DIY als Quelle für betriebliche Innovation - Salzburg Research Forschungsgesellschaft
Makersalon im Rahmen der Mini Maker Faire Salzburg 2018

DIY als Quelle für betriebliche Innovation

2018-11-14:

Rund 1.100 Personen aller Altersgruppen werkten und tüftelten am 10. November 2018 bei der Mini Maker Faire in Salzburg bei 30 verschiedenen Stationen. Salzburg Research zeigte dort außerdem die momentan noch ungewohnte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Makers anhand von vielen Erfolgsbeispielen. Daraus entstehen Lösungen für wichtige Probleme von morgen.

Zahlreiche Makerinnen und Maker aus dem In- und Ausland – von Salzburg über Zagreb bis Südkorea – boten an 30 verschiedenen Stationen viel Gelegenheit zum Ausprobieren und Experimentieren. Klassisches Handwerk und digitale Zukunftstechnologien verschmolzen zu einem kreativen Festival. Making ist die Leidenschaft für Technik und Werken sowie das Können, mit kostengünstigen, digitalen Tools und Materialien ein Problem zu lösen. Unternehmen, Start-ups, Kinder, Jugendliche und Erwachsene ließen sich gleichermaßen begeistern.

DIY als Quelle für betriebliche Innovation

„Do-it-yourself liegt voll im Trend. Aber Selbermachen ist mehr als ein Hobby! Durch das kreative Tun mit technologischer Ausrichtung entstehen wichtige Innovationskompetenzen und Fertigkeiten. Wer heute mit Schrottrobotern experimentiert hat das Zeug dazu, um in Zukunft Lösungen für die Herausforderungen dieser Welt zu entwickeln“, sagt Siegfried Reich, Geschäftsführer der Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH.

Als Rahmenprogramm lud die Salzburg Research Forschungsgesellschaft zum „Makersalon“. Expertinnen und Experten zeigten dort Einblicke und Erfahrungsberichte zur noch ungewohnten Zusammenarbeit von Industriebetrieben bzw. innovativen Unternehmen und Makers an der Schnittstelle von Technologie, Design, Wissenschaft, Kunst und Handwerk.

Programm Makersalon

11:00 Begrüßung
Univ.-Doz. Dr. Siegfried Reich | Geschäftsführer Salzburg Research
11:10 Von Makerspaces & Innovation Labs profitieren: Mehrwert und Erfahrungen
Mag. Dr. Veronika Hornung-Prähauser, MAS | Head of InnovationLab, Salzburg Research
Chiara Salatini, ECIPA – Business Innovation Unit, Italien
11:25 Industry meets Makers:
Neue Kollaborationsmodelle zwischen Industrie und Maker-Szene

Mag. Sandra Stromberger | Geschäftsführende Gesellschafterin, In2Make Industry meets Makers GmbH
11:45 Innovation mit Makers:
Neue Lösungen durch unabhängige Technologie-Denker – ein Erfahrungsbericht

Industry meets Makers Teilnehmer:

Hans-Peter Ziegler | COPA-DATA GmbH
Clemens Mayer | MAYER MAKES e.U.

Gewinnerprojekte der Innovation Challenge für Unternehmen und Makerspaces 2018
Piero Montino | Bluewind SRL & Mirco Piccin | FabLab Castelfranco
Lukas Schwaiger | SWAIG & Christian Riedlsperger | Happylab Salzburg
Petra Buhl | Vogelsanghof & Sophie Birkmayer und Tammo Claassen | DO!Lab Saalfelden
12:45 Crowdfunding: alternative Projektfinanzierung für Maker und Start-ups
Mag. Diana Wieden-Bischof | InnovationLab, Salzburg Research
13:00 Mary by Sticklett: Crowdfunding eines intelligenten tragbaren Vitalmonitors
DI Michaela Schicho | CEO und Gründerin von Sticklett
13:15 Open Networking

Zusammenarbeit für die Problemlösung von morgen

In einem der vorgestellten Erfolgsbeispiele an der Schnittstelle zwischen Making und Unternehmen entstand eine zukunftsweisende Lösung für eine weltweite Herausforderung: Im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen einem deutschen Unternehmen und findigen Makern aus Wien (Futurebuilt GmbH) wurde eine mobile, solarbetriebene Wasseraufbereitungsanlage entwickelt. Die Innovation ist weniger die Maschine selbst, sondern das Geschäftsmodell dahinter: Verkauft wird trinkbares Wasser, nicht die Maschine. Technologie hilft bei der Umsetzung: Mittels visueller, künstlicher Intelligenz werden die Filter überwacht, Augmented Reality ermöglicht eine Kommunikation über Sprachbarrieren hinweg und mit Hilfe von Blockchain wird ein Zahlungssystem unabhängig von Landesgrenzen, die Logistik der Maschinen sowie von Ersatzteilen realisiert. Damit kann trinkbares Wasser für viele Menschen weltweit zu erschwinglichen Preisen ermöglicht werden.

Impressionen von der Faire

Ansprechperson

Julia Eder
T: +43/662/2288-245,
Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH
Jakob Haringer Straße 5/3, A-5020 Salzburg