Archive for the ‘Radfahren’ Category

 

Projekte

Markierungen wirken: Überholabstände erhöht

Die Stadt Salzburg veröffentlichte die Ergebnisse aus dem Reallabor Nußdorferstraße: Die getesteten Bodenmarkierungen erhöhen messbar den Überholabstand zwischen Kfz und Radfahrenden. Insbesondere breite Mehrzweckstreifen verbessern die Verkehrssicherheit.

Mehr Abstand durch klare Markierungen

Im Reallabor Nußdorferstraße wurden im zweiten Halbjahr 2025 zwei Varianten von Bodenmarkierungen getestet, um die Sicherheit für Radfahrer:innen zu erhöhen. Die Befahrungen mit dem Forschungsfahrrad durch Salzburg Research zeigen Wirkung: Autofahrende halten beim Überholen mehr Abstand, zudem berichten viele Radfahrer:innen von einem gesteigerten Sicherheitsgefühl.

Untersucht wurden zwei Abschnitte mit unterschiedlichen Markierungen:

  • Breite Mehrzweckstreifen mit zwei Metern Breite und enger Kernfahrbahn mit drei Metern Breite
  • Große Rad-Piktogramme mit sogenannten Sharrows

Die Messfahrten erfolgten in zwei Phasen im Juni sowie im September und Oktober 2025. Nach Rückmeldungen aus der ersten Phase wurden zusätzliche Hinweisschilder zum korrekten Überholen angebracht.

356 Überholvorgänge wissenschaftlich analysiert

Insgesamt wurden 356 Überholvorgänge erfasst und ausgewertet. In der zweiten Phase lag der Median-Überholabstand bei:

  • 1,12 Metern im Abschnitt mit breiten Mehrzweckstreifen mit enger Kernfahrbahn
  • 1,05 Metern im Abschnitt mit großen Rad-Piktogrammen und Sharrows

Damit erhöhte sich der Abstand in beiden Varianten. Bei Überholgeschwindigkeiten von über 30 km/h wird der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand von 1,50 Metern jedoch weiterhin nicht erreicht.

Die Analyse zeigt zudem: Gegenverkehr beeinflusst das Überholverhalten. Positiv ist, dass ein Teil der Kfz-Lenkenden den Überholvorgang nachweislich verzögert, bis ein sicheres Überholen möglich ist. Zusätzlich trägt die im Reallabor eingeführte Tempo-30-Beschränkung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bei.

Breite Mehrzweckstreifen besonders wirksam

Auch die Rückmeldungen aus der Bevölkerung bestätigen die Ergebnisse. Insgesamt 442 Personen beteiligten sich am Feedbackprozess. 60 Prozent der Radfahrer:innen fühlen sich bei breiten Mehrzweckstreifen sicherer, bei großen Rad-Piktogrammen und Sharrows sind es 53 Prozent.

Die wissenschaftliche Auswertung zeigt, dass klare Markierungen die Aufmerksamkeit erhöhen und zu größeren Überholabständen beitragen können. Auf dieser Basis will die Stadt Salzburg gezielt geeignete Stellen im Stadtgebiet identifizieren und diese Maßnahmen dort umsetzen, wo bauliche Lösungen nicht möglich sind.

Beide Varianten werden als sinnvoll bewertet, die breiten Mehrzweckstreifen zeigen jedoch die höhere Wirksamkeit. Für die Nußdorferstraße wird daher empfohlen, künftig durchgehend breite Mehrzweckstreifen mit enger Kernfahrbahn umzusetzen und weitere geeignete Standorte im Stadtgebiet zu prüfen.

Das Reallabor wurde vom Mobilitätslabor zukunftswege.at gemeinsam mit Salzburg Research Forschungsgesellschaft und con.sens mobilitätsdesign im Auftrag von Stadt und Land Salzburg umgesetzt.

Mehr Informationen:

Sicher Radfahren auf der Landstraße: Test neuer Bodenmarkierungen

Wie kann das Radfahren auf Freilandstraßen sicherer werden? Ein neues Forschungsprojekt unter der Leitung von Salzburg Research geht dieser Frage nach. Im Auftrag des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur wird untersucht, ob sogenannte Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn als Sonderlösung die Sicherheit für Radfahrende auf Landstraßen erhöhen und Lücken im Radwegenetz schließen können.

Pilotversuche in drei Bundesländern

Im Burgenland, in Kärnten und in Vorarlberg starten derzeit erste Pilotuntersuchungen. Begleitet werden sie von modernster Sensorik und sozialwissenschaftlichen Erhebungen. Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Grundlagen für künftige Verkehrsplanungen zu schaffen – ein wichtiger Schritt hin zu sicherer, klimafreundlicher Mobilität.

„Wir brauchen neue Ansätze, um Lücken im Radwegenetz abseits der Städte zu schließen, wo die örtlichen Gegebenheiten keine baulich getrennten Fahrradwege ermöglichen. Mehrzweckstreifen mit schmaler Kernfahrbahn sind ein vielversprechendes Modell, das wir nun wissenschaftlich prüfen“, erklärt Sven Leitinger, Projektleiter des Forschungsprojekts MZSFreiland und Forscher bei Salzburg Research.

Was sind Mehrzweckstreifen?

Mehrzweckstreifen sind speziell markierte Teile der Fahrbahn, die in erster Linie für den Radverkehr vorgesehen sind, aber unter bestimmten Bedingungen auch von anderen Fahrzeugen genutzt werden dürfen. In Österreich ist der Einsatz von Mehrzweckstreifen mit einer schmalen Kernfahrbahn (< 4,5 Meter) bisher nur bis zu einer höchstzulässigen Geschwindigkeit von 30 km/h innerorts vorgesehen und auf Freilandstraßen derzeit nicht möglich. Das Projekt MZSFreiland prüft nun erstmals die Einsatzmöglichkeiten auf Freilandstraßen und untersucht die Sicherheitswirkungen, Akzeptanz und praktische Umsetzbarkeit.

Sensorik und Sozialforschung im Einsatz

Zur objektiven Datenerhebung nutzt Salzburg Research modernste Messmethoden: Das Forschungsfahrrad Holoscene Bike erfasst mittels LiDAR- und Videosensorik präzise Überholvorgänge zwischen Kraftfahrzeugen und Radfahrenden. Ergänzend messen Open Bike Sensoren und Seitenradare Verkehrsstärken, Geschwindigkeiten und Fahrzeugtypen.

Boreal Holoscene Bike 2025

Parallel dazu werden sozialwissenschaftliche Befragungen und Erfahrungsfahrten durchgeführt. „Uns interessiert nicht nur die objektive Sicherheit, sondern auch, wie sicher sich Radfahrende fühlen und wie die Akzeptanz in der Bevölkerung ausfällt“, betont Eva Aigner-Breuss vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV).

Drei Teststrecken in Burgenland, Kärnten und Vorarlberg

  • Burgenland: Auf der P456 Weppersdorfer Straße zwischen Weppersdorf und Lackenbach wird eine 1,1 km lange Lücke im Radnetz geschlossen.
  • Kärnten: Auf der L96 Wörthersee Südufer Straße wurden rund 1 km zwischen Auen und Oberdellach für den Radverkehr adaptiert.
  • Vorarlberg: Auf der L50 Montfortstraße zwischen Götzis und St. Arbogast wird ein bergaufführender Abschnitt untersucht.

Die Teststrecken werden im Herbst 2025 markiert. Nach einer Eingewöhnungsphase folgen Messungen und Befragungen bis Sommer 2026. Die Ergebnisse werden im Herbst 2026 veröffentlicht.


Forschung für sichere, klimafreundliche Mobilität

Das Projekt MZSFreiland wird im Rahmen des Programms Zero Emission Mobility plus 2024 aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert. Es vereint Expert:innen aus Technik, Verkehrsplanung und Sozialforschung:

  • Salzburg Research: Projektkoordination, Sensorik und Datenauswertung
  • con.sens verkehrsplanung: Radverkehrsplanung und Richtlinienarbeit
  • Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV): Sicherheitsanalysen und Akzeptanzforschung

Beteiligt sind zudem die Landesregierungen des Burgenlands, Kärntens und Vorarlbergs sowie lokale Mobilitätsstellen.

„Unser Ziel ist es, eine evidenzbasierte Grundlage für Verkehrsplaner:innen zu schaffen, um Sonderlösungen umsetzen zu können. Damit können Radverkehrsanlagen künftig auch dort entstehen, wo bisher keine Lösungen möglich waren“, sagt Michael Szeiler von con.sens verkehrsplanung.

Forschungsfahrrad überprüft Wirkung von neuen Bodenmarkierungen

Salzburg testet verschiedene neue Bodenmarkierungen für mehr Sicherheit im Radverkehr. Salzburg Research untersucht mit einem speziellen Forschungsfahrrad, wie sich diese Markierungen auf den Überholabstand zwischen Kraftfahrzeugen und Radfahrenden auswirken. Bisher lag dieser im Schnitt nur bei 85 Zentimetern – und damit deutlich unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 Metern.

Die Stadt Salzburg setzt einen innovativen Schritt zur Verbesserung der Sicherheit für Radfahrende: Seit Mitte Mai läuft in der Nußdorferstraße ein Verkehrsversuch, bei dem neue Bodenmarkierungen getestet werden. Ziel ist es, die Sichtbarkeit und den Schutz von Radfahrenden zu erhöhen – mit breiteren Mehrzweckstreifen, auffälligen Radpiktogrammen und wissenschaftlicher Begleitung durch das Forschungsinstitut Salzburg Research.

Neue Markierungen, klarere Botschaft

Im Auftrag von Stadt und Land Salzburg hat das urbane Mobilitätslabor zukunftswege.at zwei verschiedene Markierungstypen umgesetzt:

  • Zwischen Bräuhausstraße und Moosstraße wurden zwei Meter breite Mehrzweckstreifen mit Radpiktogrammen installiert. Die Fahrbahnmitte bleibt mit drei Metern für den allgemeinen Verkehr reserviert.
  • Auf dem Abschnitt von der Moosstraße bis zur Leopoldskronstraße wird die Wirkung von großflächigen Sharrows (Piktogramme mit Richtungspfeilen) auf die Sicherheit getestet. Diese wurden in regelmäßigen Abständen von rund 25 Metern aufgetragen.

Die neuen Markierungen sind eine kostengünstige Möglichkeit, allen Verkehrsteilnehmenden zu signalisieren, dass Radfahrende mehr Platz benötigen.

Hightech-Fahrrad sammelt objektive Sicherheitsdaten

Um die Wirksamkeit der Markierungen zu evaluieren, setzt Salzburg Research ein hochmodernes Forschungsfahrrad ein. Ausgestattet mit LiDAR-Sensoren und weiteren Messinstrumenten erfasst es jede Überholsituation dreidimensional und zentimetergenau – vom Heranfahren des Autos bis zum Wiedereinscheren.

Bereits vor der Einführung der neuen Markierungen wurde der Abschnitt mit dem Forschungsrad befahren. Das Ergebnis: In der Hälfte aller Überholmanöver betrug der Abstand lediglich 85 Zentimeter oder weniger – deutlich unter dem gesetzlichen Mindestmaß von 1,5 Metern.

Die Sensorik erzeugt sogenannte Punktwolken, in denen die Fahrzeuge exakt lokalisiert und der Abstand zum Fahrrad präzise gemessen werden kann. Die daraus gewonnenen Daten fließen in die wissenschaftliche Bewertung der Maßnahmen ein und liefern eine belastbare Grundlage für verkehrsplanerische Entscheidungen.

Erfassung von Überholvorgängen mit der LiDAR-Sensorik am Forschungsfahrrad: Die Punktewolke zeigt einen Überholvorgang bei Gegenverkehr mit einem Überholabstand von etwa einem Meter. © Salzburg Research
Erfassung von Überholvorgängen mit der LiDAR-Sensorik am Forschungsfahrrad: Die Punktewolke zeigt einen Überholvorgang bei Gegenverkehr mit einem Überholabstand von etwa einem Meter. © Salzburg Research

Nächste Testphase startet im August

Im August folgt eine Erweiterung des Versuchs: Die bestehenden Markierungen werden um rote Blockmarkierungen ergänzt. Auch diese Variante wird nach einer Eingewöhnungszeit mit dem Forschungsfahrrad befahren und analysiert. Zusätzlich können Bürger:innen ihre subjektiven Erfahrungen und Eindrücke in einer Online-Umfrage teilen. Diese Einschätzungen werden gemeinsam mit den Messdaten in die Gesamtbewertung einfließen.

Wissenschaft als Wegweiser für bessere Radinfrastruktur

Ab November 2025 sollen die Ergebnisse des Verkehrsversuchs vorliegen. Sie bilden eine wissenschaftlich fundierte Entscheidungsgrundlage für die Planungsabteilungen der Stadt Salzburg, wie schmale Straßen künftig radfreundlicher gestaltet werden können. Damit verfolgt Salzburg konsequent das Ziel, aktive Mobilität zu fördern und gleichzeitig die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.


Mehr Informationen:

Den Radverkehr in beengten Straßenverhältnissen sicherer gestalten

Wie knapp und wie gefährlich sind Überholvorgänge zwischen Kfz und Radfahrenden wirklich? Forschende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz untersuchten unter Federführung von Salzburg Research mit modernsten Messtechnologien über 7.000 Überholvorgänge. Aus den Ergebnissen entstanden konkrete Handlungsempfehlungen für die sichere und komfortable Führung des Radverkehrs.

Straßenquerschnitte auf Hauptstraßen sind oft nicht ausreichend breit, um richtlinienkonforme, baulich getrennte Radverkehrsanlagen zu errichten. Fehlen zudem geeignete Ausweichrouten, bleiben diese Straßenabschnitte meist Lücken im Radverkehrsnetz. An diesen Abschnitten häufen sich innerorts und außerorts Konflikte, die die Verkehrssicherheit beeinflussen.

In einem länderübergreifenden Forschungsprojekt unter der Leitung von Salzburg Research wurden daher mittels empirischer Untersuchungen und modernster Messtechnologien konkrete Empfehlungen erarbeitet, wie Radfahren auf Hauptstraßen bei beengten Verhältnissen sicherer und komfortabler gestaltet werden kann. Durch den Einsatz von Open Bike Sensoren, stationären und mobilen Laser-Systemen (LiDAR – Light Detection and Raging) sowie kamerabasierter Analyse konnten erstmals umfassende Daten zur Verkehrssituation und deren Wirkung auf Radfahrende erhoben werden. Die Ergebnisse zeigen: „Es braucht bei Straßen mit beengten Verhältnissen eine ‚deutlichere Sprache der Infrastruktur‘ und/oder restriktive rechtliche Maßnahmen, um einen gewünschten Mindestüberholabstand zu gewährleisten“, sagt Sven Leitinger, Leiter der länderübergreifenden Studie bei Salzburg Research.

Innovative Messmethoden zur Bewertung der Überholvorgänge

Ein maßgeblicher Parameter für die Sicherheit und den Komfort der Radfahrenden ist der Abstand, den Kfz beim Überholen einhalten. Ein Überholabstand von 1,5 Metern im Ortsgebiet wird als sicher empfunden – das entspricht auch dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestüberholabstand in Deutschland und Österreich. Ein besonderer Schwerpunkt im Forschungsprojekt lag daher auf der objektiven Ermittlung der tatsächlichen Überholabstände in zahlreichen Feldstudien.

In den Feldstudien kamen verschiedene Methoden der Datenerfassung und -analyse zum Einsatz: Open Bike Sensoren, stationäre und mobile LiDAR-Sensoren, Videobeobachtungen, humansensorische Messungen und Befragungen. Insbesondere mit der eingesetzten LiDAR-Sensorik, unter anderem in Form eines Forschungsfahrrades, wurde ein neuer innovativer Messansatz eingesetzt, mit dem der gesamte Überholvorgang erstmals objektiv erfasst werden kann.

Insgesamt wurden über 7.000 Kfz-Überholvorgänge von Radfahrenden auf 22 Teststrecken in Deutschland, Österreich und der Schweiz analysiert.

Ergebnisse der Feldstudien: Überholabstände sind zu gering

Die umfangreichen Feldtests zeigten klar: Die herkömmliche Radfahrinfrastruktur bzw. ein Mischverkehr von Kfz und Fahrrädern ohne Fahrradinfrastruktur führt bei beengten Verhältnissen überwiegend nicht zum gewünschten Überholverhalten. Trotz unterschiedlichster Charakteristika liegen die Mediane der Überholabstände bei fast allen Teststrecken zwischen 1,0 und 1,3 Metern und damit unter dem in Österreich und Deutschland geltenden Mindestüberholabstand von 1,5 Metern.

Bei den Testfahrten mit dem Forschungsfahrrad konnten auch Distanzen und Geschwindigkeiten zwischen dem Kfz und dem Fahrrad zu unterschiedlichen Zeitpunkten – in der Annäherung, beim Ausscheren und beim Vorbeifahren – erhoben werden. Insbesondere bei Teststrecken mit höheren Verkehrsmengen kam es zu knapperem Auffahren der Kfz, längerem Hinterherfahren mit kleinem Abstand, risikobereiteren Überholmanövern und gefährlicherem Wiedereinscheren vor den Fahrradfahrenden.

Empfohlene Lösungsansätze für mehr Sicherheit an Engstellen

Ein zentraler Lösungsansatz ist, durch geeignete Maßnahmen dafür zu sorgen, dass Kfz-Überholvorgänge mit ausreichend großem Abstand zu Radfahrenden erfolgen oder ganz unterlassen werden.

Für Straßenbreiten zwischen 6,5 und 9,5 Metern wird die Einführung von breiten Radstreifen und schmäleren Kernfahrbahnen bei Tempo 30 empfohlen, um die Überholabstände zu optimieren. Für noch engere Abschnitte schlagen die Forschenden qualifizierten Mischverkehr mit einer max. zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h und zusätzlichen Markierungen – Piktogrammketten/Sharrows – zur Erhöhung der Sichtbarkeit von Radfahrenden vor. Zusätzlich wurden konkrete Empfehlungen zu rechtlichen Aspekten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Vorschläge für asymmetrische Radverkehrsführung, bei punktuellen Engstellen, in Einrichtungsfahrbahnen sowie für partizipative Prozesse zur Einbindung relevanter Akteure erarbeitet, um evidenzbasierte Entscheidungen zur Radverkehrsführung zu fördern.

Die Handlungsempfehlungen bilden eine wichtige Grundlage für die praktische Umsetzung in Städten und Gemeinden in der D-A-CH-Region. Ziel ist es, bestehende Netzlücken zu schließen und den Radverkehr sicherer und attraktiver und den Verkehr insgesamt klimafreundlicher zu gestalten.

Weiterführende Materialien:


Hintergrundinfo Forschungsprojekt RADBEST

Das Projekt RADBEST wurde durch ein multidisziplinäres sowie multinationales Konsortium bearbeitet: Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH (AT), Universität Salzburg, Fachbereich Geoinformatik (AT), Steinbeis Transferzentren GmbH an der Hochschule Karlsruhe, Prof. Eckart, Professur für Verkehrsökologie (DE), Ostschweizer Fachhochschule, Kompetenzzentrum Fuss- und Veloverkehr, Prof. Hagedorn (CH), con.sens mobilitätsdesign (AT) und KFV – Kuratorium für Verkehrssicherheit (AT).

RADBEST ist eine beauftragte F&E-Dienstleistung des Österreichischen Bundesministeriums für Klimaschutz (BMK), des Deutschen Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) und des Schweizer Bundesamts für Strassen (ASTRA) unter dem Programmmanagement der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG).

Was Radfahrende von selbstfahrenden Fahrzeugen erwarten

Autonome Fahrzeuge werden den Straßenverkehr in Zukunft maßgeblich beeinflussen. Forschung und Entwicklung dazu konzentrierten sich hauptsächlich auf die Technologie selbst und die direkten Nutzerinnen und Nutzer. Andere Verkehrsteilnehmende stehen wenig im Fokus. Eine neue Studie von Salzburg Research und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit gibt erstmals Einblicke in die Einstellungen und Erwartungen von Radfahrenden gegenüber selbstfahrenden Fahrzeugen.

In den letzten Jahren wurden erhebliche technologische Fortschritte im Bereich des autonomen Fahrens erzielt. Autonome Fahrzeuge und insbesondere Fahrzeuge mit minimaler Beteiligung des Fahrers (SAE-Level 4 und 5) werden sich jedoch nur dann in unserem Verkehrssystem durchsetzen, wenn die Gesellschaft diese Technologien akzeptiert.

Um eine Akzeptanz zu erreichen, müssen künftige Entwicklungen nicht nur den Bedürfnissen der direkten Nutzenden, die in selbstfahrenden Autos fahren oder mitfahren, gerecht werden. Auch andere, insbesondere sogenannte „leicht verletzliche“ Verkehrsteilnehmende, wie Fußgehende, Motorrad- und Radfahrende, sollten berücksichtigt werden. Eine subjektiv und objektiv sichere Interaktion aus Sicht der Radfahrenden muss gestaltet werden, denn Radfahrende und andere verletzliche Verkehrsteilnehmende wählen die Technologie nicht aktiv aus, mit der sie interagieren wollen – sie werden ungefragt im Verkehr damit konfrontiert.

Die Studie von Salzburg Research und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit beleuchtet die Rolle von Radfahrenden, die im Verkehr mit autonomen Fahrzeugen interagieren bzw. interagieren müssen:

Technikaffinität, Alter und Geschlecht spielen eine wichtige Rolle!

Die Ergebnisse zeigen, dass die Technikaffinität, Alter und Geschlecht der Radfahrenden einen signifikanten Einfluss auf Vertrauen der Radfahrenden und ihre wahrgenommene Sicherheit gegenüber selbstfahrenden Autos haben: Männer haben mehr Vertrauen und empfinden automatisierte Fahrzeuge als sicherer als Frauen. Mit zunehmendem Alter nehmen das Vertrauen und die gefühlte Sicherheit ab. Je technikaffiner die Personen waren, desto höher sind Vertrauen und gefühlte Sicherheit.

Sicherheit der Technologie, autonomer Status und nächste Manöver

Für die Radfahrenden, die an einer Fokusgruppe teilgenommen haben, ist eine zentrale Voraussetzung für die Begegnung und Interaktion mit selbstfahrenden Fahrzeugen das einwandfreie Funktionieren der Technologie. Die Erkennung anderer Verkehrsteilnehmender sollte gewährleistet sein und Verkehrsregeln zuverlässig eingehalten werden.

Die Teilnehmenden waren sich einig, dass Informationen über den aktuellen Status des Fahrzeugs – fährt es also gegenwärtig autonom oder nicht – und Klarheit über die nächsten Aktionen des Fahrzeugs die gefühlte Sicherheit in gemischten Verkehrssituationen erhöhen: Die Radfahrenden möchten darüber informiert werden, dass es sich um ein autonomes Fahrzeug handelt, dass es sich an die Verkehrsregeln hält und dass sie als Radfahrende erkannt wurden.

Externe Warnsignale: Bitte kein Gesicht am Fahrzeug!

Die Forschenden fanden heraus, dass Fahrradfahrende offen für externe Warnsignale sind, um die Interaktion mit selbstfahrenden Fahrzeugen zu unterstützen: Knapp die Hälfte der Befragten bevorzugten Warnsignale direkt am Fahrrad, wie vibrierende Griffe oder Geräusche, gefolgt von Signalen in der Umgebung, in tragbarer Ausrüstung, am selbstfahrenden Fahrzeug selbst, am Smartphone oder anderen Möglichkeiten.

Die Simulation eines Gesichts auf der Vorderseite eines autonomen Fahrzeugs, wie sie bereits in anderen Studien untersucht wird, wurde von den Radfahrenden klar als negativ empfunden.

Beispiele für Rückmeldungen der Fokusgruppen-Teilnehmenden:

„Ich finde es ein bisschen unheimlich, wenn ich von 1.000 Autos umgeben bin, die irgendwelche Augen haben und mir folgen.“

„Ich habe keine Lust, mit dem Auto mit den Augen hin und her zu rollen.“

„Zeichen technischer Natur finde ich besser als Emojis auf den Autos zu sehen.“

Bei der Kommunikation über autonome Fahrzeuge im Verkehr müssen sich politische Entscheidungstragende, Stadt- und Verkehrsplanende und Hersteller bewusst sein, dass das Vertrauen der Menschen und deren wahrgenommene Sicherheit auch von Faktoren wie Alter, Geschlecht und Technologieaffinität abhängt. Die Erkenntnisse der Studie sollten die weitere Entwicklung und Gestaltung von derartiger Mensch-Maschine-Kommunikation zwischen autonomen Fahrzeugen und anderen Verkehrsteilnehmenden einfließen.


Mehr dazu:

Publikation: Claudia Luger-Bazinger, Eva Hollauf, Hatun Atasayar, Cornelia Zankl, Veronika Hornung-Prähauser (2023): Perceptions and attitudes of bicyclists towards self-driving cars: a mixed methods approach In: Frontiers in Future Transportation


Presseinformation: Keine Emojis auf autonomen Autos! Was Radfahrende von selbstfahrenden Fahrzeugen erwarten


Weniger Kollisionen mit Radfahrenden durch kooperative intelligente Verkehrssysteme

Vernetzung und Automatisierung von Fahrzeugen bieten eine große Chance, auch die Sicherheit von Radfahrenden zu erhöhen. Salzburg Research hat gemeinsam mit dem Bike2CAV-Konsortium erstmals drahtlose Kommunikationskanäle zwischen unterschiedlichen Fahrzeugen, Fahrrädern und der Infrastruktur unter realen Bedingungen validiert, eine Methode für die kooperative Erkennung von Kollisionsrisiken erprobt und Warnkonzepte für Radfahrende entwickelt.

Bike2CAV – Vermeidung von Kollisionen mit Radfahrenden durch Fahrzeug-zu-X-Kommunikation

Mit dem Klick auf das Bild werden durch den mit uns gemeinsam Verantwortlichen Youtube (Google Ireland Limited) das Video abgespielt, auf Ihrem PC Skripte geladen sowie personenbezogene Daten erfasst.

Verkehrsunfälle mit Fahrrädern nehmen seit Jahren stetig zu. 2015 verzeichnete die Verkehrsunfallstatistik der Statistik Austria 6.901 Verkehrsunfälle mit Fahrrädern, 2021 waren es bereits 9.578. Die Anzahl der getöteten Radfahrenden pendelte in diesem Zeitraum von 32 bis 50 Personen pro Jahr. Die Unfälle mit anderen beteiligten Fahrzeugen ereigneten sich dabei meist bei einer Abbiegesituation in einem Kreuzungsbereich, wobei das Fahrrad im überwiegenden Fall geradeaus fuhr.

„Zusätzlich gibt es eine große Anzahl an Beinahe-Unfällen, die in keiner Unfallstatistik aufscheinen. Daher wollten wir mit unserer Forschungsarbeit diese Risiken besser einschätzbar machen, sodass Maßnahmen ergriffen werden können, noch bevor etwas passiert“, sagt die Projektleiterin Cornelia Zankl von Salzburg Research.

Mehr Sicherheit für Radfahrende durch kooperative intelligente Verkehrssysteme © Salzburg Research
Mehr Sicherheit für Radfahrende durch kooperative intelligente Verkehrssysteme © Salzburg Research

Technologie hilft bei der Reduktion von Kollisionsrisiken

Neueste technologische Entwicklungen im Bereich der Fahrzeugkommunikation mittels ITS-G5, der Fahrradlokalisierung, der Umfeldwahrnehmung des vernetzen und automatisierten Fahrzeugs mittels Kamera und LiDAR-Sensorik sowie bei straßenseitiger Sensorik mit Kameras schafften die Grundlagen für kooperative Lösungsansätze zur Detektion und Vermeidung von Kollisionsrisiken. Verletzliche Verkehrsteilnehmende wie Fahrradfahrende sollen dabei nicht nur erkannt, sondern aktiv in die Kollisionsvermeidung mit einbezogen werden.

Das bringt einen Mehrwert auf mehreren Ebenen: Radfahrende werden frühzeitig vor Kollisionen gewarnt, um gefährliche Situationen zu erkennen und Unfälle zu vermeiden. Vernetzte Fahrzeuge und Fahrassistenzsysteme können Radfahrende durch eine verbesserte Detektionsqualität sowie aktive Kommunikation zuverlässiger erkennen und können frühzeitig reagieren. Kommunen und Infrastrukturbetreiber erhalten objektive Bewertungen von Risikozonen an Verkehrsknotenpunkten und können diese durch gezielte Maßnahmen vorbeugend entschärfen.

Realerprobung in der Stadt und am Land

Im Forschungsprojekt wurden unterschiedliche Lösungsansätze analysiert, um geeignete und sichere Methoden auswählen zu können. Die vielversprechendsten Methoden wurden in einem kontrollierten Experiment getestet und jeweils in drei Szenarien an zwei Testkreuzungen im ländlichen und urbanen Bereich erprobt.

Bei den Experimenten an den mit smarter Sensorik ausgestatteten Testkreuzungen Weiserstraße/Gabelsbergerstraße in der Stadt Salzburg und an der B158 in der Salzburger Gemeinde Koppl kamen ein vernetztes, automatisiertes Fahrzeug sowie ein neuartiges vernetztes Forschungsfahrrad zum Einsatz. Getestet wurde eine durchgängige Kette von unterschiedlichen Datenverarbeitungsmethoden von der Eigenlokalisierung und Detektion von Verkehrsteilnehmenden, über die Erkennung von Kollisionsrisiken und die Generierung und Aussendung von Warnmeldungen bis hin zur Kommunikation an Radfahrende sowie andere Verkehrsteilnehmende.


Zentrale Forschungsergebnisse

Das Forschungsvorhaben Bike2CAV hat eindrucksvoll die hohe Komplexität bei der technischen Umsetzung von kooperativen Systemen gezeigt, da sehr viele Systemkomponenten aufeinander abgestimmt zusammenspielen müssen. In den definierten Schwerpunktbereichen des Projekts konnten folgende zentrale Ergebnisse gewonnen werden:

  • Risikozonen für Radfahrende an Verkehrsknoten:
    Den Forschenden gelang eine semiautomatisierte Ableitung von Interaktionszonen in Kreuzungsbereichen basierend auf statistischen Unfallwahrscheinlichkeiten. Eine wichtige Erkenntnis war, dass Radfahrende die Infrastruktur an der untersuchten, urbanen Kreuzung oft anders als vorgesehen verwenden. Das liegt vermutlich daran, dass die Planung primär den Bedürfnissen des KFZ-Verkehrs folgt.
  • Smarte Fahrräder und Eigenlokalisierung aus Sicht des Fahrrads:
    Eine hochgenaue Eigenlokalisierung von Radfahrenden ist zentral für eine zuverlässige Detektion von Kollisionsrisiken. Neben zwei im Holoscene Bike verbauten GNSS-Empfängern wurden auch die Genauigkeit eines Smartphones und die eines am Helm montierten hochgenauen Sensors untersucht. Das Ziel war eine weniger als 50 cm große Abweichung bei 99,9-prozentiger Zuverlässigkeit. Speziell im städtischen Umfeld war die angestrebte Lokalisierungsgenauigkeit durch die dichte Bebauung und eine Bahn-Unterführung sehr herausfordernd. Erreicht wurden 0,5 Meter laterale Abweichung bei 95 Prozent Zuverlässigkeit in ruraler Umgebung sowie unter zwei Meter laterale Abweichung bei 95 Prozent Zuverlässigkeit in urbaner Umgebung.
  • V2X-Kommunikation für Fahrräder:
    Als zielführend hat sich der Ansatz herausgestellt, auch Fahrräder mit V2X-Technologie auszustatten, um automatisierten Fahrzeuge neben der passiven Erkennung über Umfeldsensorik auch eine aktive Erkennung über ITS-G5 zu ermöglichen. Solche Fahrräder sind bisher nicht am Markt erhältlich, ein Proof-of-Concept-Prototyp konnte jedoch im Projekt getestet werden.
  • Erkennung von Radfahrenden durch die Infrastruktur und V2X-Kommunikation:
    Mittels umfangreicher Sensorik sollen Radfahrende durch die Infrastruktur visuell erkannt und verfolgt werden. Das eingesetzte kamerabasierte KI-Detektionssystem zur Erkennung und Klassifikation von Kraftfahrzeugen und Fußgänger:innen wurde auf die Erkennung von Radfahrenden erweitert und optimiert.
  • Erkennung von Radfahrenden durch Fahrzeuge:
    Basierend auf Machine-Learning-Methoden wurde eine Intentionserkennung von Radfahrenden umgesetzt und dadurch eine bessere Pfadvorhersage und Bestimmung von Kollisionsrisiken ermöglicht. Besonders die visuelle Bestimmung der Körperhaltung und Handzeichenerkennung sind wichtig für eine zuverlässige Bewegungsvorhersage.
  • Warnkonzepte für Radfahrende:
    Die Anforderungen an nicht-ablenkende Warnungen vor Kollisionsrisiken zwischen einem Fahrzeug und Radfahrenden wurden in einem Co-Creation-Prozess mit Lead-Usern identifiziert. Unterschiedliche Warnungsmodi – akustisch, visuell und taktile Warnsignale – wurden mittels einer Navigations-App am Smartphone, Vibration an der Lenkstange und akustischen Signalen im Helm konzipiert und getestet. Die Radfahrenden empfanden vor allem auditive Warnungen als hilfreich, besonders in Situationen, in denen sich ein Fahrzeug von hinten nähert.
  • Realerprobung:
    In allen sechs getesteten Szenarien konnten riskante Situationen mit Kollisionsrisiko nachgestellt und Kollisionswarnungen erzeugt werden. Beim Feldversuch ist es gelungen, eine gute Auswahl an typischen Hochrisikosituationen für Radfahrende zu generieren.

Details und Hintergrundinformation zu den eingesetzten Technologien: Weniger Kollisionen mit Radfahrenden durch kooperative intelligente Verkehrssysteme (Presseinformation)

Rad-Sicherheit in beengten Straßenverhältnissen

Der Radverkehr ist ein wichtiger Baustein für die Erreichung der nationalen und europäischen Klimaziele. Darum forcieren Deutschland, Österreich und die Schweiz den zügigen Ausbau des Radwegenetzes. In beengten Straßenverhältnissen wird eine sichere Radverkehrsführung jedoch zur Herausforderung. Ein länderübergreifendes Konsortium unter der Leitung von Salzburg Research untersucht neben der objektiven Sicherheit auch das subjektive Sicherheitsempfinden und erarbeitet evidenzbasierte Empfehlungen.

In beengten Straßenverhältnissen, speziell in kritischen Querschnitten mit nur sechs bis 8,5 Metern Fahrbahnbreite, häufen sich Konflikte und Zwischenfälle mit den verschiedenen Verkehrsteilnehmenden. Überholmanöver mit wenig Abstand, sogenannte „Dooring“-Unfälle mit parkenden Fahrzeugen, aber auch Konflikte mit Zu-Fuß-Gehenden, wenn Radfahrende in den Seitenraum ausweichen, sind vorprogrammiert.

Die Regelwerke im DACH-Raum beinhalten zwar Empfehlungen zur Radverkehrsführung auf derartigen Streckenabschnitten, allerdings werden sie sehr unterschiedlich gehandhabt. Neue Lösungsmöglichkeiten wie Überholverbote, Schutzstreifen, Fahrrad-Piktogramm-Ketten oder Begegnungszonen werden diskutiert und teilweise auch angewandt. Ein länderübergreifendes Konsortium erarbeitet nun evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für die Radverkehrsführung speziell in beengten Straßenverhältnissen sowie fachlich fundierte Abwägungen zwischen verschiedenen Lösungsalternativen.

Erstmals untersucht: Objektive und subjektive Sicherheit

Erstmalig wird in dieser Forschungsarbeit auch eine vergleichende empirische Datengrundlage zur objektiven Sicherheit sowie zum subjektiven Sicherheitsempfinden für repräsentative Streckenabschnitte und unterschiedliche Radverkehrsführungen geschaffen.

Für die Messung der objektiven Sicherheit kommen sowohl mobile wie auch stationäre Sensortechnologien – Ultraschall, LIDAR und Video – zum Einsatz. Zusätzlich wird in allen drei DACH-Ländern auch das subjektive Sicherheitsempfinden mittels Befragungen und Sensorik zur Stressmessung erhoben.

RADBEST ist eine beauftragte F&E-Dienstleistung des Österreichischen Bundesministeriums für Klimaschutz (BMK), des Deutschen Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) und des Schweizer Bundesamt für Strassen (ASTRA) unter dem Programmmanagement der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG).


Mehr Information siehe Presseinformation: Mehr Sicherheit für Radfahrende in beengten Straßenverhältnissen


Mehr Sicherheit für Radfahrer/-innen durch intelligente Verkehrssysteme

Vernetzung und Automatisierung von Fahrzeugen bieten eine große Chance, auch die Sicherheit von Radfahrer/-innen zu erhöhen. Eine aktuelle Forschungsinitiative arbeitet an innovativen Technologien zum Schutz von verletzlichen Verkehrsteilnehmer/-innen.

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Kontakt
Salzburg Research Forschungsgesellschaft
Jakob Haringer Straße 5/3
5020 Salzburg, Austria