INNO-Grips – Disruptive Innovationen im Tourismus

Im Auftrag der Europäischen Kommission unterstützt INNO-GRIPS eine evidenzbasierte Innovationspolitik, indem das Projekt das Wissen über wichtige Barrieren für Produkt- und Dienstleistungsinnovation in Unternehmen steigert. Salzburg Research analysiert disruptive Innovationen im Tourismus.

Im Auftrag der Europäischen Kommission unterstützt INNO-GRIPS eine evidenzbasierte Innovationspolitik, indem das Projekt das Wissen über wichtige Barrieren für Produkt- und Dienstleistungsinnovation in Unternehmen steigert. Ein wichtiger Aspekt solcher Barrieren ist das sozio-ökonomische Umfeld. INNO-GRIPS steigert auch das Wissen über die Wirksamkeit bestehender politischer Maßnahmen, die diese Hürden reduzieren und Triebkräfte der Innovation zu stimulieren versuchen.

Salzburg Research analysiert im Rahmen von INNO-GRIPS sogenannte disruptive Innovationen im Tourismus. Eine disruptive Innovation hat erhebliche Auswirkungen auf einen Markt und auf die Geschäftstätigkeit von Unternehmen in diesem Markt – bis dahin, dass völlig neue Märkte kreiert und existierende Märkte oder Produkte obsolet werden. Das ist der entscheidende Unterschied zur inkrementellen Innovation, wo bestehende Produkte oder Dienstleistungen geringfügig modifiziert werden – die Tragweite von disruptiven Innovationen ist viel größer.

Im Tourismus gestaltet sich die Innovationstätigkeit solcherart, dass viele Innovationen von Unternehmen außerhalb der Branche initiiert werden, z.B. von Firmen aus der Informations- und Kommunikationstechnologie oder der Gesundheitswirtschaft. Innovation passiert also nie abgekapselt. Ähnlich wie in anderen Dienstleistungssektoren dominieren inkrementelle Innovationen, die zwar auch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen am Markt stark beeinflussen, aber nicht zu solch großen Umbrüchen führen wie die disruptiven Innovationen.

Erste Ergebnisse der Analyse der Salzburg Research zu disruptiven Innovationen im Tourismus wurden von Markus Lassnig am 24.1.2012 bei einem hochrangigen Workshop mit Vertretern der Europäischen Kommission und Innovationsexperten in Brüssel präsentiert. Die gesamte Studie wird auf der Projekt-Website von INNO-Grips veröffentlicht.

INNO-Grips wird im Auftrag der EU-Kommission unter Koordination der Firma empirica aus Bonn  umgesetzt.

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