DIEGO – Digital Energy Path for Planning and Operation of Sustainable Grid, Products and Society

Echtzeit-Datenaustausch und Steuerung von industriellen Prozessen, privaten Prosumer/-innen und Elektro-Ladestationen für intelligentes Energiemanagement und Lastausgleich.

Das Projekt DIEGO hat zum Ziel, die Integration von industriellen Prozessen in nachhaltige Energieversorgungssysteme zu verbessern und damit einen Beitrag zur Erreichung der EU-Roadmap der Klimaneutralität bis 2050 zu leisten. Das Gesamtziel des Projekts ist die Entwicklung digitaler Lösungen für die Kopplung der energetischen Verbrauchs- und Produktionsflexibilitäten von großen Industrieanlagen, komplexen Multi-Energie-Systemen (Gas, Wärme und Strom), E-Mobilität und Wohn- und Geschäftsgebäuden.

DIEGO befasst sich sowohl mit planerischen als auch mit betrieblichen Aspekten zur Optimierung der Integration von Eigenstromerzeugung und Demand Side Management für Netto-Nullenergie-Industrieanlagen.

Innerhalb des Gesamtprojekts konzentriert sich das österreichische Konsortium auf die Konzeption und Entwicklung von IKT-Technologien für das Energiemanagement bzw. im weiteren Sinne für die Ausbalancierung von Energiesystemen im oben genannten Kontext. Das dedizierte Ziel der österreichischen Partner ist es, ein echtzeitfähiges Energiemanagementsystem zu entwickeln, das durch eine enge zeitliche Kopplung der Energiebedarfe in verschiedenen Sektoren Effizienzsteigerungen im Betrieb des Energiesystems erzielt. Das vorgesehene Überwachungs- und Steuerungssystem adressiert die Kopplung von Flexibilitäten, Erzeugung und Verbrauch von Energie industrieller Produktionsprozesse, privater Haushalte und E-Mobility-Ladeinfrastrukturen, die in einem einzigen Microgrid bzw. Netzsegment zusammengefasst sind.

Die speziell entwickelten Bausteine sind:

  1. Ein Energiemanagementsystem, das den Strombedarf von industriellen Prozessen, privaten Prosumer/-innen und dem Laden von E-Mobilität integriert.
  2. Die Integration und Anpassung von Regelungsstrategien und Prognosemethoden, die für ein Echtzeit-Energiemanagement erforderlich sind,
  3. Die Entwicklung einer IKT-Architektur, die den (nahezu) deterministischen Datenaustausch für den Energieausgleich in Echtzeit unterstützt.

 
Newsletter
Erhalten Sie viermal jährlich unseren postalischen Newsletter sowie Einladungen zu Veranstaltungen. Kostenlos abonnieren.

Kontakt
Salzburg Research Forschungsgesellschaft
Jakob Haringer Straße 5/3
5020 Salzburg, Austria