Digitales, interaktives TV – eine neue Ära des Fernsehens

2003-11-03:

Plattform Digitales Salzburg veranstaltet Vorträge und eine Podiumsdiskussion zum Thema „Konzepte und Lösungen für digitales, interaktives TV“.

Weg vom „Couch Potatoe“ zum aktiven Nutzer von Informationen: Digitales, interaktives TV revolutioniert die Fernsehgewohnheiten beim Konsumenten und eröffnet damit ein ungeahntes Potenzial neuer Geschäftsfelder für Sendeanstalten und Unternehmen aller Branchen.

Pressegespräch

Montag, 3. November 2003 | 11:00 Uhr

FH Salzburg | Schillerstraße 30 | 5020 Salzburg

Raum 1.24 (1. Stock)

Am Podium:

  • Landeshauptmann-Stv. Wolfgang Eisl, Wirtschaft, Tourismus & Regionalentwicklung
  • Bernhard Collini-Nocker, Universität Salzburg – Institut für Computerwissenschaften
  • Siegfried Reich, Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH
  • Peter Geier, FH Salzburg – Studiengang „Digitales Fernsehen & interaktive Dienste“

Download: Pressepackage (Pressetext und Hintergrundinfo)

Download: Bilder und Screenshots (jpg)

Salzburg wird digitalSalzburg wird digital (c) Salzburg Research, SalzburgerLand (1,9 MB)

Screenshot StartseiteAnwendungsbeispiel Wolfgangsee: Screenshot Startseite (c) FH Salzburg, Universität Salzburg (132,5 KB)

Screenshot TischreservierungAnwendungsbeispiel Wolfgangsee: Screenshot Tischreservierung (c) FH Salzburg, Universität Salzburg (119,3 KB)

Screenshot Wandertipp Anwendungsbeispiel Wolfgangsee: Screenshot Wandertipp (c) FH Salzburg, Universität Salzburg (106 KB)

Fotos vom Pressegespräch und der Nachmittagsveranstaltung:

web_digitalessalzburg_collini-nocker_eisl_reich_geier_(v.l.).jpg Pressekonferenz: Bernhard Collini-Nocker, Wolfgang Eisl, Siegfried Reich, Peter Geier (v.l.) (c) Neumayr (310 KB)

web_digitalessalzburg_eisl_collini-nocker_reich_geier_(v.l.).jpg Pressekonferenz: Wolfgang Eisl, Bernhard Collini-Nocker, Siegfried Reich, Peter Geier (v.l.) (c) Neumayr (417 KB)

web_digitalessalzburg_reich_geier_dorfmeister_(v.l.).jpg Demonstration im „Wohnzimmer“: Siegfried Reich, Peter Geier, Stefan Dorfmeister (WOTEG – Wolfgangsee Tourismusentwicklungs GmbH) (v.l.) (c) Salzburg Research (885 KB)

web_digitalessalzburg_imwohnzimmer.jpg Demonstration im „Wohnzimmer“ 2 (c) Salzburg Research (885 KB)

web_digitalessalzburg_tischreservierung.jpg Anwendungsbeispiel Tischreservierung (c) Salzburg Research (789 KB)

web_digitalessalzburg_wolfgangsee.jpg Anwendungsbeispiel Wolfgangsee (c) Salzburg Research (811 KB)

web_digitalessalzburg_podiumsdiskussion.jpg Podiumsdiskussion: Bernhard Collini-Nocker, Stefan Dorfmeister (WOTEG – Wolfgangsee Tourismusentwicklungs GmbH), Peter Geier, Natasha Binar (BSkyB), Alexander Mogg (Mercer Management Consulting), Siegfried Reich (v.l.) (c) Salzburg Research (740 KB)

web_digitalessalzburg_surfen.jpg Digitales TV – Surfen mit der Fernbedienung (c) Salzburg Research (855 KB)

Weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit steigt Österreich gerade ins Zeitalter des „Digitalen Fernsehens“ ein. Zwar hat der Bundeskanzler bereits Ende 2001 die Arbeitsgemeinschaft „Digitale Plattform Austria“ einrichten lassen, doch von der Initiative bis zum Empfang von Bild und Ton in digitaler Form ist es noch einer weiter Weg. In Berlin beispielsweise ist digitales Fernsehen bereits bezüglich technischer Voraussetzungen realisiert, allerdings werden die Möglichkeiten nur unzureichend genutzt.

In fünf Jahren werden nach einer Prognose von Forrester Research (London) bereits 44 Prozent der europäischen Haushalte interaktives Fernsehen empfangen können. Bis spätestens 2010 werden die meisten europäischen TV-Stationen auf digitale Technik umstellen. Die Frage lautet also nicht, ob digitales TV eingeführt, sondern wie die Technik genutzt wird. Ein Blick über den Zaun zu unseren europäischen Nachbarn zeigt, wie sich die Technik kreativ und nahe an den Konsumentenbedürfnissen nutzen lässt. Konkrete Beispiele sind: Elektronische Programmführer (EPG); Homebanking; Wetten (vor allem im Sport); Spiele; neue, interaktive Werbeformen; Zusatzinformationen für den Zuschauer zu jeder Sendung auf Knopfdruck.

Auf der Suche nach geeigneten Anwendungen für digitales Fernsehen wird man immer wieder auf die Begriffe Interaktivität und Individualität stoßen. Vor allem die „Internetgeneration“ begreift das Fernsehen nicht mehr als rein passives Medium und sieht sich selbst nicht mehr in der Rolle des „couch potatoes“, wie der TV-Konsument derzeit noch bezeichnet wird. Digitales Fernsehen verändert nicht nur die Fernsehgewohnheiten zuhause im Wohnzimmer. Für Sendeanstalten ergeben sich aus der neuen Technik völlig neue Geschäftsmodelle.

Auch Unternehmen aus anderen Branchen, wie etwa dem Tourismus, profitieren von den technischen Möglichkeiten. Sie setzen auf audiovisuelle Inhalte, kombiniert mit top-aktuellen Informationen, auf die Bedürfnisse der Interessenten individuell zugeschnitten. Diese Entwicklung wird in weiterer Folge zur Konvergenz, also zum Zusammenwachsen der Medien, im speziellen von Fernsehen und Internet, führen.

Salzburg hat im Bereich Multimedia mit führenden Wirtschaftsunternehmen und Wissenschaftsinstitutionen die besten Voraussetzungen, eine Führungsrolle im Bereich der digitalen Medien zu übernehmen. Das Ziel sollte also sein, eine offene Plattform für multimediale Angebote aufzubauen und prototypisch zu betreiben, mit der die Erfahrungen gesammelt werden können, die dann zu gesetzlichen Rahmenbedingungen und Nutzungsrichtlinien führen.

Weitere Informationen:

Bernhard Collini-Nocker

Institut für Computerwissenschaften | Universität Salzburg

T 0662.8044-6316 | F 0662.8044-611

E-Mail bnocker@cosy.sbg.ac.at

Birgit Retsch

Öffentlichkeitsarbeit | Salzburg Research

T 0662.2288-248 | F 0662.2288-222

E-Mail birgit.retsch@salzburgresearch.at