2004-08-30: „Handy-Spion“ mit weißer Weste

Salzburger Wissenschafter Martin Herfurt knackte Bluetooth-Mobilgerät zu Forschungszwecken aus zwei Kilometer Entfernung mit Antenne und Laptop.

Salzburg/Hannover/Kalifornien – „Wir wollen die technische Welt sicherer machen und überprüfen, ob Sachen, die allen vertraut sind, wirklich sicher funktionieren.“ Ein hehres Ziel, das der Salzburger Forscher Martin Herfurt auf ungewöhnliche Weise verfolgt. Im Sommer „hackte“ er sich bei einem Feldversuch in Kalifornien via Antenne und Laptop über eine Distanz von zwei Kilometern in ein gängiges „Bluetooth-Handy“ ein. Damit sollten die Hersteller von Mobilfunkgeräten aufgerüttelt werden, vorhandene Sicherheitslücken ihrer Geräte zu schließen. Der „Handy-Spion“ mit der weißen Weste präsentierte vor kurzem seine bisherigen Forschungsergebnisse auf der weltgrößten „Hacker-Messe“ in Las Vegas.

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Quelle: Berchtesgadener Anzeiger