2026-03-25:
Salzburg – Information der Regionalkoordination im Namen aller teilnehmenden Forschungsorganisationen
Info für die Redaktionen: Direkt im Anschluss der Veranstaltung werden aktuellste Besucherzahlen und Bildmaterial aller Salzburger Stationen für die Berichterstattung zur Verfügung gestellt.
Am Freitag, 24. April 2026, findet die 10. Lange Nacht der Forschung in Salzburg statt. Von 17:00 bis 23:00 Uhr öffnen Salzburger Hochschulen und Forschungsorganisationen an zehn Standorten ihre Türen und machen Forschung bei freiem Eintritt erlebbar. Das vollständige Programm ist ab sofort online unter langenachtderforschung.at verfügbar. Neue Standorte und insgesamt 163 Stationen – so viele wie noch nie – machen Wissen zum Erlebnis für Alt und Jung.
Forschung erleben, verstehen, mitreden: Programmplanung ab sofort möglich
Forschung schafft Innovation, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gleichzeitig wächst die Skepsis gegenüber wissenschaftlichen Erkenntnissen, in Salzburg ebenso wie österreichweit. Umso wichtiger ist es, Forschung transparent und nachvollziehbar zu machen und mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Die Lange Nacht der Forschung setzt genau hier an und lädt ein, aktuelle Forschung und Innovation „made in Salzburg“ kennenzulernen.
Die beteiligten Salzburger Einrichtungen geben bei der Veranstaltung einen Blick hinter die Kulissen und öffnen Türen zu Orten, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind. Über 700 Forschende präsentieren an 163 Stationen ihre aktuellen Forschungsarbeiten aus den unterschiedlichsten Fachgebieten.
Das vielfältige Programm im Bundesland Salzburg ist nun online. Interessierte können sich schon heute auf www.langenachtderforschung.at/sbg ihre persönliche Entdeckungstour zusammenstellen.
Highlights aus den Salzburger Standorten
In Salzburg präsentieren Institutionen an zehn Standorten ein Programm mit insgesamt 163 Stationen und damit so viele wie noch nie zuvor. Die folgenden Beispiele sind nur eine kleine Auswahl daraus und geben einen Einblick in die thematische Bandbreite, die von Gesundheit und Bildung über Digitalisierung und Europa bis zu Klima, Energie und Kultur reicht. An vielen Standorten gibt es Mitmachstationen und Rahmenprogramm für Kinder und Jugendliche.
Standort A: Fachhochschule Salzburg
Wie verbreitet sich Desinformation in sozialen Netzwerken? Ein interaktiver Demonstrator macht sichtbar, wie Falschinformationen zirkulieren, welche Rolle automatisierte Bot-Netzwerke spielen und wie manipulierte Inhalte entstehen können.
Standort B: GeoSphere Austria Salzburg
Gibt es auf 3.106 Metern noch Pollen? Eine virtuelle Reise zum Sonnblick Observatorium zeigt, wie Bioaerosole wie Pollen gemessen werden. Holografische Bilder und Fluoreszenz machen biologische Partikel sichtbar, ergänzt durch einen Tast-Test mit 3D-Modellen verschiedener Pollentypen.
Standort C: HTL Saalfelden
Was brennt in der Zelle? Die Station erklärt, wie Brennstoffzellen aus Wasserstoff Strom und Wärme erzeugen, geräuschlos und ohne klassische Verbrennung, sondern über eine elektrochemische Reaktion.
Standort D: Institut der Regionen Europas
Welche Themen bewegen das gemeinsame Europa? Im Mittelpunkt stehen aktuelle EU-Fragen von Sicherheit und Daten über Mobilität und Künstliche Intelligenz bis zu Erweiterungsperspektiven und dem Umgang mit internationalen Krisen.
Standort E: Internationale Stiftung Mozarteum
Original oder Fake? An Mozarts Rondo „Alla turca“ wird gezeigt, wie sich eine Mozart-Handschrift prüfen lässt. Besuchende vergleichen Fälschung und Reproduktion und lernen, wie Wissenschaft mit Schrift, Papier, Herkunft und historischen Quellen Echtheit bewertet.
Standort F: Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig
Lebensmittel-Mystery: Ein Fall für die Tonne? Ein interaktives Format führt vom Wissen zum Handeln. Mit Beweisprotokoll und Mystery-Methode untersuchen Besuchende Ursachen von Lebensmittelabfällen und erarbeiten Wege zu verantwortungsvollem Konsum.
Standort G: Paracelsus Medizinische Privatuniversität
Wie viel Natur tut uns gut? Eine VR-Erfahrung mit Naturlandschaften unterschiedlicher Artenvielfalt wird mit Eyetracking und Erhebung von Empfinden sowie körperlichen Reaktionen kombiniert. So wird nachvollziehbar, wie Naturumgebungen auf Menschen wirken können.
Standort H: Paris Lodron Universität Salzburg
Science on Fire: Können Licht und Feuer tanzen? Diese mitreißende Show lädt zu einer gemeinsamen Reise nach Hogwarts und zu Harry Potter ein! Chemie und Physik von Licht und Feuer werden hier lebendig und eine eigens entwickelte Musik-Lasershow macht Wissenschaft zum sinnlichen Erlebnis – ein Highlight für Groß und Klein!
Standort I: Science City Itzling
In der Science City Itzling geben sieben Institutionen an insgesamt 32 Stationen Einblicke in die Forschungsarbeit: Salzburg Research, Privatuniversität Schloss Seeburg, 4D Aerospace Research and Simulation, Ludwig Boltzmann Institut Digital Health & Prevention, HTBLuVA Salzburg, MINT:labs Science City Itzling, MINT Salzburg.
Was passiert bei einem Carving-Schwung wirklich, wie wirken Kräfte beim Schießen im Biathlon oder beim Rodeln? Salzburg Research macht mit Sensoren in Ski, Schuhen, Helmen und Sportgeräten Bewegungen sichtbar, die sonst nur „gefühlt“ werden. Entdecke, wie Messungen direktes Feedback liefern.
Die Privatuniversität Schloss Seeburg zeigt, warum Rückmeldungen von Kund:innen im Unternehmen oft nicht weitergegeben werden und welche Faktoren dazu beitragen, dass Beschwerden stärker genutzt werden, damit daraus Verbesserungen und Innovation entstehen.
Standort J: Universität Mozarteum
Wie entsteht Wissen durch Kunst? PhD in the Arts-Studierende geben Einblick in künstlerische Forschung. Installationen, Hörstationen und performative Elemente zeigen, wie künstlerische Prozesse als Experimente verstanden werden können und welche Formen von Wissen dabei entstehen.
Lange Nacht der Forschung 2026 in Salzburg
Die Lange Nacht der Forschung findet am 24. April 2026 von 17:00 bis 23:00 Uhr statt, in Salzburg und österreichweit. In Salzburg beteiligen sich unter anderem FH Salzburg, GeoSphere Austria, HTL Saalfelden, Institut der Regionen Europas (IRE), Internationale Stiftung Mozarteum, Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig (PH), Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU), Paris Lodron Universität Salzburg (PLUS), Privatuniversität Schloss Seeburg, Salzburg Research Forschungsgesellschaft sowie Universität Mozarteum Salzburg. Der Eintritt ist frei!
Die Lange Nacht der Forschung wird in Salzburg auch 2026 wieder als Green Event umgesetzt. Wir unterstützen daher auch klimafreundliche Anreise zu den einzelnen Ausstellungsstandorten und bieten den Besucher:innen eine kostenfreie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.
Kostenloses Öffi-Ticket unter: https://salzburg-verkehr.at/veranstaltungsticket/bdd-ecd-330/ (nur für Stadt Salzburg) und https://salzburg-verkehr.at/veranstaltungsticket/6ea-38c-faa/ (Stadt/Umlandgemeinden sowie Region Stadt und Tennengau)
Details unter: www.langenachtderforschung.at/sbg
Social-Media-Kanäle der Langen Nacht der Forschung in Salzburg mit zahlreichen Vorab-Einblicken:
- https://www.instagram.com/lnfsbg/
- https://www.facebook.com/lnfsbg
- https://www.linkedin.com/company/lnfsbg/
Hintergrund: Finanzierung und Organisation
Die Lange Nacht der Forschung wird vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF), dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) in Partnerschaft mit den Bundesländern finanziert und initiiert. Für die operative Abwicklung in den Regionen erfolgt über Regionalkoordinatoren in den Bundesländern.
In Salzburg wird die Lange Nacht der Forschung vom Land Salzburg und von der Stadt Salzburg finanziell unterstützt. Die Regionalkoordination übernimmt wie in den Vorjahren die Salzburg Research Forschungsgesellschaft.
Rückfragen und Medienkontakt für das Bundesland Salzburg
Julia Eder, Salzburg Research
Regionalkoordinatorin der Langen Nacht der Forschung im Bundesland Salzburg
julia.eder@salzburgresearch.at | 0662 / 2288-245 | 0664 / 3426738
Programm und Details: www.langenachtderforschung.at/sbg
Bildmaterial
Verwendung bei Angabe des Urhebervermerks frei.



Rückblick auf die vergangene Lange Nacht der Forschung



