Innovationen in Destinationen in Oberbayern und Salzburg

Einzelbetriebliche und destinationsweite Innovationskraft der Tourismuswirtschaft in Oberbayern und Salzburg ausbauen.

Das EU-INTERREG-Projekt „Innovationen in Destinationen in Oberbayern und Salzburg“, an welchem grenzüberschreitend die sechs Tourismusdestinationen Chiemgau, Berchtesgadener Land, Tegernseer Tal, Ferienregion Tennengau, Ferienregion Lungau und Flachau teilnehmen, hat es sich zum Ziel gemacht die einzelbetriebliche und destinationsweite Innovationskraft der Tourismuswirtschaft auszubauen. Denn gerade für Unternehmen in der Tourismuswirtschaft gilt: Heute noch komfortable Marktnischen fallen teilweise schon morgen weg, weil das Angebot nicht mehr den Zeitgeist trifft, vom Gast mit einem neuen Anstrich oder anderen Zusatzleistungen gefordert wird, oder weil Mitwerber in anderen Destinationen dasselbe besser und billiger anbieten können.

Die Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg, die Salzburg Research und die ITG – Innovations- und Technologietransfergesellschaft Salzburg haben sich zusammengetan, um für die sechs teilnehmenden Tourismusregionen die Vision einer innovativen Destination zu erreichen. Im Projekt gibt es dafür eine Vielzahl an Maßnahmen, wie beispielsweise

  • Innovations-Coaches: An der FH Salzburg werden sogenannte Innovations-Coaches in einem Hochschullehrgang ausgebildet, die den Touristikern dann vor Ort als Unternehmensberater in allen Innovationsfragen – von der Idee über die Finanzierung bis zur Umsetzung – zur Verfügung stehen.
  • Innovations-Workshops: Es werden in den sechs Regionen Innovations-Workshops abgehalten, die Unternehmer kostenlos besuchen können. Ziel ist, am Ende der ersten drei Workshops gemeinsam mehrere Verbesserungs-, Weiterentwicklungs-, Erneuerungs-Ideen für die jeweilige Destination erarbeitet zu haben.
  • Innovations-Destinationssimulation: Die Entscheidungsträger jeder Destination treffen sich und erfahren bei einer Destinationssimulation realitätsnah die Notwendigkeit der überbetrieblichen Zusammenarbeit, um als Destination im Wettbewerb gegen andere Destinationen wirklich erfolgreich sein zu können.
  • Innovations-Symposien: Bei zwei Symposien, die für 2014 geplant sind, wird zum einen das Thema der „Sommer-Innovationen“ im Mittelpunkt stehen und zum anderen das Thema der „Winter-Innovationen“.
  • Innovations-Potenzialanalyse: Diese von der Salzburg Research umgesetzte Maßnahme hat das übergeordnete Ziel, folgende Frage zu beantworten: „Wie kann sowohl auf Betriebs- als auch auf Destinationsebene noch näher am Markt und an den Bedürfnissen der Gäste innoviert werden?“ Der Tourismus als Dienstleistungsbranche ist grundsätzlich extrem nahe an seinen Kunden, kennt die Bedürfnisse der Gäste recht gut und schafft es teilweise, innovative Ideen von Touristen aufzugreifen. Genau hier setzt die Arbeit an: Mit Hilfe von zwei Workshops, die im Frühling 2013 stattfanden, sowie weiteren umfangreichen Forschungsarbeiten wurde ein Bedürfnis-Katalog erstellt, der in einer umfassenden dualen Online-Umfrage sowohl bei Touristen wie auch bei Touristikern bewertet und analysiert wird. Ergebnis wird eine umfassende Innovations-Potenzialanalyse zugeschnitten auf die sechs teilnehmenden Destinationen sein.

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