2010-12-12: Gendermaßnahmen: Auch Betriebe profitieren

[…] Routenplanung unter spezieller Berücksichtigung der Interessen von Frauen möchte die Informationstechnikerin und Systemmanagerin Elisabeth Häusler von der Salzburg Research Forschungsgesellschaft erarbeiten. Hauptziel des noch bis Februar 2011 laufenden FEMtech FTI-Projekts “FEMroute” ist es, mobilitätsunterstützende Systeme wie elktronische Routenplaner zielgruppengerechter zu entwicklen.
“Bis jetzt kann man die schnellste oder die kürzeste Route berechnen. Doch wir wissen von Forschungen aus der Raumplanung, dass Frauen eine andere Orientierung, andere Navigationsstrategien als Männer haben”, erklärt Elisabeth Häusler, die vor ihrem Technikstudium eine Tourismusfachschule besuchte. “Frauen legen mehr Wert auf Sicherheit und sie wählen andere Orientierungspunkte als Männer. Wir wollen ein gendergerechtes BenutzerInnenmodell entwickeln. Je nach den Kriterien, die man eingibt, wird dann die Route berechnet.”

Source: Sichere Arbeit