2004-04-02: 1. industrielles Kompetenzzentrum in Salzburg

Salzburg NewMediaLab

Das Salzburg NewMediaLab, das erste industrielle Kompetenzzentrum (kind) im Bundesland Salzburg, aktiv gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) und dem Land Salzburg, startete mit Ende 2003. Im Kompetenzzentrum kooperieren namhafte Unternehmen mit international anerkannten Forschungsinstitutionen aus Salzburg und Österreich. Die Landesforschungsgesellschaft Salzburg Research ist Koordinator des Zentrums.

Flexible Lösungen sind gesucht

Unser Alltag ist in vielfältiger Weise von den neuen Medien geprägt, es gibt immer mehr Benutzer, immer bessere Qualität der Inhalte und mehr und mehr unterschiedlichste Endgeräte. Vom Computer über Handy, Pocket-PC bis hin zum Navigationsgerät – alle Geräte stellen immer höhere Anforderungen an das Management von digitalen Inhalten. Das neue industrielle Kompetenzzentrum will flexible Lösungen zur Aufbereitung, Strukturierung und Präsentation der Inahlte entwickeln.

Die Finanzierung für die Forschungs- und Entwicklungsvorhaben kommt zu 22,4 % des Gesamtfinanzierungsvolumens vom Land Salzburg, 37,6 % vom Bund (BMWA) und zu 40 % von den beteiligten Wirtschaftsunternehmen. Das Zentrum ist ein wichtiger Kompetenzfaktor am Standort, sichert qualifizierte Arbeitsplätze und bietet entscheidende Vorteile für die Wirtschaftspartner.

Verwaltung und Verwertung digitaler Daten

Inhaltlich geht es beim Salzburg NewMediaLab um die Verwaltung und Verwertung von digitalen Daten und dem darin enthaltenen Wissen, was unter dem Stichwort „Digital Content Engineering“ bekannt ist. Der Computer soll Inhalte interpretieren können und nicht nur der davor sitzende Mensch. Automatische Sprecher-, Sprach- und Bilderkennung können dabei hilfreich sein.

Forschung im Team

Zügiger Aus- und Aufbau von Spitzenforschung funktioniert am bestem im Team, speziell in der schnelllebigen IKT-Branche. Die Partner des Salzburg NewMediaLab sind Industriepartner, die eigene Projektideen sowie finanzielle Beiträge für die Forschungsvorhaben einbringen, die realisiert werden sollen.

Ebenso beteiligt sind Forschungsinstitutionen in den Bereichen Multimediainformationssysteme und -management, Wirtschaftsinformatik und/oder interdisziplinäre Forschungsgebiete, die ihr Know-how einbringen sowie Technologiepartner […].

Quelle: E&I Elektro- und Informationstechnik