EMBS – Energy Management Building Set

Entwicklung eines innovativen, integrierten Steuerungs- und Planungssystems für Demand Response und Optimierung von Multi-Energie Geräten und Installationen.

Blockheizkraftwerke, potentiell erweitert mit Speichersystemen, sind relative effiziente nicht-volatile Anlagen zur lokalen Gewinnung von elektrischer Energie und Wärme. Zur Zeit werden derartige Systeme jedoch so konfiguriert, dass die Anzahl der Betriebsstunden maximiert oder die Anlagen wärmegeführt betrieben werden. Ein intelligenteres System könnte BHKWs in Kombination mit Speichersystem effektiver steuern, um dynamisch auf lokale oder auch globale Anforderungen reagieren zu können. Um das volle Potential auszuschöpfen, wird ein Ansatz benötigt, der die Wärme- und Stromnutzung mit intelligenten, den „Multi-Energie“-Aspekt berücksichtigenden Kontrollalgorithmen optimiert. EMBS (Energy Management Building Set) adressiert diese Herausforderung.

EMBS entwickelt ein innovatives, integriertes Steuerungs- und Planungssystem für Demand Response und Optimierung von Multi-Energie Geräten und Installationen. Die wesentlichen Ziele des Projekts sind:

  1. Das Prototyping und die Validierung von Geschäftsmodellen basierend auf Nutzerdaten,
  2. die optimale Dimensionierung und Kombination von Multi-Energie Systemen auch für neuartige Geschäftsmodelle,
  3. die Entwicklung einer IKT-Architektur für die Multi-Energie Demand Response Steuerung und Optimierung,
  4. die Realisierung eines BHKW/Speichersystem-basierten Demonstrators für die Validierung und
  5. das Sicherstellen einer einfachen transnationalen Transferierbarkeit der Ergebnisse und Lösungen durch die Definition einer modularen, adaptierbaren Lösungsarchitektur.

Quantifizierbare Ergebnisse aus dem Projekt (z.B. in Form von KPIs) könnten zum Beispiel die Minimierung der Energiekosten oder die Maximierung der intern verwendeten Energie (lokale Ziele) aber auch die Reduktion des CO2-Ausstosses oder die Unterstützung beim Ausbalancieren des globalen Verbrauchs sein (globale Ziele).

Die Österreichischen Partner werden sich im Projekt auf die architektonischen und technologischen Aspekte des Projekts fokussieren, insbesondere die Energy-Managment-Plattform mit seinen Kontrollalgorithmen sowie der Kommunikationsinfrastruktur und dem Data Warehouse für die Steuerungs- und Planungsoptimierung. Besonderer Wert wird auch auf die Modularität und transnationale Transferierbarkeit und Interoperabilität gelegt.
S&T wird seine aktuell existierenden Lösungen beitragen und den Fokus auf die Implementierung notwendige Erweiterungen legen. Salzburg Research wird das internationale Konsortium anführen und im Gesamtprojekt den Fokus auf Gesamtarchitektur sowie Integration und eine erfolgreiche Realisierung des Demonstrators haben.

Dieses Projekt wird im Rahmen des zweiten Joint Call for Proposals des ERA-Net Smart Grids Plus Programms gefördert, mit Unterstützung des EU Framework Programme for Research and Innovation Horizon 2020.

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