Die Zukunft digitaler Inhalte

2004-12-03:

1. Österreichisches Symposium Content Engineering

Salzburg (03.12.2004). Unternehmen und Institutionen verfügen über eine rapide anwachsende Menge an digitalen Inhalten, deren ökonomisches Potenzial noch viel zu wenig genutzt wird. Beim 1. Österreichischen Symposium zum Zukunftsthema “Digital Content Engineering” vom 2.-3. 12. 2004 wurden innovative Ansätze aufgezeigt, um aus den vorhandenen Inhalten Mehrwert zu schaffen.

Salzburg NewMediaLab, das industrielle Kompetenzzentrum für Neue Medien (k-ind), zeigte beim 1. Österreichischen Content
Engineering Symposium innovative Ansätze für das brachliegende Potenzial digitaler Inhalte. Digital Content Engineering ist noch
ein absolutes Zukunftsthema, Visionäre aus Forschung und Wirtschaft beleuchteten dieses vielseitige Thema in Salzburg.
Schwerpunkte des Symposiums waren: Wissensmanagement, Wissensvermittlung, Strukturen und Standards:
Dokumentenmodelle & Metadaten, Wissensrepräsentation und Konvergenz.

Content is king – so lautet die Devise, das papierlose Büro wurde lange als Zukunftsszenario gehandelt. Doch wie schaut die Zukunft der digitalen Inhalte aus? “Analoges” wurde in Aktenordnern abgelegt und Archiven überantwortet. Jedes Unternehmen produziert jedoch mehr und mehr digitale Daten. Auch für Privatpersonen wird es immer leichter, digitale Daten zu erstellen – ob mit dem Computer, der Digi-Cam oder mit dem Handy.

Wer suchet, der findet. Wer mit herkömmlichen Suchmaschinen im Internet sucht, kennt das leidige Thema: Sie finden zwar sehr viel, das meiste davon aber ist irrelevant. Auch am virtuellen Schreibtisch zuhause oder im Büro ist manchmal guter Rat teuer: Wo befindet sich das gesuchte Dokument? An sich kein Problem – solange Sie noch wissen, wie das Dokument heißt. Die Lösung des Problems heißt Wissensmanagement – und ist zugleich der erste Schritt in Richtung Mehrwert.

Mehrwert durch eContent. Digitale Daten – also digitale Fotos, Grafiken, Text-, Audio- oder Videodateien – erhalten durch “Content Engineering” Metadaten, also Hintergrundwissen über die Daten. Damit nähert man sich an die menschliche Denkweise an: Hinter jedem Stichwort steht Wissen. Dank dieser Metadaten können auch Maschinen den Inhalt “verstehen” und unterschiedlichste Inhalte sinnvoll vernetzen. Somit werden Tür und Tor geöffnet für das ökonomische Potenzial: Inhalte können für verschiedenste Zwecke wieder verwendet werden.

Informationen zum Symposium: 2.-3. Dezember 2004

http://www.newmedialab.at/DCE2004

Kontakt:

Salzburg NewMediaLab, c/o Salzburg Research

Georg Güntner (Leiter Kompetenzzentrum): 0662.2288-400 | georg.guentner@salzburgresearch.at

Birgit Strohmeier (Öffentlichkeitsarbeit): 0662.2288-248 | birgit.strohmeier@salzburgresearch.at


 
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