Weniger Parksuchverkehr durch vernetzte Echtzeit-Parkinformation © ÖAMTC
Weniger Parksuchverkehr durch vernetzte Echtzeit-Parkinformation © ÖAMTC

Umfrage: Weniger Parksuchverkehr durch vernetzte Echtzeit-Parkinformation

Die Suche nach einem freien Parkplatz verursacht in vielen Städten zusätzlichen Verkehr und unnötige Emissionen. Das Forschungsprojekt KoPaS – Kooperatives Parken in Städten untersucht, wie vernetzte Parkinformationen in Echtzeit Verkehrsteilnehmende bei der Parkplatzsuche besser unterstützen und so Parksuchverkehr reduzieren können.

Im Projekt werden erstmals C-ITS-Dienste für das städtische Parken entwickelt und getestet. Dabei tauschen Fahrzeuge und Infrastruktur standardisierte Informationen zu Parkverfügbarkeiten und Nutzungsbedingungen aus – genau dort, wo Entscheidungen getroffen werden: im Fahrzeug. Feldversuche in Graz, Klagenfurt und Salzburg sowie ergänzende Datensimulationen zeigen, wie sich Parkinformation gezielt für eine effizientere und umweltschonendere Verkehrslenkung einsetzen lässt.

Online-Umfrage: Welche Parkinformation hilft wirklich?

Ein zentrales Ziel von KoPaS ist es, Parkinformationen so zu gestalten, dass sie im Alltag tatsächlich hilfreich sind. Dafür lädt das Projekt zur Online-Umfrage ein. Im Fokus stehen folgende Fragen:

  • Welche Informationen werden bei der Parkplatzsuche benötigt?
  • Zu welchem Zeitpunkt sind diese Informationen hilfreich?
  • Wie sollten Parkinformationen im Fahrzeug dargestellt werden?

Die Umfrage richtet sich an Personen, die regelmäßig mit dem Auto unterwegs sind. Die Teilnahme dauert 5 bis 10 Minuten und ist vollständig anonym.

Jetzt an der Umfrage teilnehmen: https://srfg.at/kopas-umfrage


Von der digitalen Parkgrundlage zur verständlichen Anzeige im Fahrzeug

Damit Parkinformationen automatisiert genutzt werden können, braucht es eine digitale, maschinenlesbare Abbildung von Parkflächen. KoPaS untersucht unterschiedliche Ansätze zur Erstellung solcher Parkflächenkataster – etwa auf Basis bestehender Verkehrszeichenkataster oder durch (teil-)automatisierte Datenerhebung mit Mobile-Mapping-Fahrzeugen. Ergänzend werden Verfahren getestet, um Parkverfügbarkeiten dynamisch abzuleiten, unter anderem mithilfe fahrzeugseitiger Sensorik.

Parallel dazu entwickelt das Projekt Informations- und Visualisierungskonzepte, die Verkehrsteilnehmende schrittweise unterstützen sollen: von einer Übersicht zur aktuellen Parksituation in der Stadt bis hin zu konkreten Hinweisen zu Nutzungsbedingungen einzelner Parkflächen.


Projektinfo

KoPaS – Kooperatives Parken in Städten entwickelt, testet und evaluiert erstmals C-ITS-Dienste für das städtische Parken in Österreich. Das Projekt wird im Programm Zero Emission Mobility der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gefördert.

Mehr Informationen:

Kontakt

KARL REHRL
Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH
T: +43/662/2288-416 |
Salzburg Research Forschungsbereich(e):
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5020 Salzburg, Austria