Die richtige Anbindung für Sensoren - Salzburg Research Forschungsgesellschaft

Die richtige Anbindung für Sensoren

Smart Grids, Smart Home, Smart City und Industrie 4.0 benötigen viele Sensordaten. Nicht immer eignet sich eine kabelgebundene Anbindung dieser Sensoren. Salzburg Research untersucht verschiedene Schmalband-Technologien und kann bei Auswahl und Anwendung unterstützen.

Sensoren können in vielen Situationen wertvolle Informationen liefern, z.B. für intelligentes Parkplatzmanagement, automatisches Auslesen von Wasser-/Stromzählern oder für Umweltmonitorings, wie das Überwachen des Wasserstandes von Wildbächen.

Beispiel Wasserstandspegel

Die Sensoren müssen jedoch zum Teil an schwer erreichbaren Orten installiert werden. Eine Verkabelung ist dort mit hohen Kosten verbunden. Die Anbindung der Sensoren durch Funktechnologien kann Abhilfe schaffen. Kabellose Sensoren ermöglichen eine schnelle und einfache Nutzung. Niedriger Energieverbrauch, hohe Zuverlässigkeit und große Reichweite stehen im Vordergrund.

Schmalband-Kommunikation für Sensoren-Anbindung

Eine mögliche Lösung dafür ist Schmalband-Kommunikation. Sie ist darauf spezialisiert, effizient kleine Datenmengen zu übertragen. Diese Anbindung wird hauptsächlich für die Kommunikation zwischen Maschinen verwendet und bildet einen wichtigen Baustein für Trends, wie Smart Grid, Smart Home, Smart City und Industrie 4.0. Mehrere vielversprechende Schmalband-Technologien sind am Markt verfügbar. Die Wahl der richtigen Technologie für den jeweiligen Einsatzzweck ist aber nicht einfach: Die Technologien unterscheiden sich nicht nur in technischen Merkmalen, sondern auch in der benötigten Infrastruktur sowie im Management.

Hilfe bei der Auswahl der richtigen Technologie

Da die Auswahl einer geeigneten Schmalband-Technologie sich als schwierig gestalten kann, haben wir ein Online-Werkzeug erstellt, das dabei unterstützen kann. Das Werkzeug besteht aus einem Fragebogen mit Fragen zum geplanten Einsatzzweck der drahtlosen Kommunikationstechnologie. Der kurze Fragebogen hilft bei der Auswahl einer Kommunikationstechnologie, um Sensordaten drahtlos zu übertragen.

Er sollte aber nicht als alleiniges Auswahlkriterium benutzt werden, sondern dient dazu, eine erste Übersicht zu erhalten. Der Fragebogen geht davon aus, dass Sensordaten von verteilen Sensoren zu einem zentralen Ort übertragen werden sollen und von dort aus weiterverarbeitet oder visualisiert werden sollen.

Die Auswertung erfolgt in Form einer visuellen Darstellung der Eignung der jeweiligen Technologien. Diese Ausgabe wird nach der Beantwortung jeder Frage aktualisiert, so dass es möglich ist ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie sehr eine gegebene Antwort die Empfehlung für eine Technologie beeinflusst.

Die Auswahl der richtigen Technologie ist nur der erste Schritt. Der darauf folgende ist der Aufbau eines ersten Systems. Hierzu haben wir unsere Erfahrungen mit den Schmalbandtechnologien in einem Handbuch zusammenfasst.

Unser Service für Sie:

Wenn Sie Kommunikationslösungen auf Basis von Schmalbandkommunikation benötigen, oder ein anderes Kommunikationsproblem lösen möchten, sind wir gerne persönlich behilflich. Unsere unabhängigen Expert/-innen unterstützen Sie bei der Auswahl und Anwendung der richtigen Technologie.

Matthias Herlich

Matthias Herlich is a researcher in the advanced networking center at Salzburg Research. His technical expertise includes radio access networks, information-centric networking, software-defined networking, peer-to-peer networks, wireless sensor networks, and communication networks for smart grids.


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Artikel-Tags: , , , , , , , Publiziert am 26. Mrz 2018