2004-07-26: Stärkung des Forschungsstandortes Salzburg

„Europa will bis zum Jahr 2010 der wettbewerbsfähigste und dynamischste wissensbasierte Wirtschaftsraum der Welt werden. Das sind die Lissabonziele, zu denen auch Salzburg seinen Teil beitragen kann“, sagte am 23. Juli Landeshauptfrau und Wissenschaftsreferentin Gabi Burgstaller anlässlich der Ausschreibung der Forschungsstipendien des Landes Salzburg.

„Um den Wirtschaftsstandort Salzburg auf Dauer zu sichern brauchen wir eine leistungsstarke Forschung – mit den Fördermitteln holen wir entweder Forscher nach Salzburg oder ermöglichen Salzburger Wissenschaftern Auslandsaufenthalte und die Teilnahme an Forschungsprojekten.“

Salzburg könne sich damit in der scientific community besser positionieren – davon profitiere das ganze Land, so Burgstaller. „Es sollte daher auch für Salzburg in Zukunft möglich sein, mehr Bundesmittel für die Forschung zu bekommen.“ Die Landeshauptfrau verweist in diesem Zusammenhang auf andere Forschungseinrichtungen wie zum Beispiel die steiermärkische Johanneum Research Gmbh oder das
Forschungszentrum Seiberdorf. „Ich hoffe, dass der neue Salzburger Forschungsstaatssekretär Staatssekretär Eduard Mainoni in dieser Sache erfolgreich sein wird“, meinte die Landeshauptfrau.

Weiteres Geld für Forschung

Auf der Basis der Empfehlung des Wissenschafts- und Forschungsrates des Landes Salzburg stellt das Wissenschaftsressort des Landes Salzburg für die zweite Ausschreibung von „Land Salzburg Research Fellowships“ bis zu 300.000 Euro zur Verfügung. Damit können etwa 85 Fellowship-Monate zu je bis zu 3.500 Euro finanziert werden. Projektanträge können bis zum 8. Oktober 2004, 12.00 Uhr,
eingereicht werden.

Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, die Beteiligung Salzburgs an nationalen, europäischen und internationalen Forschungsprogrammen zu steigern und damit den Ausbau von Forschungskompetenz in Salzburg zu unterstützen. Teilnahmeberechtigt sind die Paris Lodron Universität, die Universität Mozarteum, die Paracelsus Medizinische Privatuniversität, die Salzburg Research ForschungsgesmbH., die FH FachhochschulgesmbH. und FH Sozialarbeit.

Im Rahmen dieser Förderung sollen einerseits die besten Experten bzw. Expertinnen nach Salzburg geholt („incoming“) und andererseits – in Kombination von „incoming Fellowships“ – qualifizierten Forschern und Forscherinnen der genannten Salzburger Forschungseinrichtungen ein anschließender Aufenthalt am Gastinstitut des Kooperationspartners ermöglicht werden („outgoing“), um die Kontakte zu vertiefen oder die Projektvorbereitungen fortzusetzen. Die Dauer eines Fellowships beträgt mindestens einen Monat und längstens drei Monate.

Quelle: APA-Journal Forschung