OECD-Studie: ICT in Teacher Training

OECD Studie zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Erstausbildung von LehrerInnen – Bericht zu Österreich im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur

Alle Länder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) haben in den letzten Jahren viel in die Implementierung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Bildungseinrichtungen investiert. Allerdings wurde festgestellt, dass es noch viele LehramtsstudentInnen gibt, die sich beim Einsatz von IKT im Unterricht unsicher und überfordert fühlen.

Geleitet vom Zentrum für Forschung und Innovation im Bildungswesen der OECD (CERI) wurde die Studie “Information and Communication Technology Use in Initial Teacher Training” durchgeführt. In acht Ländern (Chile, Dänemark, Finnland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden und United Kingdom) wurde erhoben, wie angehende LehrerInnen während ihrer Ausbildungszeit auf den Einsatz von IKT vorbereitet werden.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur wurde hierzu von der Salzburg Research im Zeitraum November 2009 – März 2010 eine qualitative Untersuchung an vier österreichischen Lehrerausbildungsinstitutionen durchgeführt. Daran nahmen teil: Universität Salzburg, Universität Innsbruck, Pädagogische Hochschule Niederösterreich und Pädagogische Hochschule Wien.

Untersucht wurden nationale und institutionelle Vorgaben und Ansätze hinsichtlich E-Learning in der Erstausbildung sowie Barrieren in der pädagogischen IKT-Nutzung aus der Sicht der Beteiligten wie Lehrende, Studierende, Zentren für Mediendidaktik, IT Service Center und RektorInnen für Lehre.

Die Ergebnisse und Empfehlungen der Studie zu Verbesserungsmaßnahmen basieren auf leitfadengestützten Interviews und Fokusgruppen mit fünfzig Beteiligten sowie Auswertung von Dokumenten und Webseiten. Der Bericht zu Österreich und der gemeinsame OECD-Report sind frei zugänglich.