Virtuelle Lebensretter mit Salzburger Unterstützung

2004-03-15:

FH Salzburg und Salzburg Research präsentieren Forschungsprojekte bei der CeBIT’04

Der FH-Studiengang „Telekommunikationstechnik & -systeme“ (TKS) und die Landesforschungsgesellschaft Salzburg Research präsentieren auch heuer mit einem Gemeinschaftsstand auf Europas größter Computermesse vom 18.-24. März 2004 die gemeinsamen Forschungsleistungen. Der „Future Parc“ in Halle 11 widmet sich der Forschung und neuen Technologien, die beiden Salzburger Institutionen zeigen gemeinsame Forschungsprojekte.

Die Qualität der Datenübertragung im Internet ist ein Schwerpunkt der gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsarbeit des FH-Studiengangs TKS und der Landesforschungsgesellschaft Salzburg Research. Die Salzburger Forscher und Forscherinnen arbeiten gegenwärtig daran, die Datenübertragung zwischen zwei Systemen zu optimieren, um minimale Übertragungsdauer garantieren zu können. Diese Technologie kann Leben retten, beispielsweise bei der Entschärfung von Bomben oder bei Operationen.

Datenübertragung im Internet rettet Leben

Spezialisten bedienen eine Entschärfungsmaschine über das Internet ohne sich selbst in Lebensgefahr zu begeben, sie führen lebensrettende Operationen aus der Entfernung durch ohne wertvolle Zeit für die Anreise zu verlieren. Diese Szenarien sind längst keine Zukunftsmusik mehr. Probleme ergeben sich jedoch, wenn die Entfernung zwischen den steuernden Personen und der ausführenden Maschine sehr groß ist und die Steuerbefehle über das Internet transportiert werden. Die Befehle müssen zur richtigen Zeit und in der richtigen Reihenfolge ans richtige Ziel gelangen ? aber das ist keine Selbstverständlichkeit. Operationen oder Bombenentschärfungen erlauben keine Fehler, geringste Verzögerungen oder Ungenauigkeiten führen zum Scheitern. Das Forschungsprojekt „SANDY“ arbeitet an der Lösung dieser Problematik.

Salzburger Forschung auf Europas größter Computermesse

Auf dem Gemeinschaftsstand werden weitere Forschungsprojekte mit ehrgeizigen Zielen gezeigt: „VIENNA-Spirit“ hilft bei der Vermeidung von Staus durch intelligente Verkehrsplanung, der „Embedded Systems Cluster Salzburg“ (ESYCS) vernetzt die Salzburger Forschung mit der regionalen Wirtschaft, „EMIP“ bietet eine Zusatzausbildung für Studierende mit Forschungsinteresse, eingebettet in den regulären FH-Studienplan.

Gute Zusammenarbeit

Das „Advanced Network Center“ (ANC) ist der bei Salzburg Research angesiedelte Forschungsarm des FH-Studiengangs Telekommunikationstechnik & -systeme (TKS). Durch diese Verknüpfung und die enge Zusammenarbeit fließen aktuelle Entwicklungen und neue Forschungsergebnisse direkt in die Ausbildung an der FH, für Studierende bieten sich forschungsorientierte Diplomarbeiten, Praktika und Karrieremöglichkeiten in der IKT-Forschung.
In den vergangenen Jahren waren die beiden Salzburger Institutionen die einzigen österreichischen Forschungs-Botschafter bei der CeBIT. Die CeBIT bietet die Chance, internationaler Kontakte und Kooperationen auszubauen. Zahlreiche Projekte konnten im Anschluss an die Messe realisiert werden.

Gemeinschaftsstand: Halle 11, Stand A03/1

Bei Rückfragen:

Mag. Birgit Retsch

Salzburg Research, Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0662 2288 248