Innovative Geschäftsmodelle durch Digitalisierung

Quick-Wins und zukunftsfähige Innovationen durch eine Digitalisierungsstrategie für Betrieb und Instandhaltung von technische Anlagen

Der größte österreichische Energiedienstleister reagierte mit Hilfe einer umfassenden Digitalisierungsstrategie proaktiv auf sich verändernde Rahmenbedingungen. Gemeinsam mit Salzburg Research wurde eine zukunftsfähige Strategie für die digitale Transformation der Anlagenwirtschaft (Asset Management) entwickelt, die auch rasante technologische Neu- und Weiterentwicklungen berücksichtigt.

Herausforderung

Durch die Liberalisierung des Strommarktes gerieten Energiedienstleister unter erheblichen Wettbewerbsdruck. Die Digitalisierung wurde von der Wien Energie GmbH als Chance erkannt, bestehende Prozesse zu optimieren, neue Serviceleistungen zu entwickeln und neue Wertschöpfungsnetzwerke aufzubauen. Deshalb reagierte das Management auf diese Herausforderung proaktiv mit der Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie. Alle Geschäftsbereiche waren aufgerufen, innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln und Einsparungspotenziale zu identifizieren.

Lösung

Der für die optimale Bewirtschaftung der Anlagen zuständige Geschäftsbereich ist für die Verfügbarkeit von Erzeugungsanlagen (thermische Kraftwerke, Wasser- und Windkraftwerke sowie Solarenergie-Parks) und Pumpstationen verantwortlich. Der Bereich nutzte das Know-how der Salzburg Research, um eine zukunftsfähige Digitalisierungsstrategie für technische Anlagen zu entwickeln. Gemeinsam wurden in sechs strategischen Handlungsfeldern sowohl konkrete Quick-Wins als auch mittel- bis langfristige Innovationsprojekte für datengetriebenen Betrieb und Instandhaltung erarbeitet.

Der Strategieprozess wurde unter breiter Einbeziehung von Vertreterinnen und Vertretern der Erzeugungsanlagen, der dezentralen Verteilernetze, des Anlagenservice und der zentralen Innovationsabteilung durchgeführt. Das Resultat bestand in einer Reihe von Leitsätzen für den Weg in die digitale Zukunft sowie einem Maßnahmenkatalog und Handlungsempfehlungen für die Umsetzung der Strategie.

Dabei wurden organisatorisch-strategische Überlegungen ebenso berücksichtigt wie die Entwicklung und Förderung der digitalen Kompetenz, die Digitalisierung der Anlagen sowie der Betriebs- und Serviceprozesse. Neben mittel- bis langfristigen strategischen Maßnahmen wurden auch experimentelle Entwicklungen und Pilotprojekte entwickelt, etwa der Einsatz von smarten Drohnen für die Inspektion von Kaminen und von Windkraftanlagen.

Nutzen

Der Geschäftsbereich erlangte durch diese Digitalisierungsstrategie erstmals eine komplette Übersicht über die in der Anlagenwirtschaft (Asset Management) eingesetzten IT-Systeme, Daten-Pools sowie ihre Beziehungen miteinander. Einen wichtigen Aspekt bei der Umsetzung bildete dabei die Hebung des Potenzials der verfügbaren Daten durch die Integration bisher isolierter Datenbestände.

Neben der Technologie wurden auch die Gestaltung des digitalen Kulturwandels und die Entwicklung digitaler Kompetenzen berücksichtigt. Durch den dualen Ansatz blieb neben mittel- bis langfristigen strategischen Maßnahmen auch Raum für experimentelle Entwicklungen und Pilotprojekte, die der rasanten Dynamik im Bereich digitaler Technologien Rechnung tragen.

Salzburg Research diente im Prozess als produktneutraler Wegbegleiter, Technologie-Scout, Ideengeber und Implementierungspartner für die digitale Transformation und Innovation der Instandhaltung.


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Ansprechperson

Georg Güntner
T: +43/662/2288-401,
Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH
Jakob Haringer Straße 5/3, A-5020 Salzburg