2010-03-05: Frauen, lasst euch nicht beirren!

Die Projektleiterin des FEMtech FTI-Projekts FEMroute berichtet über ihren Werdegang und ihre persönlichen Erfahrungen als Frau, die sich für Technik und Forschung interessiert und ihr Interesse zum Beruf gemacht hat.

Elisabeth Häusler

Seit 2005 bin ich bei der Salzburg
Research
Forschungsgesellschaft beschäftigt,
einer im Eigentum des Landes
Salzburg stehenden außeruniversitären
Forschungseinrichtung. Das Unternehmen
mit rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
betreibt Forschung und Entwicklung
im Bereich der Informations- und
Kommunikationstechnologien. Mein Einstieg
in den Bereich der Forschung erfolgte
über das Kompetenzzentrum e-Motion
(e-motion.salzburgresearch.at), das mir
die praktische Anwendung meines touristischen
und technischen Fachwissens ermöglichte.
Mein derzeitiger Arbeitsschwerpunkt
liegt in der Konzeption und Entwicklung
von Navigationssystemen für Fußgängerinnen
und Fußgänger. Als Projektleiterin
des FEMtech FTI-Projekts FEMroute (siehe
femroute.salzburgresearch.at) beschäftige
ich mich insbesondere mit genderspezifischen
Anforderungen im Bereich der
Routenplanung (Routenauswahlkriterien)
für Fußgängerinnen und Fußgänger.

Ziel des
Projekts FEMroute ist es, neben einer
schnellen oder kürzeren Route zukünftig
auch eine sichere, kinderfreundliche oder
attraktive Route in Routenplanungssystemen
auswählen zu können.

Meine Meinung bezüglich
Frauen in naturwissenschaftlich-
technischen Berufen ist,
dass sich insbesondere Mädchen
und Frauen, die sich für
Naturwissenschaften und Technik
interessieren, nicht durch
Gegenstände wie Mathematik,
Informatik etc. oder von der
Überhand an Männern beirren
lassen sollten (was meine Erfahrung
in Gesprächen mit
Schülerinnen jedoch zeigt).

Quelle: SPÖ-aktuell