|
|
Am 28.01.2012 war ich mit Klaus Holzapfel und – erstmals – mit meinem Kollegen Jakob Frank unterwegs vom Tauglboden zum Schlenkenstein. Das Wetter war nicht gerade optimal (aber auch nicht schlecht – nur die Fernsicht fehlte!), aber die Stimmung war gut und die frische Luft schadete uns auch nicht.
Jakob war also die eine Premiere. Eine weitere war die Route, die gleich nach der Alm rechts in der Falllinie rauf auf den Rücken führte. Ein eine dritte Premiere war das zufällige Zusammentreffen mit Theresa Braun von den Salzburger Nachrichten, mit der ich beruflich im Salzburg NewMediaLab zu tun habe: Sie war mit neuer Ausrüstung mit einer Tourengruppe unterwegs und machte gerade ihre 2. Schitour.
Die Sonne am vergangenen Donnerstag hatte für ein recht kräftiges “Häutchen” über dem Pulverschnee gesorgt. Aber was soll’s: die untere Hälfte des Schnees war optimal 
 Erstmals mit Jakob unterwegs (kurz unterhalb der Alm - Foto: Klaus)
Am 20.01.2012 erhielt ich aus den Händen von Obmann Johann Maier meine Ehrung zur 40-jährigen Mitgliedschaft beim Alpenverein. Dazu gab es das Alpenvereinsjahrbuch 2012 (hat einige recht interessante Artikel). Die Ortsgruppe Kuchl hatte ihre Jahreshauptversammlung im “Römischen Keller”.
 40 Jahre AV finden ihren Niederschlag auf meinem Berghut
Ein terminfreier Kalender ermöglichte mir am Mittwoch, 18.01.2012, das Büro etwas früher zu verlassen (“WORAZ”) und vor der Ensemble-Probe die für einige Zeit wohl letzten Sonnenstrahlen beim Aufstieg zum Eibleck (1.518m) zu genießen (Wettervorhersage ). Bei Seefeldmühle begegnete ich Papa mit dem Auto: Er und Finchen waren gerade wieder am Weg retour.
Zum Parken im oberen Bereich (unterhalb des letzten Feldes) muss ich etwas anmerken: Die Anrainer der Straße haben verständlicherweise keine große Freude, dass die Tourengeher in den geräumten Ausweichstellen parken: Das führt dazu, dass Autos bei Gegenverkehr oft sehr weit zurückstoßen müssen. Eine Spaziergängerin wies mich dankenswerterweise darauf hin. Es wird wohl mittlerweile sogar gestraft. Fazit: Unten am großen Parkplatz an der Gaissauer Straße parken!
 Blick in Richtung Dachstein
Die Route führte ab der Mautstelle zunächst auf die untere flachere Forststraße, von dort eher kerzengerade rauf auf den Rücken, den oberen Weg querend und dann am Rücken entlang durch die immer wieder herrlich verschneite Baumlandschaft zum Gipfel. Und endlich erblickte ich auch das neue Gipfelkreuz, das von seiner Ausführung her ein wenig an das Kreuz am Hohen Göll erinnert. Ich ließ mir den Tee bei Sonnenuntergang schmecken und genoss den fantastischen Ausblick auf die Bergwelt im Abendlicht.
Die Abfahrt über den Rücken in Richtung Spielberg (den “Elefanten” ließ ich “rechts liegen”) vor der Kulisse des Watzmann, über dem das Farbenspiel des Abendhimmels einsetze, war “vom Feinsten”.
 So präsentiert sich das neue Kreuz beim Austieg über den Rücken
 Ein anderer Eindruck vom Gipfel des Eibleck
Für den 15.01.2012 sagte der Wetterbericht eindeutig vorher, dass man weit genug nach Westen musste, um stahlenden Sonnenschein zu haben. Wir probierten es mit dem Heutal bei Unken und ich startete mit Susi relativ spät zum Sonntagshorn: Tatsächlich strahlte die Sonne und ungeheure Schneemengen lagen im Heutal.
Wir suchten eine Weile einen Parkplatz und nahmen schließlich den zweiten Parkplatz (gebührenpflichtigen – 3 Euro muss man in Münzen haben, das war ganz schön lästig!) am Beginn der Rodelstrecke.
Susi beschloss auf der Hochalm zu bleiben und ließ mich allein zum Gipfel des Sonntagshorns (1.961m) weiterziehen – wo ich natürlich nicht allein war.
Zurück auf der Hochalm wartete ich zwar ewig auf den Kaiserschmarrn, aber es zahlte sich aus: der ist hervorragend und es ist toll, wie das Personal dort den Ansturm an Rodlern, Schitouren-Gehern und Schneeschuh-Wanderern meistert! Im Licht der untergehenden Sonne ging es runter zum Auto. Wir nahmen die “Standard-Abfahrt” zur Kletterwand und querten unten zum Parkplatz.
 Blick vorbei am Gipfelkreuz zum Hirscheck und Reifelberg
 Herrliche Stimmung am Gipfel
 Eindrücke von der Abfahrt
Von 22.-28.12.2011 verbrachten wir die Weihnachtsfeiertage in der südschwedischen Stadt Halmstad bei den Eltern von Tim. Mit dabei waren beide Kinder und natürlich Tim, der die Reise weitestgehend für uns vorbereitet hatte. Wir hatten einen Lufthansa-Flug von Salzburg über Frankfurt nach Kopenhagen. Von dort ging es dann mit der Bahn weiter nach Halmstad, wo wir in der Wohnung von Tims Eltern untergebracht waren, die inzwischen zu Mickes Mutter Sonja (“Oma”, “farmor”).
Vor Ort gab es viel “Familie” – ein wunderbares Julbord (Weihnachtsbuffet mit mind. 15 Gängen), viele Spiele, viele gute Unterhaltungen, einen Bowling-Abend und ein doch recht “anderes” Weihnachtsfest mit dem Weihnachtsmann “Tomte” – aber auch viele Strandspaziergänge, Dauerläufe und einen Stadt- und Einkaufsbummel durch Halmstad.
Ich genoss insbesondere die abwechslungsreichen Küstenwege entlang der Küste Hallands, mit Kiefern-, Birken- und Rhododendren-Wäldern, mit Sanddünen (etwa in Tylosand) und Granitblöcken, und – nicht zu vergessen – meist mit einer kräftigen Brise.
Es waren schon andere Weihnachten – am Meer!
 Küste bei Tylosand
 Weihnachtsspaziergang
 Muscheln am Strand von Tylosand
 Tomte Michi liest Elisabeth die Leviten
 Lachs beim Julbord
 Tim und sein Bruder Thomas beim Lauf durch die Dünen
|
|