Electronic Publishing

Salzburg Research (1997): Electronic Publishing Zusammenfassung

Strategic Developments for the European Publishing Industries towards the Year 2000

Electronic Publishing. Strategische Entwicklung für die europäische Verlagsindustrie bis zum Jahr 2000.
Bericht an die Europäische Kommission. Studie der Salzburg Research in Zusammenarbeit mit Anderson Consulting

Während wir uns auf die Informationsgesellschaft hinbewegen, hat die Europäische Kommission die Bedeutung der Entwicklung einer starken Inhalteindustrie betont, die auf der historischen Tradition des Verlagswesens in Europa aufbaut.

Diese Studie vervollständigt und bestärkt die Ansichten, die in früheren von der Kommission initiierten Arbeiten zum Ausdruck kamen, insbesondere die Studie „New Opportunities for Publishers in the Information Services Market“ von Consulting Trust (1993) und die Studie „The Future of Media and Advertising“ von IEPRC (1995). Seit der Veröffentlichung des White Papers über Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (1993), ferner inspiriert durch die Resultate des Bangemann-Reports (1994), des Ministerrats-Treffens in Korfu (1994), des G7-Treffens vom Februar 1995 in Brüssel, ist das Interesse an der Schaffung und Entwicklung einer Informations-gesellschaft in Europa und weltweit gewachsen. Die Kommission hat eine zentrale Rolle in der Diskussion als Katalysator auf europäischer Ebene gespielt.

Da der Wirtschaftszweig Electronic Publishing zunehmend Marktanteile gewinnt, wird seine Bedeutung für die Beschäftigung in Zukunft immer stärker in den Vordergrund treten. Wie im Hauptbericht ausgeführt, werden etwa eine Million neue multimedia-relevante Stellen in den 15 EU-Mitgliedstaaten in den nächsten zehn Jahren geschaffen werden. Es wird erwartet, daß in diesem Wirtschaftszweig die Nachfrage nach Inhaltsproduzenten und -entwicklern die höchsten Zuwachsraten zeigen wird (+95% bei 2005).

Die Ergebnisse des Projektes werden in diesem Executive Summary zusammengefaßt. Die Ergebnisse basieren auf ausführlichen Recherchen und einer großen Anzahl von Interviews mit Vertretern der Verlags- und Medienbranche sowie anderer relevanter Industrien aus Europa, den USA, Kanada und Japan sowie verschiedenen Workshops und einer Befragung ausgewählter Benutzer.

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