2010-10-14: KiWi. Die neue Open Source-Plattform für smarte Social Media-Anwendungen

Wien/Salzburg (COM) – Im Rahmen der Kiwi-Release-Party im Wiener
Planetarium wurde KiWi präsentiert: Eine neue smarte Open
Source-Plattform, die in Folge das Online-Leben der Anwender
signifikant verbessern wird.

Die neue Open Source-Plattform namens KiWi bietet Features an,
die man für Social Media-Applikationen im Internet und Intranet
benötigt: Semantisches „Taggen“ (das Versehen eines Begriffs mit
einem assoziativen „Label“), Verlinken, Kommentieren und vor allem
„Smart Services“ wie intelligentes Suchen, Referenzieren, Feedback
und Reputationssysteme (in diesen Systemen haben Nutzer die
Möglichkeit, Bewertungen von Personen, Beiträgen oder von Produkten
vorzunehmen) etc.

Kurz gesagt: Es geht um zukünftige Anwendungswerkzeuge, die unser
aller Online-Leben enorm erleichtern werden. Dazu muss das Web
intelligenter gemacht werden.

Die Entwicklung

Kiwi geht aus dem EU FP7 Projekt: KiWi – Knowledge in a Wiki
hervor – siehe: http://www.kiwi-project.eu (Hinweis: The research
leading to these results has received funding from the European
Community’s Seventh Framework Programme (FP7/2007-2013) under grant
agreement No. 211932.)

Das Projekt hatte als 3-Jahres-Forschungs- und
Entwicklungs-Projekt begonnen (KiWi stand für Knowledge in a Wiki),
wurde teilfinanziert durch das 7. Rahmenprogramm der EU. Motiviert
von den frühen Ergebnisse beschlossen die sieben Partner aus
Forschung und Industrie im Laufe des Projekts, dieses darüber hinaus
weiterzuentwickeln und den Prototyp einer Open
Source-Entwickler-Plattform – die Version 1.0 – zur freien Verfügung
zu stellen.

Mit Hilfe neuer Semantic Social Software Services erhalten
Anwender die Möglichkeit, ihr Wissen wesentlich leichter und
bequemer zu teilen und zu integrieren. Verschiedene Inhalte – in
allen möglichen Darbietungsformen – können im Anschluß an die
persönlichen Bedürfnisse angepasst werden.

Social Media ist mehr als ein Hype rund um Facebook, Twitter und
Konsorten. Hinter den smarten Anwendungsentwicklungen stehen
Forscher und Experten, die sich damit beschäftigen, was User wollen
und brauchen (werden), wie man Bedürfnisse im besten Sinne umsetzt
und dabei Wissen lukriert.

Bei der Pressekonferenz und den anschließenden Präsentationen
demonstrierten hochkarätige internationale Experten aus Forschung
und Entwicklung wie offene Informationssysteme, das Teilen von
Wissen und soziale semantische Anwendungen die Zukunft des Arbeitens
im Netz und am Arbeitsplatz verändern werden.

Ross Gardler, Vice President of Community Development bei der The
Apache Software Foundation (Die Foundation unterstützt eine breite
weltweit agierende Community von Entwicklern bei Projekten, die auf
Open Source Software basieren, Anm.): „Der Ansatz der Open Source
Software Entwickler mit seiner Philosophie der Offenheit und der
Schubkraft einer großen differenzierten Community ist der ideale
Rahmen, um semantische Technologien für Unternehmen und offene
Informationssysteme zu entwickeln“.

Sebastian Schaffert, Head of knowledge and media technologies
group (KMT) at Salzburg Research: „KiWi ist eine einheitliche
Plattform gebündelter semantischer Technologien, mit deren Hilfe
verschiedene Gruppen von Wissensarbeitern soziale semantische
Applikationen für ihre eigenen Bedürfnisse generieren können. Die
kollaborative Zusammenarbeit der verschiedensten Entwickler und
deren unterschiedliche Bedürfnisse helfen uns, dass Informationen in
komplexen Umfeldern aussagekräftiger und sinnvoller werden“.

Peter Reiser, internationaler Experte in Knowledge and Community
Technologies, ist Chef-Software-Entwickler bei Oracle, vormals Sun:
„Echtzeit-Datenerfassung und das Teilen von Wissen ist heutzutage
für den Unternehmenserfolg von essentieller Bedeutung. Sun/Oracle
nimmt am Kiwi-Projekt teil um derzeitige Wissensmodelle in
zahlreichen Bereichen auszubauen: Metadaten, Suche, „social
feedback-loops“ und mehr. Die hochentwickelten semantischen und
„Social Media“-Technologien werden auf der Kiwi-Plattform zur
Verfügung gestellt, sodass alle Teilnehmer der Community
dementsprechend beitragen und davon profitieren können“.

Snow Camp: Codieren und Skifahren in den Salzburger Alpen

Ein dreitägiger Event der im Wortsinn beschwingten Art bietet das
KiWi-Team Entwicklern und engagierten Anwendern im Februar 2011 –
erste Karten dafür gab es bei der Release-Party im Planetarium:
Teilnehmer haben die Möglichkeit, mit dem Kernteam des KiWi-Teams an
einem noch zu definierenden Projekt zusammenzuarbeiten. Daneben wird
es ausreichend Zeit geben, vom erfahrenen Kiwi-Team Snowboard- und
Ski-Tricks zu lernen und auch die heimische Ski-Party-Szene
kennenzulernen. Anreise, Aufenthalt und Ski-Pässe werden gratis zur
Verfügung gestellt.

Weitere Informationen: Projekt-Website: www.kiwi-community.eu

Presseunterlagen, Fotos Online: Margit Greisberger

http://fotos.salzburgresearch.at/main.php

https://www.salzburgresearch.at

Projektpartnerschaft: Semantic Web Company www.semantic-web.at

Quelle: