2006-10-31: Die Elektronik auf die Piste bringen

Mithilfe innovativer Forschung versucht die Skiindustrie neue Kunden zu locken

Die österreichische Seilbahnwirtschaft hat die Noch-Nicht-Skifahrer im Visier. „Welcome Beginners“ heißt die Devise für diesen Winter.

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Skier, die sich anpassen
Seit Juni 2005 arbeiten die Salzburg Research Forschungsgesellschaft und Atomic an der Skizukunft, am „ASKI“, dem autarken Ski. Nicht ganz so autark, dass er ohne Mitdenken des Skifahrers die Hänge runtersaust, wird er sein, aber so eigenständig, dass er die Funktionstüchtigkeit des Gerätes selbst überprüft und die dafür notwendige Energie erzeugt. Ausgestattet mit Sensoren, sammelt der „autarke Ski“ während der Fahrt Daten zum dynamischen Verhalten. Bis zur Serientauglichkeit des autarken Skis wird es noch Jahre dauern.

Bereits reif für den Praxistest ist eine andere Salzburger Innovation. Am eTourismus-Kompetenzzentrum der Salzburger Research Forschungsgesellschaft wurde der papierlose Gerätetest entwickelt. Zettelkram beim Skitest soll damit der Vergangenheit angehören. Denn die Massentests von neuen Sport- und Freizeitgeräten werden ab dieser Wintersaison papierlos, vollelektronisch und über ein mobiles Endgerät direkt auf der Piste durchgeführt.

Quelle: Der Standard - Forschung spezial (print, online)