Lange Nacht der Forschung 2020: Salzburg Research

Oct 09 2020

Forschung zum Angreifen und Staunen: Auch Salzburg Research präsentiert aktuellste Highlights aus der Forschung bei der österreichweiten Langen Nacht der Forschung.

9. Oktober 2020, 17:00-23:00 Uhr
Science City Itzling, Salzburg
sowie bei vielen Forschungsinsitutionen in Salzburg und ganz Österreich

Am Standort Science City Itzling haben wir von Salzburg Research folgende Stationen für Sie vorbereitet:

Lange Nacht der Forschung: Die Stationen der Salzburg Research

G1: Was verrät Ihr Smartphone über Ihren Aufenthaltsort?

Wir alle haben es ständig bei uns, es begleitet uns auf all unseren Wegen: unser Handy. Doch Vorsicht! Es könnte Details über Sie verraten, die Sie lieber für sich behalten wollen. Denn: Möglicherweise wissen wir, wo Sie letzten Sommer, letzte Woche oder gestern gewesen sind. Und dazu brauchen wir uns nicht einmal in Ihr Telefon zu hacken. Psst! Wir verraten auch, wie Sie sich besser schützen können!

G2: Warum brauchen automatisierte Fahrzeuge zuverlässiges Breitband?

Ganz ohne Menschen geht es nicht: Automatisierte Fahrzeuge kommen manchmal in Situationen, in denen sie selbst nicht weiterwissen – ein Mensch muss eingreifen. Auch wenn der Leitstand kilometerweit entfernt ist, muss die Kommunikation dafür zuverlässig klappen. Testen Sie selbst, wie herausfordernd es ist, ein Fahrzeug fernzusteuern, wenn Verzögerung die Kommunikation beeinträchtigt.

G3: Können soziale Roboter unsere Gefühle erkennen?

Immer mehr Menschen leiden im Alter an Einsamkeit oder sind beim Selbstmanagement von chronischen Erkrankungen gefordert. Soziale Roboter können hier eine hilfreiche Stütze sein: Sie erkennen unsere Gefühle – durch Mimik oder anhand unserer Sprache – und können sensibel und individuell reagieren und Hilfsangebote stellen. Sprechen Sie mit unterschiedlichen sozialen Robotern und lächeln Sie mit ihnen um die Wette.

G4: Der kollaborative Roboter – Ihr neuer Kollege?

Manche Dinge können Menschen besser, andere Dinge können Roboter besser. Gemeinsam werden sie zum unschlagbaren Team und können sich in ihren jeweiligen Stärken perfekt ergänzen. Testen Sie selbst, wie Menschen und Roboter Hand in Hand zusammenarbeiten – und welche Stolpersteine es hier zu überwinden gilt. Schütteln Sie einem kollaborativen Roboter die Hand und lernen Sie ihm einen neuen Bewegungsablauf.

G5: Wie stark schlägt das Salzburger Herz für Nachhaltigkeit?

Innovative Nachhaltigkeitsinitiativen haben oft ein Problem: zu wenige NutzerInnen. Ein Forschungsprojekt will hier mit digitalen und verhaltenswissenschaftlichen Interventionsmechanismen nachhelfen: Nutzen Sie das Fahrrad und sammeln Sie Heartbeats! Werden Sie SchlechtwetterradlerIn des Monats, treten Sie in der City-District-Challenge für ihren Stadtteil in die Pedale oder tauschen Sie verdiente Heartbeats in attraktive Gutscheine um.

G6: Mit Schwarmintelligenz zu kreativen Lösungen?

Die Salzburgerinnen und Salzburger wissen am besten wo innovative Ideen für Salzburg gebraucht werden. Deshalb bieten wir auf der Open Innovation Plattform Salzburg einen Raum für alle kreativen Köpfe, die neue Ideen und nachhaltige Lösungen für Salzburgs Zukunft haben. Erfahren Sie mehr über Open Innovation, werden Sie selbst Teil der Crowd und gestalten Sie unser Bundesland mit!

G7: Wie weit ist Ihr Unternehmen digitalisiert?

Möchten Sie wissen, wie weit Ihr Unternehmen digitalisiert ist? Am besten im Vergleich zu anderen, ähnlichen Unternehmen? Finden Sie es heraus – mit dem Digital Readiness Check. Machen Sie die Selbsteinschätzung: Nach nur sieben Minuten erhalten Sie eine grafische Darstellung des digitalen Status Ihres Unternehmens.

G8: Kann Technologie zu mehr Freude an Bewegung verhelfen?

Bewegung ist der Schlüssel zur Gesundheit – auch im Alter. Doch wenn alles zwickt und schmerzt, ist die Motivation im Keller. Hier kann Technik helfen: Sensoren geben Feedback zur richtigen Ausführung der Bewegung. Gemeinsam mit älteren Personen haben wir ein Fitnesssystem entwickelt: Gehen auch Sie vor einer Tiefenbildkamera in die Knie und werden Sie Teil der aktuellen Usability-Studie.

G9: Wie können Salzburgs Radwege verbessert werden?

Radweg ist nicht gleich Radweg – es kommt auch auf die Art des Fahrrades an: Wo ein Mountainbike gemütlich fährt, kann es für ein Lastenfahrrad mit Getränkekasten ordentlich holpern und klirren. Mit einer App erfassen Testpersonen gegenwärtig die Qualität der Fahrrad-Infrastruktur in der Stadt Salzburg. Problemstellen werden erkannt und Verbesserungsmaßnahmen können ergriffen werden. Werfen Sie einen Blick auf den Zustand der Radwege in Ihrer Umgebung!

Ansprechperson

Julia Eder
Telefon: +43/662/2288-245, Fax: +43.662.2288-222
E-Mail:
Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH
Jakob Haringer Straße 5/3, A-5020 Salzburg