Wie Gender in die Diabetes-Selbstmanagement-Applikation kommt – ein vielversprechender Weg.

Sabine Zauchner-Studnicka, Veronika Hornung-Prähauser, Manuela Plößnig, Michael Leutner, Alexandra Kautzky-Willer (2016): Wie Gender in die Diabetes-Selbstmanagement-Applikation kommt – ein vielversprechender Weg. In: GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft. Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Universität Duisburg-Essen.

Zusammenfassung
Anhand des F&E-Projektes „DIABGender“ stellt der Artikel eine Vorgehensweise vor, mit der es möglich ist, Genderwissen der Sozialwissenschaften für die Informatik, konkret für die Entwicklung einer Diabetes-Selbstmanagement-Applikation, verfügbar zu machen.
Damit soll ein Beitrag geleistet werden, der Herausforderung einer Vermittlung zwischen gelebter Vielfalt der Geschlechterforschung und notwendigen Abstraktionsprozessen der Informatik zu begegnen. Es werden dafür das Gender Extended Research Model (GERD) genutzt und Studien zu Gender und Diabetes analysiert, wenn sie wesentliche Problembereiche für Diabetes-Patient_innen darstellen. Die auch über partizipative Nutzer_innenerhebungen ermittelten Faktoren fließen in Form von individuellen Empfehlungen in das DIABGender-Wissensmodell ein.

Schlüsselwörter
IKT, Diabetes, Gender, Technologie, GERDModell

gender-zeitschrift.de

Weitere Information: Presseinformation Salzburg Research entwickelt Gender-sensitive Diabetes-Software

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