Zentrum für Logistikoptimierung

Zentrum für Logistikoptimierung

2013-01-09:

Je komplexer die Rahmenbedingungen, desto herausfordernder ist die Identifizierung einer optimalen Lösung. Salzburg Research entwickelt im Zentrum für Logistikoptimierung (LOGO) zukunftsweisende Optimierungstechnologien, die direkt den heimischen Unternehmen zugutekommen.

Zunehmender Konkurrenzdruck und wachsende Kundenanforderungen verlangen Flexibilität und Effizienz, um erfolgreich am Markt bestehen zu können. Betriebliche Entscheidungen müssen daher möglichst „optimal“ sein – die Entscheidungsfindung für komplexe Problemsituationen in der Logistikplanung erfolgt mittlerweile weitgehend rechnergestützt. Weil es aber kein Patentrezept in Form eines universell anwendbaren Optimierungsverfahrens gibt, stoßen viele Unternehmen an ihre Grenzen – wertvolles Optimierungspotenzial bleibt ungenutzt.

Das stetig steigende Güterverkehrsaufkommen verstärkt den Bedarf an effizienten Optimierungslösungen. Daher wurde das Zentrum für Logistikoptimierung LOGO bei Salzburg Research eingerichtet. Um der Wirtschaft entscheidend unter die Arme zu greifen, liegt der Fokus auf zwei Schwerpunkten: In so genannten „hybriden“ Optimierungsverfahren werden unterschiedliche Verfahren kombiniert – die einzelnen Verfahren ergänzen sich gegenseitig, Vorteile werden gestärkt und einzelne Schwächen ausgemerzt. Zum anderen werden Optimierungsverfahren für die Ausführung auf massiv parallelen Supercomputern entwickelt und erprobt. Dafür steht der Hochleistungsrechner „Doppler“ an der Uni Salzburg zur Verfügung: Salzburg Research hat den Supercomputer mitfinanziert und nutzt ihn für Logistikforschung: „Berechnungen, die früher zwei Tage oder noch länger dauerten, können wir damit in einer halben Stunde erledigen“, erläutert Günter Kiechle, Leiter der Forschungslinie „CLL – Computational Logistics Lab“. Vor allem für dynamische Prozesse wird der Hochleistungscomputer gute Dienste leisten, z.B. bei der Disposition von Servicetechnikern: „Störungen treten überraschend auf, haben unterschiedliche Dringlichkeiten – da sind rasche Entscheidungen gefragt, die mit Hilfe entsprechender Rechenleistung zeitnah errechnet werden können.“ Bereits jetzt sind wir mit namhaften Unternehmen in Kontakt und arbeiten mit deren Realdaten. Bei Veranstaltungen werden laufend Ergebnisse präsentiert, die schon jetzt bei interessierten Unternehmen umgesetzt werden können.

LOGO wird gefördert vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und vom Land Salzburg.

Ansprechperson


T: +43/662/2288-,
Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH
Jakob Haringer Straße 5/3, A-5020 Salzburg