ANET – Alternative Lokalisierungstechniken

Im Projekt „Alternative Lokalisierungstechniken“ werden Alternativen zur Positionsbestimmung über Satellitennavigationssysteme oder Mobilfunknetze untersucht. Das Ziel ist die Entwicklung von alternativen und benutzerfreundlichen Möglichkeiten der Positionsbestimmung, die andere Technologien einsetzt oder die Kooperation des Benutzers erfordert.

Aufbauend auf einer Analyse bisheriger Forschungsarbeiten zu diesem Thema werden die Charakteristika, Vor- und Nachteile vorhandener Systeme und Techniken für den Einsatz im Tourismus aufbereitet. Einen Schwerpunkt des Projekts bilden kartenbasierte Techniken, aber auch Verfahren, die Landmarken in der Umgebung des Benutzers, Adresstexteingabe und Adressspracheingabe untersuchen. Das Ergebnis dieser Ortsbestimmung sind immer geografische Längen und Breiten – wie bei einer Triangulation bzw. GPS-Ortung – die als ergänzende Techniken für die Lokalisierung verwendet werden können. Das Projekt beschäftigt sich vorwiegend mit Outdoor-Lokalisierung und den Technologien, die dabei unterstützend eingesetzt werden können.

Im praktischen Teil des Projekts werden zwei konkrete touristische Szenarien für alternative Lokalisierung prototypisch entwickelt, umgesetzt und ausgewertet. Eines der beiden touristischen Szenarien wird eine Lokalisierung basierend auf eine Adressspracheingabe sein, das zweite Szenario wird sich mit der Umsetzung einer geographischen Eingabe beschäftigen.