Energie-Management für mehr regionale Strom-Autonomie

Energiemanagement für mehr regionale Strom-Autonomie

Salzburg Research entwickelte gemeinsam mit Partnern eine Systemarchitektur für nachhaltiges, regionales Energiemanagement. Ziel ist, Strom aus unterschiedlichen Quellen und mögliche Flexibilitäten der Verbrauchenden so zu nutzen, dass der Autonomiegrad einer Region erhöht wird.

Das Energiemanagement funktioniert momentan großflächig und zentral gesteuert. Betriebe und Haushalte verbrauchen ausschließlich nach eigenem Ermessen.

Der neue Prototyp für regionales Strommanagement will durch eine bessere Abstimmung von Stromerzeugung und Stromverbrauch sowie Zwischenspeicherung von Energie Einsparungspotenziale nutzen und emissionsfreie Mobilität unterstützen.

Durch eine aus Verbrauchsprognosen generierte Gesamtübersicht kann kurzfristig optimiert und einige Lasten zeitlich vorgezogen oder nach hinten verschoben werden. Die Teilnehmenden behalten dabei volle Kontrolle. Durch Informationen über Stromüberschüsse bzw. -engpässe können sie individuell entscheiden, beispielsweise die Pool-Pumpe früher einzuschalten oder das E-Auto erst später in der Nacht zu laden.

Je nach den regionalen Gegebenheiten bieten sich verschiedene Zwischenspeicher-Möglichkeiten an: überschüssiger Strom aus erneuerbarer Erzeugung kann zum Beispiel in Batterien zwischengespeichert oder in grünen Wasserstoff umgewandelt werden. Das entwickelte Energiemanagement-System wurde in drei Demoregionen im Südburgenland, im Landkreis Passau sowie in Israel getestet.

Salzburg Research leitete das österreichische Konsortium, entwickelte eine umfassende IKT-Infrastruktur und modellierte das Flexibilitätsverhalten. Simulationen für die Jahre 2024, 2030 und 2040 zeigen das jeweilige Einsparungspotenzial.

Cross Charge Point“ wurde in der Programmplanungsinitiative ERA-Net Smart Energy Systems von der EU gefördert. Weiterführende Forschung wurde bereits begonnen, in der das Energiemanagement in kleinräumigen Zellen weiter optimiert werden soll.

Mehr Information in der Presseinformation: Energiemanagement für mehr regionale Strom-Autonomie

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CHRISTOF BRANDAUER
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