologies that are accepted by all facets of the smart urban bicycle logistics ecosystem and consider the needs of citizens, logistics providers and online retailers. Additionally, insights are given concerning the development of a research-based webshop simulator for effective field testing in an online retail environment. Ultimately, the research seeks to promote local cargo bike courier services, nurture sustainable consumerism, and develop resilient business models that address contemporary social and market contexts while spurring local economic development.

DEEP: Edge-Based Dataflow Processing with Hybrid Docker Hub and Regional Registries

Reducing energy consumption is essential to lessen greenhouse gas emissions, conserve natural resources, and help mitigate the impacts of climate change. In this direction, edge computing, a complementary technology to cloud computing, extends computational capabilities closer to the data producers, enabling energy-efficient and latency-sensitive service delivery for end users. To properly manage data and microservice storage, expanding the Docker Hub registry to the edge using an AWS S3-compatible MinIO-based object storage service can reduce completion time and energy consumption. To address this, we introduce Docker rEgistry-Based Edge dataflow Processing (DEEP) to optimize the energy consumption of microservice-based application deployments by focusing on deployments from Docker Hub and MinIO-based regional registries and their processing on edge devices. After applying nash equilibrium and benchmarking the execution of two compute-intensive machine learning (ML) applications of video and text processing, we compare energy consumption across three deployment scenarios: exclusively from Docker Hub, exclusively from the regional registry, and a hybrid method utilizing both. Experimental results show that deploying 83 % of text processing microservices from the regional registry improves the energy consumption by 0.34 % (≈18 J) compared to microservice deployments exclusively from Docker Hub.

Energy-aware Placement of AI Applications in an Edge-Cloud Continuum with Neuromorphic Chips for Steel Scrap Classification

With the growing adoption of Artificial Intelligence (AI) across industries, energy usage and efficiency have emerged as critical concerns. Balancing performance and sustainability is essential from environmental, social, and economic perspectives. For industrial applications, the edge-cloud continuum provides a range of deployment options, from centralized cloud data centers to decentralized edge devices. This enables the strategic placement of AI applications to optimize performance, latency, resource utilization, and energy efficiency. This work focuses on the energy-aware placement of distributed AI applications as part of the broader \SCHEME{} project. It is dedicated to improving energy efficiency in data centers and AI systems through neuromorphic computing. We propose a solution for placing AI applications and services across the edge-cloud continuum, consisting of diverse hardware platforms such as neuromorphic processing units (NPUs) and traditional graphics processing units (GPUs). The solution is applied in a real-world scenario: AI-based steel scrap classification for recycling. The results show the potential of strategic placement for reducing energy consumption and environmental impact in distributed AI systems.

Machine Learning Assisted Optimization of 5G Network Parametrization

In this work, we present the use of classical Machine Learning algorithms during our investigation of data rates achievable by individual clients in a mobile network with multiple communicating clients. In our study, we investigated the effect of differently parametrized 5G networks. In particular, we were interested in the effect of a custom prioritization parametrization on the overall performance of a network. Information on the utilization of a 5G cell is typically only available to the network provider and in very limited resolution, but was a central feature of our analyses. To obtain this information, we passively observed the network by an off-the-shelf software defined radio and estimated the cell utilization by a methodology based on Gaussian Mixture Modeling and k-means. Appropriate pre-processing and usage of lightweight, classical ML-models allowed us to run the estimation software on a Mini-PC, resulting in a versatile, mobile and cost-efficient measurement setup.

Impact of PyzoFlex® Sensor Integration on the Dynamic Properties of Alpine Skis in Laboratory Conditions

The interaction between ski and snow is crucial to skiing technique and performance, with ski deflection characteristics offering valuable insights into the complex dynamics of this process. For this purpose, a sensor ski based on PyzoFlex® technology was developed and validated in extensive investigations and tested in application-oriented field settings (Thorwartl et al. 2022; Thorwartl et al. 2023). The PyzoFlex® sensor system has been used on recreational skis, but for racing skis, it is crucial that the sensors have minimal impact on performance. Therefore, this research aims to evaluate the impact of PyzoFlex® sensor foils on the dynamic properties of skis by comparing an instrumented and non-instrumented ski through free vibration testing, following ISO 6267 standards. Key metrics assessed include the time for 30 complete vibrations (t30), natural frequency (fn), vibration period (T), and half-life (t1/2).
To investigate this, a ski (Atomic Redster G7; length: 1.82 m; radius: 19.6 m), initially in its original state, and then subsequently instrumented with the PyzoFlex® ski sensor system (Thorwartl et al. 2021) underwent free vibration testing in accordance with ISO 6267 to derive various dynamic parameters. Vibration data were collected using a capacitive sensor (HBM 25321A B12/200, Hottinger Baldwin Messtechnik, Darmstadt, Germany) which was mounted on the ski shovel, and the data were processed and visualized using LabVIEW (National Instruments, Austin, Texas, USA). By calculating both absolute differences (diff) and relative differences (% diff) between the two configurations, a detailed comparison of dynamic properties was made.
The test results revealed that the corresponding values of t1/2, T and t30 did not change by more than 1.8% (max. 0.02 s) compared to the initial non-instrumented ski (Table 1). The variation in fn is 0.07 Hz (% diff: 0.6%).
Based on the free vibration measurements, it can be concluded that the foils have minimal influence on the dynamic properties of the ski due to the flexibility and low mass of the sensors. This is in contrast to a prototype utilizing strain gauges, which significantly affected the ski’s behavior, with t30 reduced by 100% (Yoneyama et al. 2008). In the case of the PyzoFlex® ski, t30 showed a change of less than 1%. While other prototypes exist, they either did not assess such dynamic impacts or have not published results on this aspect.
This study is limited to laboratory vibration tests; effects during dynamic skiing and under varying snow conditions remain to be explored.
In summary, the integration of PyzoFlex® sensor foils does not appear to compromise ski dynamics, making them suitable for use in racing skis. The first prototype has already been developed and will soon be tested under laboratory and field conditions.

Daten, Sensorik und KI: Salzburg Research feiert 25 Jahre Forschung

Daten, Sensorik und KI: Salzburg Research feiert 25 Jahre Forschung

25 Jahre Salzburg Research: Ein Vierteljahrhundert Innovation und Forschung

Am 25. September 2025 haben wir unser 25-jähriges Jubiläum gemeinsam mit unseren Wegbereitern, Partnern, Auftraggebern, Kunden und Fördergebern gefeiert. Mehr als 200 Gäste – hochrangige Vertreter:innen aus Wirtschaft, Forschung und Politik – haben unser erstes Vierteljahrhundert mit uns gefeiert. Die große Resonanz zeigt uns: Salzburg Research ist nicht nur ein Forschungsinstitut, sondern ein verlässlicher Partner für viele Menschen und Organisationen, die gemeinsam Zukunft gestalten wollen.

Ein herzliches DANKE an alle, die diesen besonderen Tag mit uns geteilt haben!

👉 Weitere Impressionen finden Sie hier: https://fotos.salzburgresearch.at/25jahre/

Vom Forschungsprojekt zum Innovationsmotor

Seit 25 Jahren forscht und arbeitet Salzburg Research an praxisnahen Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Mit Dankbarkeit blickt das Institut auf eine Erfolgsgeschichte zurück, die nur durch die enge Zusammenarbeit mit Partner:innen möglich wurde.

Geschäftsführer Siegfried Reich unterstreicht: „Wir blicken mit Stolz zurück und mit Neugier auf die nächsten 25 Jahre. Salzburg Research ist heute ein fester Bestandteil des Innovationssystems und unterstützt aktiv die Triple Transition in Gesellschaft und Wirtschaft.“

Auch die Politik würdigte die Arbeit: „Das Institut leistet mit seiner Forschung einen spürbaren Beitrag zur Energiewende, nachhaltiger Mobilität und zur Gesundheitsversorgung“, betonte Landesrätin Daniela Gutschi.

Technologien für Zukunftsthemen

Dank intensiver interdisziplinärer Zusammenarbeit hat Salzburg Research in den letzten Jahren einen einzigartigen Technology Stack aufgebaut – von Sensorik und Kommunikationstechnologien bis hin zu Data Science und Künstlicher Intelligenz.

Aktuelle Projekte reichen von intelligenter Verkehrssteuerung und Echtzeit-Informationen, digitalen Anwendungen für Prävention, Rehabilitation und Sport, bis hin zu Lösungen für die Energiewende und Kreislaufwirtschaft.

Jährlich werden rund 80 Projekte gemeinsam mit Partner:innen umgesetzt – ein weiterer Beweis dafür, dass Fortschritt nur im Miteinander gelingt.

Das war 25 Jahre Salzburg Research Jubiläumsfeier

Mit dem Klick auf das Bild werden durch den mit uns gemeinsam Verantwortlichen Youtube (Google Ireland Limited) das Video abgespielt, auf Ihrem PC Skripte geladen sowie personenbezogene Daten erfasst.

👉 Weitere Impressionen: https://fotos.salzburgresearch.at/25jahre/


Erfolge aus 25 Jahren

  • Mobilität: Intelligente Systeme für mehr Sicherheit und nachhaltige Mobilität.
  • Gesundheit & Sport: Smarte Textilien, Sensorik und Exoskelette für bessere Prävention und Versorgung.
  • Energie & Infrastruktur: Innovative Technologien für eine stabile und nachhaltige Energieversorgung.

Auch die Bilanz spricht für sich:

449 Mitarbeitende prägten die Forschungsarbeit, 593 Projekte und 3 Kompetenzzentren wurden umgesetzt, 1.385 Publikationen veröffentlicht, 8.070 Medienberichte sorgten für Sichtbarkeit, 55 Auszeichnungen würdigten besondere Leistungen.


Blick nach vorne

Die Zukunft wird geprägt sein von neuen Technologien wie Künstlicher Intelligenz, einem stärkeren Fokus auf Datensicherheit und dem Ausbau von Weiterbildungsangeboten. Salzburg Research bleibt seiner Mission treu: Innovationen zu schaffen, die nicht nur technologisch, sondern auch gesellschaftlich relevant sind.

Das Jubiläum war nicht nur ein Rückblick auf 25 erfolgreiche Jahre, sondern auch ein Ausblick auf die Zukunft. Mit dem Dank an alle Partner:innen, Wegbegleiter:innen und Fördernden macht Salzburg Research deutlich: Die Reise geht weiter – innovativ, interdisziplinär und mit einem klaren gesellschaftlichen Auftrag.

Von Verkehr bis Ski: 25 Jahre Salzburg Research

25 Jahre Salzburg Research

25 Jahre Salzburg Research

25 Jahre Salzburg Research: Erfolgsgeschichte zwischen Daten, Sensorik und KI

Salzburg Research feiert 25 Jahre angewandte Forschung und Innovation. Das außeruniversitäre Forschungsinstitut hat sich in einem Vierteljahrhundert von einer Idee zu einem zentralen Innovationspartner entwickelt, der Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft bei der digitalen, ökologischen und sozialen Transformation – der „Triple Transition“ – unterstützt.

Von der Idee zum Innovationsmotor

„Wir unterstützen aktiv die Triple-Transition in Gesellschaft und Wirtschaft – digital, ökologisch und sozial. Salzburg Research ist heute ein fester Bestandteil des Innovationssystems. Wir blicken mit Stolz zurück und mit Neugier auf die nächsten 25 Jahre,“ betont Siegfried Reich, Geschäftsführer von Salzburg Research.

„Das Institut leistet mit seiner Forschung einen spürbaren Beitrag zu unserer gesellschaftlichen Entwicklung – sei es bei der Energiewende, in der nachhaltigen Mobilität oder in der Gesundheitsversorgung. Salzburg Research zeigt eindrucksvoll, wie Forschung einen direkten Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft bringt und damit die Lebensqualität und die Wettbewerbsfähigkeit im Land stärkt,“ so Daniela Gutschi, Salzburger Landesrätin für Wissenschaft und Forschung.

„Die außeruniversitäre Forschung ist wesentlich für die Triple Transition. Salzburg Research ist eine unverzichtbare Brückenbauerin zwischen Wissenschaft und Praxis. Das Forschungsinstitut zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, unterschiedliche Disziplinen zu verbinden und so Innovationen zu schaffen, die nicht nur technologisch, sondern auch gesellschaftlich relevant sind,“ betont Vanessa Borkmann, Fraunhofer IAO und HRS Berlin und Fachbeirätin der Salzburg Research.

„Salzburg Research hat in den letzten 25 Jahren einen einzigartigen Technology Stack aufgebaut – von Sensorik und Kommunikationstechnologien bis hin zu Data Science und Künstlicher Intelligenz. Dieser technologische Kern ist die Basis für praxisnahe Anwendungen. So können neue Lösungen fundiert und skalierbar in Wirtschaft und Gesellschaft verankert werden,“ sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Anton Plimon.

Digitalisierung in Sport, Energie & Mobilität

Salzburg Research arbeitet interdisziplinär an den großen Zukunftsthemen der Gesellschaft. Im Fokus stehen digitale Lösungen für Mobilität, Energie, Gesundheit und Sport.Die besonderen Stärken des Instituts liegen in den Bereichen Data Science, Sensorik, Internet of Things (IoT) und innovative Geschäftsmodelle. Damit werden praxisnahe, datenbasierte Ansätze entwickelt, die konkret Mehrwert für Auftraggebende schaffen. Aktuelle Projekte reichen von intelligenter Verkehrssteuerung und Echtzeit-Verkehrsinformationen über digitale Anwendungen für Prävention, Rehabilitation und Sport bis hin zu zuverlässigen Netzwerken und digitalen Technologien zur Unterstützung der Energiewende.

Besonderes Augenmerk liegt auf der digitalen Transformation und Nachhaltigkeit. Mit Projekten wie dem digitalen Produktpass für die Kreislaufwirtschaft, digitalen Assistenten für ein gesundes Altern oder Lösungen zur Unterstützung der Mobilitätswende trägt Salzburg Research zur Triple-Transition – digital, ökologisch und sozial – bei. Jährlich werden rund 80 Projekte mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft umgesetzt, ergänzt durch Publikationen, internationale Kooperationen und die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. So festigt Salzburg Research seine Rolle als verlässliche Brückenbauerin zwischen Forschung und Praxis.

Die kommenden Jahre werden geprägt sein von der Integration neuer Technologien wie Künstlicher Intelligenz und der Stärkung von Datensicherheit und Weiterbildung. Salzburg Research bleibt dabei ihrer Mission treu: Lösungen zu entwickeln, die technologisch innovativ und gesellschaftlich relevant sind.

Erfolge der letzten 25 Jahre

  • Mobilität: Digitale Technologien und intelligente Systeme schaffen mehr Sicherheit und gute Entscheidungsgrundlagen für nachhaltige Mobilitätsformen.
  • Gesundheit & Sport: Sensorik, smarte Textilien und Exoskelette verbessern Prävention, Versorgung und individuelle Leistungsfähigkeit.
  • Energie & Infrastruktur: Mit der Entwicklung von digitalen Technologien trägt Salzburg Research aktiv zur Energiewende bei.

Ob Satellitenlösungen für den Neustart von Stromnetzen nach einem Blackout oder digitale Versorgungsmodelle im Gesundheitswesen – Salzburg Research liefert Lösungen mit gesellschaftlicher Relevanz.

25 Jahre Salzburg Research in Zahlen

Insgesamt 449 Mitarbeitende, darunter 141 Frauen – das sind 31 Prozent! –, forschten und entwickelten in den 25 Jahren. Der Nachwuchs profitierte von 240 Forschungspraktika, 280 Diplomand:innen und Dissertant:innen verfassten ihre akademischen Arbeiten in Kooperation mit Salzburg Research. Das Institut koordinierte insgesamt 593 Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie 3 Kompetenzzentren. Die betriebliche Leistung summierte sich auf über 130 Millionen Euro, begleitet von 55 Auszeichnungen für herausragende Leistungen. Der wissenschaftliche Output ist beachtlich: 1.385 Publikationen wurden veröffentlicht. Salzburg Research kooperierte mit 1.080 Partnerorganisationen, davon 645 aus der Wirtschaft, und erzielte große mediale Sichtbarkeit mit 8.070 Berichten – das entspricht einem Medienbericht pro Tag. Der Wissenstransfer wurde durch 434 Veranstaltungen gefördert, wodurch Salzburg Research als Brücke zwischen Forschung und Praxis eine zentrale Rolle einnimmt.

Rückfragehinweis

Univ.-Doz. Dr. Siegfried Reich
Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH
+43/662/2288-211 | siegfried.reich@salzburgresearch.at

Bildmaterial

Weiteres Bildmaterial siehe: https://fotos.salzburgresearch.at/

25 Jahre Salzburg Research: Aufsichtsratsvorsitzender Anton Plimon, Landesrätin Daniela Gutschi und Geschäftsführer Siegfried Reich © wildbild

Wie sich Verkehrsteilnehmer die Straße teilen können: Teststrecke verrät erste Erkenntnisse

Forschungsmanager: „Wenn Junge nach Salzburg zurückkommen, brauchen sie attraktive Jobs und günstige Mieten“

Stiegl und Stadt streiten vor Gericht um Kreisel

Forschung trifft Praxis

Forschungsmanager fordert Schwerpunktsetzung: „Sonst dümpeln wir in der Regionalliga“

25 Jahre: ORF-Interview

„Sonst dümpeln wir in der Regionalliga“

Charity Challenge: Spendenübergabe

25 Jahre: Interview mit den SN

„Tanz mit!“ – Mit Musik und Tanz zur Verbesserung der Gesundheit

Salzburger Businesslauf 2025

Mobilitätstag – 18.09.2025

Eishockey trifft Klimaschutz

Besuch der Landesrätin Daniela Gutschi und Demonstration diverser Projekte

Alle Öffis in Salzburg ab 2028 elektrisch

Albus ersetzt Dieselbusse durch Elektrofahrzeuge und kooperiert mit Salzburg Research zur Optimierung der Betriebsabläufe

Ein Projekt mit Salzburg Research optimiert die Betriebs- und Ladeabläufe

Pilotversuch geglückt

25 Jahre Salzburg Research

IAA

FFG-Success Story EDIH filmen

In der Nußdorferstraße steht der Radverkehr im Fokus

Autofahrer geben Radfahrern mehr Platz

Neue Bodenmarkierungen: Autofahrer nehmen in Salzburg mehr Rücksicht auf Radfahrer

Warnender Skischuh, der Ermüdung erkennt

How close cars get to cyclists

How close cars get to cyclists

How close cars get to cyclists

How close cars get to cyclists

Measuring the Effects of Guaranteed Bit Rate on 5G Cell Resource Allocation and Throughput

5G networks support prioritization of traffic via Guaranteed Bit Rate (GBR), enabling predictable performance for sensitive applications. However, allocating guaranteed resources to GBR clients may negatively impact the overall cell performance. In this work, we present a measurement methodology to investigate the influence of GBR-enabled User Equipments (UEs) on the net bit rate available to other users within a 5G cell. Our experimental lab setup uses a private indoor 5G cell and a fully passive measurement methodology to assess cell utilization under varying signal quality conditions. Results show how GBR allocation under degraded signal conditions can cause significant bit rate reductions for other UEs. Our initial findings highlight the tradeoffs introduced by GBR in 5G networks and emphasize the need for careful resource planning in mixed-priority environments.

Mehr Eigenverbrauch, mehr Beteiligung: Was Energiegemeinschaften jetzt wirklich brauchen

Energiegemeinschaften gelten als Herzstück einer klimaneutralen Energiezukunft – auch in Österreich. Doch viele stehen vor ähnlichen Hürden: knappe wirtschaftliche Margen, ungenutzte Potenziale beim Eigenverbrauch und zu wenig Einbindung von Haushalten und Betrieben. Eine neue europäische Initiative will genau hier ansetzen – mit digitalen Werkzeugen, die den Betrieb von Energiegemeinschaften effizienter, flexibler und wirtschaftlich tragfähiger machen.

Von der Analyse zum Werkzeugkasten

Das EU-Projekt RENvolveIT hat in Workshops mit 45 Vertreter:innen aus ganz Europa insgesamt 240 konkrete Anforderungen gesammelt: vom präzisen Erzeugungs- und Verbrauchsmonitoring über Mitgliederverwaltung bis hin zur gerechten Energieverteilung. Mehr als 30 detaillierte Nutzerprofile („User Personas“) zeigen, wie unterschiedlich die Bedarfe sind – von städtischen Solarinitiativen bis zu regionalen Gemeinschaften, die mehrere Gemeinden vernetzen.

Die Lösung soll eine modulare Software-Toolbox werden. Jede Gemeinschaft kann genau das wählen, was sie braucht. Bereits in Entwicklung sind Tools zur Verbrauchsoptimierung, zur Integration verschiedener Erzeugungsanlagen und ein zentrales Anmeldesystem.

Österreich als Vorreiter – und Testfeld

In Österreich gibt es Energiegemeinschaften in allen Größenordnungen – vom Mehrparteienhaus mit gemeinsamer Solaranlage bis zur regionalen EEG mit mehreren hundert Beteiligten. Trotz einer vergleichsweise günstigen Rechtslage hemmen geringe Margen beim Eigenverbrauch das Wachstum. Die größte Chance liegt in einer besseren Abstimmung von Erzeugung und Verbrauch sowie in der Einbindung zusätzlicher Verbraucher:innen aus dem privaten und gewerblichen Bereich.
Österreichische Partner bringen hier praxisnahes Know-how ein – als Betreiber, Manager und Unterstützer von Gemeinschaften in Stadt und Land – und sind maßgeblich an den geplanten Pilotprojekten beteiligt.

Salzburg Research bringt das Community Aggregation Tool (CAT) in das Projekt ein. Dieses Tool ermöglicht Energiegemeinschaften, ihre gemeinschaftliche Energiebilanz in Echtzeit und übersichtlich zu verfolgen. Im Rahmen des Projekts wird das CAT weiterentwickelt und an die spezifischen technischen sowie regulatorischen Anforderungen verschiedener europäischer Länder angepasst.

Vielfalt als Innovationstreiber

Das RENvolveIT-Konsortium vereint Fachleute aus Technik, Wirtschaft, Recht und Sozialwissenschaften aus mehr als zehn Ländern – von der Tschechischen Republik über Brasilien bis Kenia. Diese Vielfalt wird als Vorteil gesehen, um eine Toolbox zu entwickeln, die sich in ganz Europa an unterschiedlichste Rahmenbedingungen anpassen lässt.

Mehr zum Projekt: RENvolveIT – Regional Energy Networking: cross-sectional involvement through a modular interactive toolbox

Join the European Learning Circle, a series of three interactive virtual seminars

Hacking-Profi: Vom Silicon Valley zurück nach Salzburg

Charity Challenge 2025 – firmenübergreifendes Lauftraining in Hellbrunn (27.8.2025)

Geballte Kompetenz bei der IMFS

Am Anfang: grundlegende Idee

Geballte Kompetenz bei der IMFS

MINER: Modulare Plattform für verteilte Leistungsbewertung und Funktionsprüfungen

MINER ermöglicht die effiziente Durchführung von koordinierten Tests und Messungen auf verteilten Testpunkten, die über ein Kommunikationsnetzwerk erreichbar sind. Dabei können beliebige Test- und Messwerkzeuge zum Einsatz kommen.

Das Hauptziel von MINER besteht darin, Nutzer:innen bei der Durchführung verteilter Tests in Kommunikationsnetzwerken zu unterstützen. In einem sogenannten MINER Szenario werden zunächst die Details eines Tests festgelegt: welche Aktivitäten auf welchen Testpunkten wann zu starten sind und welche Ergebnisse bei der Durchführung erfasst werden müssen. Viele solche Szenarien mit unterschiedlichen Konfigurationen können definiert werden. Die Ausführung der Szenarien übernimmt MINER dann auf „Knopfdruck“ und stellt dabei sicher, dass der vorgegebene Ablauf korrekt umgesetzt wird beziehungsweise etwaig auftretende Fehler erkannt werden und der Test je nach Anforderung unmittelbar abgebrochen wird. Auf jeden Fall wird der gesamte Testlauf detailliert protokolliert und ist somit nachvollziehbar.

Effizienzgewinn durch Automatisierung

Die vollständig automatisierte Durchführung und Dokumentation der verteilten Tests führt zu großen Effizienzsteigerungen im Vergleich zu einer manuellen Umsetzung. Die Effizienzgewinne steigen mit der Anzahl der benötigten Testpunkte, Messwerkzeuge, Szenarien und Wiederholungen.

Über eine Programmierschnittstelle (API) lässt sich MINER einfach in bestehende Anwendungen integrieren oder als Basis für eigenständige Test- und Messapplikationen nutzen. MINER wird mit verschiedenen Test- und Messwerkzeugen ausgeliefert. Beliebe zusätzliche Werkzeuge können über die API in die MINER Plattform integriert werden.

Einsatzbereiche

MINER ist in vielen Anwendungsszenarien einsetzbar, beispielsweise:

  • Adaptive und reaktive Tests:
    Dank der verfügbaren API können anpassungsfähige Tests entwickelt werden, die dynamisch auf Netzwerk- oder Systemzustände reagieren.
  • Leistungsbewertung in Netzwerken:
    MINER kann beliebige Tools integrieren und erlaubt sowohl aktive als auch passive Messungen auf allen Ebenen des TCP/IP-Stacks – die Ergebnisse lassen sich gezielt miteinander verknüpfen.
  • Allgemeine Leistungsbewertung:
    Viele unterschiedliche Systemkonfigurationen können unter wohldefinierten Bedingungen wie konfigurierbarer Verzögerung oder Paketverlust getestet und bewertet werden.
  • Zuverlässigkeitsprüfungen:
    Tests können aufgrund der automatisierten Durchführung ohne Aufwand beliebig oft wiederholt werden, um in Langzeitstudien die Zuverlässigkeit zu untersuchen und seltene Fehler zu entdecken.
  • Systemtests in der kontinuierlichen Integration:
    MINER lässt sich in CI/CD-Pipelines integrieren und unterstützt so Softwareentwicklung und Qualitätssicherung mit automatisierten Systemtests.

Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
Mehr unter: miner.salzburgresearch.at

Fortschritte in der Robotik-Technologie: Ein umfassender Überblick

Invitation to stakeholders in urban mobility and logistics!

Von einer Idee zu einem etablierten Forschungsinstitut

Sept 18 webinar on sensor bikes & data with AIT, Salzburg Research & PRISMA.

Radfahren in der Stadt: Zu eng, zu gefährlich, zu stressig

Update 2|25

  • Hightech für mehr Abstand: neue Radmarkierungen im Test
  • Digitale Innovation für eine integrierte Gesundheitsversorgung
  • Wearables im Frauenfußball: Technik trifft Gefühl
  • Mit dem digitalen Produktpass zur Nachhaltigkeit

… warnender Skischuh, der Ermüdung erkennt

Forschende von Salzburg Research und der Universität Salzburg haben 2022 einen Skischuh entwickelt, der körperliche Ermüdung erkennt …

STOLLINO – unser kleiner sozialer Roboter

AIT beim Radkompetenz-Webinar: Sensorfahrräder und Datenauswertung im Fokus

Ideen für den Tourismus von morgen prämiert

Die Gewinner des Ideenbewerbs „Bergvisionen 2030 – Nachhaltig. Digital. Ganzjährig. International.“ auf der Ideenplattform IdeaSpace von Salzburg Research wurden am 6. August ausgezeichnet. Die Gewinnerideen bieten kreative und innovative Lösungen für die nachhaltige Entwicklung des Tourismus in sensiblen Regionen.

Für zwei besondere Bergtourismusregionen – die Nordkette in Innsbruck (Österreich) und den Nationalpark Bayerischer Wald (Deutschland) – wurden kreative und umsetzbare Ideen gesucht. Die neuen Ideen sollten aufzeigen, wie sich Besuche in diesen Regionen für verschiedene Zielgruppen das ganze Jahr über spannend, nachhaltig und attraktiv gestalten lassen.

Die besten Ideen für Regionen prämiert

Insgesamt wurden 60 kreative und innovative digitale Lösungen auf der Ideenplattform IdeaSpace eingereicht. Eine Jury aus 15 Expert:innen bewertete die Ideen und wählte für jede Region drei Gewinnerideen aus. Darüber hinaus wählte die IdeaSpace-Community zwei Ideen zu Community-Gewinnern.

Die Gewinnerideen wurden im Rahmen des Open Innovation-Talks „Crowdsourcing und -funding für Tourismusregionen“ online ausgezeichnet.

Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald

Robert Kürzinger, Geschäftsführer der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald, stellte die Gewinnerideen für die deutsche Ferienregion vor. „Wir Touristiker:innen kochen meist in der eigenen Suppe. Über den IdeaSpace Ideenbewerb entstanden innovative und detaillierte Ideen, die man selbst nicht so am Radar hat“, so Robert Kürzinger.

1. Platz: COLUMBUS von Stefan Riedel

COLUMBUS ist der digitale Kompass für barrierefreies Reisen – eine vernetzte Plattform, die geprüfte Barrierefreiheitsdaten mit Community-Wissen verbindet. Sie macht Angebote für Menschen mit Einschränkungen, Familien und Senior:innen sichtbar und schafft ein dynamisches, gemeinschaftlich gepflegtes Ökosystem statt isolierter Dateninseln.

Bewertung der Jury: „Hier sehen wir die Chance barrierefreie/arme Einrichtungen, die es in und um den Nationalpark schon gibt, sichtbar zu machen.(Wanderwege, Baumwipfelpfad, Infoeinrichtungen). Natürlich muss die gesamte Ferienregion bei zukünftigen Investitionen den Gedanken Barrierefreiheit immer mitdenken.“


2. Platz: Solar – Hotspots von Frank Dobbert

Im Nationalpark entstehen neue Sitzgruppen mit Solardächern – als Ersatz für alte Bänke oder an landschaftlich reizvollen Orten. Die Dächer, etwa so groß wie Balkonkraftwerke, liefern nicht nur Strom für eine autarke Nutzung und Schutz vor Sonne und Regen, sondern können auch Sensoren, WLAN-Hotspots oder digitale Infotafeln mit Energie versorgen.


3. Platz: Bergwald. Bildet – Bildung im Wald digital erleben von jessi

Bergwald.Bildet“ ist ein ganzjähriges Bildungs- und Erlebnisprogramm im Nationalpark Bayerischer Wald. Gäste werden zu aktiven Mitgestaltenden nachhaltigen Tourismus: Zu Fuß oder per Rad erkunden sie den Wald, sammeln Umweltdaten, zählen Insekten, beobachten Fledermäuse, begleiten Workshops, führen Senior:innen durch den Zukunftswald und entwickeln eigene Klimaschutzideen.


Community-Gewinneridee: Bergblick – Der interaktive Wanderführer von  jo_vetter

Bergblick ist ein innovatives Printmagazin, das klassische Wanderführer mit digitalen Funktionen wie GPS-Tracks und Videos mit Routenführung etc verknüpft. Es soll zum einen auf die schönen Orte der Region durch hochqualitative Bilder aufmerksam machen, andererseits jedem ein individuell und vor allem digitales Wandererlebnis bereiten


Innsbrucker Nordkettenbahnen

Julia Richter, Marketingleiterin bei den Innsbrucker Nordkettenbahnen, stellte die Gewinnerideen für die Region in Österreich vor.

1. Platz: Waldblick 360° – Das letzte Stück Freiheit wird überwacht von Stefan Fischer

Ein scheinbar unberührter Wald wird zur überwachten Zone: Kameras, Scanner und Tracking-Systeme machen digitale Kontrolle zum Teil des Naturerlebnisses. Nicht Überwachung steht im Fokus, sondern die künstlerische Auseinandersetzung mit Transparenz im Rückzugsraum Natur – als Experiment zwischen Realität und Fiktion und Einladung zur Reflexion im digitalen Zeitalter.


2. Platz: Outdoor office pods von Frank Dobbert

Arbeiten mit Weitblick: Wetterfeste, isolierte Office-Pods an den Bergstationen der Nordkettenbahnen ermöglichen konzentriertes Arbeiten in inspirierender Bergkulisse – allein oder im Team. Die höchsten Büroflächen der Region können flexibel gemietet werden, als Alternative zum klassischen Büro oder Homeoffice. Energieautarkie durch Solar und Wind ist geplant. Die Entwicklung regional gefertigter Pods bietet zusätzliches Wertschöpfungspotenzial.


3. Platz: Die Rückkehr-App von Frank Dobbert

Statt neuer App lieber als Funktion in bestehende Wander-Apps integrierbar: Ein digitales Assistenzsystem warnt Bergwanderer rechtzeitig vor dem „Point of no Return“ – also dem Moment, ab dem die Rückkehr im Tageslicht oder zur letzten Talfahrt nicht mehr möglich ist. Die App berechnet den optimalen Umkehrpunkt, berücksichtigt Fitnesslevel und warnt bei Überforderung – ähnlich einem Fahrassistenten im Auto. In den Bergen hilft sie dabei, trotz schwieriger Topographie sicher zurückzukehren.

Bewertung der Jury: „Eine sinnvolle Idee zu Steigerung der Sicherheit in den Bergen und zur Verringerung von Bergungseinsätzen. Die Anwendbarkeit ist sowohl im Betrieb der Nordkettenbahnen gegeben, als auch generell in Berg- und Wandergebieten.“


Community-Gewinneridee: Besucherstromlenkung – Heatmaps für dynamische Preisgestaltung von Thomas Gsenger

Mittels Smart Data zeigen Heatmaps die Auslastung der Nordkettenbahn – bei geringer Nachfrage sinkt der Ticketpreis. In der App lassen sich dynamische Preise nach Kriterien wie Auslastung oder Uhrzeit filtern, auch für Klettersteige und den Alpenzoo. Rabatte für nachhaltige Anreise per ÖPNV oder Rad fördern klimafreundliches Verhalten und stärken die lokale Infrastruktur.


Im IdeaSpace geht keine Idee verloren!

Alle eingereichten Vorschläge werden von den Auftraggeber:innen sorgfältig auf ihre Umsetzbarkeit geprüft – unabhängig davon, wie sie in der Vorauswahl abgeschnitten haben.

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnerinnen und Gewinnern und viel Erfolg bei weiteren Ideen!


Sei ein Teil von etwas Großem – so einfach geht’s!

Auf der IdeaSpace Ideenplattform von Salzburg Research dreht sich alles um Ihre Ideen! Helfen Sie uns dabei, Fragestellungen und Probleme zu lösen, indem Sie Ihre Ideen einreichen, mit anderen kreativen Köpfen an Ideen arbeiten und ehrliches Feedback bekommen. Wir heißen alle herzlich willkommen, denn gute Ideen kennen keine Grenzen! Entdecke die Power des Netzwerks, das Sie mit Gleichgesinnten, Expert:innen und spannenden Institutionen sowie Unternehmen verbindet.
Machen Sie mit und gestalten Sie die Zukunft gemeinsam mit uns im IdeaSpace!

Ein Blick in die Zukunft der Mobilität

Forschungsleistungen im Rampenlicht: PMU verleiht Wissenschaftspreise 2025

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TANZ MIT: Neues Bewegungs- und Gemeinschaftsprojekt startet in Salzburg-Lehen

Dreiteilige Online-Workshopreihe zeigt Zukunft nachhaltiger Stadtlogistik mit Lastenrädern

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Dreiteilige Online-Workshopreihe zeigt Zukunft nachhaltiger Stadtlogistik mit Lastenrädern

KI-Workshops für KMU

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Geschäftswelt – und Ihre Organisation kann davon profitieren! Doch wie genau bringt KI Ihre Prozesse voran, und wie setzen Sie ein erfolgreiches KI-Projekt um? In unserer exklusiven Workshopreihe begleiten wir Sie von der ersten Idee bis hin zur konkreten Umsetzung einer eigenen KI-Lösung für Ihr Unternehmen.

Unser zweitägiger KI-Workshop gehört zu den gefragtesten Veranstaltungen des Jahres und unterstreicht, wie bedeutend das Thema Künstliche Intelligenz inzwischen für heimische Unternehmen ist. Dennoch bestehen vielerorts noch Unsicherheiten in Bezug auf die konkrete Umsetzung und Nutzung von KI. Um Unternehmen hierbei gezielt zu unterstützen, entwickeln wir in kleinen, interaktiven Gruppen individuelle und praxisnahe Lösungsansätze, von der Optimierung bestehender Prozesse bis hin zur Entwicklung neuer Prototypen.

Zahlreiche namhafte Organisationen aus den Bereichen Tourismus, Sport und Freizeit haben bereits von diesem durch den European Digital Innovation Hub (EDIH) „Crowd in Motion“ geförderten Angebot profitiert und wertvolle Hands-on-Erfahrungen gesammelt. Aufgrund der hohen Nachfrage bieten wir im Herbst erneut einen Workshop-Termin an.


Warum lohnt sich die Teilnahme?

Organisationen stehen oft vor speziellen Herausforderungen: Fehlendes Wissen, begrenzte Ressourcen oder Unsicherheit im Umgang mit KI. Mit unserer Workshopreihe setzen wir genau hier an. Gemeinsam überwinden wir die Hürden und zeigen Ihnen den Mehrwert, den KI auch in kleinen und mittleren Unternehmen schaffen kann. Erleben Sie praxisnah, wie Sie durch innovative KI-Anwendungen Ihre Prozesse optimieren und neue Marktchancen erschließen können.

Mit dem europäischen Digital Innovation Hub „Crowd in Motion“ bringen wir Ihr Unternehmen auf das nächste Level der Digitalisierung – und das in einem Programm, das speziell auf die Bedürfnisse und Herausforderungen von KMUs und öffentlichen Einrichtungen zugeschnitten ist.

Neben dem praktischen Nutzen schätzen bisherige Teilnehmende von Organisationen wie dem Salzburger Festspielfonds oder Ski Amadé auch den brancheninternen Austausch und die Möglichkeit, voneinander zu lernen.


Inhalte

  • Digital Maturity Assessment: Finden Sie heraus, wo Ihr Unternehmen in Sachen Digitalisierung steht und wo Sie ansetzen können.
  • KI Design Labs: Entwickeln Sie praxisorientiert in kleinen Teams neue, auf Ihre Ziele abgestimmte KI-Anwendungsfälle. (Tag 1)
  • KI Prototyping Labs: Erstellen Sie hands-on Prototypen für Ihre eigenen Anwendungsfälle und erleben Sie, wie einfach der Einstieg sein kann – auch ohne technisches Vorwissen. (Tag 2)

Optional: KI-Projekt-Umsetzung: Auf Wunsch begleiten wir Sie individuell bei der Implementierung Ihrer KI-Lösung oder vermitteln Sie an passende Netzwerkpartner.


  • Datum & Uhrzeit: 28.–29. Oktober 2025, 09:00–16:30 Uhr
  • Veranstaltungsort: Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH., Jakob Haringer Straße 5, 5020 Salzburg
  • Veranstalter: Salzburg Research & Unbuzz Consulting im Rahmen des European Digital Innovation Hubs „Crowd in Motion“
  • Kosten: Gefördertes Angebot (im Wert von € 3.332,-) über den EDIH „Crowd in Motion“ – für Sie kostenlos.
  • Voraussetzungen: Keine Vorkenntnisse erforderlich; lediglich Digital Maturity Assessment und De-Minimis-Selbstauskunft vor Beginn.

Melden Sie sich jetzt für die KI-Workshopreihe mit unserer Expertin Lisa Höllbacher (Unbuzz-Consulting) und dem EDIH-Innovationsteam von Salzburg Research an! Gemeinsam entwickeln wir in kleinen Teams innovative und umsetzbare KI-Anwendungsfälle, die Ihr Unternehmen stärken und zukunftssicher machen.

Andreas Musielak, nic.at (neuer Geschäftsführer) / Richard Wein, nic.at 

Besuch aus Korea

Digitale Innovation für eine integrierte Gesundheitsversorgung vor und nach Operationen

Mit dem neuen Leitprojekt „Prehab2Rehab“ startet ein österreichweites Vorhaben zur digitalen Transformation der Gesundheitsversorgung im Zusammenhang mit geplanten chirurgischen Eingriffen. Ziel ist es, die bislang getrennten Phasen der Prähabilitation und Rehabilitation systematisch und digital unterstützt zu verbinden – für bessere Behandlungsergebnisse, höhere Lebensqualität und ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem.

Dank medizinischen Fortschritts haben sich die Ergebnisse chirurgischer Eingriffe in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert. Gleichzeitig stellen demografische Entwicklungen, sinkende körperliche Fitness und zunehmende Begleiterkrankungen das Gesundheitssystem vor neue Herausforderungen. Ein wirkungsvoller Ansatz zur präventiven Unterstützung ist die Prähabilitation – eine gezielte Vorbereitung von Patient:innen auf planbare Operationen durch Training, Ernährung, psychologische Begleitung oder Maßnahmen wie Rauchstopp oder Patient Blood Management.

Doch in Österreich ist Prähabilitation bislang nicht systematisch etabliert – und bestehende Angebote sind kaum mit der nachfolgenden Rehabilitation verknüpft.

Projektziel: Ganzheitliche Versorgung durch digitale Unterstützung

Prehab2Rehab setzt genau hier an: Das Projekt will digitale Technologien nutzen, um eine durchgängige und individuell angepasste Versorgung entlang des gesamten Patient:innenpfads zu ermöglichen – von der Vorbereitung auf die Operation bis zur Rehabilitation.

Dabei werden digitale Tools wie Telehealth-Anwendungen, Sensorik, mobile Trainings-Apps oder Informationsplattformen gezielt eingesetzt, um Patient:innen flexibel und ortsunabhängig zu begleiten, die Kommunikation mit dem Behandlungsteam zu fördern und Therapiepläne effektiv umzusetzen.

Umsetzung: Forschung trifft Praxis

Das Projekt verfolgt einen mehrstufigen Ansatz in drei medizinischen Kernbereichen – Kniegelenksersatz, Leber- und Gallenblasenoperationen sowie Herzchirurgie:

  • Versorgungsanalyse: Identifikation kritischer Schnittstellen im Patient:innenpfad
  • Konzeptentwicklung: Erstellung indikationsspezifischer Prähabilitationsansätze
  • Technologieeinsatz: Integration bewährter digitaler Tools
  • Machbarkeitsstudien: Pilotierung der digitalen Interventionen unter realen Bedingungen
  • Evaluation: Erhebung medizinischer Wirksamkeit, Akzeptanz und ökonomischer Effekte
  • Verwertung: Vorbereitung für eine skalierbare Integration in die Regelversorgung

Gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Nutzen

Prehab2Rehab bringt Vorteile auf vielen Ebenen:

  • Für Patient:innen: Bessere Genesung, weniger Komplikationen, gesteigerte Lebensqualität
  • Für das Gesundheitssystem: Kürzere Krankenhausaufenthalte, geringere Nachsorgekosten

Die eingesetzten digitalen Komponenten sind praxiserprobt, wurden jedoch noch nie integrativ auf komplexem Niveau in einem Versorgungspfad kombiniert. Langfristig will das Projekt als Modell für Österreich und vergleichbare Gesundheitssysteme dienen, um digitale prähabilitative Konzepte in die reguläre Versorgung zu integrieren.

Interdisziplinäre Partner:innen im Konsortium

Das interdisziplinäre Konsortium umfasst renommierte Institutionen aus Wissenschaft, Klinik und Technologie, darunter drei Ludwig Boltzmann Institute, Salzburg Research, die Paracelsus Medizinische Privatuniversität, das Uniklinikum Salzburg, die Medizinische Universität Wien und das Rehabilitationszentrum Bad Vigaun sowie mehrere Technologieunternehmen: LOIDL Consulting & IT Services GmbH, Alphaport OG, MOTUM GmbH & Co KG, stAPPtronics GmbH, REDOX GmbH und RedLink GmbH.

Zur Projekt-Website: prehab2rehab.at

Developing Behaviour Change Techniques on Local Online Retailers to Encourage Sustainable Cargo Bike Delivery

The growth of e-commerce has instigated significant logistics challenges, with projections suggesting a notable rise in delivery vehicles by 2030. This development is accompanied by negative environmental externalities, including air and noise pollution, traffic congestion and greenhouse gas emissions. Particularly, the last-mile delivery segment accounts for a substantial portion of delivery CO2 emissions. To date, supply-side solutions have primarily focused on adopting cleaner vehicles such as e-cargo bikes, whose commercial use has been steadily increasing – as they are virtually noiseless, zero-emission, and highly maneuverable. However, there is growing recognition of the need for aligned demand-side approaches that motivate consumers to choose sustainable delivery options (i.e., cargo bike delivery) when offered to them. Furthermore, enterprises that emphasize eco-attributes can potentially increase their competitive advantage. Thus, this research aims to develop novel behavior change techniques (BCTs) to encourage sustainable consumer delivery choices. Through an experimental webshop prototype simulator, this study will test consumer-facing BCTs easily adoptable by small businesses. Contributions include delving into the systematic process of developing novel BCTs according to intervention design methodologies that are accepted by all facets of the smart urban bicycle logistics ecosystem and consider the needs of citizens, logistics providers and online retailers. Additionally, insights are given concerning the development of a research-based webshop simulator for effective field testing in an online retail environment. Ultimately, the research seeks to promote local cargo bike courier services, nurture sustainable consumerism, and develop resilient business models that address contemporary social and market contexts while spurring local economic development.

Data augmentation of time-series data in human movement biomechanics: A scoping review

Background: The integration of machine learning and deep learning methodologies has transformed data analytics in biomechanics. However, the field faces challenges such as limited large-scale data sets, high data acquisition costs, and restricted participant access that hinder the development of robust algorithms. Additional issues include variability in sensor placement, soft tissue artifacts, and low diversity in movement patterns. These challenges make it difficult to train models that perform reliably across individuals, tasks, and settings. Data augmentation can help address these limitations, but its use in biomechanical time-series data remains insufficiently evaluated. Objective: This scoping review on data augmentation for biomechanical time-series data focuses on examining current techniques, evaluating their effectiveness, and offering recommendations for their application. Design: Four online databases (PubMed, IEEE Xplore, Scopus, and Web of Science) were used to find studies published between 2013 and 2024. Following PRISMA-ScR guidelines, two screening processes were conducted to identify relevant publications. Results: 21 publications were identified as relevant. There is no universal best practice for augmenting biomechanical time-series data; instead, methods vary based on study aims. A key issue identified is the absence of soft tissue artifacts in synthetic data, leading to discrepancies and emphasizing the need for realistic techniques. Furthermore, many studies lack proper evaluation of augmentation methods, making it difficult to understand the effects of different techniques. This understanding is crucial for assessing the impact of the augmented data set on downstream models and evaluating the quality of the data augmentation process. Conclusion: This review highlights the importance of data augmentation in addressing limited data availability and improving model generalization in biomechanics. Tailoring augmentation to data characteristics can enhance the performance and relevance of predictive models. However, understanding how different augmentation techniques impact data quality and downstream performance remains essential for developing better methods.

Überholabstände im Straßenverkehr untersucht

Überholabstände im Straßenverkehr untersucht

Mehr Sicherheit für Radfahrende: Neue Bodenmarkierungen werden mit Forschungsfahrrad überprüft

Verbesserte Sicherheit für Radfahrer: Evaluierung neuer Fahrbahnmarkierungen durch ein Forschungsfa…

Wie KI die Salzburger Arbeitswelt massiv umkrempelt

Salzburg Research feiert 25 Jahre, zeigt beeindruckende Bilanz

Crowdsourcing und Crowdfunding für Tourismusregionen

Open Innovation-Talk mit virtuellem Speednetworking unserer Ideenplattform IdeaSpace geht in die nächste Runde: Diesmal dreht sich alles um die Frage: Wie können Tourismusregionen von Crowdsourcing und Crowdfunding profitieren?

In den ersten 30 Minuten erwarten dich spannende Einblicke und als Praxisbeispiel unser Crowdsourcing-Ideenbewerb „Bergvisionen 2030 – Nachhaltig. Digital. Ganzjährig. International„. Unter anderem werden wir dir auch die Gewinnerideen vorstellen – kreative Beiträge, die zeigen, wie (potentielle) Gäste aktiv mitgestalten können.

Beim Speednetworking (ca. 09:35 – 09:55 Uhr) hast du danach die Möglichkeit, vier bis fünf kreative Kontakte zu knüpfen. Mit einer anderen Person stehen dir in einem separaten Raum, dem Break-out-room, drei Minuten zur Verfügung, um dich vorzustellen und auszutauschen. Vielleicht entdeckst du deine:n nächste:n kreative:n Businesspartner:in oder jemanden, mit dem du gemeinsam eine Idee entwickeln möchtest.

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Agenda

  • Datum: 06. August 2025, 9:00-10:00 Uhr
  • 09:00 – 09:40 Uhr: Open Innovation-Talk mit Einblicken in Crowdsourcing und -funding für Tourimusorganisationen sowie Vorstellung der Gewinnerideen Ideenbewerbs „Bergvisionen 2030 – Nachhaltig. Digital. Ganzjährig. International.
  • 09:40 – 09:55 Uhr: Business Speednetworking
  • 09:55 – 10:00 Uhr: Verabschiedung

Jetzt anmelden und inspirieren lassen!

Breathe-Run-Guide: A Review of Personal Breathing Guidance Systems in Running

Endurance running’s popularity stems from its accessibility, but some people avoid it due to respiratory issues. Breathing monitoring using body area networks can help address these concerns by detecting breathing during exercise and offering real-time guiding feedback. This review outlines the challenges in developing body area networks and algorithms to enable intuitive real-time breathing guidance to enhance restful running experiences. Key findings are that existing breathing guidance systems’ feedback is mostly based on instructing breathing rates calculated on past observations. However, detecting instantaneous breathing phase and amplitude allows concurrent breathing guidance by triggering the manipulation of coinciding breathing phases, e.g. towards active prolonged exhales. Aspects of personal breathing guidance systems that are fundamental to create pleasant and restful running experiences are identified for further investigation in future research.

Sensorfahrräder, Datenerhebung und Auswertung im Radverkehr

Datum & Uhrzeit: 18. September 2025 | 09:00–10:00 Uhr
Online | Veranstaltet von Radkompetenz Österreich


Erfahren Sie in diesem Webinar, wie innovative Sensorfahrräder zur objektiven und effizienten Datenerhebung im Radverkehr eingesetzt werden. Drei führende Organisationen – AIT Austrian Institute of Technology, Salzburg Research und PRISMA solutions – präsentieren ihre Ansätze und Lösungen für die Analyse und Verbesserung der Radinfrastruktur.


Schwerpunkte des Webinars


Rolle von Salzburg Research

Salzburg Research zeigt praxisnah, wie das Holoscene Bike und der darauf aufbauende Service BikePass genutzt werden, um Überholabstände objektiv zu messen und daraus Handlungsempfehlungen für eine sicherere Radinfrastruktur abzuleiten. Der Beitrag von Salzburg Research verdeutlicht die Verbindung von angewandter Forschung und praxisnahen Dienstleistungen für Kommunen und Infrastrukturbetreiber:innen.


Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an:

  • Kommunen, Städte und Regionen mit Fokus auf Radverkehrsplanung
  • Mobilitätsplaner:innen und Verkehrsingenieur:innen
  • Forschungseinrichtungen und Interessierte aus dem Bereich nachhaltige Mobilität

Veranstalter

Die Plattform Radkompetenz Österreich bietet österreichische Radverkehrslösungen, fördert den internationalen Wissensaustausch und unterstützt Interessierte aus ganz Europa beim Transfer von Best Practices. Im Rahmen der Radkompetenz Online-Akademie bietet die Plattform regelmäßig Webinare für Personen aus Verwaltung, Politik, Unternehmen und anderen Institutionen an, die sich für den besten Weg zu mehr Radverkehr interessieren.


Jetzt anmelden und von praxisnaher Forschung und innovativen Lösungen für eine bessere Radverkehrsinfrastruktur profitieren!

Bewertung von Edge-Cloud-Systemen

Edge-Cloud-Systeme (ECS) sind die Grundlage neuartiger intelligenter Dienste mit wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Mehrwert in vielfältigen Wirtschaftszweigen. ECS adressieren zentrale Herausforderungen moderner Softwaresysteme wie die Einhaltung von Latenzzeiten, die Gewährleistung von Datensicherheit und Datenschutz und den effizienten Umgang mit Ressourcen durch die Nutzung verschiedener Software- und Hardwarekomponenten entlang des Kontinuums von der Edge zur Cloud. Je nach Anwendungsfall sind verschiedene ECS-Konfigurationen möglich. Der echte Mehrwert einer bestimmten ECS-Konfiguration gegenüber ihren Alternativen kann jedoch nur gezeigt werden, wenn ihre Vorteile bewiesen werden können. Zentrales Instrument hierzu ist die Durchführung der Bewertung eines ECS. Die besonderen Charakteristika von ECS erschweren jedoch die Planung, Durchführung und Auswertung der ECS-Bewertung. Zu den Bewertungshemmnissen zählen insbesondere die verteilte Struktur von ECS, die große Vielfalt und Heterogenität eingesetzter Hardware- und Softwarekomponenten sowie die dynamische Natur von ECS – beispielsweise können einzelne Systembausteine über die Lebensdauer ausgetauscht oder aktualisiert werden. Entsprechend fällt es Anwendenden häufig schwer, kontextrelevante Bewertungskriterien zu bestimmen und geeignete Metriken auszuwählen, um diese in einer konkreten Ausprägung eines ECS zu analysieren.

Vor diesem Hintergrund haben sich Early-Adopter von Edge-Computing aus den Projekten des Technologieprogramms „Edge Datenwirtschaft“ Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie zwei Projekte aus angrenzenden BMFTR-Förderprogrammen zu einer Task-Force zusammengeschlossen. Ziel der Task-Force war es, individuelle Erkenntnisse und Lösungsansätze der Early-Adopter bei der Bewertung von ECS aus ihren Praxisprojekten zu diskutieren und zu konsolidieren. Konkret waren an der Task-Force die Projekte EASY, EDNA, ESCOM, DEER, und SECAI (Edge Datenwirtschaft) sowie die Projekte ECO:DIGIT (GreenTech Innovationswettbewerb) und GEMIMEG-II (Smart Service Welt II) beteiligt. Diese Orientierungshilfe macht die Ergebnisse der Task-Force für eine breite Öffentlichkeit verfügbar. Die Orientierungshilfe richtet sich vorrangig an Verantwortliche in den Bereichen der Systemarchitektur und Systemintegration sowie in Entwicklungsbereichen, die eine ganzheitliche Evaluation ihres ECS durchführen oder Hinweise auf die Bewertung einzelner Charakteristika von ECS erhalten möchten. Sie erhalten einen umfassenden Einblick in die relevanten Konzepte zur Bewertung von ECS und praktikable Handlungshilfen, um eine Evaluation von ECS in der Praxis durchzuführen. Zudem können sich Führungskräfte, Projektmanagement-Teams und weitere Akteure mit Interesse an der Bewertung von ECS einen allgemeinen Überblick über die Thematik verschaffen. Schließlich adressiert die Orientierungshilfe auch Politik und Forschung, indem sie Handlungsempfehlungen zur Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Befähigung von Organisationen zur ECS-Bewertung formuliert. Konkret präsentiert diese Orientierungshilfe zunächst einen über die Teilnehmenden der Task-Force hinweg harmonisierten Überblick über die Kernkonzepte einer Bewertung von ECS. Dazu zählen insbesondere die Vorstellung eines fünfstufigen Vorgehensmodells aus dem Bereich der Softwaresysteme für die Bewertung von ECS und eine konsolidierte Übersicht über relevante Bewertungskriterien und zugehörige Metriken aus den Bereichen Organisation, Technologie und Umwelt. Um Hands-on-Einblicke in die Bewertung einzelner Kriterien wie der Ressourcennutzung, der Netzwerkperformanz oder der Umweltwirkungen von ECS in der Praxis zu geben, präsentieren die Early-Adopter zudem ausgewählte Vorgehensweisen und Ergebnisse aus ihren Forschungsprojekten, die über den aktuellen Stand der Technik hinausgehen.

Basierend auf den Erkenntnissen aus den Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden gemeinsam identifizierte wirtschaftliche, technische und organisatorische Herausforderungen bei der Bewertung von ECS aufgezeigt. Zu den größten Herausforderungen gehören die Anwendungsfallabhängigkeit der Bewertungen, die hohen Kosten bei der Bewertung bestimmter Kriterien und die geringe Kompetenz im Bereich der Bewertung von ECS in der Praxis.

Abschließend präsentiert diese Orientierungshilfe gemeinsam erarbeitete Handlungsempfehlungen in zwei Handlungsfeldern. Das erste Handlungsfeld bietet praxisnahe Empfehlungen für jene Akteure, die sich konkret mit der Bewertung von ECS befassen (z. B. Anwendende, Plattformbetreibende, Systemintegrierende und Herstellende von Komponenten). Es zeigt auf, wie sich eine unternehmensweite Bewertung etablieren lässt und welche Kriterien (u. a. Resilienz, Datenschutz, regulatorische Vorgaben) dabei berücksichtigt werden sollen. Das zweite Handlungsfeld beschäftigt sich mit der Verbesserung der übergreifenden Rahmenbedingungen, um Organisationen langfristig zur Bewertung von ECS zu befähigen. Hierbei werden insbesondere Forschungseinrichtungen und politische Entscheidungsträger adressiert. Die Empfehlungen umfassen den Kompetenzaufbau, die Einführung von Transparenzstandards, semantische Standardisierungen, die Steigerung der Erklärbarkeit von (KI-) Systemen und die Schaffung niedrigschwelliger Einstiegsmöglichkeiten für ECS.

„Tanz mit!“ – Mit Musik und Tanz zur Verbesserung der Gesundheit

Datum: ab sofort bis Oktober 2025
Ort: Salzburg (Stadtteil Lehen, verschiedene Locations)

Salzburg Research lädt gemeinsam mit Partnerinstitutionen zum neuen Forschungsprojekt „Tanz mit!“ ein. Ziel ist es, das Wohlbefinden sozial benachteiligter Menschen durch die kreative Verbindung von Musik, Tanz und Bewegung zu fördern.


Worum geht es?

„Tanz mit!“ motiviert Menschen – insbesondere Frauen, Familien mit Kindern, Senior:innen sowie Menschen mit Behinderungen – zu mehr Bewegung und einem gesünderen Lebensstil. Die Tanzangebote werden wissenschaftlich begleitet, um die psychologischen und gesundheitlichen Effekte zu untersuchen sowie Barrieren für die Teilnahme zu erkennen.

Die Tanzinterventionen werden von professionellen Künstler:innen geleitet, die Expertise in Musik, Tanz und sozialer Teilhabe mitbringen. Auch Tanz im Sitzen wird angeboten, um einen inklusiven Raum für alle Altersgruppen und körperlichen Voraussetzungen zu schaffen.


Wann und wo?

Die Tanzangebote finden bis Oktober 2025 an drei Nachmittagen pro Woche statt:

  • Donnerstag: Stadt:Bibliothek, Schumacherstraße
  • Freitag: Stadtwerk, Inge-Morath-Platz
  • Samstag: Lehener Park

Termine im Juli/August

  • Stadt:Bibliothek: 24.07., 31.07. (jeweils 15:00–17:30 Uhr)
  • Stadtwerk: 25.07., 01.08. (jeweils 15:00–17:30 Uhr)
  • Lehener Park: 26.07., 02.08. (jeweils 15:00–17:30 Uhr)

Termine im September/Oktober

  • Stadt:Bibliothek: 18.09., 25.09., 02.10., 09.10.
  • Stadtwerk: 19.09., 26.09., 03.10., 10.10.
  • Lehener Park: 20.09., 27.09., 04.10., 11.10.
    (jeweils 15:00–17:30 Uhr)

Wissenschaftlicher Hintergrund

Das Projekt kombiniert Tanzprogramme für Anfänger:innen und Fortgeschrittene mit wissenschaftlicher Begleitung:

  • Teilnehmende Beobachtungen und Interviews
  • Fragebögen zum Gesundheitszustand
  • Messung der Herzfrequenz zur Analyse von Bewegung und Musik auf das Herz-Kreislauf-System

Partner und Förderung

Das Projekt wird gefördert durch: Land Salzburg (WISS 2030 Impulsprojekt), GWS-Fördertopf FH Salzburg, Stadt Salzburg, SIAM – Salzburg Institute for Arts in Medicine, Universität Mozarteum Salzburg, Interuniversitäre Einrichtung für Wissenschaft und Kunst

„Tanz Mit“ soll Gemeinschaft und Gesundheit fördern

TANZ MIT: Neues Bewegungs- und Gemeinschaftsprojekt startet in Salzburg-Lehen

TANZ MIT: Neues Bewegungs- und Gemeinschaftsprojekt startet in Salzburg-Lehen

Stabile Kommunikation für kritische Infrastrukturen: Innovatives Messsystem für Intercom-Netzwerke 

Sicherheitskritische Kommunikationssysteme brauchen höchste Zuverlässigkeit

Stabile Kommunikation für kritische Infrastrukturen

Stabile Kommunikation für kritische Infrastrukturen: Innovatives Messsystem für Intercom-Netzwerke 

Neues Messsystem sichert Kommunikation

Wearables revolutionieren Leistungsdiagnostik im Mädchenfußball

Qualität für sicherheitskritische Kommunikationssysteme sichern

Neue Tools: Notrufsysteme werden überprüft, Kapsch Trafficcom baut in der Schweiz, Studie zum Risikomanagement

Ein Blick in die Zukunft der Mobilität

Sicherheit in jeder Situation: Echtzeit-Messung für kabellose Intercom-Netze

Wenn jede Sekunde zählt, braucht Kommunikation absolute Zuverlässigkeit. Genau hier setzt ein neues innovatives Messsystem an, das Salzburg Research gemeinsam mit der Commend International GmbH entwickelt hat. Ziel: Die Qualität sicherheitskritischer Sprachkommunikation – etwa über Notrufsprechstellen – auch in modernen, drahtlosen Netzwerken wie 5G zu sichern.

Kommunikationsqualität als Lebensretter

In sicherheitsrelevanten Bereichen – von Krankenhäusern über öffentliche Gebäude bis hin zu mobilen Notrufsystemen – ist eine stabile Netzwerkverbindung unerlässlich. Doch die zunehmende Digitalisierung bringt auch neue Herausforderungen: Früher waren Intercom-Systeme meist kabelgebunden, heute kommen zunehmend hybride oder kabellose Netzwerke zum Einsatz. Diese eröffnen neue Möglichkeiten, erschweren jedoch die Gewährleistung gleichbleibender Übertragungsqualität.

Messsystem für Echtzeit-Performanz

Als Antwort auf diese Herausforderung entwickelten Salzburg Research und Commend ein intelligentes Mess- und Monitoringsystem zur Performanzanalyse von Sprach- und Videoströmen in Echtzeit. Dabei werden zentrale Netzwerkparameter wie Latenz, Jitter und Paketverlust direkt aus den Kommunikationsdaten (z. B. SIP-/RTP-Headern) extrahiert – ganz ohne zusätzliche Datenübertragung oder erhöhte Systemlast.

Das System funktioniert auch bei verschlüsselter Übertragung zuverlässig und ermöglicht so präzise Aussagen über die Kommunikationsqualität – ein entscheidender Faktor für sicherheitskritische Anwendungen.

Fokus auf 5G und dynamische Einsatzszenarien

Besonders im Visier: die Kommunikation über 5G. In einer eigens eingerichteten Testumgebung untersucht Salzburg Research, wie sich wechselnde Netzbedingungen – etwa durch künstliche Last oder reduzierte Bandbreite – auf die Sprachqualität auswirken. Damit sollen auch mobile Szenarien wie etwa SOS-Notrufe im öffentlichen Raum bestmöglich abgesichert werden.

Die Lösung unterstützt sowohl Techniker:innen bei der Inbetriebnahme als auch Betreiber:innen bei der laufenden Qualitätssicherung.

Forschung, die Wert schafft

Die Kooperation mit Commend ist Teil des längerfristigen Forschungsprogramms ASBIS – Advanced Security Building Intercom Systems, gefördert durch die FFG. Das Programm verfolgt das Ziel, zukunftsfähige Sicherheitskommunikation zu ermöglichen – mit KI-basierter Audioanalyse, gestengesteuerter Bedienung und cloudbasiertem Krisenmanagement.

Die Partner:innen bei Commend unterstreichen die Bedeutung der Forschung: „Der gemeinsam entwickelte Prototyp einer Performanz-Messlösung ist ein entscheidender Fortschritt. Unsere Philosophie Trusted. Communication. Always. verlangt höchste Zuverlässigkeit – denn im Ernstfall kann diese Technologie Menschenleben retten“, so DI (FH) Klaus Hirschegger, Commend International GmbH.

Stabile Kommunikation für kritische Infrastrukturen: Innovatives Messsystem für Intercom-Netzwerke  

Sicherheitskritische Kommunikationssysteme brauchen höchste Zuverlässigkeit – denn im Ernstfall, etwa an einer SOS-Sprechstelle, kann eine derartige Technologie dazu beitragen, Menschenleben zu retten. Weil immer mehr Systeme cloudbasiert und kabellos verbunden sind, braucht es gute Daten zur Übertragungsqualität. Commend International und die Salzburg Research Forschungsgesellschaft haben ein innovatives Messsystem für die Übertragungsqualität entwickelt, um die zuverlässige Kommunikation auch über moderne, kabellose Netzwerke – etwa 5G – zu gewährleisten.   

Die digitale Transformation stellt neue Anforderungen an sicherheitskritische Kommunikationssysteme. Insbesondere der Trend zu kabellosen und heterogenen Netzwerkinfrastrukturen verändert die Rahmenbedingungen grundlegend. Die Commend International GmbH, führender Anbieter für Intercom-Lösungen, arbeitete gemeinsam mit der Salzburg Research Forschungsgesellschaft an einem neuartigen Messsystem zur Sicherstellung der Netzwerkqualität für Intercom-Funktionen – auch in 5G-Umgebungen. 

Herausforderung: Netzqualität für Sicherheit 

Sicherheitsrelevante Kommunikationssysteme, wie sie in Gebäuden, Spitälern oder öffentlichen Einrichtungen oder an Notrufsäulen zum Einsatz kommen, sind auf eine stabile und zuverlässige Netzwerkanbindung angewiesen – damit ein Notruf im Fall des Falles auch ankommt. Während früher kabelgebundene Infrastrukturen dominierten, finden sich heute zunehmend kabellose oder hybride Netze. Diese ermöglichen zwar neue Anwendungsszenarien, erschweren jedoch die Gewährleistung gleichbleibender Qualität – eine zentrale Voraussetzung für den störungsfreien Betrieb von sicherheitsrelevanten Intercom-Systemen. 

Lösung: Performanzmessung im Echtbetrieb 

Salzburg Research entwickelte zur Lösung dieser Herausforderung ein praxistaugliches Mess- und Monitoringsystem, das die Qualität von Sprach- und Videoströmen in Echtzeit bewerten kann. Basis dafür sind Performanz-Sets mit definierten Grenzwerten für Netzwerkeigenschaften wie Latenz, Jitter und Paketverlust. Diese Metriken werden direkt aus den Kommunikationsdaten (z. B. SIP-/RTP-Headern) gewonnen, wodurch der Bedarf an zusätzlichen Datenübertragungen für die Messungen minimiert und die CPU-Last geringgehalten werden. Die Ergebnisse zeigen, dass auch ohne  zusätzliche Mittel im Netzwerk und trotz Verschlüsselung der übertragenen Daten aussagekräftige Messwerte erzielt werden können. 

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Anwendung in 5G-Netzen: In der 5G-Testumgebung untersucht Salzburg Research, wie sich variierende Signalbedingungen auf die Intercom-Funktionalität auswirken – etwa durch künstliche Netzlast oder reduzierte Bandbreiten.  

Im Fokus stehen dabei Intercom-Anwendungen für dynamische Einsatzszenarien – von der klassischen Gebäudekommunikation bis hin zu mobilen Notrufsystemen. Ziel war die Entwicklung einer Lösung, die sowohl Techniker:innen bei der Inbetriebnahme als auch Betreiber:innen bei der Qualitätssicherung unterstützt. 

Regionale Wertschöpfung durch Forschung 

„Die Zusammenarbeit mit Commend ist ein Paradebeispiel für die Verbindung von praxisorientierter Forschung und konkretem Kundennutzen“, betont DI Dr. Stefan Farthofer-Oster von Salzburg Research. „Wir konnten Methoden entwickeln, die auch in verschlüsselten und dynamischen Umgebungen zuverlässige Aussagen über die Kommunikationsqualität liefern.“ 

Die laufende Entwicklung ist Teil des langfristig angelegten ASBIS-Forschungsprogramms („Advanced Security Building Intercom Systems“), gefördert von der FFG, das seit 2021 innovative Technologien für smarte Sicherheitskommunikation vorantreibt. Commend will ein weltweit einzigartiges, cloudbasiertes Gesamtsystem für Gebäudeintercom etablieren – inklusive gestenbasierter Bedienung, KI-gestützter Audioanalyse und einheitlicher Krisenkommunikation. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun in das Serienprodukt integriert.

Menschenleben retten

DI (FH) Klaus Hirschegger bekräftigt: „Die langährige Forschungskooperation mit Salzburg Research ist für uns ein wesentlicher Eckpfeiler in der Entwicklung zukunftsfähiger Kommunikationslösungen. Der gemeinsam entwickelte Prototyp einer Performanz-Messlösung ist ein entscheidender Fortschritt, wenn es um das Bewerkstelligen von Netzwerkstabilität und die kontinuierliche Verfügbarkeit unserer Kundensysteme geht – besonders für unsere Kund:innen in sicherheitskritischen Anwendungen. Unsere Philosophie Trusted. Communication. Always. verlangt höchste Zuverlässigkeit – denn im Ernstfall, etwa an einer SOS-Sprechstelle, kann eine derartige Technologie dazu beitragen, Menschenleben zu retten.“


Kontakt für Rückfragen:  

Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH  
DI Dr. Stefan Farthofer-Oster  
+43 662 2288-458 | stefan.farthofer@salzburgresearch.at  

Commend International GmbH  
DI (FH) Klaus Hirschegger 
+43 664 80225583  | k.hirschegger@commend.com  


Bildmaterial:

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Cloudbasierte Gebäudekommunikation braucht höchste Zuverlässigkeit (c) Commend International, Alexander Struber
Cloudbasierte Gebäudekommunikation braucht höchste Zuverlässigkeit (c) Commend International, Alexander Struber
Cloudbasierte Gebäudekommunikation braucht höchste Zuverlässigkeit (c) Commend International, Alexander Struber

„Tanz mit!“: Mit Musik und Tanz zur Verbesserung der Gesundheit

Im neuen Forschungsprojekt „Tanz mit!” möchte Salzburg Research gemeinsam mit Partnern das Wohlbefinden sozial benachteiligter Menschen durch die Kombination von Musik, Tanz und Bewegung steigern.

Das Projekt „Tanz mit!“ nutzt die Verbindung von Musik, Tanz und Bewegung, um alle Menschen, ins besondere Frauen und Familien mit Kindern, Senior:innen sowie Menschen mit Behinderungen zu mehr Bewegung und einem gesünderen Lebensstil zu motivieren. Gleichzeitig untersucht das Projekt, welche Auswirkungen eine solche Förderung auf die Gesundheit und Lebensqualität hat, welche Teilnahmebarrieren bestehen und wie das Projektkonzept weiterentwickelt und umgesetzt werden kann. Die Universität Salzburg, die Fachhochschule Salzburg, Salzburg Research und das Salzburg Institute for Arts in Medicine wollen gemeinsam durch kreative, verbindende und bewegende Impulse soziale Gerechtigkeit im Gesundheitsbereich fördern.

Kreativer wissenschaftlicher Ansatz zur Gesundheitsförderung

„Tanz mit!“ ist ein multidimensionales, kreatives Konzept für eine innovative Gesundheitsinitiative. Es handelt sich um ein attraktives, alltagstaugliches und zielgruppenspezifisches Tanzprogramm für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Diese Programme in Form von Tanzinterventionen werden von professionellen Künstler:innen mit Fachkenntnissen in Musik, Tanz und sozialer Teilhabe geleitet. Sie zielen darauf ab, kreative Bewegung und gemeinschaftliche Erfahrungen zu fördern. Die Interventionen umfassen auch Tanz im Sitzen für Menschen mit Einschränkungen, um einen inklusiven Raum für alle zu schaffen – unabhängig von Alter, Hintergrund oder körperlicher Verfassung.

Die psychologischen Auswirkungen der „Tanz mit!“-Angebote werden durch teilnehmende Beobachtungen und Interviews wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Zusätzlich kommen Fragebögen zum Gesundheitszustand zum Einsatz, um Veränderungen des körperlichen und psychischen Wohlbefindens zu erfassen. Im Rahmen der Auswertung wird die Herzfrequenz während des Tanzens, um die Auswirkungen von Bewegung und Musik auf das Herz-Kreislauf-System darzustellen.

Tanzinterventionen in Salzburg

Die Pilotphase des Projekts „Tanz mit!“ findet noch bis Oktober 2025 statt. An drei Nachmittagen pro Woche (donnerstags, freitags und samstags) werden Tanzangebote im Salzburger Stadtteil Lehen angeboten.

Die weiteren Tanzaktionen finden zu folgenden Terminen statt:

Juli/August

Stadt:Bibliothek, Schumacherstraße:

  • Donnerstag, 24. Juli (15:00 – 17:30 Uhr)
  • Donnerstag, 31. Juli (15:00 – 17:30 Uhr)

Stadtwerk, Inge-Morath-Platz:

  • Freitag, 25. Juli (15:00 – 17:30 Uhr)
  • Freitag, 01. August (15:00 – 17:30 Uhr)

Lehener Park:

  • Samstag, 26. Juli (15:00 – 17:30 Uhr)
  • Samstag, 2. August (15:00 – 17:30 Uhr)

September/Oktober

Stadt:Bibliothek, Schumacherstraße:

  • Donnerstag, 18. September (15:00 – 17:30 Uhr)
  • Donnerstag, 25. September (15:00 – 17:30 Uhr)
  • Donnerstag, 02. Oktober (15:00 – 17:30 Uhr)
  • Donnerstag, 09. Oktober (15:00 – 17:30 Uhr)

Stadtwerk, Inge-Morath-Platz:

  • Freitag, 19. September (15:00 – 17:30 Uhr)
  • Freitag, 26. September (15:00 – 17:30 Uhr)
  • Freitag, 03. Oktober (15:00 – 17:30 Uhr)
  • Freitag, 10. Oktober (15:00 – 17:30 Uhr)

Lehener Park:

  • Samstag, 20. September (15:00 – 17:30 Uhr)
  • Samstag, 27. September (15:00 – 17:30 Uhr)
  • Samstag, 04. Oktober (15:00 – 17:30 Uhr)
  • Samstag, 11. Oktober (15:00 – 17:30 Uhr)

Das Projekt wird gefördert durch das Land Salzburg WISS 2030 Impulsprojekt, den GWS-Fördertopf FH Salzburg, die Stadt Salzburg, das SIAM – Salzburg Institute for Arts in Medicine, die Universität Mozarteum Salzburg und die Interuniversitäre Einrichtung für Wissenschaft und Kunst (Universität Salzburg, Universität Mozarteum Salzburg).

Data & Software Engineer (w|d|m) in der Mobilitätsforschung Voll- oder Teilzeit ab 30h|Woche

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Gestalte mit uns Mobilität neu – datenbasiert,
gesellschaftlich relevant und teamorientiert

Salzburg Research bietet als unabhängiges Forschungsinstitut Know-how und nachhaltige Lösungen für komplexe Herausforderungen im Internet der Dinge. Wir sind Think-Tank für innovative Unternehmen unterschiedlichster Branchen und die öffentliche Hand – international orientiert und der Region verpflichtet.

Die Forschungsgruppe Mobility & Transport Analytics (MTA) beschäftigt sich mit einem der zentralen Themen unserer Zeit: der intelligenten Nutzung von Mobilitätsdaten. Wir analysieren, wie sich Menschen und Güter bewegen – um daraus Lösungen für eine sichere, effiziente und nachhaltige Mobilität zu entwickeln. Unser Fokus liegt auf datengetriebenen Methoden wie Sensorfusion, Map-Matching und Echtzeit-Analyse von Fahrtajektorien.
Dabei arbeiten wir teamorientiert, offen und interdisziplinär – mit dem Ziel, Mobilitäts- und Verkehrsangebote fairer, smarter und zukunftsfähiger zu gestalten. Unsere Projekte verbinden gesellschaftlichen Nutzen mit technischer Innovation – und schaffen Raum für kreative Ideen und neue Perspektiven.


Deine Aufgaben bei uns:

  • Du bist Teil unseres agilen Software-Entwicklungs-Teams, arbeitest eng mit unserem Data Scientists in innovativen Forschungsprojekten zusammen und planst bzw. setzt skalierbare Datenarchitekturen und -pipelines für Mobilitäts- und Verkehrsdaten (z. B. Floating Car Data, ÖPNV, Sensordaten) um
  • Gemeinsam mit externen Partner:innen / Auftrag­gebenden konzipierst bzw. entwickelst du innovative Lösungen für Datenanalysen mit aktuellen Data-Processing-Tools
  • Du erschließt neue Datenquellen und entwickelst Anwendungen zur Integration und Abfrage der Daten in unserer bestehenden Systemlandschaft
  • Du übernimmst Verantwortung für die Qualität, Struktur und Weiterentwicklung unserer umfangreichen Mobilitätsdatenbestände
  • Du konzipierst zudem neue Data Processing-Anwendungen und verantwortest deren Umsetzung, Deployment und Test (Automatisierung, Monitoring, …)

Dein Profil:

  • Abgeschlossenes oder bald abgeschlossenes Fach-/Hochschulstudium im Bereich Informatik, Data Science oder verwandter Fachrichtungen
  • Du arbeitest gerne lösungsorientiert im Team, bist offen für neue Perspektiven und bringst Ideen aktiv ein
  • Du hast Erfahrungen mit Datenbankmanagement­systemen (idealerweise SQL-Datenbanken) und Programmierkenntnisse in Java (Frameworks in Java-Ecosystem – bevorzugt Spring)
  • Von Vorteil sind Erfahrungen mit Data-Processing-Tools (z.B. Apache Spark) sowie Messaging/Streaming Processing (JMS, MQTT, Kafka, …)
  • Interesse für Deployment, Automatisierung und Monitoring im Cloud Umfeld (Container, Kubernetes, Observability, …)
  • Du verfügst über gute Deutsch- und Englischkenntnisse und die Bereitschaft, Neues zu lernen
  • Ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, in dem Teamarbeit, Offenheit und Vielfalt gelebt werden
  • Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und familienfreundliche Rahmenbedingungen
  • Individuelle Weiterbildungen und Raum zur fachlichen und persönlichen Entwicklung
  • Projekte mit gesellschaftlichem Impact – von smarter Verkehrssteuerung bis zur nachhaltigen Mobilitätsplanung
  • Ein interdisziplinäres, engagiertes Team, das Innovation gemeinsam vorantreibt

Das Bruttomonatsgehalt beträgt bei Vollzeit (38,5 Stunden / Woche) EUR 3.963,00 gemäß Forschungskollektivvertrag in der Stufe E1 mit der Möglichkeit zur Überzahlung. Die tatsächliche Einstufung erfolgt nach der jeweiligen Qualifikation, Erfahrung und Know-How.

Du möchtest mit uns Mobilität von morgen gestalten? Dann sende deine Bewerbung mit dem Betreff (Data & Software Engineer MTA) als PDF an:

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Weitere Benefits findest Du unter: www.salzburgresearch.at/benefits

Wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in (w|d|m) mit Schwerpunkt Digitale Innovation, Technologieakzeptanz & Verhaltensänderung Voll- oder Teilzeit ab 30h|Woche

Ausschreibung als PDF

Erforsche die Dynamik digitaler Technologien und Innovationen!

Salzburg Research bietet als unabhängiges Forschungsinstitut Know-how und nachhaltige Lösungen für komplexe Herausforderungen im Internet der Dinge. Wir sind Think-Tank für innovative Unternehmen unterschiedlichster Branchen und die öffentliche Hand – international orientiert und der Region verpflichtet.

Die Forschungsgruppe Innovation & Value Creation (IVC) ist ein interdisziplinäres Team mit Fokus auf praxisnahe Forschung und strategische Zukunftslösungen. Wir verbinden Innovationsmanagement, Verhaltensökonomik, Psychologie und Technologieakzeptanz, um datenbasierte Entscheidungsgrundlagen zu schaffen und digitale Technologien gezielt in Wirtschaft und Gesellschaft zu integrieren.
Als Koordinator des europäischen Digital Innovation Hub „Crowd-in-Motion“ setzen wir anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Bereichen Sport-, Gesundheits- und Mobilitätstechnologien sowie nachhaltiger Tourismus gemeinsam mit Unternehmen um.

Deine Aufgaben bei uns:

  • Projektleitung und selbstständiges Abarbeiten von nationalen und internationalen wissenschaftlichen Forschungs- und Auftragsprojekten im Bereich digitaler Innovation
  • Konzeption und Durchführung wissenschaftlicher Studien (z. B. Umfragen, Experimente, Datenanalysen, partizipative Workshops) zu Themen der digitalen Innovationsforschung, individueller und gesellschaftlicher Verhaltensänderung im Umgang mit neuen Technologien und Technologieakzeptanz
  • Publikation der Forschungsergebnisse auf (inter-)nationalen Konferenzen, in Berichten und Vorträgen
  • Akquise von Forschungsaufträgen aus der Wirtschaft und Ausbau relevanter Netzwerke

Dein Profil:

  • Abgeschlossenes Studium (Master/Doktorat) in Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Psychologie, Innovationsmanagement oder einem vergleichbaren Studiengang.
  • Hohes Interesse an digitalen Technologien (v.a. KI, Internet of Things, Robotik, VR/AR)
  • Erfahrung in der Beantragung und Durchführung von nationalen und internationalen Forschungsprojekten sowie Wirtschaftsaufträgen
  • Proaktive Persönlichkeit, strategisches und konzeptionelles Denkvermögen
  • Erste wissenschaftliche Publikationen erwünscht
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort & Schrift
  • Ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, in dem Teamarbeit, Offenheit und Vielfalt gelebt werden
  • Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und familienfreundliche Rahmenbedingungen
  • Individuelle Weiterbildungen und Raum zur fachlichen und persönlichen Entwicklung
  • Projekte mit gesellschaftlichem Impact – von Themen wie Sport-, Gesundheits- und Mobilitätstechnologien bis zum nachhaltigen Tourismus.
  • Ein interdisziplinäres, engagiertes Team, das Innovation gemeinsam vorantreibt

Das Bruttomonatsgehalt beträgt bei Vollzeit (38,5 Stunden / Woche) 4.121,00 gemäß Forschungskollektivvertrag in der Stufe E2 mit der Möglichkeit zur Überzahlung. Die tatsächliche Einstufung erfolgt nach der jeweiligen Qualifikation, Erfahrung und Know-How.

Du möchtest mit uns Innovation von morgen gestalten? Dann sende deine Bewerbung mit dem Betreff [IVC] als PDF an:

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Das Projekt „Tanz mit!“ verbindet Musik, Tanz und Bewegung

Guidebook: Digital Nudging for Sustainable Consumer Delivery Choices

Local policy-makers and regulators (e.g., city representatives) and logistics providers are faced with the challenge of promoting sustainable logistics in order to reduce CO2 emissions, improve air quality, reduce noise, alleviate traffic congestion and make suburban and urban areas more livable. However, the use of supply-side measures (e.g., the procurement of clean delivery vehicles) must be accompanied by aligned demand-side measures to promote, encourage and incentivise consumers to choose these options when it is offered to them. In the context of online shopping, such demand-side measures can take the form of digital nudges on online shops to subtly guide shoppers to choose the sustabinable delivery option (which operate without restrictions or bans). A certain level of infrastructure (e.g., cargo bikes, pick-up stations and parcel lockers) need to be there for people to use it, however, understanding and fostering the public’s personal capabilities and motivations is also paramount.

The purpose of this guidebook is to provide a comprehensive, actionable approach to designing digital interventions that promote sustainable consumer delivery choices on e-commerce sites. Drawing on the latest behavioral science models, such as the COM-B Model (Michie et al., 2011), and offering step-by-step guidance on applying digital nudging, this guidebook aims to empower you to craft effective behavior change campaigns. By applying the insights and tools within, the guidebook seeks to support the creation of more sustainable, efficient, and consumer-friendly logistics system.

This guidebook was produced as part of the SuCoLo project, which has been funded by the Austrian Federal Ministry of Climate Action, Environment, Energy, Mobility, Innovation and Technology under the Driving Urban Transitions Partnership, which has been co-funded by the European Union under grant agreement no. 905465. Further information on the project can be found at https://sucolo.eu/.

ISBN: 978-3-8192-4858-0

Online bestellen u.a. hier: Book on demand, amazon

ADApt: Edge Device Anomaly Detection and Microservice Replica Prediction

The increased usage of Internet of Things devices at the network edge and the proliferation of microservice-based applications create new orchestration challenges in Edge computing. These include detecting overutilized resources and scaling out overloaded microservices in response to surging requests. This work presents ADApt, an extension of the ADA-PIPE tool developed in the DataCloud project, using the monitoring data related to Edge devices, detecting the utilization-based anomalies of resources (e.g., processing or memory), investigating the scalability in microservices, and adapting the application executions. To reduce the overutilization bottleneck, we first explore monitored devices executing microservices over various time slots, detecting overutilization-based processing events, and scoring them. Thereafter, based on the memory requirements, ADApt predicts the processing requirements of the microservices and estimates the number of replicas running on the overutilized devices. The prediction results show that the gradient boosting regression-based replica prediction reduces the MAE, MAPE, and RMSE compared to other models. Moreover, ADApt can estimate the number of replicas for each microservice close to the actual data without any prediction and reduce the CPU utilization of the device by 14%−28%.

Dreiteilige Online-Workshopreihe zeigt Zukunft nachhaltiger Stadtlogistik mit Lastenrädern

Wie nachhaltige Stadtlogistik gelingt: Das Forschungsprojekt SuCoLo lädt Stadtvertreter:innen, Logistik- und E-Commerce-Expert:innen sowie Forschende zur dreiteiligen Online-Workshopreihe ein. Mit Praxisbeispielen aus Meran, Leipzig und Salzburg zeigt SuCoLo, wie Lastenräder, Mikro-Hubs und digitale Anreize die letzte Meile grüner machen – inkl. Austausch über zukunftsfähige Lösungen.

Im Rahmen des EU-Projekts „SuCoLo – Fostering sustainable consumer behaviour with inclusive bicycle logistics infrastructure in urban outskirts“ startet am 18. September 2025 eine dreiteilige, virtuelle Workshopreihe für Fachpublikum aus Stadtplanung, Logistik und Wissenschaft. Das Projektkonsortium beleuchtet erfolgreiche Praxisbeispiele aus Meran (IT), Leipzig (DE) und Salzburg (AT), wo Lastenrad-Sharing, Mikro-Depots und digitale Anreize zur grünen Transformation der urbanen letzten Meile beitragen.

Zielgruppe der Veranstaltungsreihe sind insbesondere Stadtverwaltungen, Logistikdienstleister:innen, E-Commerce-Plattformen sowie Forschende im Bereich nachhaltiger Mobilität und urbaner Reallabore. Neben konkreten Pilotprojekten aus dem SuCoLo-Projekt wird auch ein Erfahrungsbericht aus einer schwedischen Kommune vorgestellt.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.
Veranstaltungssprache: Englisch
Ort: Online (MS Teams)

Termine:
Seminar 1: Donnerstag, 18. September 2025, 11:00-12:00 Uhr
Thema: Integration von Lastenfahrrädern in das städtische Shared-Mobility-System und Förderung von Lastenfahrradlieferungen für lokale Geschäfte – am Beispiel von Meran, Italien

Seminar 2: Donnerstag, 25. September 2025, 11:00 – 12:00 Uhr
Thema: Erprobung eines mobilen Mikroknotenpunkts mit Lastenfahrrädern, der von einem lokalen Kurierdienst betrieben wird – am Beispiel von Leipzig, Deutschland

Seminar 3: Donnerstag, 02. Oktober 2025, 11:00-12:00 Uhr
Thema: Nutzung digitaler Impulse auf E-Commerce-Websites zur Förderung der Zustellung von Lastenrädern – am Beispiel von Salzburg, Österreich

Teilnahme an allen oder an einzelnen Workshops möglich.

Weitere Informationen und Anmeldung: https://sucolo.eu/2025/07/07/join-the-european-learning-circle-on-sustainable-urban-mobility-logistics/

Das Projekt SuCoLo wird von der FFG (AT), dem MIMIT (IT), dem BMBF (DE) und Vinnova (SE) im Rahmen der Driving Urban Transitions Partnership finanziert, die von der Europäischen Union unter der Fördervereinbarung Nr. 905465 kofinanziert wurde. Projektkonsortium: Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH (Projektleitung), independent L. ONLUS Soc. Coop, Sustainability InnoCenter, VIABIRDS Technologies GmbH, Universität Leipzig, Südtiroler Transportstrukturen AG (sta AG).

Pressekontakt:
Michael Thelen, Projektleitung
Salzburg Research Forschungsgesellschaft m.b.H.
+43.662.2288-308 | michael.thelen@salzurgresearch.at

Wie ein Salzburger Institut die Textilbranche inspiriert

Crowdsourcing über die Ideenplattform IdeaSpace

IdeaSpace ist eine Open Innovation Ideenplattform, auf der die kreative Community aufgefordert wird, zu unterschiedlichen Themen und Fragestellungen ihre Ideen und Lösungen einzureichen. Community-Mitglieder geben ehrliches Feedback, um die Ideen weiterzuentwickeln.

Ideen-Crowdsourcing ist eine systematische Methode, bei der gezielt Fragestellungen an eine interessierte, heterogene Community gerichtet werden. Die Ideenplattform IdeaSpace von Salzburg Research bietet Unternehmen und Organisationen eine strukturierte Möglichkeit, externes Wissen und kreative Lösungsideen in Innovationsprozesse einzubinden.

Der Ablauf folgt einem klar definierten Prozess und wird methodisch begleitet:

  1. Definition der Fragestellung:
    Gemeinsam mit dem Auftraggebenden wird ein konkretes Thema, eine Problemstellung oder eine Herausforderung formuliert, zu der neue Ideen gesammelt werden sollen.
  2. Aufsetzen der Kampagne:
    Die Kampagne wird auf der digitalen Plattform IdeaSpace aufgesetzt – inklusive Beschreibung, Laufzeit, Bewertungslogik und Interaktionsmöglichkeiten für die Teilnehmenden.
  3. Crowdsourcing-Phase:
    Die Community (z. B. Bürger:innen, Kund:innen, Studierende, Fachpersonen) wird eingeladen, Ideen einzureichen, zu kommentieren und gegenseitig zu bewerten. Die Plattform unterstützt den Austausch durch transparente Darstellung und Moderation. In dieser Phase sind die jahrelang aufgebauten Kooperationen mit Hochschulen und Schulen besonders wertvoll.
  4. Bewertung und Auswahl:
    Nach Ende der Einreichungsphase erfolgt eine qualitative und/oder quantitative Auswertung der Beiträge – je nach Zielsetzung durch die Community, eine Jury oder den Auftraggebende.
  5. Weiterentwicklung in Workshops:
    Wenn gewünscht, werden ausgewählte Ideen in Workshops mit relevanten Stakeholdern vertieft. Ziel ist es, diese Ansätze gemeinsam weiterzuentwickeln, konkretisierbare Maßnahmen zu definieren oder erste Umsetzungsschritte zu planen.
  6. Dokumentation und Ergebnissicherung:
    Die Ergebnisse der Kampagne werden systematisch dokumentiert. Auf Wunsch können Handlungsempfehlungen, Prototypen oder Entscheidungsgrundlagen erarbeitet werden.

Salzburg Research bietet im Rahmen von IdeaSpace verschiedene Dienstleistungen an:

  • Beratung und methodische Begleitung
  • Technische Umsetzung und Plattformbetrieb
  • Community-Management & Kommunikation
  • Durchführung von Workshops zur Ideenausarbeitung
  • Ergebnisanalyse und Prozessdokumentation

Mehr zu den Dienstleistungen: Innovation gemeinsam gestalten – mit der Crowd und IdeaSpace


Warum mit Salzburg Research & IdeaSpace?

IdeaSpace-Crowdsourcing-Kampagnen können in jeder Branche und zu jedem Thema durchgeführt werden. Erfolgreiche Kampagnen wurden in folgenden Bereichen abgeschlossen:

  • Tourismus & Regionalentwicklung
  • Mobilität & Infrastruktur
  • Nachhaltigkeit & Gesellschaft
  • Gesundheit & Lebensqualität
  • Bildung

Ideen-Crowdsourcing ist ein innovativer offener Prozess, der einen Pool innovativer Ideen schafft, der dabei hilft, neue Wege zu beschreiten, Probleme zu lösen und innovative Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln. Langjährige Erfahrung, wissenschaftlich fundierte Methoden und ein wachsendes Innovationsnetzwerk machen Salzburg Research zum idealen Partner für Open-Innovation-Projekte.


Starten Sie Ihren Ideenbewerb mit uns – individuell, kreativ, wirkungsvoll.
Mehr erfahren unter: www.ideaspace.cc

EASY Meilensteintreffen

Wie Elektrofahrzeuge zu Energiespeichern werden

Was für ein inspirierender Vormittag beim OI Talk & Business Speednetworking!

European Learning Circle on Sustainable Urban Mobility & Logistics

Die Zustellung auf der letzten Meile neu überdenken: drei dynamische Austauschmöglichkeiten, unzählige neue Ideen.

SuCoLo European Learning Circle

Städte in ganz Europa kämpfen mit der zunehmenden Verkehrsbelastung, den steigenden Emissionen und der Ineffizienz der vom Auto abhängigen Mobilitäts- und Liefersysteme. Das SuCoLo-Projekt leistet Pionierarbeit bei der Lösung dieses Problems: nachhaltige Lastenfahrradzustellung und Cargo-Bike-Sharing, die auf die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Stadt zugeschnitten sind.

Wir laden städtische Behörden, Logistikanbieter, Kurierdienste, E-Commerce-Websites und -Plattformen sowie Forschende und Innovator:innen zu unserem europäischen Lernzirkel ein. In dieser virtuellen Reihe von drei interaktiven Workshops werden die Ergebnisse und Erfahrungen aus realen Pilotprojekten in Leipzig, Meran und Salzburg vorgestellt. Erfahren Sie außerdem, wie eine schwedische Gemeinde nachhaltige Mobilität und Logistik angeht.


Warum teilnehmen?

  • Erfahren Sie von Expert:innen und Praktiker:innen mehr über innovative Lastenradlösungen.
  • Entdecken Sie, wie Sie durch Verhaltensanreize zu umweltfreundlicheren Lieferentscheidungen motivieren können.
  • Erfahren Sie, wie Städte integrative und effiziente Logistik- und Mobilitätsinfrastrukturen schaffen können.
  • Vernetzen Sie sich mit Gleichgesinnten und entwickeln Sie gemeinsam zukunftsfähige städtische Liefermodelle.

Termine

Seminar 1: Donnerstag, 18. September 2025, 11:00-12:00 Uhr
Thema: Integration von Lastenfahrrädern in das städtische Shared-Mobility-System und Förderung von Lastenfahrradlieferungen für lokale Geschäfte – am Beispiel von Meran, Italien

Seminar 2: Donnerstag, 25. September 2025, 11:00 – 12:00 Uhr
Thema: Erprobung eines mobilen Mikroknotenpunkts mit Lastenfahrrädern, der von einem lokalen Kurierdienst betrieben wird – am Beispiel von Leipzig, Deutschland

Seminar 3: Donnerstag, 02. Oktober 2025, 11:00-12:00 Uhr
Thema: Nutzung digitaler Impulse auf E-Commerce-Websites zur Förderung der Zustellung von Lastenrädern – am Beispiel von Salzburg, Österreich

(Nehmen Sie an einem oder allen Seminaren teil – wählen Sie, was Ihren Interessen entspricht)


Zielgruppen

  • Behörden und Einrichtungen der Stadtpolitik
  • Logistik- und Kurierunternehmen
  • Fachleute aus dem Bereich E-Commerce
  • Forschende und Koordinator:innen von Urban Living Labs
  • Alle, die sich für nachhaltige urbane Mobilität und Logistik begeistern

Ort & Anmeldung

Online (über MS Teams) – Teilnahme-Link wird bei der Anmeldung bereitgestellt.
Veranstaltungssprache: Englisch

Bitte registrieren Sie sich hier.


Neue Studie: Wearables revolutionieren Leistungsdiagnostik im Mädchenfußball

Salzburg Research schaut bei den Bodenmarkierungen genau hin.

Arbeit am Projekt LugeSense

Neo-Rektorin will auch Wechsel der Kanzlerin

Blackout – Satelliten sichern den Neustart des Stromnetzes

PMU-Rektorin ist erst ab Jänner im Amt – legt sich aber schon jetzt auf Wechsel der Kanzlerin fest

Neue Studie: Wearables revolutionieren Leistungsdiagnostik im Mädchenfußball

Neue Studie: Wearables revolutionieren Leistungsdiagnostik im Mädchenfußball

Tanz mit!

Das Projekt „Tanz mit!“ verbindet Musik, Tanz und Bewegung. So soll es sozial benachteiligten Menschen ein besseres Wohlbefinden geben. Es geht vor allem um Frauen und Familien mit Kindern, Senior:innen und Menschen mit Behinderungen.

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Wearables revolutionieren die Leistungsdiagnostik im Mädchenfußball

Eine neue Studie zur Leistungsdiagnostik im Mädchenfußball zeigt, wie innovative Wearable-Technologie und subjektive Selbsteinschätzungen gemeinsam neue Maßstäbe in der Trainingsanalyse setzen. In Zusammenarbeit mit der Adidas AG hat das Human Motion Analytics-Forschungsteam von Salzburg Research aktuelle Erkenntnisse im renommierten Fachjournal Frontiers in Sports and Active Living veröffentlicht.

Technologie trifft Trainingspraxis: Smarte Einlegesohlen im Einsatz

Im Zentrum der Studie standen 46 Spielerinnen der U17– und U20-Teams des 1. FC Nürnberg, die über 14 Monate hinweg mit intelligenten Einlegesohlen ausgestattet wurden. Diese Sohlen enthielten sogenannte Inertiale Messeinheiten (IMUs), die präzise Bewegungsdaten während regulärer Trainingseinheiten aufzeichneten. Ergänzend dazu wurden die Spielerinnen nach jeder Einheit gebeten, ihre empfundene Trainingsintensität und ihr emotionales Erleben zu dokumentieren.

Ziel war, objektive Leistungsmetriken wie Ballgeschwindigkeit, Spitzengeschwindigkeit und Laufdistanz mit subjektiven Einschätzungen zu verknüpfen.

Emotionale Zustände beeinflussen Leistungswerte

Die Auswertung zeigt: Etwa die Hälfte der beobachteten Spielerinnen wies signifikante Leistungstrends auf – sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Besonders auffällig war die Veränderung in der Spitzengeschwindigkeit.

Ein bemerkenswerter Befund betrifft die wahrgenommene Trainingsintensität: Spielerinnen, die das Training als besonders anstrengend empfanden, erreichten tendenziell niedrigere Ballgeschwindigkeiten – vor allem Torhüterinnen und Verteidigerinnen. Umgekehrt wurde eine höhere Laufleistung häufig mit einer hohen subjektiven Intensitätseinschätzung verknüpft. Emotionale Faktoren spielten ebenfalls eine wichtige Rolle: Spielerinnen, die sich nach dem Training „glücklicher“ fühlten, zeigten bessere technische Leistungen – insbesondere im Mittelfeldbereich.

Individualisierte Trainingssteuerung – Relevanz über den Fußball hinaus

Die Ergebnisse zeigen, dass sich technologische und psychologische Perspektiven ideal ergänzen können. Die Kombination aus hochauflösenden Sensordaten und persönlichen Einschätzungen eröffnet neue Perspektiven für ein individuell angepasstes Training, gezieltes Belastungsmanagement und effektive Verletzungsprävention.

Auch wenn sich diese Untersuchung auf den Mädchenfußball konzentriert, sehen die Forschenden großes Potenzial für die Übertragung der Methodik auf andere Sportarten – etwa Handball, Basketball oder den allgemeinen Leistungssport.


Die Studie wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „DiMo-NEXT – Next Level of Digital Motion in Sports, Fitness and Well-being“ durchgeführt. Gefördert wird das Projekt über das COMET-Programm (Competence Centers for Excellent Technologies) durch das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET), die FFG sowie die Bundesländer Salzburg, Tirol und Oberösterreich.

Bilder: © adidas

Mehr Informationen:

Neue Studie: Wearables revolutionieren Leistungsdiagnostik im Mädchenfußball

In einer aktuellen wissenschaftlichen Studie, veröffentlicht im Fachjournal Frontiers in Sports and Active Living, präsentiert ein Forschungsteam von Salzburg Research gemeinsam mit der Adidas AG neue Erkenntnisse zur Leistungsentwicklung im Mädchenfußball. Das Besondere: Die Analyse kombiniert erstmals hochauflösende Sensordaten mit subjektiven Selbsteinschätzungen der Spielerinnen.

Technologie trifft Trainingspraxis: Datenerhebung mit smarten Einlagen

Im Zentrum der Studie stehen 46 Spielerinnen des 1. FC Nürnberg der Altersklassen U17 und U20, die über einen Zeitraum von 14 Monaten mit intelligenten Einlegesohlen ausgestattet wurden. Die Sensoren in der Sohle – sogenannte inertiale Messeinheiten (IMUs) – erfassten präzise Bewegungsdaten während regulärer Trainingseinheiten. Direkt nach dem Training gaben die Spielerinnen Einschätzungen zur wahrgenommenen Trainingsintensität und ihrem emotionalen Empfinden ab.

„Unser Ziel war es, objektive Leistungsmetriken wie Ballgeschwindigkeit, Spitzengeschwindigkeit und zurückgelegte Distanz mit subjektiven Bewertungen zu verknüpfen“, erklärt Studienautor Stefan Kranzinger von Salzburg Research.

Ergebnisse: Emotionen und Leistung hängen zusammen

Die Studie ergab, dass es bei etwa der Hälfte der Spielerinnen signifikante Leistungstrends über die Zeit gab – sowohl positive als auch negative. Am häufigsten zeigten sich Veränderungen in der Spitzengeschwindigkeit. Überraschend: Die subjektiv empfundene Trainingsintensität korrelierte in mehreren Fällen negativ mit der tatsächlichen Ballgeschwindigkeit, insbesondere bei Torhüterinnen und Verteidigerinnen. Heißt: Spielerinnen, die ihr Training als besonders anstrengend empfanden, erzielten niedrigere Ballgeschwindigkeiten. Umgekehrt zeigten sich positive Zusammenhänge zwischen Intensität und Laufleistung: Je intensiver das Training wahrgenommen wurde, desto mehr Strecke wurde oft zurückgelegt – insbesondere bei Abwehrspielerinnen.

Auch das emotionale Empfinden hatte einen messbaren Einfluss: Spielerinnen, die sich „glücklicher“ nach der Einheit fühlten, zeigten tendenziell bessere technische Leistungen – etwa bei der Ballgeschwindigkeit der Mittelfeldspielerinnen.

Potenzial für personalisiertes Training

„Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass sich technologische und psychologische Perspektiven ideal ergänzen können“, betont Christina Kranzinger, Co-Autorin der Studie. Die Kombination aus Wearable-Daten und subjektiven Einschätzungen eröffnet neue Möglichkeiten für individualisierte Trainingssteuerung, Belastungsmanagement und Verletzungsprävention.

Breites Anwendungsspektrum über den Fußball hinaus

Obwohl sich die Studie auf weibliche Jugendspielerinnen konzentriert, lässt sich die Methodik laut den Autor:innen auch auf andere Sportarten übertragen – etwa im Handball, Basketball oder im Leistungssport allgemein.

Die Publikation entstand im Rahmen des Forschungsprojekts „DiMo-NEXT – Next Level of Digital Motion in Sports, Fitness and Well-being“, gefördert im Rahmen des Programms „COMET – Competence Centers for Excellent Technologies“ durch das österreichische Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), das österreichische Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET), der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) sowie durch die Bundesländer Salzburg, Tirol und Oberösterreich.


Kontakt für Rückfragen

Stefan Kranzinger, Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH
stefan.kranzinger@salzburgresearch.at | +43 664 2047232

Wolfgang Kremser, Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH
wolfgang.kremser@salzburgresearch.at | +43 662 2288-315

Studie

Stefan Kranzinger, Christina Kranzinger, Wolfgang Kremser, Burkhard Dümler (2025): Performance tracking in female youth soccer through wearables and subjective assessments In: Frontiers in Sports and Active Living, 30 June 2025, Sec. Elite Sports and Performance Enhancement. Volume 7 – 2025. https://doi.org/10.3389/fspor.2025.1627820

Links zu den Teams 1. FCN U17w und U20w:

Video zum Training mit der Sensorsohle mit der Trainerin und dem Team:

Bildmaterial

Verwendung im Kontext dieser Presseinformation bei Angabe des Copyright-Vermerks honorarfrei.

Damen-Nachwuchs des 1. FCN trainiert mit Sensorsohle © adidas
Damen-Nachwuchs des 1. FCN trainiert mit Sensorsohle © adidas
Damen-Nachwuchs des 1. FCN trainiert mit Sensorsohle © adidas
Damen-Nachwuchs des 1. FCN trainiert mit Sensorsohle © adidas
Feedback zur subjektiven Selbsteinschätzung direkt nach dem Training © adidas
Feedback zur subjektiven Selbsteinschätzung direkt nach dem Training © adidas
Team-Feedback aus den Sensorsohlen © adidas
Team-Feedback aus den Sensorsohlen © adidas
Sensorsohle

46. MINTwoch in der Science City Itzling

Gemeinsam Zukunft gestalten: Ideenbewerb für das Salzburger Freilichtmuseum begeistert

Mit Crowdsourcing und innovativem Ideenmanagement zu mehr Partizipation und Erlebnisqualität: digitaler Ideenbewerb mit 114 eingereichten Ideen und breitem Engagement von Jung und Alt.

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Beste Ideen prämiert: Das Salzburger Freilichtmuseum findet neue digitale Lösungen

Am 2. Juli wurden die Gewinner:innen des Ideenwettbewerbs bekannt gegeben, der auf der Ideenplattform IdeaSpace von Salzburg Research im Auftrag des Salzburger Freilichtmuseums durchgeführt wurde. Die prämierten Ideen werden dazu beitragen, das Angebot des Museums weiterzuentwickeln und den Besucherinnen und Besuchern ein noch intensiveres Erlebnis zu ermöglichen.

Das Freilichtmuseum Salzburg erweitert ständig sein Angebot für Besucher:innen und suchte nach den spannendsten (digitalen) Ideen seiner aktuellen und zukünftigen Gäste. Der Ideenwettbewerb auf der Ideenplattform IdeaSpace von Salzburg Research konzentrierte sich auf die Verbesserung des Museumserlebnisses.

Gesucht wurden Ideen für ein noch intensiveres Besuchserlebnis im Salzburger Freilichtmuseum. Ein Schwerpunkt lag dabei auf dem Einsatz neuer Technologien. Insgesamt wurden mehrere Ideen zu folgenden Themenbereichen eingereicht:

  • Angebote im Museum
  • Angebote vor und nach dem Besuch
  • Kommunikation zwischen Museum und Gast
  • Besucherservice
  • Sonstige

Die besten 5 Ideen wurden prämiert

Um das Besuchererlebnis im Museum zu verbessern, reichten viele kreative Köpfe ihre innovativen Ideen ein. Am Ende wählte die Fachjury fünf Gewinnerideen aus, und Christina Steinböcks Idee „The Creators Lab at the Salzburg Open-Air Museum” wurde zum Gewinner der Community-Voting gekürt. Die offizielle Rangliste wurde im Rahmen einer Online-Speednetworking-Veranstaltung bekannt gegeben.

Online-Speednetworking Veranstaltung

Zu den Gewinner:innen wurden gewählt:

Streuobst Erlebnisweg von MichaelS (Erster Platz)

Die Idee zielt darauf ab, einen nachhaltigeren Ansatz für die Lebensmittelproduktion und -ernte aufzuzeigen. Durch das Pflanzen von Obstbäumen auf den Höfen des Freilichtmuseums kann einerseits gezeigt werden, wie Lebensmittel in der Vergangenheit geerntet, verarbeitet und zubereitet wurden. Andererseits kann das Bewusstsein dafür geschärft werden, dass Obst individuell produziert und gelagert werden kann.

Michael Weese, Direktor des Salzburger Freilichtmuseums a.D.

Die Idee „Streuobst Erlebnisweg“ überzeugt die Jury, da sie einen wichtigen Themenschwerpunkt des Salzburger Freilichtmuseums aufgreift – die Verbindung von Natur und Kultur.[…] Insgesamt sieht die Jury in der eingereichten Idee „Streuobst Erlebnisweg“ ein sehr großes Potential, Vergangenes zu erklären, Gegenwärtiges zu verstehen und Zukünftiges zu gestalten.

– Michael Weese, Direktor des Salzburger Freilichtmuseums a.D


Open Air Escape Room von selinbilgun

Es handelt sich um ein physisches und digitales Escape-Room-Erlebnis im Museum. Die Besucher:innen müssen Rätsel lösen, die auf dem ländlichen Leben des 19. Jahrhunderts basieren, um in die Gegenwart zurückzukehren. Digitale Tools werden eingesetzt, um die Menschen in die historische Umgebung eintauchen zu lassen.

Sabine Fauland, Geschäftsführung, Museumsbund Österreich, Graz/Wien
© Theresa Pewal

Das Projekt überzeugt durch seine Verbindung von analogem Museumserlebnis und digitalen Technologien. Es transformiert das klassische Museumsformat in ein spielerisch-interaktives Lernumfeld, das Besucher:innen aktiv in historische Szenarien eintauchen lässt. Durch die Einbindung digitaler Werkzeuge entsteht ein immersives Erlebnis, das nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch nachhaltig begeistert.

– Sabine Fauland, Geschäftsführung, Museumsbund Österreich, Graz/Wien


Altes Wissen – Neues Geschick von Elke

Die Idee bietet die Möglichkeit, altes praktisches Wissen durch die Kombination von digitalen Technologien, praktischen Anleitungen und Übungen vor Ort zu digitalisieren und festzuhalten. Besucher:innen des Museums könnten beispielsweise in Kursen vor Ort oder anhand von aufgezeichneten Videos etwas über traditionelles Handwerk wie Stickerei, Volkskunstmalerei oder Imkerei lernen.

Chloé Zimmermann, Architektin, Mitbegründerin von The Agami Project, Indien / Österreich

Die Idee zeigt auf einfache, zugängliche Weise, wie immaterielles Kulturerbe bewahrt, dokumentiert und zugleich einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden kann. Die Kombination aus persönlicher Wissensvermittlung durch ältere Expert:innen und digitaler Aufzeichnung schafft eine wertvolle Brücke zwischen den Generationen.

– Chloé Zimmermann, Architektin, Mitbegründerin von The Agami Project, Indien/Österreich


Salzburg Erinnerungsschatz von Klaus Bernkopf

Eine interaktive digitale Plattform, die persönliche Erinnerungen, Wissen und Geschichten der Besucher:innen zum ländlichen Leben in Salzburg sammelt und mit den Museumsobjekten verknüpft. Besucher:innen können vor, während und nach ihrem Museumsbesuch eigene Familiengeschichten, Fotos, Videos oder Audiodateien hochladen und mit bestimmten Gebäuden, Werkzeugen oder Traditionen im Museum verbinden.

Brigitte Bremer, Geschäftsführerin vom „Förderverein Salzburger Freilichtmuseum“ © Salzburger Freilichtmuseum

Diese Idee belebt unsere Sammlungsobjekte. Sie werden sozusagen mit persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen „aufgeladen“ und diese für die nachkommende Generation gesichert und begreifbar gemacht.  Eine wertvolle Erweiterung unserer bestehenden Objektdatenbank.

– Brigitte Bremer, Geschäftsführerin „Förderverein Salzburger Freilichtmuseum“


Kooperationen mit „Neuen Medien“ von Leo Fürst

Die Idee zielt darauf ab, die Reichweite und Sichtbarkeit des Museums durch die Zusammenarbeit mit YouTube-Kanälen, Podcasts und Streamern, die sich auf Geschichte konzentrieren, zu erhöhen. Während ein Museum immer einen eher ernsten Charakter hat und sich klar auf die Vermittlung von Wissen und intellektuellem Mehrwert konzentriert, könnte dies subtiler geschehen, wobei der Unterhaltungswert im Vordergrund steht.

Andreas Geis, Leiter Förderung, Mitglied der Geschäftsleitung, Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte, Winterthur, Schweiz

Das Museum bringt seinen Schatz an Geschichten sowie materielles und immaterielles Kulturerbe ein – Content-Creators wiederum übersetzen diese Inhalte in Geschichten und eine Sprache, die ihr bestehendes Publikum erreicht. So entsteht eine Win-Win-Situation, in der beide Seiten ihre Stärken einbringen.

– Andreas Geis, Leiter Förderung, Mitglied der Geschäftsleitung, Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte, Winterthur, Schweiz

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnerinnen und Gewinnern und viel Erfolg bei weiteren Ideen!


Sei ein Teil von etwas Großem – so einfach geht’s!

Auf der IdeaSpace Ideenplattform von Salzburg Research dreht sich alles um Ihre Ideen! Helfen Sie uns dabei, Fragestellungen und Probleme zu lösen, indem Sie Ihre Ideen einreichen, mit anderen kreativen Köpfen an Ideen arbeiten und ehrliches Feedback bekommen. Wir heißen alle herzlich willkommen, denn gute Ideen kennen keine Grenzen! Entdecke die Power des Netzwerks, das Sie mit Gleichgesinnten, Expert:innen und spannenden Institutionen sowie Unternehmen verbindet.
Machen Sie mit und gestalten Sie die Zukunft gemeinsam mit uns im IdeaSpace!

Österreich: Forschungsleistungen im Rampenlicht – PMU verleiht Wissenschaftspreise 2025

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Forschungsleistungen im Rampenlicht: PMU verleiht Wissenschaftspreise 2025

Forschungsleistungen im Rampenlicht: PMU verleiht Wissenschaftspreise 2025

Performance tracking in female youth soccer through wearables and subjective assessments

This study investigates performance development and the relationship between subjective and objective training assessments in female youth soccer using wearable sensor technology. The aim of this study was to assess how subjective post-training ratings (intensity and happiness) relate to high-percentile performance outputs, and to identify longitudinal trends in female youth soccer players using IMU-based wearable data. Data were collected over a 14-month period from 46 players (U17 and U20 teams) equipped with foot-mounted inertial measurement units (IMUs) during regular training sessions. Objective performance metrics, including 95th percentile of ball speed, peak speed, and absolute distance, were derived using a multi-stage machine learning pipeline, while subjective metrics (intensity and happiness) were collected via post-session Likert-scale questionnaires using an app. Using the modified Mann-Kendall test, we found 30 significant longitudinal trends, with 14 positive and 16 negative trends across key performance metrics. Peak speed showed the highest number of trends (13), followed by absolute distance (10) and ball speed (7). Correlation analyses based on the Spearman coefficient (with False Discovery Rate correction) revealed meaningful associations between subjective self-assessments and high-percentile performance metrics, with notable differences across player positions and age groups. A robustness check confirmed these patterns also hold when analyzing the 99th percentile of performance outputs. Our findings underscore the value of combining wearable sensor data with subjective evaluations for individualized, role-specific performance monitoring and training optimization in youth soccer. However, as an exploratory study with a single cohort, findings require further validation in broader populations.

 ESB Partner Update mit KI-Pitches

Karrieresprung: Olivia Zechner

5G-Tests bei der level-up Gamer-Messe im Salzburger Messezentrum

Mit PASSAT zur digitalen Transformation

Einsatz von Lärmblitzern gegen zu laute Fahrzeuge: „Kein Platz für Lärmterror in Salzburg“

Land erprobt Einsatz von Lärmblitzern

Interne PhD-Runde mit Severin und Christoph

Charity Challenge 2025: Gemeinsam bewegen für einen guten Zweck

Auch 2025 nehmen wieder rund 20 Mitarbeiter:innen von Salzburg Research an der Salzburger Businesslauf Charity Challenge teil!

Vom 11. Juni bis zum 11. September 2025 sammeln sozial engagierte und aktive Mitarbeiter:innen aus über 30 Salzburger Unternehmen Kilometer für psychisch belastete Familien. Jeder durch Laufen, Wandern oder Spazierengehen gesammelte Kilometer entspricht einem Beitrag von 0,25 Cent an den Verein Jojo, der psychisch belastete Familien im Bundesland Salzburg unterstützt und begleitet. Das Hauptziel des Vereins ist es, die Gesundheit von Kindern zu erhalten. Dadurch wird der Verein zu einem Leuchtturm der Hoffnung für Menschen, die in ihren Familien unter psychischen Problemen leiden.

Seit seiner ersten Teilnahme im Jahr 2019 nimmt Salzburg Research kontinuierlich an der Salzburger Businesslauf Charity Challenge teil. Auch in diesem Jahr engagiert sich das Forschungsinstitut für die Schaffung eines sozialen Mehrwerts, und die Mitarbeiter:innen von Salzburg Research haben bereits begonnen, ihre Kilometer zu sammeln. Sie laufen, wandern oder spazieren – unter anderem mit dem hoch motivierten Mitglied des Salzburg Research-Teams, dem Bürohund Winnie.

Die Salzburger Businesslauf Charity-Challenge

Vor acht Jahren brachte Wolfgang Zimmel, IT-Mitarbeiter bei Commend International, die innovative Idee auf, Laufkilometer für wohltätige Zwecke zu sammeln. 2018 entwickelten Commend International und SKIDATA diese Idee weiter und riefen gemeinsam das heutige Format der Charity-Challenge unter dem Motto ‚Gegeneinander für ein Miteinander‘ ins Leben.

Unter der Schirmherrschaft des Salzburger Businesslaufs und der Sportwissenschaftler:innen rund um Michael Mayrhofer messen sich Teams aus dem Raum Salzburg drei Monate lang in einem sportlichen Wettkampf. Jede Form der Bewegung zählt, ob Laufen, Trailrunning, Nordic Walking, Spazierengehen oder Wandern. Der Wettbewerb motiviert dazu, sich in welcher Form auch immer zu bewegen und dabei Kilometer für den guten Zweck zu sammeln.

Im Jahr 2024 sammelten 28 Teams aus Salzburger Unternehmen, darunter Salzburg Research, mehr als 145.871 Kilometer. Die Kilometer wurden in eine Spende in Höhe von 41.000 Euro an den Verein Jojo umgewandelt. Die Ergebnisse der Salzburger Businesslauf Charity Challenge 2024 brachen alle bisherigen Rekorde.

Mehr zur Charity Challenge: charity-challenge.at

Ein Plädoyer für Feldversuche: Salzburg-Research-Geschäftsführer Siegfried Reich im Porträt

Rad & Regeln: Salzburg Research forscht an besseren Bodenmarkierungen

Neue Bodenmarkierungen im Test

Charity Challenge 2025 – Gemeinsam bewegen für den guten Zweck

Elektrofahrzeuge werden zu Energiespeichern

Ein Plädoyer für Feldversuche

Mehr Sicherheit durch neue Bodenmarkierungen

Wie KI die Salzburger Arbeitswelt massiv umkrempelt

Wie gelingt die digitale Transformation in Regionen wie Salzburg nachhaltig und wirtschaftsnah?

Wie gelingt die digitale Transformation in Regionen wie Salzburg nachhaltig und wirtschaftsnah?

Salzburg Research feiert 25 Jahre, zeigt beeindruckende Bilanz

Tourismus im Wandel: Salzburg Research sucht zukunftsfähige Bergideen

A Learning Agent for Stress Multi-Level Diagnostics, Personalised Stress Profiles and Interventions in the Work Context

Work-related stress affects 39% of Austrians, contributing to mental health issues like depression and burnout, driven by factors such as workload and lack of control.
The Relax project aims to develop a holistic stress management framework using continuous stress assessment and personalized interventions based on physiological, behavioral, emotional, and cognitive indicators.
The study combines wearable sensors (e.g., Polar Verity Sense), psychological methods, and technical strategies, with a longitudinal design to assess the app’s usability and effectiveness.
Usability was hindered by technical issues, but stress data visualization was well-received. The Micro-Model aligned well with stress estimates, while the Macro-Model faced data limitations. Methodological constraints suggested further refinement.
The study highlights the need for individualized, multimodal stress management, with future research focusing on system improvements, technical refinement, and validation through an anonymized dataset.

Personalizing mHealth Interventions for Occupational Stress: Protocol for a Randomized Pilot Study

Background: Occupational stress is associated with detrimental consequences that are addressed by mobile health (mHealth) solutions. Previous developments of apps for occupational stress have not yet fully exploited the potential of multilevel diagnostics through the integration of wearable sensors for interventions. Personalizing mHealth approaches in terms of intervention time and content, which requires the use of artificial intelligence, is the next logical developmental step. The „Relax“ approach developed a corresponding prototype of an app-wearable system, which will be evaluated for effectiveness in terms of stress reduction and usability.

Objective: This study protocol describes an evaluation study used to test the effectiveness and usability of the Relax approach.

Methods: The evaluation study was designed as a 2-arm randomized trial with 2 phases, each with a 3-week intervention period. In both phases, employees were required to use the app to record daily stress and to wear a wearable sensor to measure heart rate variability. The app offered interventions based on algorithms, which altered the probability of their selection after learning from the data, thereby personalizing the user experience. In the second phase of the study, the sample was divided into 2 groups, varying the degree of personalization of the app. To analyze effectiveness, a 2-factorial mixed within-between design will be applied to compare the outcomes between both groups as well as in a pre-post comparison. In addition, exploratory analyses of the usability of the approach are planned.

Results: The study was conducted during the spring and summer of 2024, with a total of 46 participants enrolled, and is ready for data analysis.

Conclusions: The Relax approach, including a number of factors related to personalization that have not yet been incorporated into mHealth in current research, will provide new insights into the next steps of advanced mHealth solutions. Limitations of the study design, such as the lack of a control group and the sample representativity, have to be addressed.

Forschungsfahrrad überprüft Wirkung von neuen Bodenmarkierungen

Salzburg testet verschiedene neue Bodenmarkierungen für mehr Sicherheit im Radverkehr. Salzburg Research untersucht mit einem speziellen Forschungsfahrrad, wie sich diese Markierungen auf den Überholabstand zwischen Kraftfahrzeugen und Radfahrenden auswirken. Bisher lag dieser im Schnitt nur bei 85 Zentimetern – und damit deutlich unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 Metern.

Die Stadt Salzburg setzt einen innovativen Schritt zur Verbesserung der Sicherheit für Radfahrende: Seit Mitte Mai läuft in der Nußdorferstraße ein Verkehrsversuch, bei dem neue Bodenmarkierungen getestet werden. Ziel ist es, die Sichtbarkeit und den Schutz von Radfahrenden zu erhöhen – mit breiteren Mehrzweckstreifen, auffälligen Radpiktogrammen und wissenschaftlicher Begleitung durch das Forschungsinstitut Salzburg Research.

Neue Markierungen, klarere Botschaft

Im Auftrag von Stadt und Land Salzburg hat das urbane Mobilitätslabor zukunftswege.at zwei verschiedene Markierungstypen umgesetzt:

  • Zwischen Bräuhausstraße und Moosstraße wurden zwei Meter breite Mehrzweckstreifen mit Radpiktogrammen installiert. Die Fahrbahnmitte bleibt mit drei Metern für den allgemeinen Verkehr reserviert.
  • Auf dem Abschnitt von der Moosstraße bis zur Leopoldskronstraße wird die Wirkung von großflächigen Sharrows (Piktogramme mit Richtungspfeilen) auf die Sicherheit getestet. Diese wurden in regelmäßigen Abständen von rund 25 Metern aufgetragen.

Die neuen Markierungen sind eine kostengünstige Möglichkeit, allen Verkehrsteilnehmenden zu signalisieren, dass Radfahrende mehr Platz benötigen.

Hightech-Fahrrad sammelt objektive Sicherheitsdaten

Um die Wirksamkeit der Markierungen zu evaluieren, setzt Salzburg Research ein hochmodernes Forschungsfahrrad ein. Ausgestattet mit LiDAR-Sensoren und weiteren Messinstrumenten erfasst es jede Überholsituation dreidimensional und zentimetergenau – vom Heranfahren des Autos bis zum Wiedereinscheren.

Bereits vor der Einführung der neuen Markierungen wurde der Abschnitt mit dem Forschungsrad befahren. Das Ergebnis: In der Hälfte aller Überholmanöver betrug der Abstand lediglich 85 Zentimeter oder weniger – deutlich unter dem gesetzlichen Mindestmaß von 1,5 Metern.

Die Sensorik erzeugt sogenannte Punktwolken, in denen die Fahrzeuge exakt lokalisiert und der Abstand zum Fahrrad präzise gemessen werden kann. Die daraus gewonnenen Daten fließen in die wissenschaftliche Bewertung der Maßnahmen ein und liefern eine belastbare Grundlage für verkehrsplanerische Entscheidungen.

Erfassung von Überholvorgängen mit der LiDAR-Sensorik am Forschungsfahrrad: Die Punktewolke zeigt einen Überholvorgang bei Gegenverkehr mit einem Überholabstand von etwa einem Meter. © Salzburg Research
Erfassung von Überholvorgängen mit der LiDAR-Sensorik am Forschungsfahrrad: Die Punktewolke zeigt einen Überholvorgang bei Gegenverkehr mit einem Überholabstand von etwa einem Meter. © Salzburg Research

Nächste Testphase startet im August

Im August folgt eine Erweiterung des Versuchs: Die bestehenden Markierungen werden um rote Blockmarkierungen ergänzt. Auch diese Variante wird nach einer Eingewöhnungszeit mit dem Forschungsfahrrad befahren und analysiert. Zusätzlich können Bürger:innen ihre subjektiven Erfahrungen und Eindrücke in einer Online-Umfrage teilen. Diese Einschätzungen werden gemeinsam mit den Messdaten in die Gesamtbewertung einfließen.

Wissenschaft als Wegweiser für bessere Radinfrastruktur

Ab November 2025 sollen die Ergebnisse des Verkehrsversuchs vorliegen. Sie bilden eine wissenschaftlich fundierte Entscheidungsgrundlage für die Planungsabteilungen der Stadt Salzburg, wie schmale Straßen künftig radfreundlicher gestaltet werden können. Damit verfolgt Salzburg konsequent das Ziel, aktive Mobilität zu fördern und gleichzeitig die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.


Mehr Informationen:

Mehr Sicherheit für Radfahrende: Neue Bodenmarkierungen werden mit Forschungsfahrrad überprüft

Die Stadt Salzburg möchte das Radfahren sicherer machen: In der Nußdorferstraße im Stadtteil Riedenburg testet das urbane Mobilitätslabor zukunftswege.at im Auftrag von Stadt und Land Salzburg im Rahmen eines Verkehrsversuchs seit Mitte Mai breitere Mehrzweckstreifen und auffälligere Markierungen für Radfahrende. Salzburg Research überprüft nun die Auswirkungen der geänderten Markierungen mit Hilfe eines Forschungsfahrrades. Die Sensorik am Spezialfahrrad ermöglicht eine objektive, zentimetergenaue Erfassung der Überholabstände zwischen Kraftfahrzeugen und Radfahrenden. Bei der ursprünglichen Markierung lag der Median der Überholvorgängen bei 85 Zentimetern – gesetzlich vorgeschrieben sind 1,5 Meter.

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Welche Radweg-Markierungen sinnvoll sind – und welche nicht

Salzburg Research erforscht in Salzburg neue Bodenmarkierungen

Salzburg Research untersucht in Salzburg neue Radbodenmarkierungen

Wie können kulturelle Institutionen von Crowdsourcing und Crowdfunding profitieren?

Open Innovation Talk mit Speed-Networking
2. Juli 2025, 09:00-10:00 Uhr
Online via Zoom

Agenda

09:00 – 09:30 Uhr: Open Innovation-Talk

09:30 – 09:55 Uhr: Business Speednetworking

  • Fünf kreative Kontakte knüpfen: Break-out-Sessions einer anderen Person (jeweils 4 Minuten)

Mehr Informationen und Anmeldung: ideaspace.cc

Der Zoom-Link wird nach Anmeldung zur Verfügung gestellt.


Sei ein Teil von etwas Großem – so einfach geht’s!

Auf der IdeaSpace Ideenplattform von Salzburg Research dreht sich alles um Ihre Ideen! Helfen Sie uns dabei, Fragestellungen und Probleme zu lösen, indem Sie Ihre Ideen einreichen, mit anderen kreativen Köpfen an Ideen arbeiten und ehrliches Feedback bekommen. Wir heißen alle herzlich willkommen, denn gute Ideen kennen keine Grenzen! Entdecke die Power des Netzwerks, das Sie mit Gleichgesinnten, Expert:innen und spannenden Institutionen sowie Unternehmen verbindet.
Machen Sie mit und gestalten Sie die Zukunft gemeinsam mit uns im IdeaSpace!

Olivia Zechner

Markierungen der Radwege sinnvoll gestalten

Crowd-in-Motion Workshop: In 5 Schritten zu Ihrer digitalen Readiness

Autofahrer viel zu dicht an Radfahrern

Studie: Autofahrer viel zu dicht an Radfahrern

Neues Symbol soll Überholen sicher machen

Reallabor Nussdorferstraße: Testfahrten + ORF-Interview

Kick-Off Meeting für Prehab2Rehab in Salzburg.

Wie kann Verkehrssicherheit für Radverkehr in beengten Straßensituationen verbessert werden?

Crowdsourcing project to develop new ideas for the Salzburg Open Air Museum.

Reallabor Nußdorferstraße: Forschung auf zwei Rädern

Echtzeit-Feedback: Technologie lehrt Skifahren

Raus aus dem Blackout – mit Satellitenunterstützung? Salzburger Forschungsprojekt prüft die Option

Im Mai ist im ganzen Bundesland wieder einiges los!

Siegfried Reich als Geschäftsführer von Salzburg Research bestätigt

Siegfried Reich als Geschäftsführer von Salzburg Research bestätigt

Structures – terre Salzbourg

Einrichtungen (Land Salzburg)

Präsentation RADBEST und Forschungsfahrrad beim Radgipfel

25 Jahre Salzburg Research

Salzburg Research feiert 25 Jahre!

Save the Date:
25. September 2025, 16:00 Uhr
Science City Itzling | Veranstaltungszentrum | Jakob Haringer Straße 5/3 | 5020 Salzburg

Veranstaltungstermin im Kalender speichern

25 Jahre Salzburg Research

Seit der Übernahme durch das Land Salzburg und unserer Umbenennung im Jahr 2000 haben wir uns der Aufgabe verschrieben, die Welt durch Forschung und Entwicklung smarter und nachhaltiger zu machen. In den Bereichen Health & Sports, Smart Region & Mobility sowie Industry & Infrastructure konnten wir gemeinsam mit zukunftsorientierten Unternehmen und der öffentlichen Hand sowohl einen wirtschaftlichen als auch gesellschaftlichen Mehrwert generieren.

Am 25. September wollen wir gemeinsam mit allen unseren Auftraggebern, Partnern, Nachbar:innen, Eigentümer-Vertreter:innen sowie allen Interessierten dieses Jubiläum feiern. Sie erhalten Einblicke sowohl in aktuelle Forschungs- und Entwicklungsarbeit, als auch einen kleinen Rückblick in die Vergangenheit.

Wir freuen uns auf Sie!

Digitale Exzellenz für die Zukunft: Salzburg Research mit starker Bilanz

Österreich lässt mit Tech-Innovationen aufhorchen

Wie wird Radfahren in der Stadt attraktiver?

Radfahren in der Stadt: Zu eng, zu gefährlich, zu stressig

Radfahren in der Stadt: Zu eng, zu gefährlich, zu stressig

Wie wird Radfahren in der Stadt attraktiver?

Digitalisierung in Sport, Energie & Mobilität: Wissensbilanz 2024/25

Salzburg Research blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurück. Mit klaren Impulsen in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Innovation bestätigt das Institut seine Rolle als zentraler Akteur in der angewandten Forschung für eine lebenswerte Zukunft.

Starke Impulse für digitale und grüne Transformation

„Seit 25 Jahren bringt Salzburg Research wissenschaftliche Exzellenz und wirtschaftliche Relevanz zusammen“, betont Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer. „Das Institut hebt die Innovationskraft heimischer Betriebe auf ein neues Niveau.“

Auch Geschäftsführer Siegfried Reich unterstreicht die gesellschaftliche Relevanz der Forschung: „Unsere Bilanz 2024 zeigt eindrucksvoll, welchen Beitrag Forschung zur Lösung drängender Herausforderungen leisten kann – von nachhaltiger Mobilität über digitale Gesundheitslösungen bis hin zur Energiewende.“

Wachstum, Vielfalt und Forschungskraft

Die Zahl der Mitarbeitenden stieg auf 81, wobei 41 Prozent Frauenanteil verzeichnet wurden – ein bemerkenswerter Zuwachs von 16,9 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Besonders erfreulich ist der hohe Frauenanteil in Projektleitungen (42 Prozent) sowie im wissenschaftlichen Bereich (32 Prozent).

Insgesamt wurden 78 Forschungs- und Entwicklungsprojekte bearbeitet, darunter 36 direkt beauftragte Projekte aus der Wirtschaft. Die Auftragsforschung generierte 1,24 Mio. Euro Umsatz, die gesamte Betriebsleistung lag bei 7,05 Mio. Euro.

Kooperationen und wissenschaftliche Sichtbarkeit

Mit 246 Partnerorganisationen – darunter 153 Unternehmen und 41 KMU – stärkte Salzburg Research die enge Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Das Institut ist in 28 nationalen, internationalen und regionalen Netzwerken sowie Fachgremien vertreten.

Die Zahl wissenschaftlicher Publikationen stieg auf 52 Beiträge, darunter 13 peer-reviewed Journal Papers. Auch medial zeigte sich die Sichtbarkeit deutlich: 615 Beiträge in regionalen bis internationalen Medien unterstreichen die Relevanz der Forschungsthemen.

Forschung mit Wirkung – Highlights 2024

Salzburg Research lieferte auch 2024 konkrete, datengetriebene Lösungen mit gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Nutzen. Zu den Projekthighlights zählen:

Vielfalt als Stärke

Mit 27 Prozent internationaler Mitarbeitender und einer disziplinübergreifenden Ausrichtung – von Informatik über Sozialwissenschaften bis Sporttechnologie – setzt Salzburg Research auf ein inklusives Arbeitsumfeld. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit lag bei acht Jahren, die Fluktuation bei lediglich fünf Prozent.


Wissensbilanz online lesen

From Data to Value 2024/25

Mehr zum Thema:

Digitale Exzellenz für die Zukunft: Salzburg Research mit starker Bilanz

Die Salzburg Research Forschungsgesellschaft zieht eine eindrucksvolle Bilanz für das vergangene Jahr: Mit einem Fokus auf digitale Innovationen in den Bereichen Sport, Energie und Mobilität wurde 2024 ein starkes Zeichen für die digitale und grüne Transformation gesetzt.

„Seit 25 Jahren bringt Salzburg Research wissenschaftliche Exzellenz und wirtschaftliche Relevanz zusammen. Das Institut trägt maßgeblich dazu dabei, die Innovationskraft heimischer Betriebe auf ein neues Niveau zu heben“, sagt Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer.

„Unsere Bilanz 2024 zeigt eindrucksvoll, welchen Beitrag Forschung zur Lösung drängender gesellschaftlicher Herausforderungen leisten kann – von sicherer und nachhaltiger Mobilität über digitale Gesundheitslösungen bis hin zur Energiewende“, sagt Geschäftsführer Siegfried Reich.

Stabiles Wachstum und erhöhte Forschungsaktivität

Die Zahl der Mitarbeitenden stieg 2024 auf 81 Personen, darunter 41 Prozent Frauen – ein Plus von 16,9 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Besonders erfreulich ist der gestiegene Frauenanteil bei Projektleitungen (42 Prozent) und im wissenschaftlichen Bereich (32 Prozent).

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 78 Forschungs- und Entwicklungsprojekte bearbeitet – davon 36 direkt beauftragte Projekte aus der Wirtschaft. Der Umsatz aus Auftragsforschung stieg auf 1,24 Mio. Euro, die gesamte Betriebsleistung erreichte 7,05 Mio. Euro.

Starke Partnerschaften und wissenschaftliche Sichtbarkeit

Mit 246 Partnerorganisationen – darunter 153 Unternehmen, davon 41 KMU – konnte Salzburg Research die enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft weiter vertiefen. International, national und regional ist das Institut in 28 Netzwerken und Fachgremien vertreten.

Die Zahl der wissenschaftlichen Publikationen stieg auf 52 Beiträge, darunter 13 peer-reviewed Journal Papers. Auch die Medienpräsenz legte zu: 615 Berichte in regionalen, nationalen und internationalen Medien spiegeln die hohe Relevanz der Forschungsarbeit wider

Forschung mit Wirkung: Highlights aus der Praxis

2024 realisierte Salzburg Research vielfältige datengetriebene Lösungen mit unmittelbarem Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft – ein paar Beispiele sind:

  • Analyse von Überholvorgängen zwischen Pkw und Radfahrenden für mehr Verkehrssicherheit
  • Intelligentes Lademanagement für E-Bus-Flotten und Begleitung beim Umstieg auf emissionsfreie Mobilität
  • Sensorbasierte Feuerwehrjacken, die Überhitzung erkennen und warnen
  • Einsatz des empathischen Roboters „Buddy“ zur Unterstützung älterer Menschen
  • KI-gestützte Energieanalysen und Tools für lokale Energiegemeinschaften
  • Verbesserung der Energiebilanz in Rechenzentren

Vielfalt und Internationalität im Team

Mit einem internationalen Anteil von 27 Prozent und einer ausgeprägten fachlichen Vielfalt – von Informatik über Sozialwissenschaften bis hin zu Sport und Technik – setzt Salzburg Research auf transdisziplinäre Expertise. Zusammen mit dem für technologische Fachgebiete beachtlichen Frauenanteil untermauern diese Zahlen das Ziel von Salzburg Research, ein vielfältiges und inklusives Forschungs- und Arbeitsumfeld zu schaffen. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit lag bei stabilen 8 Jahren, die Fluktuation bei niedrigen 5 Prozent.

Über die Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH

From Data to Value – Digitalisation in Sport, Energy & Mobility
Als angewandtes Forschungsinstitut entwickelt Salzburg Research innovative, digitale Lösungen für die komplexen Herausforderungen einer nachhaltigen Zukunft. Die Expertise des Forschungsinstituts liegt im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien für die Analyse, Bewertung und Verwertung von Daten in den Kernkompetenzen Mobilität, Sport, Gesundheit und Energie. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit zukunftsorientierten Unternehmen und der öffentlichen Hand, sowohl einen wirtschaftlichen als auch gesellschaftlichen Mehrwert zu generieren.
2025 feiert Salzburg Research 25-jähriges Jubiläum.

Die Salzburg Research Forschungsgesellschaft veröffentlicht jährlich eine umfassende Wissensbilanz, die über rein finanzielle Kennzahlen hinausgeht und auch nicht-monetäre Ressourcen und Leistungen sichtbar macht.

Die Wissensbilanz online ansehen:
https://www.salzburgresearch.at/publikation/from-data-to-value-2024-25/


Rückfragen:

Siegfried Reich, Geschäftsführer
Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH
+43/662/2288-211 | siegfried.reich@salzburgresearch.at


Bildmaterial:

Geschäftsführer Siegfried Reich und Landeshauptmann Wilfried Haslauer mit der aktuellen Ausgabe der Salzburg Research Wissensbilanz © wildbild
Geschäftsführer Siegfried Reich und Landeshauptmann Wilfried Haslauer mit der aktuellen Ausgabe der Salzburg Research Wissensbilanz © wildbild

PreMatch: A Prediction-based Scheduler for Dataflow Asynchronous Processing on the Computing Continuum

The popularity of asynchronous data exchange patterns has recently increased, as evidenced by 23% of the communication between microservices in an Alibaba trace analysis. Such workloads necessitate methods for reducing dataflow processing and completion time by forecasting the future requirements of their microservices and (re-)scheduling them. Therefore, we investigate a prediction-based scheduling method of asynchronous dataflow processing applications by considering the stochastic changes due to dynamic user requirements. We present a microservice scaling and scheduling method named PreMatch combining a machine learning (ML) prediction strategy based on gradient boosting with ranking and game theory matching scheduling principles. Firstly, PreMatch predicts the number of microservice replicas, and then, the ranking method orders the microservice replicas and devices based on microservice and transmission times. Thereafter, the PreMatch schedules microservice replicas requiring dataflow processing on computing devices. Experimental analysis of the PreMatch method shows lower completion times on average 13% compared to a related prediction-based scheduling method.

Olivia Zechner ist neue Leiterin des Forschungsbereichs „Innovation & Value Creation“

Seit kurzem verantwortet Olivia Zechner die Leitung des Forschungsbereichs „Innovation & Value Creation“ bei der Salzburg Research Forschungsgesellschaft. Die gebürtige Kitzbühelerin bringt umfassende Erfahrung in den Bereichen digitale Transformation, Open Innovation sowie datenbasierte Forschung und Entwicklung mit – ein bedeutender Impuls für die strategische Weiterentwicklung des Instituts.

Erfahrung und Expertise für eine nachhaltige Zukunft

Olivia Zechner ist ausgewiesene Expertin für digitale Innovationen. Ihre berufliche Laufbahn umfasst leitende Positionen in der internationalen Wirtschaft, unter anderem bei der Fluglinie Etihad, Credit Suisse oder BP, ebenso wie forschungsnahe Tätigkeiten an renommierten Institutionen. Sie war unter anderem in der strategischen Neuausrichtung von Marketingabteilungen globaler Unternehmen tätig und arbeitete in innovativen Technologiefeldern wie Virtueller Realität, Künstlicher Intelligenz sowie Human-Computer-Interaction.

Mit dieser interdisziplinären Kompetenz stärkt sie die Arbeit des Forschungsbereichs, der sich auf datengestützte Lösungen zur Bewältigung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Herausforderungen konzentriert.

Forschung mit Wirkung – Datenbasierte Innovation als Motor für Wirtschaft und Gesellschaft

Unter Zechners Führung entwickelt das Team von „Innovation & Value Creation“ praxisnahe Methoden zur Analyse, Umsetzung und Bewertung von Innovationspotenzialen. Ziel ist es, Unternehmen und Organisationen dabei zu unterstützen, nachhaltige und zukunftsorientierte Innovationen zu schaffen. Die Forschung adressiert zentrale Treiber wie smarte Sensortechnologien, digitale Vernetzung, künstliche Intelligenz und veränderte Nutzer:innenbedürfnisse – mit dem Ziel, eine datengetriebene, resiliente Wirtschaft zu fördern.

Olivia Zechner bringt zudem langjährige Erfahrung in der Leitung großvolumiger Forschungs- und Innovationsprojekte mit. Ihre profunde Kenntnis aktueller Innovationstrends und ihre Leidenschaft für die Gestaltung zukünftiger Technologien machen sie zu einer wertvollen Verstärkung für das Team von Salzburg Research.

Wissenschaftlicher Werdegang mit internationalem Profil

Ihre akademische Laufbahn begann Olivia Zechner an der Middlesex University in Großbritannien, gefolgt von einem Masterabschluss in Betriebswirtschaft an der Europäischen Universität in Brüssel. Weitere Studien führten sie an das King’s College London (MSc Angewandte Neurowissenschaften) und in das Doktoratsprogramm für Künstliche Intelligenz und Human Interfaces an der Paris-Lodron-Universität Salzburg. Forschungsaufenthalte am Austrian Institute of Technology in Wien vertieften ihr Know-how im Bereich adaptiver virtueller Umgebungen und immersiver Simulationstechnologien.

Neben ihrer wissenschaftlichen Exzellenz bringt sie auch eine besondere persönliche Note in ihre neue Rolle ein: Als Vize-Weltmeisterin im Ultraleichtflug begeistert sie sich für Sport, Tourismus und Technologieerlebnisse – eine Kombination, die ideal zu den thematischen Schwerpunkten und Kooperationsfeldern von Salzburg Research passt.

Presseinformation: Digitale Innovation: Olivia Zechner übernimmt Bereichsleitung bei Salzburg Research

Wie können digitale Tools den Alltag von #Energiegemeinschaften erleichtern?

Prehab2Rehab

Albus ist der „Leuchturm“ bei E-Bussen

Real-Time Energy Data Aggregation for Energy Communities

The number of energy communities in Austria is growing rapidly. Their operation primarily relies on standardized processes for data collection, communication, and billing. Beyond collective accounting within the community, further optimizations—such as maximizing self-consumption and minimizing grid feed-in—are severely limited by the lack of real-time data. Accessing real-time energy data directly via the smart meter customer interface and aggregating it at the community level enables more precise load balancing and better utilization of renewable energy sources. This paper presents the Community Aggregation Tool, a modular software solution designed to collect, harmonize, and aggregate real-time energy data from diverse metering systems and protocols. The tool integrates multiple data sources and leverages existing open-source solutions for its implementation. Initial deployments in selected energy communities demonstrate its potential to address key challenges, such as limited data granularity and the heterogeneity of household devices.

Digitale Innovation: Olivia Zechner übernimmt Bereichsleitung bei Salzburg Research

Hightech auf zwei Rädern: Innovative Radverkehrsforschung mit dem Holoscene Bike

Prehab2Rehab

Wie Markierungen das Überholverhalten beeinflussen: Pilotprojekte in Salzburg

Vizeweltmeisterin ist neue Bereichsleiterin

Fahrrad fahren – So wird es viel sicherer

Fahrrad fahren – So wird es viel sicherer

Vizeweltmeisterin ist neue Bereichsleiterin bei Forschungsfirma

Salzburg: Forschungs-Get-together in Salzburg-Itzling

Science Connect Itzling: 1. Afterwork Get-together in der Science City Itzling

Kund:innenzufriedenheitsumfrage 2025

Höchstgradig motivierte und fachkundige Mitarbeiter:innen. Die Kooperation im gemeinsamen Forschungsprojekt war ausgezeichnet.

Kund:innenzufriedenheitsumfrage 2025

High level professionals with scientific background

Kund:innenzufriedenheitsumfrage 2025

Super professionell, Timelines werden eingehalten. Perfekte Zusammenarbeit, super Organisation.

Kund:innenzufriedenheitsumfrage 2025

Professional and reliable staff with high level of expertise

Kund:innenzufriedenheitsumfrage 2025

You are doing great, it is important to maintain this level in the future.

Kund:innenzufriedenheitsumfrage 2025

Die Zusammenarbeit war sehr angenehm und komplett problemlos. Durch die Vorerfahrung mit anderen Projekten war das Verständnis für die Abläufe der FFG gegeben. Sehr geschätzt habe ich auch das Equipment, das die Vorträge anschaulich gemacht hat.

Digitale Innovation: Olivia Zechner übernimmt Bereichsleitung bei Salzburg Research

Olivia Zechner leitet seit Anfang 2025 den Forschungsbereich „Innovation and Value Creation“ der Salzburg Research Forschungsgesellschaft. Die gebürtige Kitzbühelerin leistet mit ihrer umfangreichen Erfahrung in Forschung und Innovation einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung von datenbasierten Lösungen für die komplexen Herausforderungen einer nachhaltigen Zukunft.

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Den Tourismus von morgen gestalten: digitale nachhaltige Ideen gesucht

Der Tourismus in den Bergen steht vor einem Wandel. Der neue Ideenbewerb auf der Ideenplattform IdeaSpace von Salzburg Research sucht nach kreativen digitalen Lösungen, die neue Möglichkeiten zur nachhaltigen Gestaltung des Tourismus in sensiblen Regionen bieten.

Der Klimawandel, neue Reisegewohnheiten, der Fachkräftemangel und ökologische Herausforderungen verändern die Art und Weise, wie Menschen in den Bergen Urlaub machen – und das nicht nur im Winter. Digitale Technologien, Smart-Data-Lösungen und nachhaltige Innovationen bieten die Chance, den Tourismus in den Bergregionen positiv zu verändern.

Ideen für nachhaltigen Bergtourismus

Für zwei besondere Orte in den Bergen, die offen für Veränderungen sind, werden kreative, umsetzbare Ideen gesucht: die Nordkette in Innsbruck (Österreich) und die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald (Deutschland). Neue Ideen sollen dazu beitragen, dass ein Besuch in diesen Regionen auch zukünftig spannend, nachhaltig, ganzjährig und für unterschiedliche Zielgruppen attraktiv bleibt.

Sei es durch neue Angebote außerhalb der Saison, digitale Plattformen, Tools für das Besuchermanagement oder Ideen für klimafreundliche Mobilität – die Ideenplattform IdeaSpace ist offen für alle Vorschläge, die einen Besuch in den Bergregionen zu einem Erlebnis machen, zu dem man gerne wiederkommt.

Folgende Fragestellungen sind für die Regionen besonders interessant:

Innsbrucker Nordkettenbahnen:

  • Mitten aus Innsbruck direkt auf den Gipfel:
    Wie kann dieses besondere Erlebnis ganzjährig für dich und/oder internationale Gäste noch attraktiver werden? Welche neuen Formate, Services oder digitale Erlebnisse sollen angeboten werden?
  • Wetterumschwung? Andrang?
    Wie sollte reagiert werden, um wetterbedingte oder saisonale Besucherschwankungen auszugleichen und den Nordkettenbesuch für Besucher:innen stressfrei und wetterunabhängig zu gestalten? Wie würden Sie gerne Informationen erhalten und welches Indoor-Angebot wünschen Sie sich?
  • Interaktive Technologien und Daten:
    Wie können interaktive Technologien und Daten helfen, persönlichere Erlebnisse zu schaffen, die Gäste begeistern und binden? Was sind die Ideen für echte Wow-Momente bei den Nordkettenbahnen?

Ferienregion Nationalpark Bayrischer Wald:

  • Ganzjährige Angebote:
    Der Bayerische Wald hat mehr zu bieten als klassischen Winterurlaub. Wie kann dieses Urlaubsparadies ganzjährig für verschiedene Zielgruppen (z. B. Familien, Senioren, internationale Gäste) noch attraktiver werden? Welche neuen Formate, Services oder digitalen Erlebnisse sollen angeboten werden?
  • Bedürfnisse von Gästen:
    Die Bedürfnisse von Gästen sind unterschiedlich und verändern sich. Wie müssen digitale Lösungen aussehen, damit Gäste der Region ihre Bedürfnisse unkompliziert mitteilen können?
  • Nachhaltige Destination:
    Die Region versteht sich als nachhaltige Destination im Einklang mit dem Nationalpark. Doch wie kann dies auch für Gäste sichtbar, spürbar und glaubwürdig gemacht werden – insbesondere auf internationaler Ebene? Wie können Smart Data, KI oder digitale Plattformen dabei helfen, das Profil der Region zu stärken und krisenfester zu machen?

Helfen Sie mit, den Tourismus von morgen mitzugestalten – für alle Jahreszeiten, für alle Generationen. Für die besten Ideen winken wertvolle Belohnungen.


Sei ein Teil von etwas Großem – so einfach geht’s!

Auf der IdeaSpace Ideenplattform von Salzburg Research dreht sich alles um Ihre Ideen! Helfen Sie uns dabei, Fragestellungen und Probleme zu lösen, indem Sie Ihre Ideen einreichen, mit anderen kreativen Köpfen an Ideen arbeiten und ehrliches Feedback bekommen. Wir heißen alle herzlich willkommen, denn gute Ideen kennen keine Grenzen! Entdecke die Power des Netzwerks, das Sie mit Gleichgesinnten, Expert:innen und spannenden Institutionen sowie Unternehmen verbindet.
Machen Sie mit und gestalten Sie die Zukunft gemeinsam mit uns im IdeaSpace!

Forschungs-Get-together in Salzburg-Itzling

PASSAT: Wegbereiter für den digitalen Produktpass in Österreich

Genau vor einem Jahr fand die letzte #LNF statt!

Genau vor einem Jahr fand die letzte #LNF statt!

Science Connect Itzling: 1. Afterwork Get-together in der Science City Itzling

Forschung lebt vom Austausch: so entstehen neue Ideen, werden Vorschläge reflektiert und Netzwerke gebildet. In entspannter Atmosphäre wollen wir daher die Wissenschafts-Community in Itzling weiter stärken und vernetzen. Darum lug Salzburg Research zum ersten „Science Connect Itzling“ am 26. Mai 2025 in josef’s Bistro in der Science City Itzling ein. Als starkes Zeichen für die Bedeutung von Wissenschaft und Forschung in Salzburg war Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer zu Gast bei der Auftaktveranstaltung.

Dieses Get-together ist ein offener Raum für Austausch, Kennenlernen und Kollaboration. Insgesamt waren ca. 80 Vertreter:innen von in der Science City Itzling ansässigen Bildungs- und Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu Gast. Forschende von Hochschulen, Forschungsorganisationen oder Unternehmen sowie Studierende aus unterschiedlichen Disziplinen konnten bei einem kühlen Afterwork-Drink miteinander ins Gespräch kommen, neue Perspektiven und Synergien entdecken und vielleicht sogar gemeinsame Projekte entwickeln.

Durch Netzwerken und Austausch erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, andere Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen kennenzulernen. So können Impulse gewonnen werden sowie Einblicke, woran andere Akteur:innen derzeit arbeiten. Damit wollen wir die Gemeinschaft stärken – mit dem übergeordneten Anspruch, einen sichtbaren und lebendigen Wissens- und Innovationscluster in der Science City Itzling zu fördern.

Diese Veranstaltung ist als regelmäßiges Format geplant. Die Auftaktveranstaltung wurde von Salzburg Research im Rahmen des 25-Jahre-Jubliläums organisiert und gesponsert. Die nächste Ausgabe wird am 22. Oktober stattfinden, gehostet und gesponsert vom BFI.

Wir freuen uns auf einen regelmäßigen Austausch!

1. Science Connect Itzling – Afterwork Get-together mit LH Haslauer

Science Connect Itzling – Afterwork Get-together mit LH Haslauer

Analyse von Überholvorgängen zwischen Kfz und Fahrrad

Wie Autos Fahrräder überholen

Bikealyze ist eine spezialisierte Dienstleistung zur Erfassung und Analyse von Interaktionen von Radfahrenden mit anderen Verkehrsteilnehmer:innen im öffentlichen Straßenraum. Derzeit liegt der Schwerpunkt der Dienstleistung auf der Analyse von Überholvorgängen zwischen KfZ und Fahrrädern.

Die Analyse von Überholvorgängen zwischen Kraftfahrzeugen und Fahrrädern liefert wichtige Erkenntnisse zur objektiven und subjektiven Sicherheit im Radverkehr – ein Aspekt, der zunehmend in den Fokus kommunaler Verkehrsplanung rückt. Die Methode zur Analyse von Überholvorgängen zwischen KfZ und Fahrrädern wurde bereits im länderübergreifenden Forschungsprojekt RADBEST – Radverkehrsführung bei beengten Straßenverhältnissen“ unter der Leitung der Salzburg Research Forschungsgesellschaft in der Praxis erprobt und wird im Rahmen von Bikealyze kontinuierlich weiterentwickelt. Die zentrale Frage dabei ist, ob und in welchen Situationen der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand beim Überholen von Radfahrenden eingehalten wird bzw. welche Radverkehrsführungen das sichere Überholen begünstigen.

Die Datenerhebung erfolgt mithilfe eines Forschungsfahrrads, das mit umfassender Sensorik ausgestattet ist (u.a. LiDAR, Kameras, GNSS, IMUs). Die LiDAR-Sensorik erlaubt dabei eine 3-dimensionale Abbildung der Umgebung. In diesen Daten werden mit Hilfe von Algorithmen Kraftfahrzeuge (Kfz), deren Position und Ausdehnung automatisiert erkannt. Daraus können sicherheitsrelevante Kennwerte des gesamten Überholvorgangs abgeleitet werden (z.B. Abstände und Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen Kfz und Fahrrad in verschiedenen Phasen des Überholvorganges). Diese Kennwerte ermöglichen eine objektive Bewertung der Sicherheit von Radfahrenden auf der untersuchten Radverkehrsführung.

Darstellung des Überholvorgangs zwischen Kfz und Rad mit den Überholphasen und Kennwerten, die berechnet werden. © Salzburg Research
Dreidimensionale Aufnahme der Umgebung aus Sicht des Holoscene Bikes.
Dreidimensionale Aufnahme der Umgebung aus Sicht des Holoscene Bikes. © Salzburg Research

Die Ergebnisse umfassen eine statistische Auswertung der Einzelmessungen sowie kartenbasierte Visualisierungen der Messergebnisse. Die Resultate werden anschaulich in Form von Grafiken aufbereitet und als PDF-Ergebnispräsentation und optional in Form eines Abschlussberichts bereitgestellt.

Visuelle Darstellung der Ergebnisse. © Salzburg Research

Ihr Mehrwert

Durch die objektive Messung und Analyse von Überholvorgängen zwischen Kraftfahrzeugen und Fährrädern erhalten Sie:

  • Fundierte und objektive Daten zur Sicherheit von Radfahrenden auf definierten Streckenabschnitten
  • Unterstützung bei der evidenzbasierten Planung und Bewertung von Maßnahmen im Bereich Radinfrastruktur
  • Entscheidungsgrundlagen für Verkehrsplaner:innen, Städte und Gemeinden, um gezielt auf Schwachstellen reagieren zu können
  • Beitrag zur Steigerung der wahrgenommenen Sicherheit und damit zur Förderung des Radverkehrs

Unser Angebot

Unser Leistungsumfang im Rahmen von Bikealyze beinhaltet:

  • Planung und Durchführung der Messfahrten
    • Fachliche Unterstützung bei der Konzeption des Vorhabens auf Basis der entwickelten Methodik
    • Individuelle Planung der Durchführung der Messfahrten unter Berücksichtigung örtlicher Gegebenheiten
  • Datenaufzeichnung
    • Durchführung der Fahrten mit dem Holoscene Bike zur Erfassung einer definierten Zahl an Überholvorgängen (abhängig von den Anforderungen)
    • Aufzeichnung der Überholvorgänge mittels LiDAR-Sensorik zwischen Forschungsfahrrad und vorbeifahrenden Kfz sowie der GPS-Positionen des Forschungsfahrrads
    • Speicherung und Qualitätssicherung der Daten
  • Datenauswertung
    • Automatisierte Berechnung relevanter Kennwerte zur Bewertung der Überholvorgänge
  • Ergebnisaufbereitung
    • Statistische Auswertungen der Einzelmessungen
    • Kartenbasierte Darstellung der Messergebnisse
    • Präsentation der Ergebnisse
    • Bereitstellung der Ergebnisse in Form einer PDF-Präsentation
    • Optional: Erstellung eines detaillierten Abschlussberichts

Kontaktieren Sie uns für Ihr maßgeschneidertes Paket!


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Riedenburg/Maxglan: Breite Fahrradstreifen geben mehr Sicherheit

Schöner schlafen im Hotel

Wer weniger schläft, ist früher tot!

Mit Daten zur Nachhaltigkeit: PASSAT bringt den digitalen Produktpass in die Praxis

Der Digitale Produktpass ist ein zentrales Element der Europäischen Ökodesign-Verordnung und soll den Zugang zu produktbezogenen Daten über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts ermöglichen. Unter dem Namen PASSAT haben sich 21 Unternehmen, Forschungsinstitute und Netzwerke aus Deutschland und Österreich, darunter Salzburg Research, zum Ziel gesetzt, die Implementierung des digitalen Produktpasses voranzutreiben. Das Projekt unterstützt Unternehmen bei der Transformation hin zu einer Kreislaufwirtschaft und einer nachhaltigeren Produktion.

Der Digitale Produktpass soll die Transparenz bezüglich Materialien, Produktionsprozessen und Recyclingmöglichkeiten erhöhen und Unternehmen dabei unterstützen, ressourceneffiziente und zirkuläre Geschäftsmodelle umzusetzen. Zentrales Ziel des Projekts PASSAT ist die Erstellung erster digitaler Produktpässe in zwei Referenzsektoren – Textil und Elektronik – und die Veranschaulichung des Potenzials für neue Geschäftsmodelle. Die frühzeitige Auseinandersetzung mit dem Thema ermöglicht es österreichischen Unternehmen eine Vorreiterrolle einzunehmen.

Integrierte Industrievorbereitung

Die beteiligten Forschungs- und Industriepartner werden die Implementierung des digitalen Produktpasses in der Textil- und Elektronikindustrie prototypisch erproben und evaluieren. Die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf Produktgruppen der Skiindustrie wird ebenfalls demonstriert. Die Anwendungsfälle decken Nachhaltigkeitsaspekte und den Einsatz passgenauer Technologien ab, wie beispielsweise innovative digitale Produktkennzeichnungen und Data-Space-Ansätze zur Materialwiederverwendung im Recycling.

PASSAT bereitet die Unternehmen mit zahlreichen Maßnahmen auf den digitalen Produktpass vor:

  • Entwicklung von Pilotanwendungen zum digitalen Produktpass in den Referenzbranchen;
  • Analyse des regulatorischen Rahmens und Ableitung politischer Empfehlungen;
  • Entwicklung technischer Konzepte und Prozesse zur Umsetzung des digitalen Produktpasses;
  • Trainings- und Coachingangebote für Unternehmen;
  • Aufbau eines Stakeholder-Netzwerks zur Vernetzung mit nationalen und internationalen Initiativen.

Salzburg Research entwickelt im Projekt u.a. innovative Anwendungen, die mit einem digitalen Produktpass für Ski ermöglicht werden. Ziel ist es, automatisierte Skiservices auf das jeweilige Modell zugeschnitten und über dessen gesamte Lebensdauer hinweg bereitzustellen. Gesteuert wird dieser Prozess mithilfe von Informationen, die der Hersteller über eine eindeutige Kennung am Ski verknüpft und online abrufbar ist; eine wichtige Eigenschaft des Digitalen Produktpasses. Damit kann auch eine Wartungshistorie des Skis erstellt werden, eine Information, die sowohl für den Skiverleih als auch den Hersteller relevant ist.

Salzburg Research ist zudem für die Konzeption und Entwicklung der „Datenintegrationskomponenten“ sowie der semantischen Datenmodelle für den digitalen Produktpass für die PASSAT-Anwendungsfälle verantwortlich.

Der digitale Produktpass schafft die Grundlage für die Erfassung und Nutzung wichtiger Produktdaten, die zur Abfallreduzierung, zur Verlängerung der Produktlebensdauer und zur Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle beitragen. PASSAT unterstützt Unternehmen bei der Erfüllung dieser Anforderungen und fördert aktiv die Kreislaufwirtschaft. Es werden regulatorische Empfehlungen erarbeitet sowie technische Bausteine und Prozesse definiert, die die Umsetzung des digitalen Produktpasses insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erleichtern sollen.

Starkes PASSAT-Konsortium

Das Projekt wird vom AIT (Austrian Institute of Technology) geleitet und umfasst 19 Partner aus Österreich, darunter Salzburg Research, und zwei Partner aus Deutschland. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit gewährleistet die erfolgreiche Umsetzung des digitalen Produktpasses und bringt vielfältige Perspektiven und Expertise in das Projekt ein.

Projektpartner: AIT Austrian Institute of Technology; ABC Research GmbH; Atomic Austria GmbH; CANCOM Austria AG; Fraunhofer Austria Research GmbH; Grabher Group GmbH; Fronius International GmbH; GS1 Austria GmbH; Joanneum Forschungs GmbH; Löffler GmbH; Nexyo GmbH; Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH; Secondtrade GmbH; Silana GmbH; Universität für Weiterbildung Krems; Verein Industrie 4.0 Österreich – die Plattform für intelligente Produktion; V-Trion GmbH; Wintersteiger Sports GmbH; Onlim GmbH; HTW Berlin (DE); EAW-Relaistechnik (DE)

Das Projekt wird durch das österreichische Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) sowie das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt – Projektträger (DLR-PT) gefördert.


Zum Projekt:


SleepBuddy – Überwachung der Atemaktivität für eine verbesserte Schlafqualität

SleepBuddy optimiert die Schlafqualität durch KI-gesteuerte Analyse und Interventionen basierend auf Atemaktivität. Dabei werden innovative Technologien wie das N3mat-Matratzensystem und die Somnox-Synergy-Atemführung eingesetzt, um personalisierte Lösungen zu bieten und wertvolle Daten für die Forschung zu liefern.

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Prehab2Rehab – Integrierte und digital unterstützte Versorgung auf Patientenpfaden von der Prehabilitation zur Rehabilitation

Prehab2Rehab untersucht, wie Menschen entlang des gesamten Versorgungspfads – vor und nach einer geplanten Operation – bestmöglich unterstützt werden können. Ziel ist es, eine integrierte, digital unterstützte und individuell ausgerichtete Versorgung zu gestalten, die sowohl Patient:innen als auch das Gesundheitssystem nachhaltig stärkt.

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Forschungsfahrrad

Forschungsfahrrad Bikealyze NEXUS von Salzburg Research.

Salzburg Research setzt seit dem Jahr 2021 speziell entwickelte Forschungsfahrräder zur Erfassung und Analyse von Interaktionen von Radfahrenden mit anderen Verkehrsteilnehmer:innen im öffentlichen Straßenraum ein. Ziel ist die objektive Erfassung realer Verkehrssituationen, um evidenzbasierte Aussagen zur Sicherheit von Radfahrenden zu ermöglichen.

Seit dem Frühjahr 2026 kommt ein neu entwickeltes Fahrrad zum Einsatz, das den bisherigen Aufbau technologisch weiterentwickelt. Die Systemarchitektur vom Bikealyze NEXUS umfasst einen Embedded-Hochleistungsrechner, ein hochgenaues GNSS-System, zwei LiDAR-Sensoren (3D-Laser-Scanner) zur dreidimensionalen Erfassung der Umgebung, drei Kameras sowie eine C-ITS On-Board Unit. Diese Komponenten ermöglichen eine hochgenaue Erfassung von Positions-, Bewegungs- und Umgebungsdaten im Realverkehr.


Datenschutzhinweis

Mit dem Forschungsfahrrad werden Videoaufnahmen für die Untersuchung von Sicherheits­risiken im Fahrradverkehr sowie zur Bewertung der Qualität der Radfahrinfrastruktur erstellt. Die Datenaufzeichnung ist bei der österreichischen Datenschutz­behörde gemeldet.

Rückfragen an: Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH
Cornelia Zankl, cornelia.zankl@salzburgresearch.at, T 0662.2288-317


Dreidimensionales Abbild der Umgebung

Die erfassten LiDAR-Daten ergeben sogenannte Punktwolken – ein dreidimensionales Abbild der Umgebung. Auf dieser Basis können Position und Ausdehnung von Fahrzeugen bestimmt und somit relevante Kennwerte wie Abstände und Geschwindigkeiten berechnet werden. Die gewonnenen Daten bilden eine fundierte Grundlage für wissenschaftliche Auswertungen und die Entwicklung gezielter Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Radfahrende.

Punktwolke des Holoscene Bike
Darstellung der vom Forschungsfahrrad erfassten Fahrzeuge und Umgebung als Punktewolke

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten für mehr Verkehrssicherheit

Das Forschungsfahrrad kommt in unterschiedlichen Forschungsprojekten zum Einsatz, um die Sicherheit von Radfahrenden im Straßenverkehr zu erhöhen. Zwei zentrale Anwendungsfälle zeigen das Potenzial der Technologie:

Vernetzung mit automatisierten Fahrzeugen

In einem ersten Anwendungsfall wurde die erste Version des Forschungsfahrrades mit ITS-Kommunikationstechnologien ausgestattet, um seine Position und Bewegungsrichtung in Echtzeit über einen speziellen Funkstandard an umliegende Fahrzeuge und die Verkehrsinfrastruktur zu übermitteln. Ziel war es, insbesondere automatisierten Fahrzeugen eine frühzeitige Erkennung des Fahrrads zu ermöglichen – selbst dann, wenn es sich noch außerhalb der Reichweite ihrer eigenen Sensorik befand. Gleichzeitig erhielten Radfahrende Warnmeldungen, wenn potenzielle Kollisionen erkannt wurden. Diese Lösung wurde im Rahmen des Projekts Bike2CAV – Vermeidung von Kollisionen mit RadfahrerInnen durch Fahrzeug-zu-X-Kommunikation entwickelt und erprobt.

Messung von Überholvorgängen zur objektiven Beurteilung der Radverkehrssicherheit

Ein weiterer zentraler Anwendungsfall ist die Analyse von Überholvorgängen zwischen Kraftfahrzeugen und Radfahrenden – insbesondere bei beengten Straßenverhältnissen. Salzburg Research hat eine Methode entwickelt, mit der mithilfe des Forschungsfahrrades Überholvorgänge systematisch erfasst und ausgewertet werden können. Die Grundlage dafür bilden die durch die LiDAR-Sensorik erzeugten Punktwolken, in denen Fahrzeuge identifiziert und deren Abstand zum Fahrrad bei Überholmanövern präzise gemessen werden kann. Die Analyse der Überholabstände liefert wichtige Erkenntnisse über die objektiv messbare Sicherheit von Radfahrenden und unterstützt die Entwicklung gezielter Maßnahmen zur Verbesserung der Radinfrastruktur. Diese Methode wurde in diesen Forschungsprojekten angewandt:

Das neue Forschungsfahrrad (ab 2026) wurde gemeinsam von Salzburg Research mit ALP.Lab entwickelt und auf einem Kompakt-Lastenrad von Kalkhoff aufgebaut.

Verbreiterte Radweg-Markierungen sollen für mehr Seitenabstand sorgen

Für mehr Abstand: Stadt Salzburg verbreitert Fahrrad-Markierungen

Die Stadt verdoppelt das Radverkehrsbudget und testet neue Bodenmarkierungen in der Nussdorfer Straße

Salzburg will erneut Fahrradhauptstadt Österreichs werden. Die Stadt verdoppelt das Radverkehrsbudget und testet neue Bodenmarkierungen in der Nussdorfer Straße. Salzburg Research misst mit einem Forschungsfahrrad die Überholvorgänge, um die Verkehrssicherheit für Radfahrer zu verbessern und in
zukünftige Planungen einfließen zu lassen.

Radfahren in der Stadt – Wie kann es attraktiver werden?

Überbreite Radweg-Markierungen für mehr Abstand

Wunsch erfüllt: Solarstrom für das Musikfestival am Ring

Reallabor für sicheres Radfahren in Salzburg: neue Markierungen

In der Stadt Salzburg werden die Empfehlungen aus dem Forschungsprojekt RADBEST zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in beengten Straßensituationen getestet. In zwei Phasen werden unterschiedliche Bodenmarkierungen in der Nußdorferstraße aufgebracht. Salzburg Research wird im Auftrag des Mobilitätslabors zukunftswege.at die Überholabstände zwischen Kfz und Fahrrad mit einem Forschungsfahrrad überprüfen.

Mit dem Rad zu fahren, gehört für viele Salzburger:innen zum Alltag. In der Stadt Salzburg gibt es dafür ein gut ausgebautes Radwegenetz. Vielerorts ist es jedoch aufgrund der gegebenen Straßenbreiten nicht möglich, ausreichend breite und richtlinienkonforme Radverkehrsanlagen zu errichten. Mangels geeigneter Ausweichrouten bleiben diese Straßenabschnitte aber ein Bestandteil des Radnetzes in der Stadt. Mit dem Reallabor Nußdorferstraße testet das Mobilitätslabor zukunftswege.at in Kooperation mit Salzburg Research und con.sens mobilitätsdesign im Auftrag von Stadt und Land Salzburg die Auswirkungen von neuen Bodenmarkierungen auf den Überholabstand zwischen Kfz und Radfahrenden.

Die Markierungen für den ersten Teil der Testphase wurden in der Nacht auf den 14. Mai angebracht.


Zielsetzung

Im Verlauf der Nußdorferstraße sollen auf den Abschnitten zwischen der Kreuzung Bräuhausstraße und dem Kreisverkehr Moosstraße bis zur Kreuzung mit der Leopoldskronstraße die im Projekt RADBEST empfohlenen Radverkehrsführungen getestet werden. Das Ziel der Stadt Salzburg ist es, die Qualität der Radverkehrsinfrastruktur zu erhöhen und somit auch die Sicherheit der Radfahrenden in der Stadt zu verbessern.

Die Radverkehrsführungen werden in Form von Bodenmarkierungen auf der Fahrbahn aufgebracht. Damit sollen Kfz-Lenker:innen auf mögliche Radfahrende aufmerksam gemacht und sensibilisiert werden.

Die Ergebnisse dieser Teststellung sollen eine wissenschaftlich fundierte Grundlage für die Planungsabteilung der Stadt Salzburg schaffen, um künftig die Verkehrssicherheit für Radfahrende auf beengten Straßen zu erhöhen.


Empfehlungen des Forschungsprojekts RADBEST

Im Forschungsprojekt RADBEST hat Salzburg Research gemeinsam mit Partner:innen über 7.000 Überholvorgänge zwischen Kfz und Radfahrenden auf 22 Teststrecken in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgezeichnet, analysiert und konkrete Handlungsempfehlungen für beengte Straßensituationen in den drei Ländern abgeleitet.

Die Ergebnisse zeigten, dass die Infrastruktur in beengten Verhältnissen eine ‚deutlichere Sprache‘ – zum Beispiel in Form von Sharrows, großen Piktogrammen, oder breiten Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn – sprechen muss, um den Mindestüberholabstand zu gewährleisten. Beispiele aus anderen Bundesländern zeigen, dass Kfz-Lenker:innen durch die empfohlenen Bodenmarkierungen mehr Abstand einhalten.

Im Reallabor Nußdorferstraße werden diese Empfehlungen nun in Salzburg testweise umgesetzt.


Aufbau der Teststellung

Die Nußdorferstraße wird in zwei Testabschnitte unterteilt:

  • Abschnitt 1 reicht von der Kreuzung Bräuhausstraße bis zum Kreisverkehr Moosstraße.
  • Abschnitt 2 reicht vom Kreisverkehr Moosstraße bis zur Kreuzung mit der Leopoldskronstraße.

Abschnitt 1: Bodenmarkierung mit Mehrzweckstreifen

Phase 1: ab Mai 2025

Reallabor Nußdorferstraße: Markierungen

Zwischen Moosstraße und Bräuhausstraße werden für die erste Teststellung 2 m breite Mehrzweckstreifen mit Radpiktogrammen angebracht. In der Mitte der Fahrbahn bleibt eine Kernfahrbahn mit einer Breite von 3 m.

Phase 2: ab August 2025

Reallabor Nußdorferstraße: Markierungen

Die zweite Teststellung ergänzt die bereits angebrachten Mehrzweckstreifen und Radpiktogramme noch um rote Blockmarkierungen.

Abschnitt 2: Bodenmarkierung mit Piktogrammen und Sharrows

Phase 1: ab Mai 2025

Reallabor Nußdorferstraße: Markierungen

In Abschnitt 1 wird die Wirkung von großen Radpiktogrammen und sogenannten Sharrows auf die Verkehrssicherheit getestet. Radpiktogramme und Sharrows werden im Abstand von ca. 25 m auf die Fahrbahn aufgebracht.

Phase 2: ab August 2025

Reallabor Nußdorferstraße: Markierungen

Die zweite Teststellung ergänzt die bereits angebrachten Radpiktogramme und Sharrows um rote Blockmarkierungen.


Befahrungen mit dem Forschungsfahrrad

Salzburg Research wird die unterschiedlichen Markierungsvarianten durch Befahrungen mit einem Forschungsfahrrad testen. Das Forschungsfahrrad ist mit LiDAR-Sensoren, Kameras und weiteren Sensoren ausgestattet und kann den gesamten Überholvorgang dreidimensional erfassen. Insgesamt 160 Überholvorgänge sollen mit dem Forschungsfahrrad aufgezeichnet und analysiert werden, um die Auswirkungen der unterschiedlichen Markierungen auf die Sicherheit der Radfahrer:innen in der Nußdorferstraße objektiv zu überprüfen.

Forschungsfahrrad Holoscene Bike

Mehr Informationen: https://www.zukunftswege.at/teststrecke/

Markierungsarbeiten für das Reallabor Nußdorferstraße

LCM – Linz Center for Symbiotic Mechatronics

Das Projekt K2_LCM ist ein Nachfolgeprojekt der derzeitigen Kooperation im Rahmen von „Gesture Aided Learning“. Das Folgeprojekt ist als ein Teil des strategischen Projektes innerhalb des K2 Zentrums konzipiert. Inhaltlich erfolgt die Anpassung und Weiterentwicklung der HMDP.

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SAM-AT – Strategie und Umsetzungsvorbereitung für Verkehrsinformation durch integriertes Verkehrsmanagement im Mobilitätssystem

In der Studie SAM-AT werden die technischen und organisatorischen Voraussetzungen sowie Maßnahmenempfehlungen für ein betreiberübergreifendes Verkehrsinformations- und Verkehrsmanagement auf natioanler Ebene erarbeitet.

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Brigitte Bach neue Präsidentin von Forschung Austria

MUST – MUltimodale VerkehrsSTeuerung durch Kombination innovativer Informationskanäle

Ziel des Projektes MUST ist eine direkte und indirekte Beeinflussung des Mobilitätsverhaltens im Sinne eines klima- und umweltfreundlichen Verkehrsmanagements durch Verkehrsvermeidung, Verkehrsverlagerung und Verkehrsverbesserung. Die soll durch Test und Evaluierung der Wirksamkeit von auf Nutzer:innengruppen abgestimmte Verkehrsinformationen über (neuen) Informations -und Kommunikationskanäle anhand von Piloten in Testkorridoren erfolgen.

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Community Aggregation Tool für Energiegemeinschaften

Mit dem „Community Aggregation Tool“ von Salzburg Research erhalten Energiegemeinschaften in Echtzeit einen umfassenden Überblick über ihre gemeinschaftliche Energiebilanz. 

Eine Energiegemeinschaft ist ein rechtlich und organisatorisch definierter Zusammenschluss von Bürger:innen, Gemeinden, Unternehmen oder anderen Organisationen, mit dem Ziel, erneuerbare Energie gemeinschaftlich zu erzeugen, zu verbrauchen, zu speichern und zu verkaufen. Überschüssige Energie kann an andere Mitglieder der Energiegemeinschaft weitergegeben werden. Dieser direkte Handel innerhalb der Gemeinschaft reduziert Kosten.  

Um die Erzeugung und den Verbrauch von Energie besser abzustimmen, ist es von Vorteil, gut über die aktuelle Energiebilanz Bescheid zu wissen. So können Lasten so verschoben und Strom verbraucht werden, wenn viel selbst erzeugter Strom in der Energiegemeinschaft verfügbar ist. Geräte wie Wärmepumpen, Speicher oder E-Autos können last- und ertragsorientiert gesteuert werden. Wenn beispielsweise um 16:00 Uhr besonders viel Sonnenstrom zur Verfügung steht, kann der Batteriespeicher gezielt geladen werden oder flexible Verbraucher wie E-Autos aktiviert werden. 

Technische Rahmenbedingungen in Energiegemeinschaften 

Teilnehmende an einer Energiegemeinschaft benötigen einen Smart Meter inklusive Opt-in für die Messung im Intervall von 15 Minuten. Ohne diese Daten ist eine Abrechnung in der Energiegemeinschaft nicht möglich. Diese Messwerte werden in der Regel am nächsten/übernächsten Tag über die sogenannte EDA-Plattform, die den zentralen Austausch von Energiedaten in Österreich ermöglicht, bereitgestellt. Für eine Energiegemeinschaft bedeutet das: Man erhält die Daten in einer Auflösung von 15 Minuten, meist mit einem oder zwei Tagen Verzögerung. Für eine gezielte Optimierung von Erzeugung und Verbrauch ist das zu spät. 

Echtzeit-Einblicke in die Energiebilanz 

Jeder Smart Meter in Österreich (und viele in Europa) verfügen auch über eine sogenannte Kundenschnittstelle. Über diese physische Schnittstelle können Endnutzer:innen detaillierte Verbrauchsdaten auslesen, typischerweise mit einer Auflösung von wenigen Sekunden. Das Community Aggregation Tool von Salzburg Research sammelt diese hochfrequenten Daten aus allen teilnehmenden Haushalten und aggregiert sie, um die Energiebilanz der gesamten Gemeinschaft in Echtzeit darzustellen. 

Beispiel: Daten einer kleinen Energiegemeinschaft mit drei Haushalten, zwei PV-Anlagen, einem Batteriespeicher und einem Elektrofahrzeug an einem sonnigen Tag Ende April. 


Vorteile der Echtzeit-Daten aus dem Community Aggregation Tool 

Echtzeitdaten ermöglichen zwei interessante Optimierungsanwendungen: 

  1. Bei Überschussproduktion können zusätzliche Verbraucher aktiviert werden, z. B. das Laden von E-Fahrzeugen („real-time load shifting“). Im Beispiel gäbe es vor allem am Vormittag viel Potenzial für diese Optimierung.  
  1. Ist der Verbrauch höher als die Erzeugung, kann der Batteriespeicher gezielt so gesteuert werden, dass er den Lastverlauf effizienter abdeckt („battery-assisted load matching“). Im Beispiel gäbe es bis 07:30, ab 18:15 und auch bei einzelnen Spitzen während des Tages Potenzial für diese Optimierung. 

Voraussetzungen für das Community Aggregation Tool

Zur Nutzung des Community Aggregation Tools von Salzburg Research werden benötigt:

  • Smart Meter (den sie höchstwahrscheinlich schon haben)
  • kleines Zusatzgerät, das an die Kundenschnittstelle des Smart Meters angeschlossen wird und die Daten an das Community Aggregation Tool überträgt.  

Das Community Aggregation Tool stellt dann, wie im Beispiel, ein Online-Dashboard zur Verfügung, in dem sie die aggregierten Daten jederzeit minutenaktuell einsehen können. 

Bei Interesse an der Verwendung des Community Aggregation Tools kontaktieren Sie uns jederzeit gerne für eine unverbindliche und individuelle Beratung. 

ESTRAL – Ökologische und sichere Verkehrssysteme durch Digitalisierung des Rechts

ESTRAL entwickelt Handlungsempfehlungen zur Erstellung digitaler Rechtsvorschriften im Straßenverkehr anhand repräsentativer Anwendungsfälle zum Zweck der Erhöhung der Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit des Verkehrssystems sowie die Darstellung des resultierenden Nutzens.

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TAAM Austria – Toolbox für agiles urbanes Barrierefreiheitsmanagement – Österreichischer Projektteil

TAAM zielt auf einen vollständigen digitalen Lebenszyklus ab, der durch eine integrierte Toolbox bestehender webbasierter Tools der Konsortiumsmitglieder unterstützt wird, die es intelligenten Städten und Regionen ermöglicht, ihre Verkehrsmanagementstrategien oder Vorschriften für eine nachhaltigere Mobilität zu erstellen, zu verwalten und zu veröffentlichen sowie deren Auswirkungen zu analysieren.

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KoDRM-AT – Konzeptstudie für die Umsetzung eines nationalen Mobilitätsdatenraums in Österreich

Die F&E-Dienstleistung KoDRM.AT adressiert den Ausschreibungsschwerpunkt 3.1.1 Nationaler Mobilitäsdatenraum und erarbeitet rechtliche, organisatorische und technische Konzepte und Umsetzungsschritte, wie Mobilitätsdaten zukünftig im Rahmen eines nationalen Mobilitätsdatenraums unter Berücksichtigung europäischer Standards sowie nationaler Strukturen geteilt werden können.

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Testfeld Nußdorferstraße – Reallabor für sicheres Radfahren in Salzburg

Science Connect Itzling

Neues Forschungs-Get-together in der Science City Itzling

Forschung lebt vom Austausch: so entstehen neue Ideen, werden Vorschläge reflektiert und Netzwerke gebildet. In entspannter Atmosphäre wollen wir daher die Wissenschafts-Community in Itzling weiter stärken und vernetzen; und laden herzlich zum ersten „Science Connect Itzling“ am 26. Mai 2025 in josef’s Bistro ein.

📅 Montag, 26. Mai 2025
🕓 16:00 Uhr
📍 Science City Itzling
      josef’s Bistro, Jakob-Haringer-Str. 5, Salzburg

Dieses Get-together soll einen offenen Raum für Austausch, Kennenlernen und Kollaboration schaffen. Forschende von Hochschulen, Forschungsorganisationen oder Unternehmen sowie Studierende aus unterschiedlichen Disziplinen können bei einem kühlen Afterwork-Drink miteinander ins Gespräch kommen, neue Perspektiven und Synergien entdecken und vielleicht sogar gemeinsame Projekte entwickeln.

Wir freuen uns, bei dieser Auftaktveranstaltung einen speziellen Ehrengast begrüßen zu dürfen: Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer wird die Veranstaltung mit seiner Anwesenheit bereichern und ein kurzes Grußwort sprechen. Ein starkes Zeichen für die Bedeutung von Wissenschaft und Forschung in Salzburg!


Warum teilnehmen?

  • Netzwerken & Austauschen: andere Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen kennenlernen
  • Impulse sammeln: Erfahren, woran andere arbeiten
  • Gemeinschaft stärken: Für einen sichtbaren, lebendigen Wissens- und Innovationscluster in der Science City Itzling

Diese Veranstaltung ist als regelmäßiges Format geplant – wir freuen uns auf Euer Kommen!


Die Auftaktveranstaltung wird von Salzburg Research im Rahmen des 25-Jahre-Jubliläums organisiert und gesponsert.

MZSFreiland – Optimierung der Radinfrastruktur: Studie zu Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn auf Österreichs Freilandstraßen

Studie zu Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn auf Österreichs Freilandstraßen. Messung der objektiven Sicherheit mit Holoscene Bike.

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WETSAFE – Wirksame Erkennung von GefahrensTellen und AngepassteS Verhalten von (Autonomen) Fahrzeugen bei Starkregen Ereignissen

Das Projekt WETSAFE zielt darauf ab, die Sicherheit auf Autobahnen bei Starkregenereignissen durch Prävention sowie die Anpassung des Fahrverhaltens von manuell gesteuerten sowie (teil-)automatisierten Fahrzeugen zu verbessern.

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Innovationen und Visionen

Digitale Sirene: Smarte Einsatzfahrten mit C-ITS-Technologie

Selbstfahrendes Auto versus Rad

Radler im Stress: So wird Radfahren sicher und attraktiv

Radler im Stress: So wird Radfahren sicher und attraktiv

Crowd-in-Motion Workshop: In 5 Schritten zu Ihrer digitalen Readiness

Get-together 25 Jahre Salzburg Research

Filmaufnahmen Bayerischer Rundfunk zu RADBEST

Filmaufnahmen Bayerischer Rundfunk zu RADBEST

Evaluierung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz (interne Services)

Leysen Dirk

Siegfried Reich als Geschäftsführer von Salzburg Research bestätigt

Skitechnik in Echtzeit analysieren

Nach Stromausfall in Spanien und Portugal – raus aus dem Blackout mit Satellitenunterstützung? Salzburger Forschungsprojekt prüft die Option

Elektrofahrzeuge als flexible Energiespeicher: Neue Geschäftsmodelle

Die zunehmende Verbreitung von Elektrofahrzeugen bietet weit mehr als nur nachhaltige Mobilität. Ein aktuelles Whitepaper zeigt auf, wie geteilte E-Fahrzeugflotten als mobile Energiespeicher genutzt werden können, um Netzstabilität zu fördern, erneuerbare Energien effizienter zu nutzen und wirtschaftliche Vorteile zu generieren.

Begriffsdefinition:

  • Intelligentes Laden ermöglicht die Anpassung von Leistung und Zeitrahmen im Ladevorgangs je nach externen (Preis-)Signalen. So kann z. B. ein Elektrofahrzeug über Nacht langsam geladen werden, wenn die Strompreise niedrig sind.
  • Bidirektionales Laden (Vehicle-to-Grid – V2G) ist eine Weiterentwicklung des intelligenten Ladens. Bidirektionales Laden ermöglicht den Rückfluss von Energie. Also nicht nur vom Netz zur Batterie, sondern auch von der Batterie zurück zu einem Gebäude oder dem Netz.

Innovative Nutzung von E-Fahrzeugflotten

Das Whitepaper untersucht vier Fallstudien in Österreich, der Schweiz und Israel, die verschiedene Geschäftsmodelle für den Einsatz von E-Fahrzeug-Flotten analysieren:

PV-optimierte Selbstversorgung in Österreich

  • Intelligentes Laden: In einer Konstellation ohne PV und mit dynamischen Strompreisen kann intelligentes Laden die Energiekosten im Vergleich zu unkontrolliertem Laden um 27 % senken. In einer Konstellation mit PV und statischen Strompreisen können die Energiekosten durch intelligentes Laden um 68 % gesenkt werden, indem in Zeiten von PV-Überschusserzeugung geladen wird.
  • V2G: In einer Konstellation ohne PV und mit dynamischen Preisen kann V2G die Energiekosten im Vergleich zum unkontrollierten Laden um 29 % senken. Darüber hinaus kann die Flotte Energie an das Netz verkaufen, wodurch sich die Gesamtbilanz (Einnahmen aus Energieverkäufen abzüglich Energiekosten) der Flotte um 46 % erhöht. In der gleichen Konstellation, einschließlich PV, erhöht sich die Gesamtbilanz ebenfalls um 46 %. Bei einer Konfiguration mit PV und statischen Preisen sinken die Energiekosten durch V2G um bis zu 93 % und die Gesamtbilanz erhöht sich um 14 %. Wenn die Kosten für die Batteriedegradation in die Optimierung einbezogen werden, halbieren sich die potenziellen Gewinne aus dem Energieverkauf. In bestimmten Konstellationen mit hohen Batteriedegradationskosten können die Degradationskosten sogar den gesamten Gewinn zunichte machen.

Fazit:

  • Intelligentes Laden ist eine „low-hanging fruit“ zur Senkung der Energiekosten.
  • V2G hat das Potenzial, durch Energiehandel Gewinne zu erzielen.
  • Die Kosten für die Degradation von Batterien sind relevant.
  • Der monetäre Wert von Smart Charging und V2G sind bescheiden, aber beide ermöglichen relativ gesehen bemerkenswerte Vorteile.

Netzstabilisierung in Zürich

Eine Flotte von 24.000 E-Fahrzeugen zeigte das Potenzial, Spitzenlasten im Stromnetz um bis zu 6 % zu reduzieren.

Fazit:

  • Zukünftige EV-Flotten haben die Batteriekapazitäten für die Netzstabilisierung.
  • Realistische Strompreisstrukturen bieten kaum Anreize für Peak Shaving.
  • Wirtschaftliche Anreize für Peak Shaving erfordern einen außergewöhnlich hohen Spitzenstromtarif und verfügbare Batteriekapazitäten.

Energiehandel mit E-Fahrzeugen

  • Intelligentes Laden: Bei einer Konfiguration mit einem durchschnittlichen dynamischen Tarif werden die Energiekosten um 5,9 % gesenkt. Die Reduzierung ist aufgrund der geringen Preisspanne des dynamischen Tarifs (Strompreis zwischen 0,22 und 0,25 Euro/kWh) bescheiden. Intelligentes Laden in Kombination mit einem stark schwankenden Tarif (Preis zwischen -0,01 und 0,24 Euro/kWh) kann die Energiekosten um 49 % senken. In der untersuchten Anlage sind solche Preisschwankungen jedoch sehr selten und treten nur wenige Male im Jahr auf.
  • V2G: Die Kombination aus V2G und einem stark schwankenden dynamischen Tarif zeigt das volle Potenzial der Technologie. Die Energiekosten können um 59 % gesenkt werden. Darüber hinaus werden mit V2G erhebliche Gewinne erzielt, die 140 % höher sind als die ursprünglichen Energiekosten ohne V2G. Folglich werden die Energiekosten gesenkt und Gewinne erwirtschaftet. Allerdings sind ausreichend schwankende dynamische Preise selten. Wenn im Optimierungsmodell die Kosten für die Degradation der Batterien hinzukommen, verschlechtert sich die Bilanz und der Handelsgewinn wird fast vollständig zunichtegemacht. Dennoch sinken die Gesamtkosten um 94 %. In dieser spezifischen Konstellation (gekennzeichnet durch niedrige Energiekosten) kann V2G in Kombination mit einem schwankenden dynamischen Tarif einen monetären Wert von bis zu 14,4 Euro pro Fahrzeug und Monat generieren.

Fazit:

  • V2G und dynamische Preise haben das Potenzial, die Energie- und Gesamtkosten erheblich zu senken.
  • Eine EV-Flotte, die für den Energiehandel genutzt wird, generiert minimale Gewinne.
  • Die angewandten realistischen Preisstrukturen bieten kaum Möglichkeiten für den Energiehandel.
  • Gewinne aus dem Stromhandel erfordern eine ausreichend große Preisspanne.
  • Batteriedegradationskosten sind relevant und haben das Potenzial, eine profitable Anwendung von V2G zu verhindern.

PV-Überschussnutzung in Tel Aviv

Eine Simulation für das Jahr 2030 zeigte, dass große Fahrzeugflotten bis zu 5 % der überschüssigen Solarenergie speichern könnten, wodurch Emissionen reduziert und Energiekosten gesenkt würden.

  • Städtische Perspektive: Smart Charging und V2G-Technologie erhöhen den PV-Überschussnutzungsgrad in jedem Szenario, wobei V2G stets den höchsten PV-Überschussnutzungsgrad erreicht. Relativ gesehen erreicht der höchste PV-Nutzungsgrad 22,39 %. Dies wird in einem Szenario mit einer großen Flotte und der niedrigsten angenommenen PV-Erzeugung erreicht. Die höchste absolute Menge an genutzter überschüssiger Energie wird in einem Szenario mit einer großen Flotte und einer großen PV realisiert, die etwa 5 % des gesamten PV-Energieüberschusses ausmacht. Die maximale Menge an genutzter PV-Überschussenergie macht jedoch nur 0,41 % des gesamten Energieverbrauchs der Stadt aus.
  • Flottenperspektive: In dieser speziellen Konstellation kann eine E-Fahrzeugflotte bis zu 56 % ihrer Energiekosten durch den Einsatz von intelligentem Laden und bis zu 58 % durch V2G einsparen. Darüber hinaus kann mit Hilfe von V2G mehr überschüssige PV-Energie genutzt werden, als die Flotte ursprünglich verbraucht. Infolgedessen kann die ursprünglich aus dem Netz bezogene (vermutlich fossile) Energie erheblich reduziert und durch emissionsarme PV-Überschussenergie ersetzt werden. Daher hat die Anwendung von V2G eine CO2-reduzierende Wirkung. Wenn die Energiepreise niedrig sind, kann der monetäre Wert der CO2-Reduktion zudem finanziell bedeutend sein.

Fazit

  • Ein begrenzter Anteil der überschüssigen PV-Energie kann von einer EV-Flotte genutzt werden. Die Menge der genutzten Energie ist jedoch nicht systemrelevant.
  • Das Mobilitätsverhalten beeinflusst das Potenzial der Flotte zur Nutzung überschüssiger PV-Energie.
  • Intelligentes Laden kann die Energiekosten einer E-Fahrzeugflotte deutlich senken. V2G kann sogar Gewinne erwirtschaften.
  • V2G kann ein nahezu klimaneutrales Fahrzeug ermöglichen.
  • Großflächige PV-Überschussnutzung erfordert eine riesige EV-Flotte.

Potenzial und Herausforderungen

Die Ergebnisse zeigen, dass EV-Flotten eine bedeutende Rolle im zukünftigen Energiesystem spielen können. Besonders in Kombination mit Solarenergie und dynamischen Strompreismodellen können erhebliche Einsparungen und Effizienzsteigerungen erzielt werden. Allerdings bestehen noch Herausforderungen, darunter regulatorische Rahmenbedingungen, Batteriedegradation und die Notwendigkeit einer kritischen Masse an Fahrzeugen.

Während einige Geschäftsmodelle bereits heute wirtschaftlich attraktiv sind – etwa die Optimierung des Eigenverbrauchs durch PV – erfordert die großflächige Integration von E-Fahrzeugen in das Energiesystem weitere Innovationen und politische Anpassungen. Die Ergebnisse des Whitepapers liefern jedoch eine klare Botschaft: Elektrofahrzeuge sind nicht nur Verkehrsmittel, sondern könnten eine Schlüsselrolle in der Energiewende spielen.


Publikationen:


Logo Smart Energy Systems ERA-Net

„GAMES – Grid Aware Mobility and Energy Sharing“ wurde im ERA-Net Smart Energy Systems and Mission Innovation über den Joint Call 2020 finanziert und aus Mitteln des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizont 2020 der Europäischen Union unter der Vereinbarung Nr. 883973 gefördert.


Oh, was entsteht denn da?!?

From Data to Value 2024 | 25

From Data to Value: Unsere datengetriebenen Lösungen für Sport, Energie und Mobilität wurden auch 2024 stark nachgefragt. Gemeinsam mit unseren Auftraggeber- und Partnerorganisationen arbeiteten wir an der digitalen und grünen Transformation.

Unsere Mitarbeiterzahl stieg im Jahr 2024 leicht auf insgesamt 81 Mitarbeiter:innen. Besonders erfreulich ist der Anstieg des Frauenanteils, der nun bei 41 Prozent liegt (+16,9 Prozent). Auch bei den wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen konnten wir einen Zuwachs des Frauenanteils auf 32 Prozent verzeichnen (+17,1 Prozent). Die Bewerbungen von Frauen für wissenschaftliche Positionen stiegen um 24,9 Prozent, was zu einem Frauenanteil von 35 Prozent führte. Bei den Projektleitungen beträgt der Frauenanteil nun 42 Prozent (+13,6 Prozent). Der Anteil internationaler Mitarbeiter:innen erhöhte sich um 19,7 Prozent und liegt nun bei 27 Prozent. Unsere Betriebsleistung stieg um 2,7 Prozent auf über sieben Mio. Euro. Wir arbeiteten 2024 mit insgesamt 246 Partnerorganisationen, darunter 153 Wirtschaftspartner.

Unsere Mitarbeitenden forschten 2024 in insgesamt 78 Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Der Umsatz aus Auftragsprojekten stieg leicht auf 1,24 Millionen Euro. Unsere Publikationstätigkeit nahm deutlich zu, mit insgesamt 52 Publikationen (+15,4 Prozent), darunter 13 Journal Papers und 30 Beiträge in Conference Proceedings. Die Anzahl der (co-)betreuten Dissertant:innen stieg um 10 Prozent auf 10, und wir betreuten 20 Master- und Bachelor-Studierende (+10 Prozent). Unsere Medienpräsenz wuchs um 8,3 Prozent, mit insgesamt 615 Medienberichten. Zudem wurden 130 Vorträge und Präsentationen bei Konferenzen, Workshops und Veranstaltungen gehalten (+30 Prozent).

Intelligente Prozesse, inklusive Innovation: Wie KI Unternehmen transformiert

Forum im Rahmen der Veranstaltung „Künstliche Intelligenz zwischen Transformation und Teilhabe“ in St. Virgil, Salzburg:

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Art und Weise, wie Unternehmen arbeiten und Innovationen entwickeln. Das Forum zeigt, warum hochwertige Daten die Grundlage jeder erfolgreichen KI-Anwendung sind und welche Rolle Datenmanagement in der Unternehmens-Transformation spielt.
Diskutiert werden Chancen und Risiken im Umgang mit Daten sowie der Einfluss von Datenqualität auf die Leistungsfähigkeit von KI. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Veränderung von Innovationsprozessen durch KI. Neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine, der Einsatz von KI bei Ideengenerierung und Open-Innovation-Prozessen sowie Auswirkungen auf Kreativität und Wissensvermittlung werden vorgestellt. Auch Herausforderungen wie Bias, ethische Fragen, Transparenz, Datenschutz und geistiges Eigentum werden behandelt.

Vortragende: Eva Flasch, Salzburg Research | Alexander Folberth, IT – Services & Consulting
Moderation: Jasmin Klünsner, Berchtesgadener Land Wirtschaftsservice


Details zur gesamten Veranstaltung, Programm und Anmeldung: www.virgil.at

Künstliche Intelligenz zwischen Transformation und Teilhabe

Das Forschungsinstitut Salzburg Research feiert heuer sein 25-jähriges Bestehen – und Siegfried Reich bleibt für weitere 5 Jahre Geschäftsführer.

Using AI sustainably – a social responsibility

Wie ein Misthaufen dank Salzburger Forschenden zu der optimalen Skitechnik beiträgt

Siegfried Reich bleibt Geschäftsführer von Salzburg Research

Ein Metallgestell, ein einzelner Ski und ein Misthaufen.

Künstliche Intelligenz: zwischen Transformation und Teilhabe

Künstliche Intelligenz: zwischen Transformation und Teilhabe

Neuer Ansatz unterstützt Unternehmen bei der digitalen Transformation

LugeSens – Sensorik-gestützte Analyse der Lenkcharakteristika im Rennrodeln

Von der Konzeptphase bis zur Feldmessung: LugeSens liefert datenbasierte Einblicke in die Steuerung und Dynamik im Rennrodeln.

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Update 1|25

  • Satelliten sollen beim Neustart des Stromnetzes helfen
  • Neue Werkzeuge für Energiegemeinschaften
  • Wie KI bis zu 90 Prozent energieeffizienter wird
  • Skitechnik analysieren und Unfälle vermeiden
  • 25 Jahre Salzburg Research
  • Sicherer Radverkehr auf engen Straßen

In 5 Schritten zu Ihrer KI-Readiness!

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Geschäftswelt – und Ihr Unternehmen kann davon profitieren! Doch wie genau bringt KI Ihre Prozesse voran, und wie setzen Sie ein erfolgreiches KI-Projekt um? In unserer exklusiven Workshopreihe „5 Schritte zu Ihrem KI-Projekt“ begleiten wir Sie von der ersten Idee bis hin zur konkreten Umsetzung einer eigenen KI-Lösung für Ihr Unternehmen.

Warum sich die Teilnahme für KMU lohnt

Klein- und Mittelunternehmen stehen oft vor speziellen Herausforderungen: Fehlendes Wissen, begrenzte Ressourcen oder Unsicherheit im Umgang mit KI. Mit unserer Workshopreihe setzen wir genau hier an. Gemeinsam überwinden wir die Hürden und zeigen Ihnen den Mehrwert, den KI auch in kleinen und mittleren Unternehmen schaffen kann. Erleben Sie praxisnah, wie Sie durch innovative KI-Anwendungen Ihre Prozesse optimieren und neue Marktchancen erschließen können.

Was erwartet Sie?

Mit dem europäischen Digital Innovation Hub „Crowd in Motion“ bringen wir Ihr Unternehmen auf das nächste Level der Digitalisierung – und das in einem Programm, das speziell auf die Bedürfnisse und Herausforderungen von KMUs zugeschnitten ist.

  1. AI Basics (optional): Sie benötigen noch einen Überblick zum Thema KI? Erhalten Sie in nur 90 Minuten die Grundlagen zu Daten, KI-Anwendungen und digitaler Transformation – bequem online und ideal als Einstieg in den Workshop.
  2. Digital Maturity Assessment: Wo steht Ihr Unternehmen in Sachen Digitalisierung? Finden Sie es mithilfe dieses von der Europäischen Kommission bereitgestellten Tests heraus und erfahren Sie, wo Sie ansetzen können.
  3. KI Design Labs: Entwickeln Sie im KI Design Lab neue, auf Ihre Ziele abgestimmte KI-Anwendungsfälle – praxisorientiert, in kleinen Teams und direkt an den Bedürfnissen Ihres Unternehmens orientiert. (1-tägiger Workshop, vor Ort)
  4. KI Prototyping Labs: Machen Sie KI erlebbar! Erstellen Sie hands-on Prototypen für Ihre eigenen Anwendungsfälle und erleben Sie, wie einfach der Einstieg sein kann – ganz ohne technisches Vorwissen. (1-tägiger Workshop, vor Ort)
  5. KI-Projekt-Umsetzung (optional): Wenn Sie weitere Unterstützung wünschen, begleiten wir Sie individuell bei der erfolgreichen Implementierung Ihrer KI-Lösung.

Jetzt anmelden:

  • AI Design Lab Workshop mit Lisa Höllbacher (Unbuzz-Consulting) und dem EDIH-Innovationsteam
    am 10. Juni 2025, 09:00-16:30 Uhr
    Entwickeln Sie neue, auf Ihre Ziele abgestimmte KI-Anwendungsfälle – praxisorientiert, in kleinen Teams und direkt an den Bedürfnissen Ihres Unternehmens orientiert.
  • AI Prototyping Workshop
    am 11. Juni 2025, 9:00-16:30 Uhr
    Machen Sie KI erlebbar! Erstellen Sie hands-on Prototypen für Ihre eigenen Anwendungsfälle und erleben Sie, wie einfach der Einstieg sein kann – ganz ohne technisches Vorwissen.

Gemeinsam entwickeln wir in kleinen Teams innovative und umsetzbare KI-Anwendungsfälle, die Ihr Unternehmen stärken und zukunftssicher machen. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz!

  • Veranstaltungsort: Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH, Jakob-Haringer-Straße 5, 5020 Salzburg
  • Kosten: Für EDIH-Kunden (KMU) kostenfrei – EU/BMAW-geförderter Wert von € 1.666,-

Voraussetzungen: Keine Vorkenntnisse erforderlich; lediglich Digital Maturity Assessment und De-Minimis Förderselbstauskunft vor Beginn.

Gehen Sie den ersten Schritt in Richtung Zukunft – jetzt anmelden und Chancen mit KI nutzen!

In 5 Schritten zu Ihrer KI-Readiness!

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Geschäftswelt – und Ihr Unternehmen kann davon profitieren! Doch wie genau bringt KI Ihre Prozesse voran, und wie setzen Sie ein erfolgreiches KI-Projekt um? In unserer exklusiven Workshopreihe „5 Schritte zu Ihrem KI-Projekt“ begleiten wir Sie von der ersten Idee bis hin zur konkreten Umsetzung einer eigenen KI-Lösung für Ihr Unternehmen.

Warum sich die Teilnahme für KMU lohnt

Klein- und Mittelunternehmen stehen oft vor speziellen Herausforderungen: Fehlendes Wissen, begrenzte Ressourcen oder Unsicherheit im Umgang mit KI. Mit unserer Workshopreihe setzen wir genau hier an. Gemeinsam überwinden wir die Hürden und zeigen Ihnen den Mehrwert, den KI auch in kleinen und mittleren Unternehmen schaffen kann. Erleben Sie praxisnah, wie Sie durch innovative KI-Anwendungen Ihre Prozesse optimieren und neue Marktchancen erschließen können.

Was erwartet Sie?

Mit dem europäischen Digital Innovation Hub „Crowd in Motion“ bringen wir Ihr Unternehmen auf das nächste Level der Digitalisierung – und das in einem Programm, das speziell auf die Bedürfnisse und Herausforderungen von KMUs zugeschnitten ist.

  1. AI Basics (optional): Sie benötigen noch einen Überblick zum Thema KI? Erhalten Sie in nur 90 Minuten die Grundlagen zu Daten, KI-Anwendungen und digitaler Transformation – bequem online und ideal als Einstieg in den Workshop.
  2. Digital Maturity Assessment: Wo steht Ihr Unternehmen in Sachen Digitalisierung? Finden Sie es mithilfe dieses von der Europäischen Kommission bereitgestellten Tests heraus und erfahren Sie, wo Sie ansetzen können.
  3. KI Design Labs: Entwickeln Sie im KI Design Lab neue, auf Ihre Ziele abgestimmte KI-Anwendungsfälle – praxisorientiert, in kleinen Teams und direkt an den Bedürfnissen Ihres Unternehmens orientiert. (1-tägiger Workshop, vor Ort)
  4. KI Prototyping Labs: Machen Sie KI erlebbar! Erstellen Sie hands-on Prototypen für Ihre eigenen Anwendungsfälle und erleben Sie, wie einfach der Einstieg sein kann – ganz ohne technisches Vorwissen. (1-tägiger Workshop, vor Ort)
  5. KI-Projekt-Umsetzung (optional): Wenn Sie weitere Unterstützung wünschen, begleiten wir Sie individuell bei der erfolgreichen Implementierung Ihrer KI-Lösung.

Jetzt anmelden:

  • AI Design Lab Workshop mit Lisa Höllbacher (Unbuzz-Consulting) und dem EDIH-Innovationsteam
    am 06. Mai 2025, 09:00-16:30 Uhr
    Entwickeln Sie neue, auf Ihre Ziele abgestimmte KI-Anwendungsfälle – praxisorientiert, in kleinen Teams und direkt an den Bedürfnissen Ihres Unternehmens orientiert.
  • AI Prototyping Workshop
    am 07. Mai 2025, 9:00-16:30 Uhr
    Machen Sie KI erlebbar! Erstellen Sie hands-on Prototypen für Ihre eigenen Anwendungsfälle und erleben Sie, wie einfach der Einstieg sein kann – ganz ohne technisches Vorwissen.

Gemeinsam entwickeln wir in kleinen Teams innovative und umsetzbare KI-Anwendungsfälle, die Ihr Unternehmen stärken und zukunftssicher machen. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz!

  • Veranstaltungsort: Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH, Jakob-Haringer-Straße 5, 5020 Salzburg
  • Kosten: Für EDIH-Kunden (KMU) kostenfrei – EU/BMAW-geförderter Wert von € 1.666,-

Voraussetzungen: Keine Vorkenntnisse erforderlich; lediglich Digital Maturity Assessment und De-Minimis Förderselbstauskunft vor Beginn.

Gehen Sie den ersten Schritt in Richtung Zukunft – jetzt anmelden und Chancen mit KI nutzen!

Wie ein Misthaufen zur optimalen Skitechnik beiträgt

Raus aus dem Blackout – mit Satellitenunterstützung

Bestätigung

Kick-Off LugeSense

Gesucht: Flotte Ideen fürs Freilichtmuseum

Ideen für das Freilichtmuseum

DIMO-Konsortialmeeting in Rif

Freilichtmuseum startet Ideenbewerb

Siegfried Reich bleibt weiter am Ball

SleepBuddy Konsortialmeeting

Siegfried Reich als Geschäftsführer bestätigt

Salzburg Research startet mit einer erfreulichen Personalentscheidung ins Jubiläumsfrühjahr: Siegfried Reich, seit 2003 Geschäftsführer des Instituts, wurde im April 2025 erneut für weitere fünf Jahre in seiner Funktion bestätigt. Zeitgleich feiert Salzburg Research sein 25-jähriges Bestehen – ein Vierteljahrhundert angewandte Forschung für eine nachhaltige und innovative Zukunft.

Siegfried Reich, promovierter Wirtschaftsinformatiker und gebürtiger Pongauer, prägt Salzburg Research seit über zwei Jahrzehnten maßgeblich. Nach internationalen Stationen – unter anderem als Forscher an der University of Southampton – kehrte Reich 2000 nach Salzburg zurück und übernahm drei Jahre später die Leitung des landeseigenen Instituts. Seitdem verfolgt er konsequent das Ziel, Salzburg als starken Forschungs- und Innovationsstandort zu etablieren.

Siegfried Reich © wildbild

„Wir sind in den vergangenen Jahrzehnten zu einem hoch-vernetzten und elementaren Baustein im Salzburger Innovations-Ökosystem geworden. Seit vielen Jahren bespielen wir die komplette Klaviatur der anwendungsorientierten Forschung.“

– Siegfried Reich, Geschäftsführer Salzburg Research

Unter seiner Leitung initiierte Salzburg Research wegweisende Kompetenzzentren im Bereich Digitalisierung im Tourismus (2005–2011) und Digitalisierung im Sport (2018–2028), in enger Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.


25 Jahre angewandte Forschung mit Wirkung

Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums blickt Salzburg Research auf beeindruckende Zahlen zurück:

  • 593 Forschungs- und Entwicklungsprojekte
  • 1.080 Partnerorganisationen im Netzwerk
  • 55 Auszeichnungen
  • 434 Veranstaltungen zum Wissenstransfer
  • 1.385 Publikationen
  • 8.070 Medienberichte – das entspricht durchschnittlich einer Medienerwähnung pro Tag.

Salzburg Research dankt allen Wegbegleiter:innen und lädt ein, auch künftig gemeinsam an Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit zu arbeiten – für eine vernetzte, nachhaltige und innovative Welt.


Mehr Informationen:


Wiederbestellung: Siegfried Reich als Geschäftsführer von Salzburg Research bestätigt

Siegfried Reich, seit 2003 als Geschäftsführer des Forschungsinstituts Salzburg Research, wurde im April 2025 erneut für weitere fünf Jahre bestellt.

Der Wirtschaftsinformatiker Siegfried Reich wurde 1967 in St. Johann im Pongau geboren und wuchs in Salzburg auf. Nach dem Studium der Angewandten Informatik an der Universität Linz promovierte Reich 1995 in Informatik und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wien. Von 1996 bis 1999 war er als Post-Doc Forscher und Dozent in der Multimedia Research Group an der University of Southampton (U.K.) tätig. 2000 kehrte er in die Heimat zurück und startete bei der 2000 ins Eigentum des Landes übergegangenen Salzburg Research Forschungsgesellschaft. Seit 2003 ist er Geschäftsführer des Forschungsinstituts. Im Jahr 2012 wurde er von der Universität Salzburg zum Honorarprofessor ernannt. Die Geschäftsführung wird – wie bei allen landeseigenen Organisationen – alle fünf Jahre neu ausgeschrieben. Im April 2025 wurde Siegfried Reich für weitere fünf Jahre bestätigt.

Salzburg Research hat sich von Anfang an als Forschungsinstitut mit dem Ziel etabliert, Salzburg nachhaltig in der Forschungs- und Innovationslandkarte zu positionieren. „Ich erinnere mich an eines meiner ersten Gespräche wo vom „Projekt Salzburg Research“ die Rede. Für mich war das ein enormer Antrieb: Wir sind mehr als ein Projekt, sondern ein hoch-vernetzter und elementarer Baustein im Salzburger Innovations-Ökosystem“, so Reich. Der gebürtige Pongauer hat Salzburg Research in den letzten 20 Jahren auf dem Weg begleitet, innovative, digitale Lösungen für die komplexen Herausforderungen einer nachhaltigen Zukunft zu entwickeln. „Wir haben versucht, die komplette Klaviatur der anwendungsorientierten Forschung zu bespielen. Seit vielen Jahren sind wir ein anerkannter Teil des Salzburger Innovations-Ökosystems“, sagt Siegfried Reich. Prominente Beispiele sind die Kompetenzzentren, die im Bereich der Digitalisierung im Tourismus (2005-2011) oder der Digitalisierung im Sport (2018 – 2028) mit vielen Partnern aus der Salzburger Wirtschaft und den Salzburger Universitäten inittiert wurden.

Salzburg Research feiert 25 Jahre

Im Jahr 2025 feiert Salzburg Research 25 Jahre. Im letzten Vierteljahrhundert hat Salzburg Research 593 Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchgeführt, ein Netzwerk von 1.080 Partnerorganisationen aufgebaut, 55 Auszeichnungen erhalten, an 434 Transferveranstaltungen veranstaltet und 1.385 Publikationen erstellt. Die Arbeit des Forschungsinstituts wurde 8.070 Mal in den Medien erwähnt, was einer Medienerwähnung pro Tag entspricht. „Jubiläen sind bedeutende Meilensteine, die uns Gelegenheit geben, auf das Erreichte zurückzublicken, Erfolge zu feiern, die Zukunft neu zu denken und danke zu sagen“ so Siegfried Reich, Geschäftsführer der Salzburg Research, „Es waren Jahre des Engagements, der Kreativität und des gemeinsamen Erfolgs“.

Wir danken all jenen, die uns auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben. Wir laden Sie ein, auch in Zukunft mit uns an den großen Fragen unserer Zeit zu arbeiten – für eine vernetzte, nachhaltige und innovative Welt. Vielen Dank für 25 Jahre Vertrauen und Partnerschaft!

https://www.salzburgresearch.at/25jahre/

Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH

Als angewandtes Forschungsinstitut entwickelt Salzburg Research innovative, digitale Lösungen für die komplexen Herausforderungen einer nachhaltigen Zukunft. Die Expertise liegt im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien für die Analyse, Bewertung und Verwertung von Daten in den Kernkompetenzen Mobilität, Sport, Gesundheit und Energie. Ziel ist, gemeinsam mit zukunftsorientierten Unternehmen und der öffentlichen Hand, sowohl einen wirtschaftlichen als auch gesellschaftlichen Mehrwert zu generieren.

Rückfragehinweis:

Univ.-Doz. Dr. Siegfried Reich
Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH
+43/662/2288-211 | siegfried.reich@salzburgresearch.at

Bildmaterial:

Siegfried Reich © wildbild
Siegfried Reich © wildbild
Siegfried Reich © wildbild
Siegfried Reich © wildbild

Neue Ideen für „frischen Wind“ gesucht

Digitaler Produktpass: Leuchtturmprojekt PASSAT unterstützt heimische Unternehmen bei der Implementierung

Digitaler Produktpass: Leuchtturmprojekt PASSAT unterstützt heimische Unternehmen bei der Implementierung

Ideen für das Freilichtmuseum sind gefragt

Young Investigator Award

Young Investigator Award: Innovative Skiforschung ausgezeichnet

Beim 10. Internationalen Kongress für Wissenschaft und Skisport präsentierte Christoph Thorwartl eine Studie zur Messung des Anstellwinkels (Angle of Attack, AoA) beim Skifahren – ein Projekt, das von der ersten Idee auf einer selbstgebauten Simulationsmaschine bis hin zur Anwendung auf realen Skipisten reichte. Für seine Arbeit wurde Thorwartl mit dem zweiten Platz des Young Investigator Award geehrt. Der Preis wurde unter 33 Nachwuchsforschenden von einer Jury aus sechs Professoren verschiedener Universitäten vergeben.

Die veröffentlichte Studie mit dem Titel „Beyond the Carving-Skidding Dichotomy: Sensor-assisted Measurement of Angle of Attack in Skiing“ (Thorwartl, Schütz, Holzer, Resch, 2025) erweitert das bisherige Verständnis der Skidynamik deutlich. Bisher wurde Skifahren meist grob in Carving oder Driften eingeteilt – doch Thorwartls sensorbasierter Ansatz ermöglicht eine präzisere und kontinuierliche Analyse des Fahrverhaltens.

Vom Labor auf die Skipiste

Im Rahmen der Untersuchung wurden vier Inertialsensoren (IMUs) und ein GNSS-Modul an einem Ski montiert. Die Versuche wurden auf echten Skipisten mit einem speziell ausgerüsteten Testfahrer durchgeführt, der 20 Schwünge pro Technik absolvierte – Carving, paralleles Skisteuern und Übergänge zwischen den beiden.

Die Messdaten wurden in einem mehrstufigen Verfahren gefiltert und analysiert. Die daraus berechneten AoA-Werte zeigen deutliche Unterschiede je nach Fahrtechnik:

  • Carving wies den niedrigsten mittleren AoA mit 6,26° auf.
  • Beim parallelen Skisteuern lag der mittlere AoA bei 18,80°, mit einem Spitzenwert von 32,47°.
  • In den Übergängen zeigte sich ein charakteristischer Verlauf, mit einem Maximum von 22,13° zu Beginn des Schwungs.

Diese Ergebnisse bestätigen frühere Forschung und erweitern sie zugleich: Der Anstellwinkel lässt sich als präziser Indikator für die Technik und Fahrweise eines Skifahrers nutzen – unabhängig von subjektiven Bewertungen oder aufwendiger Videoanalyse.

Relevanz für Praxis und Training

Die Studie betont die Bedeutung des AoA als zentrale Kennzahl zur Beurteilung der Skitechnik. Durch die Möglichkeit, den Anstellwinkel sensorbasiert und in Echtzeit zu messen, eröffnen sich neue Perspektiven für Training, Technikoptimierung und Leistungsdiagnostik im alpinen Skisport. Trainer:innen und Athlet:innen können so gezielt an Verbesserungen arbeiten – datenbasiert und individuell.

Mit dieser Arbeit setzt Christoph Thorwartl einen innovativen Impuls in der Skiforschung und zeigt eindrucksvoll, wie moderne Sensortechnologie den Weg zu einer neuen Dimension sportlicher Analyse ebnet.


Die ausgezeichnete Publikation

Christoph Thorwartl, Sebastian Schütz, Helmut Holzer, Bernd Resch (2025): Beyond the Carving-Skidding Dichotomy: Sensor-assisted Measurement of Angle of Attack in Skiing. In: Proceedings of 10th International Congress on Science and Skiing.

Von intelligenter Vernetzung zu sicherer kritischer Infrastruktur

Zuverlässige und leistungsfähige Kommunikationsnetze sind das Rückgrat unserer digital vernetzten Welt. Ob für Wirtschaft, öffentliche Dienste, kritische Infrastrukturen oder den Katastrophenschutz – moderne Gesellschaften sind auf stabile und sichere Netzwerke angewiesen. Doch nicht überall ist die Versorgung mit leistungsfähigem Breitband selbstverständlich, zudem stellen neue Technologien und der Übergang zu kabellosen Netzen neue Anforderungen an Sicherheit, Datenschutz und die Stabilität der Übertragungsqualität.

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Vom Stromnetz zu mehr Nachhaltigkeit im Energiesystem

Der steigende Energiebedarf, die Integration erneuerbarer Energien und die Notwendigkeit einer stabilen, sicheren Energieversorgung stellen große Herausforderungen für die Energiewende dar. Eine zentrale Rolle spielt dabei die intelligente Vernetzung von Energieerzeugung, -verteilung und -verbrauch, um Effizienzpotenziale zu heben, Schwankungen auszugleichen und die Energieautonomie zu stärken. Gleichzeitig erfordert die zunehmende Digitalisierung im Energiesektor belastbare IT-Sicherheitskonzepte sowie innovative Lösungen für die Optimierung von Rechenzentren und verteilten Systemen.

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Von Digitalisierung des Kultur- und Naturerbes zum nachhaltigen und smarten Tourismus

Der Tourismus ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor, steht jedoch vor großen Herausforderungen: Die Digitalisierung hat das Reisebuchungsverhalten grundlegend verändert, gleichzeitig wächst der Druck, Tourismus nachhaltiger zu gestalten. Besonders in stark frequentierten Destinationen führt der zunehmende Besucherandrang zu Problemen wie Overtourism, Verkehrsüberlastung und einer sinkenden Lebensqualität für Einheimische. Digitale Technologien bieten neue Möglichkeiten, um Kulturerlebnisse aufzuwerten, Touristenströme effizient zu entflechten und klimafreundliche Mobilität attraktiver zu gestalten.

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Von der Analyse menschlicher Bewegung zu mehr Wohlbefinden

Bewegung ist essenziell für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden – doch die Qualität der Bewegung ist entscheidend, um Verletzungen zu vermeiden und die individuelle Leistungsfähigkeit zu optimieren. Gerade im Sport, in der Rehabilitation oder bei körperlich anspruchsvollen Berufen ist es wichtig, Bewegungsabläufe präzise zu analysieren und gezielt zu verbessern. Traditionelle Methoden stoßen hier oft an ihre Grenzen. Digitale Technologien und intelligente Sensornetzwerke bieten neue Möglichkeiten, um Bewegungen objektiv zu messen, zu bewerten und in Echtzeit Rückmeldungen zu geben.

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Durch smarte Verkehrsdaten zu besserer Verkehrslenkung

Steigende Verkehrsbelastung, zunehmende Urbanisierung und der notwendige Wandel hin zu einer nachhaltigen Mobilität stellen Städte und Regionen vor große Herausforderungen. Verkehrsstaus beeinträchtigen die Lebensqualität, erhöhen Emissionen und führen zu wirtschaftlichen Einbußen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an eine effiziente und sichere Verkehrslenkung, die unterschiedliche Mobilitätsformen – vom motorisierten Individualverkehr bis hin zu öffentlichen und nachhaltigen Verkehrsmitteln – intelligent verknüpft. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, sind datenbasierte Lösungen gefragt, die fundierte Entscheidungen in der Verkehrsplanung ermöglichen und den Weg für eine zukunftsfähige Mobilität ebnen.

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Durch automatisiertes Fahren zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Der Verkehr steht weltweit vor großen Herausforderungen: Wachsende Städte, steigende Mobilitätsbedarfe und die Notwendigkeit, Emissionen zu reduzieren, erfordern innovative Lösungen. Gleichzeitig ist die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden – insbesondere jener, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind – ein zentrales Anliegen. Automatisierte und vernetzte Technologien bieten vielversprechende Ansätze, um Mobilität nachhaltiger, effizienter und sicherer zu gestalten. Doch bevor diese Technologien flächendeckend zum Einsatz kommen können, müssen sie intensiv getestet und weiterentwickelt werden.

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Freilichtmuseum startet Ideenbewerb

Wie KI bis zu 90 % energieeffizienter wird

Herausforderungen des Recyclings von Fahrzeugen der Zukunft

10. April 2025, 08:45 – 16:00 Uhr
Montanuniversität Leoben
Impulszentrum für Werkstoffe | Seminarraum Zukunftsdialog | 4. Stock |
Roseggerstraße 12 | 8700 Leoben

Die Verknappung von Rohstoffen und die steigenden Anforderungen an die nachhaltige Kreislaufwirtschaft stellen die Automobilindustrie vor große Herausforderungen. Gleichzeitig eröffnen moderne Recyclingtechnologien neue Möglichkeiten, wertvolle Ressourcen zurückzugewinnen und so zur Rohstoffverfügbarkeit beizutragen. Das österreichische Leitprojekt KIRAMET erforscht die Weiterentwicklung von Recyclingverfahren durch den Einsatz von KI-basiertem Recycling von Metallverbund-Abfällen.

Um diese Themen zu vertiefen, findet am 10. April 2025 in Kooperation mit der Montanuniversität Leoben die BUSINESSLOUNGE „Herausforderungen des Recyclings von Fahrzeugen der Zukunft“ ACstyria Mobilitätscluster GmbH statt. Die Veranstaltung widmet sich den aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven des automobilen Recyclings, im Besonderen durch den Einsatz von neuen Werkstoffen. Führende Expert:innen aus Wissenschaft und Industrie der Gebiete KI, Recycling und Werkstoffe fassen den heutigen Wissensstand zusammen. Die vielfältigen Vorträge zeigen zentrale Fragestellungen auf und beleuchten innovative Lösungsansätze.

Die Businesslounge bietet eine exklusive Plattform für den interdisziplinären Austausch zwischen Forschenden, Automobilzulieferern und Recycling-Expert:innen. Gemeinsam sollen aus dem vermittelten Wissen, Wege aufgezeigt werden, um die Automobile und ihr Recycling nachhaltig zu transformieren und die eingebundenen Unternehmen für eine ressourcenschonende Zukunft fit zu machen.

Unser Kollege Felix Strohmeier berichtet dort zum Thema: Digitaler Produktpass – Anforderungen für das Recycling von metallischen Komponenten

Gesamte Agenda und Anmeldung: acstyria.com

Workshop: praxisnahe Anwendungsmöglichkeiten von KI für österreichische Städte

Im Rahmen des Online-Workshops am 06.05.2025 (13:00-15:30 Uhr) möchten wir gemeinsam mit Ihnen, dem Auftraggeber des Projekts cityclimAIte (Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie BMK) sowie weiteren relevanten Expert:innen diskutieren, welche konkreten Anforderungen, Bedarfe und Herausforderungen aktuell für Städte, Planer:innen, Netzbetreiber, sowie weitere potenzielle Anwender:innen bestehen. Darüber hinaus geht auch darum, bereits bestehende Erfahrungen mit KI-Anwendungen auszutauschen, zu erörtern, welche Rahmenbedingungen für den Einsatz notwendig sind.

Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit relevanten Akteur:innen u.a. folgende Fragestellungen zu diskutieren:

  • Welche praktischen Erfahrungen wurden bereits mit KI-Anwendungen gesammelt bzw. welche KI-Lösungen sind aktuell schon im Einsatz?
  • Welche konkreten Bedarfe und Anforderungen bestehen bei österreichischen Städten, Entscheidungsträger:innen und potenziellen Anwender:innen?
  • Welche KI-gestützten Lösungen sind für den urbanen Raum besonders vielversprechend?
  • Welche rechtlichen, technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen sind notwendig, um deren Umsetzung zu ermöglichen?
  • Welche Herausforderungen bestehen aktuell?

Aufbauend auf dem Workshop werden dann Best Practices, Use Cases und KI-Lösungen identifiziert, die hohe Relevanz für das Erreichen der Klimaneutralität im städtischen Umfeld in Österreich haben.

Die besten Lösungen entstehen im Dialog mit den Menschen, die sie später nutzen. Sie können mit Ihrer Teilnahme direkt Einfluss darauf nehmen, dass die Projektergebnisse praxisnah und relevant für Ihre spezifischen Anforderungen und Herausforderungen sind. Deshalb ist Ihre Perspektive besonders wertvoll, denn Ihre Erfahrungen und Expertise helfen uns, realistische und umsetzbare KI-Anwendungen für österreichische Städte zu identifizieren und Empfehlungen abzuleiten.

Die detaillierte Agenda mit dem Zugangslink zum Online-Workshop folgt.

Bitte senden Sie Ihre Anmeldung per E-Mail an Pia Weinlinger unter pia.weinlinger@ait.ac.at.

cityclimAIte – Studie zu KI-Anwendungen zur Erreichung und Unterstützung klimaneutraler Städte

Empfehlungskatalog und Tool für KI-Technologien, die Planungs-, Monitoring- und Vorhersageservice von Stadtverwaltung, Verkehrs- und Raumplanung sowie Unternehmen auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt unterstützen.

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Die Sleep2 – App

Satelliten sollen nach Blackouts beim Neustart des Stromnetzes helfen

Salzburger Freilichtmuseum startet einen Ideenbewerb

Nachhaltige Rechenzentren: Wie KI bis zu 90 Prozent energieeffizienter wird

Künstliche Intelligenz soll vom Energiefresser zum Energiesparer werden. Ein deutsch-österreichisches Forschungsteam will KI um bis zu 90 Prozent energieeffizienter machen. Um den ökologischen KI-Fußabdruck zu verbessern, werden Rechenzentren, Sprachmodelle und visuelle Modelle neu gedacht.

Rechenzentren verbrauchen viel Energie. Im vergangenen Jahrzehnt hat sich ihr Strombedarf in Deutschland laut dem Digitalverband Bitkom mehr als verdoppelt. Tendenz: stark steigend, denn die digitale Transformation kommt gerade erst in Fahrt.

KI als Energiefresser

Daten zu speichern, sie zu verarbeiten, hin- und herzuschicken, sie abzurufen – alles kostet Strom. Vor allem Künstliche Intelligenz ist ein Energiefresser. KI-Modelle mit Massendaten anzulernen, sie zu trainieren und zu betreiben sowie Texte und Bilder damit zu erstellen, verbraucht rund um den Globus viele Terawattstunden. Immer mehr Rechenzentren müssen immer größer werden, brauchen immer mehr Strom, immer mehr Kühlung und stoßen so immer mehr CO₂ aus.

Forschung will KI energieeffizienter machen

Künstliche Intelligenz kann jedoch erheblich energieeffizienter werden. Mit den richtigen Methoden können die Rechenzentren der Zukunft nachhaltiger gestaltet werden. Forschende aus Deutschland und Österreich entwickeln dafür unter anderem schlankere, bedarfsgerechtere KI-Modelle. Kleinere und effizientere Modelle würden zudem kleinen und mittelständischen und Unternehmen den Zugang zu leistungsfähigen KI-Modellen erleichtern, weil kleinere KI-Modelle keine große Infrastruktur brauchen.

Damit diese schlankeren und energieeffizienteren Modelle ähnlich gute Ergebnisse liefern wie die aktuell bekannten Chatbots und visuellen KI-Modelle, arbeiten die Forschenden in den beteiligten Forschungseinrichtungen an verschiedenen Methoden:

  • Wissensdestillation: Mit Hilfe sogenannter „Wissensdestillation“ wird Wissen verdichtet: Aus großen „Lehrermodellen“ werden kleine, fokussierte und sparsame Schülermodelle extrahiert. Sie konzentrieren sich auf das benötigte Wissen für einen Aufgabenbereich, unwesentliche Parameter werden erst gar nicht verarbeitet. Durch diese Reduktion auf das Wesentliche können Datenmodelle um bis zu 90 Prozent verschlankt werden.
  • Neuronale Architektursuche: Mittels sogenannter „Neuronaler Architektursuche“ sollen speziell visuelle KI-Modelle optimiert werden. Neuronale Netze ahmen das menschliche Gehirn nach, sind aber aktuell das Ergebnis aufwändiger Handarbeit. Anstatt die Zusammensetzung der neuronalen Netze manuell zu entwerfen, soll die KI automatisch die beste Architektur finden.
  • Platzierung im Edge-Cloud-Kontinuum: Aktuell ist es üblich, Daten an den äußeren Rändern des Systems (Edge) zu erfassen und in zentralen Rechenzentren mit hoher Verarbeitungskapazität (Cloud) zu verarbeiten. Das muss jedoch nicht der energieeffizienteste Ansatz sein.  Salzburg Research entwickelt eine Lösung zur Analyse, Bewertung und Empfehlung einer optimierten Platzierung von Diensten und Anwendungen im Edge-Cloud-Kontinuum.

From Lab to Field: Praxistest Schrottsortierung

Um die optimierten KI-Modelle in der Praxis zu testen, arbeitet das Projektteam mit der Stahl Holding Saar zusammen. Die Aufgabe lautet: Stahlschrott automatisiert sortieren. Denn für hochwertige Stähle sind nur bestimmte Schrottsorten geeignet. Bislang aber ist das KI-Modell gewaltig und verbraucht viel Energie. Ein kleines, maßgeschneidertes „KI-Hirn“ soll das als Ergebnis des Forschungsprojektes ESCADE performanter, effektiver und energieeffizienter erledigen.

Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger:innen

Die Partner erarbeiten zudem ein Konzept und Handlungsempfehlungen für nachhaltige Rechenzentren und energieeffiziente KI. Denn bislang können Entscheidungsträger:innen nur schwer abschätzen, für welche Modelle sie wie viel Energie verbrauchen werden. Salzburg Research erarbeitet dafür ein Werkzeug zur automatisierten Messung, Analyse und Visualisierung von Nachhaltigkeitsmetriken. Damit sollen zuverlässige Prognosen ermöglicht werden, wie der genaue Energieverbrauch und die zusammenhängenden Kosten der KI-Modelle aussehen werden. So können unwirtschaftliche Abläufe erkannt und notfalls Gegenmaßnahmen ergriffen werden – zum Beispiel große Rechenleistungen dann einplanen, wenn der Strompreis günstig ist.

Präsentation der Forschungsergebnisse bei Hannover Messe

Die Forscherinnen und Forscher zeigen ihre bisherigen Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt ESCADE am Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz auf der Hannover Messe:

Hannover Messe, 31. März bis 4. April 2025
Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (Halle 2 Stand A18)


Das Forschungsprojekt ESCADE „Energy-Efficient Large-Scale Artificial Intelligence for Sustainable Data Centers“ wird vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und dem österreichischen Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) mit rund fünf Millionen Euro über eine Laufzeit von drei Jahren gefördert. Projektpartner sind: Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), NT Neue Technologie AG, die Stahl-Holding-Saar GmbH & Co. KGaA, die SEITEC GmbH, Technische Universität Dresden, Universität Bielefeld sowie Salzburg Research als österreichischer Partner.
https://escade-project.de


Reproduzierbare Forschungs- und Entwicklungsumgebungen für Deep Learning

Unser Service für die Reproduzierbarkeit Ihrer Forschungsergebnisse mit einem Befehl, insbesondere für Statistik, Signalverarbeitung, Maschinelles Lernen sowie Tiefes Lernen.

Reproduzierbarkeit ist eine zentrale Anforderung an wissenschaftliche Arbeit. Dennoch sind die meisten Forschungsarbeiten schwer oder gar nicht reproduzierbar. Der Code und die Daten sind kaum verfügbar und die Entwicklungsumgebungen oft nicht genau dokumentiert oder leicht nachbaubar sind. Dies stellt ein großes Problem für die wissenschaftliche Integrität und die Nachvollziehbarkeit von Ergebnissen dar.

Mit unserem Service für Reproduzierbarkeit von Deep Learning unterstützen wir Universitäten und Unternehmen dabei, ihre Forschungsarbeiten so zu gestalten, dass sie einfach und nachhaltig reproduziert werden können. Unsere Lösung basiert auf containerisierten, GPU-gestützten Jupyter-Umgebungen, die eine standardisierte und reproduzierbare Experimentierplattform bieten.

Unsere Leistungen

Wir bieten ein umfassendes Paket für die Sicherstellung der Reproduzierbarkeit von Deep-Learning-Experimenten, darunter:

  • Einrichtung einer reproduzierbaren Entwicklungsumgebung: Wir setzen eine standardisierte Deep-Learning-Umgebung auf, die mit nur einem Befehl exakt und versionskontrolliert reproduziert werden kann. Die Programmiersprachen/Bibliotheken Python, R, Julia, C/C++, Jupyter, PyTorch, TensorFlow und Keras sind selbstverständlich enthalten und können sogar innerhalb derselben Umgebung verwendet werden.
  • Code-Standards und Versionskontrolle: Wir unterstützen Sie bei der Anwendung von Best Practices für sauberen, dokumentierten Code und die Nutzung von Git-basierten Versionskontrollen.
  • Referenzierbare Datenquellen: Wir helfen bei der Integration und Dokumentation externer, persistent referenzierbarer Datenquellen.
  • Best Practices für wissenschaftliche Publikationen: Durch den Einsatz bewährter Methoden und Tools sorgen wir dafür, dass Ihre Forschungsarbeit einfach nachvollziehbar, adaptierbar und zitierfähig bleibt.

Ihr Nutzen

Mit unserer Lösung profitieren Sie von:

  • Effizienzsteigerung in der Forschung: Die einfache Wiederherstellung der Experimentierumgebung spart Zeit und vermeidet Fehler durch unvollständige Dokumentation.
  • Nachhaltiger Wissenschaftspraxis: Transparente und nachvollziehbare Ergebnisse stärken die wissenschaftliche Integrität und damit das Vertrauen in Ihre wertvolle Arbeit.
  • Höherer Zitierfähigkeit: Eine reproduzierbare Publikation wird von Kolleg:innen in anderen Forschungseinrichtungen präferiert, adaptiert und damit häufiger zitiert.

Setzen Sie auf einfache Reproduzierbarkeit Ihrer Forschungsergebnisse und steigern Sie die Reichweite und Adaptierbarkeit Ihrer wissenschaftlichen Arbeit!


Autarkie in Energiegemeinschaften: Wie viel Unabhängigkeit ist möglich und wirtschaftlich? 

Das Forschungsprojekt Autarkity von Salzburg Research untersucht, wie Energiegemeinschaften ihren Autarkiegrad steigern können. Aber Autarkie ist nicht gleich Autarkie – der Begriff wird oft unscharf verwendet. Hier erfahren Sie, wie sich die drei zentralen Formen der Energie-Autarkie unterscheiden lassen. Und die Einladung an Sie: Werden Sie Teil der Diskussion! 

Autarkie ist ein Begriff, der im allgemeinen Sprachgebrauch oft etwas schwammig verwendet wird. Besonders wenn es um Energie geht, gibt es jedoch klare Definitionen, die für einen guten Diskurs auch benötigt werden. Im Forschungsprojekt Autarkity beschäftigt sich Salzburg Research aktuell mit dem Thema Autarkie in Energiegemeinschaften und wie man den Autarkiegrad steigern kann. 

Drei zentrale Formen der Energie-Autarkie 

In unseren Betrachtungen unterscheiden wir dabei zwischen bilanzieller Autarkie, lastgerechter Autarkie und technischer Autarkie. Die Differenzierung ist notwendig, um den tatsächlichen Nutzen verschiedener Autarkiekonzepte zu bewerten. 

1. Bilanzieller Autarkiegrad 

Bilanzielle Autarkie bezeichnet den Zustand, in dem ein System (hier also eine Energiegemeinschaft) über einen bestimmten Zeitraum (z. B. ein Jahr) rechnerisch so viel Energie selbst erzeugt, wie es verbraucht. Dabei wird nicht betrachtet, ob Erzeugung und Verbrauch zu jedem Zeitpunkt übereinstimmen, sondern nur die Gesamtbilanz über den Zeitraum. Ein Beispiel wäre ein Gebäude, das im Jahresverlauf genau so viel Strom aus einer Photovoltaikanlage produziert, wie es verbraucht – auch wenn es in einzelnen Momenten Strom aus dem Netz bezieht.  

Praktisch kann man den bilanziellen Autarkiegrad definieren als „Eigenerzeugung / Gesamtverbrauch“, das darf man nicht verwechseln mit dem Eigenversorgungsgrad, der sehr ähnlich definiert ist als „Eigenverbrauch / Gesamtverbrauch“. 

Abseits von Energiegemeinschaften hat sich Österreich als Nation das Ziel gesetzt, bis 2030 den Gesamtverbrauch an Strom bilanziell zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen zu gewinnen (Referenz: energie.gv.at). 

2. Lastgerechte Autarkie 

Lastgerechte Autarkie bedeutet, dass ein Energiesystem zu jedem Zeitpunkt den eigenen Energiebedarf aus der eigenen Erzeugung (inkl. Batteriespeicher) decken kann. Im Gegensatz zur bilanziellen Autarkie, bei der nur die Gesamtbilanz über einen bestimmten Zeitraum betrachtet wird, setzt lastgerechte Autarkie voraus, dass Erzeugung und Verbrauch zu jedem Zeitpunkt übereinstimmen. Ein Beispiel wäre ein Gebäude mit einer PV-Anlage, das zu jeder Tages- und Nachtzeit genau den benötigten Strom selbst produziert oder gespeicherte Energie zur Verfügung stellt, sodass keine Energie aus dem Netz bezogen werden muss. In der Praxis ist das oft schwer (und viel schwerer als die bilanzielle Autarkie) zu erreichen, da wetterabhängige Erzeuger (z. B. PV oder Wind) nicht immer mit dem Lastprofil übereinstimmen. Ein lastgerechter Autarkiegrad von 50% bedeutet, dass für die Hälfte des Betrachtungszeitraumes (z.B. einem Jahr) lastgerechte Autarkie gegeben ist. 

3. Technische Autarkie 

Technische Autarkie beschreibt die Fähigkeit eines Systems, unabhängig von externer Infrastruktur (z. B. Strom-, Gas- oder Wärmenetz) zu funktionieren. Im Gegensatz zur bilanziellen Autarkie, die sich nur auf eine rechnerische Jahresbilanz bezieht, und zur lastgerechten Autarkie, die eine Deckung zu jedem Zeitpunkt erfordert, betont die technische Autarkie zusätzlich die Unabhängigkeit von externen Netzen und Versorgungssystemen. Ein Beispiel wäre ein Inselnetz, das mit PV, Windkraft, Batteriespeichern und einem Backup-Generator vollständig eigenständig betrieben wird, ohne an ein öffentliches Stromnetz angeschlossen zu sein. 

Viele moderne Wechselrichter ermöglichen es Haushalten, bei einem Netzausfall in den Inselbetrieb zu wechseln, sodass sie sich zeitweise aus einer eigenen PV-Anlage und einem Batteriespeicher versorgen können. Diese Funktion bietet damit punktuelle technische Autarkie auf Haushaltsebene.  

In Energiegemeinschaften ist dieser Inselmodus nicht umsetzbar, da die Teilnehmenden über das öffentliche Stromnetz verbunden sind. Sobald ein Haushalt in den Inselbetrieb wechselt, trennt er sich physikalisch vom Netz, wodurch keine Energie mehr mit anderen Mitgliedern der Energiegemeinschaft geteilt werden kann.  

Wie kann Autarkie in Energiegemeinschaften erreicht werden? 

Das Projekt Autarkity konzentriert sich insbesondere auf die lastgerechte Autarkie und untersucht, wie innovative Technologien den Autarkiegrad in Energiegemeinschaften erhöhen können und ob der Wunsch nach Autarkie mit einer tatsächlichen Zahlungsbereitschaft der Nutzer:innen einhergeht. 

Mitmachen & Vernetzen 

Sie sind Teil einer Energiegemeinschaft, haben eine innovative Idee oder Produkt in diesem Bereich oder interessieren sich ganz einfach für das Thema Autarkie in Energiegemeinschaften? Dann kontaktieren Sie uns! 

BUSINESSLOUNGE | Herausforderungen des Recyclings von Fahrzeugen der Zukunft

Gezielte Unterstützung bei der Umsetzung des Digitalen Produktpasses

KI soll weniger stromhungrig werden

PASSAT: Pioneering the Digital Product Passport

Nachhaltige Rechenzentren: Wie KI um bis zu 90 Prozent energieeffizienter wird

Wegbereiter für den digitalen Produktpass in Österreich

Sustainable data centers: Making AI models up to 90% more energy-efficient

Blackout: Satelliten sollen beim Neustart des Stromnetzes helfen

Digitaler Produktpass: PASSAT unterstützt österreichische Unternehmen bei der Implementierung

KI soll weniger stromhungrig werden

Teilnehmende gesucht: Bewegung und Stress

Wir suchen Teilnehmende für eine Studie zu Bewegung und Stress. Nehmen Sie an unserer sportwissenschaftlichen Umfrage teil und gewinnen Sie einen von zehn Adidas-Geschenkgutscheinen.

Sie sind körperlich aktiv?
Und möchten erfahren, wie Bewegung hilft, um Stress abzupuffern?

Sie sind:

  • zwischen über 18 Jahre alt
  • regelmäßig körperlich aktiv, z. B. über Sie wöchentlich eine Sportart aus

Rahmenbedingungen:

  • Online-Umfrage
  • geöffnet bis 24. April 2025
  • Dauer der Umfrage: 30-40 Minuten
  • Möglichkeit zur Teilnahme an der Verlosung von 10 adidas-Gutscheinen

Ihre Teilnahme ist sehr wichtig und trägt zu wertvollen Erkenntnissen bei, die den Zusammenhang von Bewegung und Stresserleben erklären.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


Die Umfrage wir im Kontext des COMET-Kompetenzprojekts DiMo-NEXT – Next Level of Digital Motion in Sports, Fitness and Well-being durchgeführt.

Projekt »STARS«: Satellitengestützter Neustart von Stromnetzen mit Hilfe von erneuerbaren Energien

Satelliten für den Neustart des Stromnetzes mit Erneuerbaren

Wearable-based estimation of continuous 3D knee moments during running using a convolutional neural network

This study aimed to develop and validate a machine learning method to estimate continuous 3D knee moments during running from wearable sensor data. Reference knee moments were calculated from 19 recreational runners during treadmill running at varying slopes (0 ± 5 % incline), speeds (self-selected ± 1 km/h) and in 3 types of footwear. A convolutional neural network was trained on data from 7 inertial measuring units (feet, shanks, thighs, sacrum) and a pair of pressure insoles. We assessed performance over continuous time windows (CONT) and during stance phases (PHSS) by intraclass-correlation (ICC), normalised root mean squared error (nRMSE), and statistical parametric mapping. The agreement levels in the sagittal plane were good to excellent (ICC: 0.84–0.98), with low errors (nRMSE: 0.05–0.11). However, accuracy was lower for non-sagittal estimations (frontal ICC: 0.19–0.90, nRMSE: 0.08–0.23; transverse ICC: 0.72–0.94, nRMSE: 0.07–0.17). Accuracy decreased across all planes during PHSS. The proposed approach yields similar or better accuracy compared to previous work while requiring less preprocessing. It provides a viable method for wearable-based assessment of running kinetics in near real-time. Additional data and methods to address inter-individual variability could improve its precision in assessing frontal plane injury risk factors.

Blackout: Satelliten sollen Stromnetze beim Wiederhochfahren unterstützen

Nach einem großflächigen Stromausfall muss das Stromnetz schrittweise und präzise wieder hochgefahren werden. Ein neues, von Salzburg Research koordiniertes Forschungsprojekt untersucht, wie Satellitenkommunikation diesen Prozess effizient unterstützen kann – insbesondere im Zusammenspiel mit erneuerbaren Energien.

Der Wiederaufbau des Stromnetzes nach einem Blackout ist technisch anspruchsvoll und muss über viele Stromanlangen hinweg koordiniert werden. Die zunehmende Anzahl an Photovoltaik-, Wind- und Kleinwasserkraftanlagen macht das Netz einerseits komplexer, andererseits sind sie zunehmend „schwarzstartfähig“. Das heißt, sie können unabhängig vom Stromnetz wieder in Betrieb zu gehen. Dieses Potenzial dezentraler, erneuerbarer Energien bietet neue Chancen für eine raschere Wiederherstellung der Stromversorgung.

Voraussetzung für den Neustart und die erfolgreiche Zusammenschaltung zu einem funktionierenden Gesamtnetz ist eine stabile Kommunikation zwischen den verteilten Erzeugungseinheiten. Herkömmliche Kommunikationssysteme zur Koordinierung des Neustarts könnten durch Satellitenkommunikation ergänzt werden: Erdnahe Satelliten (Low Earth Orbit – LEO) sollen eine stabile Kommunikation zur Koordination von dezentralen Energiequellen ermöglichen. LEO-Satelliten bieten dank ihrer Unabhängigkeit von terrestrischer Infrastruktur sowie ihrer stabilen und schnellen Datenverbindung einen klaren Vorteil – besonders auch in Krisensituationen, in denen klassische Kommunikationssysteme ausfallen können.

Im Projekt wird ein Simulationsmodell entwickelt, das Strom- und Telekommunikationssysteme koppelt. Ziel ist die Erprobung neuer, kommunikationsbasierter Schwarzstartverfahren. Erste Tests zeigen: LEO-Satelliten ermöglichen eine stabile Kommunikation mit geringen Paketverlusten und Verzögerungszeiten unter 50 Millisekunden.

Das Projekt „STARS“ wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) für ein Jahr gefördert. Projektpartner sind die Universität Passau und das Austrian Institute of Technology (AIT).


Blackout: Satelliten sollen beim Neustart des Stromnetzes helfen

Bei großflächigen Blackouts muss das Stromnetz schrittweise wieder hochgefahren werden. Ein Forschungsprojekt untersucht, wie Satellitenkommunikation zur beschleunigten Wiederherstellung der immer komplexer werdenden Stromversorgung beitragen kann.

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Ideenbewerb: Das Salzburger Freilichtmuseum sucht spannende digitale Ideen

Das Salzburger Freilichtmuseum erweitert laufend seine Angebote für die Gäste und sucht dafür gemeinsam mit seinen bisherigen und zukünftigen Gästen die spannendsten (digitalen) Ideen. Der neue Ideenbewerb auf der Ideenplattform IdeaSpace von Salzburg Research stellt die Verbesserung des Museumsbesuchs in den Mittelpunkt.

Jeder hat andere Vorstellungen von einem Museumsbesuch. Was brauchen Sie, damit ein Besuch für Sie attraktiv ist, Sie sich gerne daran erinnern und es Ihnen wie eine gut verbrachte Zeit vorkommt? Was muss man erleben, damit man gerne wiederkommt oder das Museum weiterempfiehlt?

Gesucht werden Ideen für ein noch intensiveres Besuchserlebnis im Salzburger Freilichtmuseum. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Einsatz neuer Technologien. Insgesamt können bis 15.05.2025 maximal fünf Ideen pro Person in folgenden Themenbereichen eingereicht werden:

  • Angebote im Museum
  • Angebote vor und nach dem Besuch
  • Kommunikation zwischen Museum und Gast
  • Besucherservice
  • Sonstige

Gemeinsam mit bisherigen und zukünftigen Gästen möchten wir die Angebote im Salzburger Freilichtmuseum weiterentwickeln.

Lass‘ Deiner Kreativität freien Lauf – wir freuen uns vor allem über unkonventionelle, inspirierende Ansätze. Für die besten Ideen winken wertvolle Belohnungen.


Sei ein Teil von etwas Großem – so einfach geht’s!

Auf der IdeaSpace Ideenplattform von Salzburg Research dreht sich alles um Ihre Ideen! Helfen Sie uns dabei, Fragestellungen und Probleme zu lösen, indem Sie Ihre Ideen einreichen, mit anderen kreativen Köpfen an Ideen arbeiten und ehrliches Feedback bekommen. Wir heißen alle herzlich willkommen, denn gute Ideen kennen keine Grenzen! Entdecke die Power des Netzwerks, das Sie mit Gleichgesinnten, Expert:innen und spannenden Institutionen sowie Unternehmen verbindet.
Machen Sie mit und gestalten Sie die Zukunft gemeinsam mit uns im IdeaSpace!

25 Jahre Erfolgsstory

CETPartnership Joint Call 2024 startete mit dem Kick-Off-Meeting

Neuer Algorithmus verbessert Sprungerkennung im Ski- und Wintersport

PASSAT: Wegbereiter für den digitalen Produktpass in Österreich

PASSAT: Wegbereiter für den digitalen Produktpass in Österreich

PASSAT: Wegbereiter für den digitalen Produktpass in Österreich

PASSAT: Digitaler Produktpass für nachhaltige Industrie

Hannover Messe: Sustainable data centres – Making AI models up to 90% more energy efficient

SECURE – Strengthening EU SMEs Cyber Resilience

Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in ganz Europa bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen und der Einhaltung der Vorgaben des Cyber Resilience Acts.

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PASSAT – Digital Product Passport Austria and Beyond

PASSAT unterstützt österreichische Unternehmen bei der Umsetzung des Digitalen Produktpasses, um nachhaltiges Wachstum durch Kreislaufwirtschaft und innovative Produktionsprozesse zu fördern. Durch die Bereitstellung verlässlicher Produktdaten entlang des gesamten Lebenszyklus ermöglicht der DPP die Reduktion von Abfall, eine längere Produktnutzung und neue Geschäftsmodelle.

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PASSAT Kickoff

„Ich arbeite immer ab 4.30 Uhr früh“

Hannover Messe: Nachhaltige Rechenzentren – Wie KI um bis zu 90 Prozent energieeffizienter wird

Hannover Messe: Nachhaltige Rechenzentren – Wie KI um bis zu 90 Prozent energieeffizienter wird

Hannover Messe: Nachhaltige Rechenzentren – Wie KI um bis zu 90 Prozent energieeffizienter wird

Hannover Messe: KI Macht Rechenzentren 90% Energieeffizienter

Hannover Messe: Nachhaltige Rechenzentren – Wie KI um bis zu 90 Prozent energieeffizienter wird

Brigitte Bach ist neue Präsidentin von Forschung Austria

Echtzeit-Feedback: Technologie lehrt Skifahren

Make your dataset representative: Fill data gaps with active measurements

Collecting real-world data in mobile communication has the drawback that these data are often not representing the real world. This happens due to passive collected data. The representativeness of a dataset can increase by adding active collected data. In this active data acquisition, we collect data with respect to specific characteristics like time of day or weekday, that are representing the integrity of the dataset. Thus, we explore a method to calculate our data gaps based on Active Learning and do active measurements to fill these gaps afterwards. Finally, we compare our newly collected data with our passively collected data to evaluate our method.

In 5 Schritten zu Ihrer KI Readiness!

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Geschäftswelt – und Ihr Unternehmen kann davon profitieren! Doch wie genau bringt KI Ihre Prozesse voran, und wie setzen Sie ein erfolgreiches KI-Projekt um? In unserer exklusiven Workshopreihe „5 Schritte zu Ihrem KI-Projekt“ begleiten wir Sie von der ersten Idee bis hin zur konkreten Umsetzung einer eigenen KI-Lösung für Ihr Unternehmen.


09. April 2025, 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr: Auftaktworkshop mit Lisa Höllbacher (Unbuzz-Consulting)
10. April 2025, 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr: AI Prototyping Workshop

Ort: Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH
Jakob-Haringer-Straße 5, 5020 Salzburg

  • Kosten: Für EDIH-Kunden (KMU) kostenfrei – EU/BMAW-geförderter Wert von € 1.666.
  • Veranstalter: Salzburg Research & Unbuzz-Consulting
  • Voraussetzungen: Keine Vorkenntnisse erforderlich; lediglich Digital Maturity Assessment (siehe unten) und De-Minimis Förderselbstauskunft vor Beginn.

Anmeldung: crowd-in-motion.eu

Gehen Sie den ersten Schritt in Richtung Zukunft – jetzt anmelden und Chancen mit KI nutzen!


Warum lohnt sich die Teilnahme für KMUs?

KMUs stehen oft vor speziellen Herausforderungen: Fehlendes Wissen, begrenzte Ressourcen oder Unsicherheit im Umgang mit KI. Mit unserer Workshopreihe setzen wir genau hier an. Gemeinsam überwinden wir die Hürden und zeigen Ihnen den Mehrwert, den KI auch in kleinen und mittleren Unternehmen schaffen kann. Erleben Sie praxisnah, wie Sie durch innovative KI-Anwendungen Ihre Prozesse optimieren und neue Marktchancen erschließen können.


Was erwartet Sie?

Mit dem europäischen Digital Innovation Hub (EDIH) „Crowd in Motion“ bringen wir Ihr Unternehmen auf das nächste Level der Digitalisierung – und das in einem Programm, das speziell auf die Bedürfnisse und Herausforderungen von KMUs zugeschnitten ist.

  1. Online Academy: Erhalten Sie in nur 90 Minuten die Grundlagen zu Daten, KI-Anwendungen und digitaler Transformation – bequem online und ideal als Einstieg in den Workshop.
  2. Digital Maturity Assessment: Wo steht Ihr Unternehmen in Sachen Digitalisierung? Finden Sie es mithilfe dieses von der Europäischen Kommission bereitgestellten Tests heraus und erfahren Sie, wo Sie ansetzen können.
  3. KI Design Labs: Entwickeln Sie im KI Design Lab neue, auf Ihre Ziele abgestimmte KI-Anwendungsfälle – praxisorientiert, in kleinen Teams und direkt an den Bedürfnissen Ihres Unternehmens orientiert. (1-tägiger Workshop, vor Ort)
  4. KI Prototyping Labs: Machen Sie KI erlebbar! Erstellen Sie hands-on Prototypen für Ihre eigenen Anwendungsfälle und erleben Sie, wie einfach der Einstieg sein kann – ganz ohne technisches Vorwissen. (1-tägiger Workshop, vor Ort)
  5. KI-Projekt-Umsetzung (optional): Wenn Sie weitere Unterstützung wünschen, begleiten wir Sie individuell bei der erfolgreichen Implementierung Ihrer KI-Lösung.

New Business Opportunities Leveraging the Flexibility Potential of Electric Shared Vehicle Fleets.

The overall concept of using EVs as flexible storage seems simple and convincing: There are countless cars spread out throughout our cities, moving during rush hour but idle most of the day. With modern cars having battery capacities from 50 up to 100 kWh, this sums up to vast amounts of battery storage being available for supporting electricity grids and shifting energy demand towards times of renewable surplus generation. But what sounds like a low hanging fruit in theory faces a lot of practical barriers: How to coordinate all those cars in an efficient manner? Does it affect the lifespan of the batteries? And most importantly, is there actually a viable business model for both fleet owners and energy industry? Focussing on the latter question, this report investigates potential business opportunities in three distinctive case studies: from PV self-consumption optimisation at a company headquarter in Austria, peak shaving for better grid stability in the city of Zurich, to using PV surplus generation in a (possibly) highly solar energy system of Tel Aviv metropolitan area in the year 2030 – all made possible by deploying smart charging strategies of electric vehicles, operated as shared vehicle fleets. Based on these case studies, the authors want to find out more about the energy prices, tariff structures, fleet sizes and much more that are needed in order to make such business models happen as soon as possible. The analysis is based on real and simulated mobility data retrieved from the national partners in Switzerland (Mobility.ch and SUPSI university) and Israel (AutoTel and Reichman University) and uses the “e7 flexibility model”, specifically developed for the GAMES project by the Austrian research and consulting company e7 energy innovation & engineering.

salz21 & WISS Networking Night – Innovation trifft Zukunft!

Über 1.000 Teilnehmende kamen am 5. März 2025 bei der salz21

„Ich arbeite immer ab 4.30 Uhr früh“

„Ich arbeite immer ab 4.30 Uhr früh“: Die Salzburger IT-Forscherin Elisabeth Häusler im Porträt

MOBILITY FORUM ALBUS IST DER “LEUCHTTURM” BEI E-BUSSEN

Feedback in Echtzeit: Wie Freizeit-Skifahrende durch innovative Technologie von Profis lernen können

Über 60 Betriebsrät:innen aus dem Wirtschaftsbereich Metallindustrie und Bergbau trafen sich vergangene Woche

Custom Smartphone Application to Guide Locomotor-Respiratory Coupling in the Field Using Step-Adaptive Breathing Sounds.

While running is amongst the most popular activities for competition and leisure, an estimated 20-40% of runners may suffer from respiratory limitations. Some of these runners may benefit from breathing techniques to improve performance or alleviate respiratory discomfort. One such technique is locomotor-respiratory coupling (LRC), a frequency and phase synchronization of breath to step. Studies have demonstrated that LRC may benefit ventilatory efficiency via „step-driven flows,“ and some experts have argued it could be used for pacing exercise or increasing positive emotional states. Nevertheless, it may be difficult to perform without coaching or guidance. Here we propose RunRhythm, a custom smartphone application to deliver step-synchronized sound guidance for LRC. This concept builds on previous evidence that sound guidance can be effective and integrates features to maximize adherence and individualization. Preliminary results show that this application is a promising and efficacious method suitable for research on LRC in field exercise. Recommendations for use and further development are discussed to further develop this concept for the benefit of a wider population.

Fahrradverkehr: Was braucht es für mehr Abstand zwischen Auto und Velo?

Beyond the Carving-Skidding Dichotomy: Sensor-assisted Measurement of Angle of Attack in Skiing

INTRODUCTION:
A carving turn is defined by the ski experiencing minimal to no lateral movement relative to its path. Divergence between the ski’s orientation vector (E) and the resultant velocity vector (v), known as the angle of attack (AoA), results in skidding. Reid et al. (2020) investigated the AoA in the field using a videographic method, but this approach was laborious [1]. Up to now, only Schütz et al. (2024) have reported a sensor-based solution, but it was tested solely in the lab, without field data [2]. Therefore, this study aims to evaluate a sensor-based solution for detecting AoA in the field and distinguishing between carving, parallel ski steering, and transitions.

METHODS:
Four IMUs (Xsens DOT) and a GNSS (Xsens, MTi-680G) were equipped to the ski (Atomic Redster G7, length: 1.82 m, radius: 17.3 m) with the antenna of the GNSS sensor placed directly on top of the GNSS sensor. The participant carried a backpack with a laptop to connect to the GNSS and performed 20 turns of each of the following: (i) carving, (ii) parallel ski steering, and (iii) transitions from parallel ski steering to carving. To address distortions in v data during skiing, a three-step filtering process was applied separately to each dimension: (i) Kalman smoothing, (ii) Hampel filtering for outlier removal, and (iii) Butterworth low-pass filtering. The AoA was subsequently calculated using the procedure outlined in previous research [2]. The runs were divided into individual turns using gyroscope-based turn detection in accordance with Martinez et al. (2019) [3]. The right turns (instrumented outer ski) were time-normalized, and the mean AoA ± standard error (SE) was calculated for each technique.

RESULTS/DISCUSSION:
The results indicate that carving has the lowest mean AoA of 6.26°, while parallel ski steering has the highest mean AoA of 18.80°. The peak AoA for parallel ski steering is 32.47°, and the minimum AoA for carving is 4.09°. This is in line with past research, showing that the AoA increases as skidding is introduced [1]. During the transition, the maximum AoA of 22.13° is reached at approximately 20% of the turn completion, after which it decreases. This observation aligns with the video data, which clearly shows a transition from a skidding to a carving turn. In summary, each skiing technique can be associated with a distinct progression of the AoA during a turn.

CONCLUSION:
Given that the AoA examines the definition of carving, the authors consider it crucial for monitoring and improving performance. Tracking AoA gives coaches and athletes insights to refine technique and make data-driven adjustments for better skiing proficiency.

Trends, Perspectives, Opportunities, and Challenges with Sensor Technology in Wintersports

Recent developments in sensor technology have made sensing units cheaper and easier to implement. These developments have made the application of “wearable technology”, or smart sporting equipment appealing to a broad audience allowing measuring metrics of motion quantity (e.g. distance, time, number of cycles) and motion quality, or how well a sport technique is performed. In the current presentation the concept of an instrumented ski boot, an instrumented alpine ski using the PyzoFlex® sensor foil technology and the determination of force components and measures of effectiveness within various cross-country skiing (XCS) techniques applying a push-off model is presented.
The Atomic connected boot consists of an IMU mounted on the shaft of the boot. With this concept macroscopic metrics like turn detection, turn count (1) and jump detection (2) were developed while on a more microscopic level a skiing style detection algorithm and carving score concept (3) was established to determine the skiing/carving quality while skiing. Ski deflection is a performance-relevant factor in alpine skiing and the segmental and temporal curvature characteristics along the ski have lately received particular attention. Recently, a PyzoFlex® ski deflection measurement prototype was introduced that demonstrates high reliability and validity in both static and dynamic situations both in the laboratory (bending machine, bending robot, vibration measures) and in the field while skiing (4).
The primary mechanical determinant of XCS performance is the propulsive force from both skis and poles represented by the force components along the skiing direction. The determination of force components, the relative contributions of upper-and-lower-body work to propulsion and the translation of resultant forces into propulsive forces (effectiveness) is of interest from a general locomotor perspective but also for coaches and athletes to choose situation dependent the appropriate skiing technique, to develop more effective techniques and to tailor the general conditioning program according to the biomechanics of the single XCS techniques. In various studies resultant forces were recorded using pressure insoles, force bindings, force systems integrated into skis and poles. Force components were determined by track integrated force plates or combinations of resultant forces with 3D kinematic measures. Here we present a model to determine force components, effectiveness, upper vs. lower body contribution based on leg and pole forces and 3D kinematics in various XCS techniques.
In all presented concepts the challenge lies in further developments for integration into non-obtrusive technologies in communication with conventional measuring devices (e.g. smart watch, training app) allowing for enhanced quality of training/competition metrics, feedback systems assisting in technique training, support for ski equipment selection and equipment customization etc.

Evaluating traffic trajectories from stationary multiple object tracking systems

Stationary multiple object tracking (MOT) systems beside the road infrastructure are increasingly used to acquire detailed trajectory data of traffic participants. While comprehensive methods for validating MOT algorithms have been previously proposed, there is a need for evaluation methods focusing on tracking results and their purpose of use for different applications. Especially if such systems are installed in new locations, the quality of the resulting tracking data is in question. In previous works, methods to evaluate the quality of object positions have been proposed. However, methods addressing quality criteria such as accuracy of detection, classification, and tracking have not been considered previously. To address this gap, this work identifies various trajectory quality criteria and discusses methods to evaluate them. Novel approaches to evaluate tracking stability and detection accuracy, treating the generating system as a black box, are proposed. Their applicability is demonstrated on an openly available real-world dataset.

„Digitalministerium darf kein Alibi sein“

Brigitte Bach ist neue Präsidentin im Vorstand von Forschung Austria

Innovations-Messen im Salzburger Messezentrum

Kleine Fachmessen locken tausende Besucher

Kuchenanschnitt 25 Jahre

25 Jahre Salzburg Research bei der salz21

salz21

salz21

Sensorik im Dienst der Gesundheit

Kulnik Stefan Tino

Fasching 2025

salz21: Salzburg Research feiert 25 Jahre

Salzburg Research war auch dieses Jahr wieder beim Technologie- & Innovationsforum „salz21“ am 5. März 2025 im Salzburger Messezentrum vertreten. Wir nutzten die Gelegenheit und feierten dort mit allen Anwesenden unser 25-Jahr-Jubiläum.

Aktuelle Highlights am Stand

Während der gesamten Öffnungszeit der Messe gaben wir am Stand Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten. Die Forscherinnen und Forscher waren selbst vor Ort und standen gerne Rede und Antwort.

Fotos: (c) wildbild, Salzburg Research


Hauptbühne: 25 Jahre Salzburg Research

Im Rahmen der WISS Networking Night feierten wir auf der Hauptbühne unser 25-Jahre-Jubiläum und präsentierten einen spannenden Querschnitt zu unseren Forschungsthemen. Junge Forscherinnen und Forscher gaben Einblicke in die Forschung zu den Themen:

  • Vom Misthaufen auf die Skipiste
  • Mit „Tom Turbo“ zum sicheren Radfahren

Fotos: (c) wildbild


Zusätzlich koordinierten wir für das österreichische HUB-Netzwerk – alle European Digital Innovation Hubs (EDIHs) und nationalen Digital Innovation Hubs (DIHs) einen Messestand, ein Panel zum Thema „Digitalisierung als Innovationstreiber“ auf der Hauptbühne sowie ein Side-Event.

Bilder: wildbild, Salzburg Research


25 Jahre Salzburg Research

Alle Zahlen, Daten, Fakten, Erfolgsgeschichten und Aktivitäten zu unserem Jubiläum: salzburgresearch.at/25jahre


Innovative Technologien für den Skisport

Roboter in der Pflege

25 Jahre anwendungsorientierte Forschung

Von Diesel zu Strom

Autofahrer überholen Velos mit einer Handbreit Abstand

Research Insight: KI-basierte Analyse und Steuerung mit dem Edge-Cloud-Kontinuum (EASY-Projekt)

Studie bestätigt ungenügenden Überholabstand zu Velos

EU-Projekt SECURE stärkt Cybersicherheit für KMU

Der Ski- und Wanderbus am Wilden Kaiser soll elektrisch fahren

Rat, Tat, aber auch Kohle

 
 
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Kontakt
Salzburg Research Forschungsgesellschaft
Jakob Haringer Straße 5/3
5020 Salzburg, Austria
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